Unsere Freunde von Tonangeber haben ihre Website neu lanciert. Visuell genüsslich tischen sie nun dort ihre musikalischen Leibspeisen auf. Man kann sich à gogo durchs Sound-Buffet hören. Einfach so um der lieben Musik willen. Ohne Werbung, kostenlos und mit regelmässigem Nachschub. Aktuell wird der Mix Cover Me serviert. Mehr Ohrenfutter aus vergangenen Tage gibt es unter Archive.
Archiv für die Kategorie: ‘Tonhäppchen’
Life’s a mix
In Tonhäppchen am 14. April 2013Tonhäppchen*
In Tonhäppchen am 28. Dezember 2011
*Für gewöhnlich tischen uns Musiker köstliche Klänge und verlockende Tracks auf. Für Speiselift kehren wir, die Tonangeber, den Spiess um: Zum Ohrenschmaus aus der Soundküche interessiert uns für einmal, an welchen Gaumenfreuden sich die ausgewählten Interpreten erfreuen. Somit servieren wir hier regelmässig zu einem Album eines Soundkünstlers als «Sättigungsbeilage» auch sein Lieblingsessen, sein Rezept aus dem Familienfundus oder seine regionale Leibspeise. Spannendes für Ohr und Magen.
Wer liebt es nicht, wenn im Herbst die Sonnenmilch die Blätter des Waldes verzaubert und dieser typisch erdige Geruch herumweht. Ja, es ist Winter, Winter und Halloween hat auch schon Goodbye gesagt. Für diese Jahreszeit der Erinnerungen gibt es durchaus passende Musik. Es sind Klänge der schönen Melancholie, der verlaubten Träume, der Schritte vom Hier und Jetzt in stillere Gedankengänge. Wandbilder verfärben sich zu Waldbildern und es ist nicht der Specht, der hier leise den Takt angibt, es ist die Holländische Combo The Nits, die inmitten der dichten Laubwelt klangvolle Erdperlen ertönen lässt. Und uns dazu verleitet, tiefrotleuchtende fruchtig schmeckende Song-Beeren zu pflücken.
Henk Hofstede, Rob Kloet und Robert Jan Stips sind drei ehemalige Kunststudenten, die seit über 30 Jahren damit beschäftigt sind, ihre Eindrücke von der Welt, die Geschichten, die der Alltag erzählt und somit wichtige, poetische und witzige Momente der Menschen musikalisch zu bebildern. Mit dem 19. Album «Strawberry Woods», aus dem Jahre 2009, präsentieren wir hier einen perfekten Vorgeschmack auf das neue Album (Veröffentlichung Frühjahr 2012). [Hier ein Sound-Häppchen: «The Hours» auf Youtube]
Und wir meinen, dass diese 12 zauberhaften Songs auch ganz wunderbar erdig passen zu einem bekannten und in seiner Vielfalt doch immer wieder erstaunlichen (Suppen-)Gericht: Die Kürbissuppe.
Denn Henk Hofstede und seine wunderbare Frau Riemke Kuipers haben uns mit einem einfach schönen Rezept die schmackhafte Gelegenheit gegeben, dem langanhaltenden und dann doch noch vom Winter überrollten Spät-Herbst schön und auf die multikulturelle holländische Art sweet Adieu zu sagen.

Yesterday evening we had our first pumpkin soup again…it has been a tradition now for many years…the most
important thing is that all the girls love it and when we have big family dinners it is not too difficult to prepare it on the
evening….during the day you have to cut the pumpkins into pieces…don’t take off the skin…boil/steam them till they are
soft…fruit some leek and garlic…add this to the soft pumpkin…use some milk or cream to make it thicker…when it is ready
spread some koreander on the soup in your bowl…this is the ultimate start of autumn…take care that it rains outside and
the wind is howling around the house…Turkish or Morrocan bread is important…and a bowl of garlic sauce to dip…for meat-junkies
buy merques sausages…drink Barbera d’Asti from the Piemonte…then life is too short…

Tonhäppchen*
In Tonhäppchen am 26. August 2011*Für gewöhnlich tischen uns Musiker köstliche Klänge und verlockende Tracks auf. Für Speiselift kehren wir, die Tonangeber, den Spiess um: Zum Ohrenschmaus aus der Soundküche interessiert uns für einmal, an welchen Gaumenfreuden sich die ausgewählten Interpreten erfreuen. Somit servieren wir hier regelmässig zu einem Album eines Soundkünstlers als «Sättigungsbeilage» auch sein Lieblingsessen, sein Rezept aus dem Familienfundus oder seine regionale Leibspeise. Spannendes für Ohr und Magen.
Wo Dreck ist, findet man ab und zu auch Glitzerndes. Doch nicht alles was glitzert, ist bekanntlich auch gülden. Peder jedoch schürft und wühlt, kratzt und meisselt in seinem zweiten Album im und am grossen Klumpen der Stile, Stimmungen und Strömungen Wertvolles heraus. Und was gibt es momentan Wertvolleres als Gold? Da passt es wunderbar, dass das Album «Dirt & Gold» heisst.
Die vom multitalentierten Dänen – Stichwort Musiker, Produzent, Filmkomponist, DJ, Fotograf - extrahierten Klänge sind zweischneidig und trotzdem überaus verdaulich. 13 feine, scharfe, laute, leise, eckige und zartweiche Songs, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Das war auch Peders Absicht. «Ich wollte experimentieren. Etwas erschaffen, was zugleich lauter und leiser ist, mit vielen Tempi, vielen Sängern und auch vielen Musikern. Alles, was ich damals hörte, kanalisierte sich in diese Aufnahmen», so Peder Thomas Pedersen zu wordandsound.de und schiebt gleich noch Namen wie Tom Waits, Nina Simone, Chet Atkins, Django Reinhardt und Ray Charles nach.
Peders Wanderung führt uns unter anderem vom Jazz, über Soul, zu Electronica und Pop. Greift da was auf, vertieft sich dort, schaut sich um und nimmt vieles auf den Weg mit… eine Tour, die den Tonangebern sehr gefällt.
Dass der vielseitige Schatzsucher mit unterschiedlichsten Ingredienzen hantieren kann, zeigt er auch als Koch. Für Tonhäppchen hat er ein Rezept mit ganz persönlicher Geschichte ausgewählt: «Khao Mun Gai» (Peder: «which is basically the thai version of fried chicken with rice and it’s hella good») und dazu «Peder’s exwife’s stirfried cabbage that she wished could have been a secret, but Peder is still going to make for some new lady someday, just before he messes around with her in the bedroom etc…».
«Khao Mun Gai»
This dish is basically boiled chicken, with chicken soup, chicken rice and a very spicy sauce. This is what you need.
Ingredients for chicken: 1 whole chicken, chicken broth, garlic, coriander root.
Ingredients for chicken broth soup: The remaining broth and the bones from the chicken, 1 tablespoon coriander root crushed, 1 tablespoon crushed garlic, 1 teaspoon nam-pla fish sauce (photo), china radishes (not sure if thats the right name but we call them that in denmark).
Ingredients for the rice: 300 gr of Thai Jasmine Rice (you can use brown rice which is way more healthy, but takes longer to cook), 1 teaspoon of crushed garlic, oil.
Ingredients for the sauce: 10 Birds eye chillies (chopped up with seeds), 6 cloves garlic (minced), 1 knob ginger (minced), soy bean paste (healthy boy brand.. photo), broth from chicken, sugar, dark sweet soy sauce, maybe some vinegar.
On the side: Thai cucumbers (or normal cucumbers), fresh coriander.
First you boil the chicken with the other ingredients for around an hour and a half. Then remove it and let it cool for a while. Debone it and put the bones back in the broth and let it simmer for around half an hour. Put the china radishes in the broth also. When the soup has cooked, strain it to get a clearer soup, but remember to serve with the radishes that should have become almost clear by now.
Take a wok. Heat oil and crushed garlic until its golden. Then stirfry the rice for about 5 minutes. This opens them up to suck in the taste of the chicken broth. Then cook the rice for as long as your rice would like in chicken broth and water… the more chicken broth the better). Now we’re ready for the good part: Thai food is almost always about the sauce and in this case it surely is.
I don’t have the exact measurements for the sauce but it should be spicy, sweet and very strong in its taste. And it’s great when you can also feel the crunch of the sugar. Chop up the chillies (remember to wash your hands afterwards… its not nice to get that stuff in your eyes). Slice the garlic and the ginger into very small pieces. Put everything into a bowl. Add soy bean paste, broth from the chicken, sugar and dark sweet soy sauce. Try to figure out how fat and spicy you want it. Usually it’s very liquid.
Now serve the the sliced chicken (without the skin usually) with rice, the sliced cucumber, coriander and the sauce on top and a small bowl of chicken soup on the side.
Tadaaah!
«Peder’s exwife’s stirfried cabbage that she wished could have been a secret, but Peder is still going to make for some new lady someday, just before he messes around with her in the bedroom etc…»
This one is quite simple and I eat it all the time.
Ingredients: Pointed cabbage (it has to be fresh and green), soy bean paste (healthy boy brand), Oyster sauce (photo), oil.
Heat a wok. Add oil. Add the sliced cabbage. Let it stirfry for 30 seconds. Add 3 squirts of oystersauce and 1 squirt of soy bean paste. Stir. Don’t let it fry for too long.
Tonhäppchen*
In Tonhäppchen am 17. Mai 2011*Für gewöhnlich tischen uns Musiker köstliche Klänge und verlockende Tracks auf. Für Speiselift kehren wir, die Tonangeber, den Spiess um: Zum Ohrenschmaus aus der Soundküche interessiert uns für einmal, an welchen Gaumenfreuden sich die ausgewählten Interpreten erfreuen. Somit servieren wir hier regelmässig zu einem Album eines Soundkünstlers als «Sättigungsbeilage» auch sein Lieblingsessen, sein Rezept aus dem Familienfundus oder seine regionale Leibspeise. Spannendes für Ohr und Magen.
Guts, der gute Mann aus Frankreich, hat Mut und mischt seine Musik so zusammen, dass selbst den coolsten Artgenossen wohlig warm in den Eingeweiden («guts» = Eingeweide, Gedärme) wird. Kein Wunder, der Junge hat auch über 20 Musik-Jahre auf dem Buckel und sorgte schon damals bei der französischen Hip-Hop-Formation Alliance Ethnik für das gewisse Etwas.
Guts, momentan eher noch ein Mann für Eingeweide… pardon… Eingeweihte, aber eben auch einer mit «guts», also Mut. Ein Schlaumeier, der sich überall bedient und es wunderbar versteht, mit verschiedensten Zutaten zu kochen und sie seinen Zuhörern ganz ohrgerecht – aber doch auch unkonventionell – herzurichten. Erfrischend, süffisant und prickelnd tönen seine zwei ersten Alben. Und mit der neueste EP «Rage against my computer» würzt der Mutige weiterhin seine Mixturen. Einfach «good vibes» – und zwar bis in die Gedärme.
Doch Guts, unser «greedy-guts» (= Vielfrass), ist nicht nur ein musikalischer Vielfrass und ein Feinschmecker der feinen Töne. Der französische «Beat-Chefkoch» steht neben Musik auch ganz besonders auf gutes Essen. Somit ist er der ideale Kandidat für Tonhäppchen. Fand auch der Meister selbst: «My life is music & food, so you found the good artist!» Zu seinen Alben empfiehlt Guts «Spaghetti ai frutti di mare» und Ceviche mit Grapefruit. Letzteres Wunschgericht hat uns zu untenstehendem Rezept inspiriert.
Grapefruit-Ceviche auf Orangen-Chilli-Gelee. Eine Zitrus-Explosion für 6 Portionen.
No.1, das Orangen-Chili-Gelee:
70 g Zucker, 3 Orangen (unbehandelt, Saft und ein 1 TL Zesten), 1 Zitronen (unbehandelt, Saft und 1 TL Zesten), 1 dl Wasser, 2 Blatt Gelatine, Heuberger-Chili-Öl (nach Gusto)
Den Zucker schmelzen und mit dem Wasser, dem Orangensaft und dem Zitronensaft ablöschen. Die Hälfte der Zesten dazugeben und das Ganze auf 1 dl einkochen lassen. Absieben und darin die Gelatine auflösen. Chili-Öl und den Rest der Zesten dazugeben. In 6 kleine Gläser abfüllen und abkühlen lassen.
No. 2, das Grapefruit Ceviche:
150 g Riesencrevetten (geschält, geputzt und geviertelt), 150 g Kabeljau-Filet (ohne Haut und Gräten, in gleich grosse Stücke wie die Crevetten schneiden), 1 EL Avocado-Öl, 1 Grapefruit (filetiert), 1 Limette (Saft), 2 rote Chili (entkernt und sehr fein gewürfelt), 1 Knoblauchzehe (sehr fein gewürfelt oder gerieben), 1 TL Ingwer (gerieben), 1 EL Koriander (fein gehackt), 4 EL Fischsauce, 1 Prise Zucker
Alle Zutaten miteinander mischen und dem Limettensaft mindestens 30 Minuten Zeit lassen, den Fisch und die Crevetten zu garen. Sobald das Gelee schön fest ist, kann das fertige Ceviche in die Gläser abgefüllt werden.
Tonhäppchen*
In Tonhäppchen am 30. März 2011*Für gewöhnlich tischen uns Musiker köstliche Klänge und verlockende Tracks auf. Für Speiselift kehren wir, die Tonangeber, den Spiess um: Zum Ohrenschmaus aus der Soundküche interessiert uns für einmal, an welchen Gaumenfreuden sich die ausgewählten Interpreten erfreuen. Somit servieren wir hier regelmässig zu einem Album eines Soundkünstlers als «Sättigungsbeilage» auch sein Lieblingsessen, sein Rezept aus dem Familienfundus oder seine regionale Leibspeise. Spannendes für Ohr und Magen.
Als herzhaftes Goodbye an den guten alten Winter und zur Einstimmung auf die Grill-Saison haben wir im März eine deftige Leckerei aus Portland (Oregon) auf der Menükarte: «Blues for Losers».
Zu verdanken haben wir diese Delikatesse Jason Merritts Soloprojekt Whip. Für gewöhnlich ist Merritt Sänger und Songschreiber der fantastischen Americana-Folk-Band Timesbold. Im Vergleich zu Timesbold geht Merritt auf Whip-Solopfaden aber eher den reduzierten Weg der akustischen Singer-Songwriter-Kunst.
Folk, Blues, Country und Traurigkeit sind die Eckpfeiler des Whip-Fundaments. Merritts Stimme ist etwas ganz Besonderes und sorgt mit unglaublicher Intensität für Gänsehaut, Tränen und… je nach Einsatzgebiet auch für Bratensäfte. Die Texte tun ein Übriges, so dass man schon ein Faible für Melancholie haben sollte, um sich auf die Wehmut von «Blues For Losers» einzulassen. Wenn man das aber tut, riecht man das Album förmlich. Songs wie «Spare Angel», «Wicked Wheels» und die famose Banjo-Version von Billys Idols «White Wedding» schmelzen dahin wie fragiles Fleur du sel auf kräftig gegrilltem Fleisch.
Und hier schliesst sich der Kreis: Wenns ans Eingemachte geht, bevorzugt Merritt «poor people food». Einfaches Essen, am liebsten Fleisch, das nur mit einer deftigen Portion Geduld und Experimentierfreude ein geschmackvolles Ende findet.
Hier also Merritts geheime BBQ-Tipps, die robusten Fleisch-Stücken besonders gut bekommen.
I usually try and wake up around 5am or earlier to start the smoker and get the salt and pepper rubbed brisket (with no slices cut into it) going.
I keep it at about 225 degrees Fahrenheit (ca. 110 Grad) for as long as I can wait, usually about 12 hours, and my wife makes our own BBQ sauce. Always molasses and brown sugar, no corn syrup or liquid smoke. We like it to all be real. I usually have to add wood (cherry or apple ideally) about every hour. I chain smoke and drink whisky, which is a good thing to do while hanging around the smoker making sure the temperature stays just right, and playing with the dogs of course. Sides include potato salad with no mayonnaise or collared greens or corn bread or my favorite: more brisket.

Dessert gibt es heute keins, dafür einen Verdauungssäfte anregenden Essay des Künstlers:
Meat cooked in an oven without holes in it burns on the outside and stays raw and bloodied and diseased at the heart of it all. It is advised that one make several slices, just penetrating the skin, for a full on slow broil. This method guarantees the necessary changes the meat must undergo in order for the danger to be lifted from its heart, and let go into the air. It is essentially an inner ventilation technique. But you must be aware of what you are preparing.
Cut the meat when it is cold. Depending upon the situation the meat is coming from, its “doneness” varies. The slices should come at a particular point during the thaw, depending upon your desired results. To do yourself, and your meat, some justice, learn and practice a method of judging doneness. Keep your eyes open for the first blood red tears that appear on the surface of the meat (they are a sign that the heat is coming from underneath). When the blood red tears turn pink, be careful not to jump to quick reactions. Reacting hastily to your flesh rarely yields positive results. This is an important consideration in your preparation, and a likely excuse if the meat doesn’t turn out as expected.
We cook our flesh for flavor. First, by damaging cell membranes, water soluble compounds, enzymes, sugars, minerals, and free amino acids are created. Then, the high temperatures cause burning on the surface of the meat and that crust is very intensely flavored and aromatic.
Go slow, and enjoy!
Dessert: BlueBerry Sweet Jello
In Tonhäppchen am 26. Februar 2011Wie gestern versprochen – hier ist das Dessert zum Tonhäppchen mit «Berry Weight»:
Bluberries (the more you have, the more you can pimp the dish, but at least 300gr for the Jello), 4 gelatin’s leaf, 140 ml of elderberry’sirop, 2 c.s de sucre en poudre, 425 ml of Ice Cider (from Quebec) if you can’t find some, try with some sweet wine like Sauterne, or with Clairette de Die.
Make sure all the ingredients are cool (put the cider, and the glass few minutes in freezer). Deep the gelatin in cold water for 1 min, drain it. Put the sirup in Bain-Marie and add the gelatin until it’s melt. Let it cool down. Add the Cider to the mix, put the fruits in shapes (little glass, cup, verines, …) and add the mix. (eke some for the ornaments). Put the shapes in fridge for 1h or 2h. Serve it in the cup or unmold, with some cream (best should be Double Cream from Gruyere ) fresh mint and the fruits you kept. Drink it with some Ice Cider.
Tonhäppchen*
In Tonhäppchen am 25. Februar 2011*Für gewöhnlich tischen uns Musiker köstliche Klänge und verlockende Tracks auf. Für Speiselift kehren wir, die Tonangeber, den Spiess um: Zum Ohrenschmaus aus der Soundküche interessiert uns für einmal, an welchen Gaumenfreuden sich die ausgewählten Interpreten erfreuen. Somit servieren wir hier regelmässig zu einem Album eines Soundkünstlers als «Sättigungsbeilage» auch sein Lieblingsessen, sein Rezept aus dem Familienfundus oder seine regionale Leibspeise. Spannendes für Ohr und Magen.
Im Februar haben wir bei «Berry Weight», einem Duo aus Montreal und Neuchâtel, in die Töpfe geschaut. Apewok und Stab – auf der Waage selbst zu zweit wohl nur ein Bruchteil des soulig-seligen Solo-Schnulzensängers Barry White – haben beseelt-organischen Melodien zu ihrem ersten Album «Music for imaginary movies» (2010) eingekocht. Filmmusik, die auch ohne Film schöne Bilder entstehen lässt.
Delikat, aber doch erdig, eklektisch und erfrischend sorgen die 11 Songs für Gänsehaut und hören sich dank genussvollem Scratchen melodiös-knusprig an. Fabelhaft auch, dass Apewok, der Quebecien, und der Neuenburger Stab ihre gut gemixten Soundtüftlereien portionenweise mit der Stimme von Astrid Engberg würzen: Auf drei Tracks führt uns die dänische Sängerin ins verträumte Schlaraffenland, wo Sound und Musik fliessen.
Mit «Music for imaginary movies» kreiert Berry Weight ein eigenständiges Musik-Menü, ehrlich und gut – wie das originelle Raclette-Rezept («Sincerly it was the best raclette ever») von Maël Chauvet alias Stab. Das «BlueBerry Weight»-Dessert folgt morgen. Homepage: berryweight.com / Album-Trailer auf YouTube.
Hauptspeise: «Swiss Poutine»
prepare the patatoes: Cut some patatoes, keep the skin on it. Add some pepper, salt, coriander, and some thyme. Cook it on hoven with some oil and a little bit of water for around 40 minutes .
cook the sauce: 30 g of butter – 30 g of flour – 40 cl broth (beef or chicken) - 2 oinons – salt, pepper. some rosemarie, thyme. Peel and slice the oinions. Heat the butter. Add the onions,the flour, the the mix well, and add the broth. Add the salt, pepper, rosemarie, thyme. Cook it slowly for 20 min , turn it sometimes. Filter the sauce to keep only the liquid.
stab’s onions: Peel and slice 4 onions, crisp them few minutes in a little bit of hot oil. Add some papper, a litlle bit of nutmeg, slow down the fire and add some white beer and mapple’s sirup. Cook it for 7-8 min.
start the raclette : take few patties in the dish, add the sauce and the cheese as soon as it get the best look. Eat with some Stab’s onions.
To drink, we try some Petite Arvine and it was a bad idea… perhaps just a Fendant..or try white beer like Blanche de Chambly.






