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Archive for the ‘Rezepte’ Category

Topfen-Beerenauflauf

In Rezepte on July 26, 2010 at 4:58 pm

Dieses wunderbare Rezept stammt aus der Küche des Hotels Miramonte im Bad Gastein. Die Besitzer ist es gelungen, das Haus (gebaut in den 1960ern) in die Gegenwart zu überführen. Dem neuen Geist des Hauses entsprechend, werden köstliche moderne Gerichte serviert, die sich aber immer noch nach Österreich schmecken.

Zutaten:
250g Topfen (Quark) 10% | 3 Eier | 5 EL Milch | 1 Pg. Vanillepuddingpulver | 1 EL Staubzucker | 1/8 l Sauerrahm | 1 EL Kristallzucker | 250-400g frisch gemischte Waldbeeren (Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, usw.) | 2 EL Kristallzucker

Zubereitung:
Auflaufform mit Butter ausstreichen, mit Kristallzucker ausstreuen, die Beeren einfüllen und mit den 2 EL Staubzucker bestreuen. Eier trennen, Eigelb mit Topfen, Milch und Puddingpulver sowie Staubzucker und Sauerrahm verquirlen. Eiklar mit 1 EL Kristallzucker cremig schlagen, mit der Dottermasse vermischen und gleichmässig über die Beeren geben. Im vorgeheizten Backrohr (180°C) ca. 20-30 Minuten backen.

Wenn der Rand goldgelb ist und die Mitte noch etwas heller erscheint ist der Auflauf genau richtig. (Der Auflauf geht sehr auf, fällt jedoch auch wieder etwas zusammen) Noch etwas Staubzucker darüber, fertig! Schmeckt warm und bei heissen Temperaturen auch kalt.

Mehr Infos:  HOTEL MIRAMONTE, Reitlpromenade 3, A-5640 Bad Gastein, Tel: +43/6434/2577, hotelmiramonte.com

Pfeffersablés mit Avocadocrème

In Rezepte on July 23, 2010 at 9:07 pm

Zutaten:

Sablés: 200 g Mehl 1/4 TL Salz 1/4 TL weisser Pfeffer Max Havelaar, fein gemahlen 1 kl. Ei 100 g Butter 2 TL schwarzer Pfeffer Max Havelaar (gekauft bei Coop), grob zerstossen

Avocadocrème: 1 Avocado Max Havelaar 1 TL Zitronensaft 1 dl Halbrahm, geschlagen Salz, Muskatnuss nach Belieben

Zubereitung:

Aus Mehl, Salz, weissem Pfeffer, Ei und Butter einen Mürbeteig kneten, zu einer Rolle von 3-4 cm Durchmesser formen. Rolle im schwarzen Pfeffer wenden, Pfeffer gut andrücken. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Teigrolle mit scharfem Messer in Taler von ca. 4 mm Dicke schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit Avocado auslöffeln, Fruchtfleisch mit Zitronensaft zerdrücken, Schlagrahm unterziehen, leicht salzen. Masse in Spritzsack geben und auf den Sablés verteilen. Nach Belieben etwas frische Muskatnuss darüber reiben.

Spinat-Risotto mit Kräuterseitlingen

In Rezepte on July 20, 2010 at 3:58 pm

2 Schalotten | Olivenöl | 200 g Aquarello-Risottoreis oder Arborio | 100 ml Riesling | 500 ml Gemüsefond Salz | Pfeffer | Muskat | etwas Butter Thymian | Knoblauch | 50 g geriebener Pecorino | 3 EL geschlagene Sahne | 2 Picandou (Ziegenkäse) | 4 EL passierter Spinat (aus der Tiefkühltruhe) | 4 EL reduzierter Portwein | 4 Kräuterseitlinge | etwas Butter | 1 Schalotte | Thymian | 1 Knoblauchzehe | Salz | Pfeffer

Schalotten sehr fein schneiden und in Olivenöl farblos anziehen. Den Reis dazugeben, mit Riesling ablöschen und trocken reduzieren. Mit Gemüsefond angiessen und unter ständigem Rühren immer wieder leicht mit Fond angiessen, bis der Reis al dente ist. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen, mit Sahne und Pecorino verfeinern, den Ziegenkäse und die Spinatpaste unterrühren.

Die Kräuterseitlinge in Butter leicht anbraten, Schalotte, Thymian und Knoblauch beigeben, würzen und mit etwas Gemüsefond angiessen. Mit kalter Butter eine leichte Bindung erzeugen.

Rezept: Martin Steiner, Küchenchef auf Johann Lafers Stromburg | Bild:  Niklas Thiemann – Fotodesign

Das Rezept stammt aus der aktuellen Ausgabe von «ZuGast» – dem Bookazine für Kochen und Geniessen. Ausserdem im Heft: Rezepte mit Süsswasserfisch von Denis Nörenberg und Thomas Fesenmair, Martin Steiners vegetarisches Menü, Privat Party mit Markus Arnold (Meridiano Bern), Reportagen und Produkte, Partyvorbereitung und Dekoration und Weintipps.

«ZuGast» ist an vielen Kiosken und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitschriften- und Buch-Handel erhältlich. Oder man bestellt «ZuGast» zum Vorzugspreis von CHF 10 (statt CHF 16) oder € 6 (statt € 10) inkl. Versand und MwSt.: info@zugast.tv

Crevetten mit Knoblauch, Zitrone und Olivenöl

In Rezepte on July 8, 2010 at 5:12 pm

Bei diesem Rezept können die Mengenangaben nach Gusto abgeändert werden. D.h. die Anzahl der Crevetten und vor allem des Knoblauchs sind dem Geschmack anzupassen. Es ist ein leichtes Sommergericht, welches sehr gut auf dem Grill, aber auch am Herd zubereitet werden kann.

Menge für 2 Personen als Hauptspeise:

14 rohe Crevetten (Bio-Qualität von Coop) | 4  Knoblauchzehen in feinen Scheiben | 1 Bio-Zitrone | 1 dl Olivenöl | Salz, Pfeffer | ev. 1 Chili

Zubereitung: Die Crevetten schälen und unbedingt den Darm entfernen indem man die Crevetten am Rücken entlang nicht tief einschneidet, jetzt den meist schwarzen «Faden» ganz sorgfältig herausziehen (manchmal ist der Darm auch klar und durchsichtig) damit er in einem Stück entfernt werden kann.

Das Olivenöl mit der abgeriebenen Schale der ganzen Zitrone sowie Saft der halben Zitrone, dem klein gehackten Chili und den Knoblauchscheiben sowie Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer mischen. Mit einem Pinsel etwas vom gewürzten Olivenöl auf die Crevetten geben und ca. 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.

Anschliessend können die Crevetten aufgespiesst werden, was sehr praktisch ist wenn sie gegrillt werden. Wenn die Crevetten in der Pfanne gebraten werden, ist dies nicht nötig, trotzdem ist es eine Hilfe um sie alle gleichzeitig zu wenden.

 Die Crevetten entweder ganz kurz (Grill nicht direkt über der Glut: 30 Sekunden,  in der Pfanne 1 Minute pro Seite) braten.

 Auf einen Teller geben und mit der Marinade übergiessen.

 Mit einem frisches Baguette ist dies eine wunderbare, leichte und schnell zubereitete Mahlzeit.

 Ich hatte noch etwas schwarzen Reis zum «verbrauchen» und fand dies optisch wunderbar passend.

 Zubereitung schwarzer Reis (gibt es beim Grossverteiler.  Er stammt ursprünglich aus Asien, wird jedoch auch in Italien angebaut)

 Entgegen sämtlichen Anleitungen für die Zubereitung von schwarzem Reis (Wasser aufkochen, Reis dazu usw.) bereite ich ihn, wie jeden Reis,  im Dampfkochtopf zu (ja das geht und wie!!) Ich nehme  z.B. 100 gr Reis 1 dl. Wasser (u.s.w.), gebe dies in den Dampfkochtopf, schliesse ihn vorschriftsgemäss und stelle ihn auf den Herd. Sobald das Ventil sich hebt, stelle ich die Uhr auf 15 Minuten und achte jetzt darauf das das Ventil den 2. Ring nicht übersteigt (Hitze regulieren).* Wenn die Zeit abgelaufen ist, den Kochkopf von der Herdplatte ziehen und warten bis das Ventil sich wieder ganz gesenkt hat.  Deckel öffnen und den Reis mit Salz und Butter/Olivenöl gut durchmischen. Mit dieser Methode bleibt der Reis perfekt körnig und ist schnell zubereitet. Ich habe noch Gurkenwürfel mit etwas Dill darunter gemischt.

* Bei weissem Reis 6 Minuten

Rezept & Foto: Mia Müller

Spareribs in scharfer Schwarzbiermarinade

In Rezepte on July 6, 2010 at 10:09 pm

Für 4 Personen
Marinierzeit 1 Tag
Zubereitungszeit ca. 50 Minuten
2-2,5 kg Spareribs vom Schwein

Für die Marinade
6 geschälte Knoblauchzehen
1 geschälte Zwiebel
250 ml Schwarzbier (dunkles Vollbier)
1 EL Apfelessig
3 EL Sonnenblumen- oder Maiskeimöl
2 EL flüssiger Honig
125 ml Worcestersauce
2 EL scharfe Chilipaste (Harissa)
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für die Marinade den Knoblauch und die Zwiebel fein hacken. Mit dem Bier dem Essig, dem Öl, dem Honig, der Worcestersauce und der Chilipaste in einen Topf geben, aufkochen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Marinade mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Spareribs in eine flache Schüssel geben, mit der Marinade übergießen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten ruhen lassen. Die Spareribs aus der Marinade nehmen, auf den heißen Grill legen und von jeder Seite etwa 2-3 Minuten grillen, evtl. nachsalzen.

Dieses Rezept stammt aus dem Buch Fleischeslust von Gabriele Halper und Elisabeth Ruckser. Erschienen bei Collection Rolf Heyne und jetzt im Handel erhältlich. Zum Inhalt: Gutes Fleisch kommt von artgerecht gehaltenen Tieren, wurde frisch und von ausgebildeten Schlachtern verarbeitet – und kommt nicht vom Discounter, sondern vom alteingesessenen Metzger um die Ecke. Vom klassischen Wiener Schnitzel über gratinierte Fledermaus bis zu Variationen von Kalbsleber – hier wird in der Fleischeslust geschwelgt. Dieses Buch zeigt anhand detaillierter Übersichtsfotos, welche Teilstücke von welchem Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Geflügel, Lamm und Wild) für welche Zubereitungsart geeignet ist – sei es braten, kurzbraten, niedergaren, kochen, backen. Darauf folgen die besten Rezepte – mal klassisch, mal raffiniert, mal neu interpretiert. Eine umfassende Warenkunde erläutert Qualitätsmerkmale und gibt wertvolle Tipps zu Einkauf, Lagerung, Verarbeitung, Würzen und Anrichten.

Schokodessert mit Kühleffekt

In Rezepte on June 28, 2010 at 5:11 pm

Bei diesem Dessert kann man es sich einfach machen und das Eis sowie die Mürbeteigküchlein bereits fix fertig kaufen oder aber, natürlich mit entsprechendem Aufwand, Vorbereitung und Spass, selber herstellen. So oder so, die Überraschung für die Gäste gelingt auf jeden Fall. Bestimmt bereiten die selber hergestellten Küchlein mehr Freude (und Genuss!) brauchen aber auch entsprechend mehr Zeit. Am Besten werden die Törtchen schon am Vortag zubereitet:

Zutaten für 12 Törtchen in Muffinblechgrösse:

Mürbeteig

200 gr Mehl | 20 gr Puderzucker | 1 Prise Salz | 120 gr kalte Butterwürfel | 2-3 EL sehr kaltes Wasser

Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalten Butterwürfel beigeben und entweder kurz von Hand, mit der Küchenmaschine (nur ganz kurz!)  zu einer krümmeligen Masse verreiben. Soviel kaltes Wasser beigeben bis der Teig sich ohne zu kneten zu einer kompakten Masse formen lässt. Ich mache jeweils keine Kugel, sondern drücke den Teig bereits jetzt schon etwas flach, hülle ihn in Klarsichtfolie und gebe ihn mindestens für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Das Muffinblech (oder entsprechende Förmchen) streiche ich grosszügig mit Butter aus und stelle es ebenfalls kühl.

Für das Eis / Glace kann man je nach Saison und Belieben variiren.

Für dunkles Schokoladeneis:

250 gr dunkle Schokolade (je höher der Schokoladenanteil, je intensiver je schokoladiger) | 1/2 liter Milch (oder halb Milch halb Rahm/Sahne) | 8 Eigelb | 80 gr Zucker (wer es süsser mag, kann 100 gr nehmen) | 1 EL Maizena  | 3 dl Rahm/Sahne

Die Milch (ev. mit Rahm/Sahne) mit der kleingehackten Schokolade langsam bei kleiner Hitze schmelzen lassen.

Die Eigelbe mit dem Zucker zu einer dicken, hellen Crème aufschlagen und das Maizena darüber sieben (so wird es feiner verteilt) und umrühren. Die jetzt heisse Schokoladenmilch unter Rühren dazu giessen (alles zurück in die Pfanne) und bei mittlerer Temperatur nur noch so lange erhitzen bis die Schokoladen-Eicrème zu binden beginnt. Dann sofort durch ein Sieb in eine Schüssel umgiessen und die Oberfläche direkt mit Klarsichtfolie abdecken (so entsteht keine Haut). Ganz auskühlen lassen.

Den Rahm/die Sahne steif schlagen und unter die ausgekühlte Schokoladencrème mischen. In einen Behälter geben und im Eisfach oder falls vorhanden in der Eismaschiene gefrieren lassen. Ich persönlich gefriere das Eis in der Maschine und gebe das noch “formbare” Eis danach in Ringformen (Grösse entsprechend der zu füllenden Törtchen) und stelle diese “Eis-Rondellen” so in den Gefrierer.

Den gekühlten Mürbeteig auf Backpapier oder zwischen Klarsichtfolie 2-3 mm dick auswallen. Ich mache dies in 4 Tranchen und gebe den so ausgewallten Teig jeweils kurz in den Kühlschrank oder sehr kurz in den Tiefkühler, so lässt sich der Teig viel besser weiterverarbeiten.

Aus diesen Teigblättern jetzt 12  Rondellen  und in die vorbereiteten Förmchen geben. Gut anpassen und mit den Fingern andrücken. Man kann auch nur die Böden ausstechen und für den Rand Teigstreifen schneiden und mit diesen einen Rand Formen. Hier gut aufpassen damit sich Boden und Rand gut “verkleben”. Den Teig gut einstechen und nochmals kühl stellen. Backofen auf 220° vorheizen.

Aus Backpapier etwas grössere Rondellen ausschneiden. Diese Papierrondellen über einem kleinen Glas (oder ähnlich) vorformen und so in die Teigtörtchen legen. Mit Backperlen oder getrockneten Hülsenfrüchten füllen und die Törtchern ca. 10 Minuten blind backen.

Herausnehmen und die zum Beschweren benutzten Materialen entfernen (inkl. Papier) und die Törtchen nochmals für 2 – 4 Minuten fertig backen (hier muss aufgepasst werden damit die Törtchen nicht zu braun werden!) herausnehmen, kurz ruhen lassen und danach aus den Förmchen lösen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen.

Jetzt gebe ich die gefrorenen Eisrondellen in die Mürbeteigtörtchen und stelle alles in den Tiefkühler. Wenn das Eis in einem Behälter gefroren wurde, muss das Eis etwas angetaut werden, um in die Törtchen gefüllt werden zu können. Dies muss nicht schön aussehen, die Törtchen sollten einfach bis fast zum Rand mit Eis gefüllt sein.

Bis hierher kann/ sollte alles am Vortag vorbereitet werden.

Meringemasse

3 Eiweiss | 1 Prise Salz | 75 gr Zucker

Ofen auf 220° Oberhitze vorheizen

Eiweiss mit Salz steif schlagen und danach den Zucker Löffelweise beigeben und weiterschlagen bis die Masse fest und glänzend ist. Diese Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle füllen. Die Törtchen aus dem Gefrierschrank nehmen und das Eiweiss dekorativ aufspritzen und die Törtchen danach sofort im oberen Teil des Ofens 2-4 Minuten backen, resp. das Eiweiss anbräunen.

Die Törtchen mit wenig Puderzucker bestäuben und danach sofort servieren.

Rezept & Foto: Mia Müller

Kopfsalat-Herzen mit Pilzen

In Rezepte on June 17, 2010 at 9:13 pm

Zutaten für 4 Personen: 1 Bio-Kopfsalat (ca. 350g) | 1 Bund Bio-Schnittlauch | 200g Bio-Champignons | 2-3 EL Bio-Olivenöl oder Kräuter-/Austernseitlinge | 1/3 TL Bio-Frischkäsemeerrettich | 50g Bio-Speck | 200ml Bio-Gemüsebouillon | 1 Bio-Zwiebel |Bio-Aceto Balsamico nach Belieben

Kopfsalat waschen, abtropfen lassen und die äussersten Blätter entfernen. Kopf vierteln und auf Tellern anrichten. Pilze mit Messer oder Pinsel putzen. Kleine ganz verwenden, grosse Pilze in längliche Scheiben schneiden. Zwiebel in feine Ringe und den Schnitt- lauch in zentimetergrosse Stückchen schneiden. Bouillon in einem Becher vorbereiten, mit etwas Frischkäsemeerrettich verfeinern. In feine Lamellen geschnittenen Speck in der Bratpfanne glasig braten, Pilze sowie Öl dazugeben und 8 bis 10 Minuten dünsten. Zwiebelringe hinzufügen und nach 2 bis 3 Minuten den Schnittlauch. Bouillon dazugiessen und das Ganze 5 bis 7 Minuten unter vorsichtigem Umrühren ziehen lassen. Saucensud mit Pilzen und Speck über vorbereitete Kopfsalat-Herzen verteilen, mit italienischer Salatsauce sowie mit Aceto Balsamico beträufeln und warm servieren.

Foto & Rezept: Bio Suisse

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Zitronen-Tarte mit frischen Blaubeeren

In Rezepte on June 14, 2010 at 3:26 pm

Mürbeteig (28cm Durchmesser, Bild: Monoportion): 150 g Butter | 30 g Zucker | 60 g Puderzucker | 30 g geriebene Mandeln | 1 Prise Salz | 1 Ei Klasse M | 250 g Mehl | zum Blindbacken Hülsenfrüchte oder ähnliches | Backpapier

Alle Zutaten, ausser dem Mehl, kurz verkneten, dann das Mehl zu einem bröseligen Teig unterkneten. Den Teig in Folie gepackt zirka eine Stunde im Kühlschrank stabilisieren lassen. Auf etwas Mehl etwa 2 Millimeter stark ausrollen und die Backform damit auslegen, ohne dass sich Risse bilden. Übrigen Teig abschneiden und entweder zu einer weiteren Tarte verarbeiten oder einfrieren. Er ergibt auch leckere Kekse. Den Teig in der Form mit einem zugeschnittenen Backpapier auslegen und dieses mit den Hülsenfrüchten beschweren. Bei 150 Grad zirka 25 Minuten vorbacken. Die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen. Auskühlen lassen.

Zitronencreme: 3 Blatt Gelatine | 125 ml frischer Zitronensaft | Abrieb von 3 Zitronen | 150 g Zucker 3 Eier Grösse M | 190 g Butter | Dekoration Frische Zitronenscheiben, frische Blaubeeren und gegebenenfalls Schokoladendekore und Minzblättchen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft, Zitronenabrieb, Zucker und Ei verrühren und bei 85 Grad im Wasserbad pasteurisieren. Ausgedrückte Gelatine unterrühren, durch ein feines Sieb passieren und gewürfelte gefrorene Butter untermixen, bis eine glatte Masse entstanden ist. In die vorgebackene Mürbeteigtarte einfüllen und im Kühlschrank stabilisieren lassen. Mit frischen Heidelbeeren, Zitronenscheiben und Schokoladendekor schmücken.

Rezept: Bernd Siefert, Weltmeistercafê in Michaelstadt
Bild: Lichtpunkt | Michael Ruder, Stuttgart

Das Rezept stammt aus der aktuellen Ausgabe von «ZuGast» – dem Bookazine für Kochen und Geniessen. Ausserdem im Heft: Rezepte mit Süsswasserfisch von Denis Nörenberg und Thomas Fesenmair, Martin Steiners vegetarisches Menü, Privat Party mit Markus Arnold (Meridiano Bern), Reportagen und Produkte, Partyvorbereitung und Dekoration und Weintipps.

«ZuGast» ist an vielen Kiosken und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitschriften- und Buch-Handel erhältlich. Oder man bestellt «ZuGast» zum Vorzugspreis von CHF 10 (statt CHF 16) oder € 6 (statt € 10) inkl. Versand und MwSt.: info@zugast.tv

Spargel-Romben gebraten

In Rezepte on June 8, 2010 at 5:39 pm

 Zutaten können frei nach Lust variiert werden:

-1 Bund weisser Spargel (Badischen oder aus der Region)
- Bratspeck ganz fein gewürfelt (geht gut, wenn die Specktranchen
  lagenweise auf Klarsichtfolie vorab tief gefroren werden)
- Schalotten oder Bundzwiebeln ebenfalls ganz fein gewürfelt
- Knoblauch ebenso
- Thymian oder italienischer Peterli (Petersilie) glatt
- Olivenöl
- 1 Prise Zucker
- Salz/Pfeffer

Zuerst den Spargel kurz mit kaltem Wasser abbrausen. Den untersten Teil (je nach Beschaffenheit) schräg abschneiden.
Anschliessend den Spargel in Rhomben schneiden, entsprechend dem ersten Schnitt.

In einer grossen Teflon-Bratpfanne genügend Olivenöl wärmen. Die Spargel-Rhomben mit dem Speck, den Bundzwiebeln oder Schalotten), dem Knoblauch sowie (falls gewünscht) Thymian und die Prise Zucker beigeben. Alles auf grossem Feuer 2 – 3 Minuten gut anbraten. Dabei öfters umrühren. Danach mit einem Deckel auflegen und ca. 5 Minuten durchbraten. Zwischendurch immer wieder umrühren und probieren. Wenn der gewünschte Biss (ich mag den Spargel sehr bissfest) erreicht ist, mit Salz und frischem schwarzen Pfeffer gut würzen. Eventuell noch ein Stück Butter beigeben sowie den fein geschnittenen Peterli/Petersilie. Sofort auf warme Teller geben und mit einem Stück Brot als Vorspeise servieren.

Für mich ist dies eine der besten Spargel-Zubereitungen die es gibt. Sie unterscheidet sich vor allem dadurch, dass der Spargel nicht durchgekocht wird, keine Sauce benötigt und sehr schnell zubereitet ist.  Und sie lässt sich variieren indem statt Speck, z.B. Rohschinkenwürfel verwendet werden. Vegetarierinnen können natürlich beides auslassen und dafür vielleicht entsprechend mehr Kräuter verwenden…. Wichtig ist einfach, dass einige der Spargel-Rhomben beim Anbraten genügend Farbe (Karamell) erhalten, trotzdem aber nicht durchgebraten (weich) sind.     

Rezept & Foto: Mia Müller

Bavette mit grünem Spargel in Orangenbutter

In Rezepte on May 26, 2010 at 11:00 am

Für dieses sehr unkomplizierte Rezept braucht man keine genauen Mengenangaben. Je nach Geschmack und vor allem Appetit können die Zutaten angepasst werden. Als Richtlinie für 4 Personen als Vorspeise:

*300 gr. Bavette
*1 kg grüner Spargel
*1 Bio-Orange
* Salzbutter
*Olivenöl
*1ML Orangenpulver falls vorhanden (dieses habe ich noch vom Winter vorrätig: Schale von Bio-Orangen mit Sparschäler abgezogen. In Zuckerwasser -200 ml Wasser : Zucker 60 gr. – köcheln bis die Flüssigkeit etwas eingedickt ist. Orangenschalen herausnehmen und auf einem geölten Backpapier im Heissluftofen bei 60° so lange trockenen lassen bis alle Stücke dürr sind. Anschliessend im Kutter oder Mörser fein mahlen. In einem abschliessbaren Glas lange haltbar.)

Den Spargel waschen und die unteren Ende je nach Qualität abschneiden. Danach die Spargelstangen längs in möglichst dünne Streifen schneiden, d.h. nicht gerade Sparschäler dünn, aber so fein wie möglich.  Die Spargelstreifen ganz kurz (ca. 1 Minute) in stark gesalzenem Wasser blanchieren, abschütten und aufbewahren.

Genügend Wasser aufkochen, salzen und die Bavette 2 Minuten weniger als
Anleitung kochen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, die blanchierten Spargelstreifen zugeben und die verbleibenden 2 Minuten weiterkochen bis Spargelstreifen und Bavette al dente sind. Abschütten.

In der Zwischenzeit in einer grossen, weiten Teflon-Bratpfanne Salzbutter und Olivenöl
wärmen. Ein Moccalöffel Orangenpulver (falls nicht vorhanden, eine Messerspitze Puderzucker) sowie Abrieb von der Orange beifügen. Orange
auspressen und Saft bereitstellen.

Die abgetropften Bavette-Spargelstreifen in die Orangen-Butter geben, Hitze erhöhen. Orangensaft zufügen und alles gut mischen. Sobald der Orangensaft fast eingekocht ist, alles mit Pfeffer aus der Mühle sowie Salz würzen und in vorgewärmte Teller geben.

Rezept & Foto: Mia Müller

Poulet auf Bierdose

In Rezepte on May 6, 2010 at 10:53 am

Ab sofort liegt die erste reguläre Ausgabe von «BEEF!» am Kiosk. Das Pilotheft des Food- und Lifestyle-Magazins für Männer, die gutes Essen lieben und gern ausschweifend kochen («Für Männer mit Geschmack»), verkaufte sich letzten Herbst so gut, dass «BEEF!»  ab jetzt einmal im Quartal erscheint. Die Macher setzten weiterhin auf eine klar männliche Haltung in Sachen Kochen. Zum Beispiel landen im 32-seitigen Grill-Special statt halben Sachen gleich ganze Tiere auf dem Rost. Speiselift.com präsentiert das Rezept zum «Covergirl»: Huhn auf Bierdose.

Ein Huhn zu grillen, ist gar nicht so einfach. Das Fett des Tiers liegt direkt unter der dünnen Haut, da kann es schnell schwarz werden. Auf eine Bierdose gestülpt, kommen Haut und Grillrost nicht in Kontakt. Um das Huhn zusätzlich an den Schenkelenden vor dem Verbrennen zu schützen, kann man sie mit Alufolie umwickeln. Das verdampfende Bier gibt dem Huhn zusätzlich Geschmack und schützt vor dem Austrocknen.

Zutaten für 3–4 Personen

Marinade
30 g frischer Ingwer, 2 Bio-Orangen, 2 Lorbeerblätter,
1 EL brauner Zucker, 100 ml Sojasauce

Grilltier
1 Poularde (ca. 1,5 kg)

Würzmischung
Je 1 TL Bockshornklee, schwarzer Senf, Schwarzkümmel,
Fenchelsamen und Kreuzkümmel, 1 TL Meersalz

Zubereitung
Am Vortag: Ingwer abspülen, dann raspeln. Die Orangen heiss abspülen, trocken reiben und von einer Frucht die Schale mithilfe eines Sparschälers dünn schälen. Orangen auspressen. Lorbeerblätter zerbröseln. Mit Orangensaft, Ingwer und Zucker in einem Topf aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen. Mischung durch ein Sieb
passieren und mit der Sojasauce verrühren. Die Poularde sorgfältig abspülen, dann trocken tupfen. Innen und aussen mit der Marinade bestreichen, zugedeckt über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag die Würzmischung bereiten: Die Gewürze in einer Pfanne unter Rühren rösten, dann mit dem Salz in einen Mörser geben
und zerstossen. Poularde mit der Gewürzmischung einreiben und auf eine grosse, nur noch zu zwei Drittel mit Bier gefüllten Bierdose setzen. Im geschlossenen Kugelgrill ca. 45 – 60 Minuten garen.

Mehr Infos zu «BEEF!» und weitere Rezepte gibt es hier.

Pulla (Hefeschnecken mit Zimt und Zucker)

In Rezepte on April 30, 2010 at 12:48 pm

«Swiss Finnish»: Dieses Rezept stammt von  SISU* – dem ersten finnisch-schweizerischen Café in Zürich.

* 5 dl Milch erwärmen
* 50 g Hefe, 1 Ei, 3 dl Zucker, 1 TL Salz und Kardemom hinzufügen.
* 1 kg Mehl nach und nach hinzugeben, zum Schluss 200g flüssige Butter beifügen.
* Den Teig gut kneten und dann 30min ruhen lassen.
* Den Teig auswallen, mit Butter bestreichen, mit Zucker und Zimt bestreuen, aufrollen und in Stücke schneiden. Eindrücken.
* Stücke mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
* Pullas bei 225 Grad  8-10min backen.

Alternative: Aus dem Teig kleine Kugeln formen, diese mit Ei bestreichen und Hagelzucker bestreuen. Als Zopf: 200 Grad, 20-25 Min backen.

*Das Sisu wurde diese Woche von den Geschwistern Anni Katrin und Christoph Johannes Elmer eröffnet. «Unser Café ist genau wie wir» sagt Anni Katrin Elmer. Sie und ihr Bruder, beide Ende Zwanzig, haben finnische Wurzeln, aufgewachsen sind sie in der Nähe von Zürich. Ihr Ziel war es, die skandinavische und die schweizerische Seite miteinander zu verbinden – heraus gekommen ist das Sisu, tagsüber ein Café, abends eine Bar. Als Gast kann man zwischen lokalen und finnischen Getränken und Speisen wählen. Sisu ist Finnisch und beschreibt eine Eigenschaft, auf die Finnen besonders stolz sind: Hartnäckigkeit und ein bisschen Eigensinn. Sisu, Meinrad-Lienerstrasse 1, CH-8003 Zürich. Öffnungszeiten, die aktuelle Speisekarte, Veranstaltungen und Neuigkeiten gibts unter kuppilasisu.ch

Bucatini an Zucchini und Thymian-Pesto

In Rezepte on March 26, 2010 at 12:34 pm

Bei Pestolero kann sich jeder ein individuelles Pesto zusammenstellen und im Glas nach Hause schicken lassen. Im Angebot sind nicht nur die Klassiker Pesto Rosso und Pesto Verde, sondern ein breites Sortiment aus frischen Kräutern, verschiedenen Nüssen und vielen Extras wie Oliven, Ingwer, Rosinen oder diverse Chilisorten. Ausserdem gibt es auf der Pestolero-Homepage in regelmässigen Abständen köstliche Pesto-Rezeptideen zum Nachkochen, wie zum Beispiel Bucatini an Zucchini und Thymian-Pesto:

Bucatini zählen wie Makkaroni zu den Röhrennudeln. Sie sind so lang wie Spaghetti (ca. 25-30cm), aber etwas dicker im Durchmesser (ca. 3mm) und haben eine leicht raue Oberfläche, um die Sauce besser aufzunehmen. Sie werden aus Hartweizengriess und Wasser hergestellt. Vor allem in der Gegend um Rom findet man sie auf fast jeder Speisekarte, meist in Kombination mit geschmacksintensiven Saucen oder Gemüse.

Zutaten für 2 Personen:
- Thymian-Pesto von Pestolero (besteht aus Pesto Verde, Thymian, Parmesan, Pinienkernen und Knoblauch)
- 250g Bucatini
- 2 mittelgrosse Zucchini

Zubereitung:
• Pesto aus den angegebenen Zutaten entweder selbst zubereiten oder bei Pestolero bestellen.
• Zucchini waschen, putzen und mit einem Sparschäler längs in feine Streifen schneiden.
• Nudeln in kochendem Salzwasser als dente kochen. Etwa 3 Min. vor Ende der Garzeit die Zucchini zur Pasta ins Kochwasser geben und mitkochen.
• Wasser abgiessen, Nudeln und Zucchinistreifen abtropfen lassen und zusammen mit dem Pesto in eine Schüssel geben. Alles gut durchmischen und auf Tellern anrichten.

Kabeljau mit Meerrettichkruste

In Rezepte on March 15, 2010 at 10:55 am

Diesmal habe ich  ein super leicht vorzubereitendes Fischgericht.  Kabeljau mit Meerrettichkruste auf Senflinsen im Bundzwiebel-Ring. Es kann aber auch auf irgendeiner anderen Sauce serviert werden. Die Linsenvariante passt einfach noch gut zur Jahreszeit.

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:

Fisch:
200 gr. Kabeljau (MSC)
50 gr. Weissbrot ohne Rinde
Meerrettich frisch
1 Scheibe/Tranche Räucherlachs
40 gr. weiche Butter

Linsen:
200 gr. grüne Linsen
3 Bundzwiebeln / Frühlingszwiebeln
1 kleiner Sellerie
1 Rüebli / Karotte
1 Lorbeerblatt frisch
1-2 El Premezzola / glatter Peterli
1 EL Olivenöl oder Butter

2 dl Gemüsebouillon
Sauerrahm
2-3 EL Meerrettichsenf

Der Kabeljau wird in ca. 100 gr. schwere Stücke geschnitten und in eine mit Olivenöl oder Butter ausgestrichene Form gegeben.

Für die Kruste wird das entrindete Brot zusammen mit der Scheibe Räucherlachs im Cutter feingehackt. Die Butter mit einer Gabel etwas aufrühren (natürlich kann da auch ein Mixer oder Schneebesen gebraucht werden – aber bei dieser geringen Menge Butter bleibt mehr am Instrument kleben als übrig bleibt). Das Brot-Lachs-Gemisch zur Butter geben und soviel frisch geriebenen Meerrettich beifügen wie man Meerrettichschärfe eben mag aber mindestens 2 Esslöffel. Mit Cayenne-Pfeffer, weissem Pfeffer aus der Mühle und ev. Salz nach Geschmack nachwürzen. Alles gut vermengen und (am besten von Hand) flach drücken. In 4 Stücke teilen und auf dem Fisch gut andrücken.

Bis hierher kann alles schon am Vormittag vorbereitet werden. Mit Klarsichtfolie verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und 30 Minuten vor Gebrauch wieder Zimmertemperatur annehmen lassen.

Von den Bundzwiebeln (Frühlingszwiebeln) den grünen Teil grosszügig abschneiden (weissen Teil aufheben) und in kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Herausnehmen, kalt abschrecken und gut auf Haushaltspapier trocknen.

Die Linsen verlesen (Aschenputtel lässt grüssen), indem man sie portionenweise in einen grossen weissen Teller rieseln lässt und gut hinhört. Sobald es anders klingt, könnte dies ein Steinchen sein. Die guten «ins Töpfchen» und so weiterfahren bis alles kontrolliert ist.

Den weissen Teil der Bundzwiebeln (ca.30 gr.), Rüebli/Karotte (ca.40 gr.), sowie Sellerie (ca.20 gr.) in möglichst kleine Würfel (Brunoise) schneiden. Sie sollten keinesfalls grösser als die Linsen sein!

In einer Pfanne das Olivenöl oder die Butter erwärmen. Die Brunoise unter Rühren andämpfen und danach die Linsen sowie ein frisches Lorbeerblatt (Lorbeer ist mehrjährig und lässt sich problemlos halten) beigeben und alles gut rühren. Mit 5 dl. Wasser (keine Bouillon und kein Salz – die Linsen bleiben sonst länger hart) ablöschen und zugedeckt ca. 15 Minuten leise köcheln lassen.

Je nach Alter der Linsen variiert die Garzeit, daher nach 15 Minuten mal probieren. Wenn sie noch sehr roh sind, weiter köcheln lassen. Sind sie aber schon weicher, dann 1-2 dl. Gemüsebouillon zufügen und nochmals zugedeckt mindestens 10 Minuten köcheln. Sobald die Linsen den gewünschten Biss haben, den Sauerrahm mit dem Meerrettichsenf vermischen und zusammen mit dem fein gehackten Premezzola/Peterli zufügen. Gut umrühren, nochmals aufkochen und danach bei kleinster Hitze warm halten.

Ofen auf maximale Ober- oder Grillhitze einstellen (275° oder 250°) und das Gitter auf der zweithöchsten Rille einschieben.

Sobald die Temperatur erreicht ist, die Gratinform mit dem Kabeljau in den Ofen geben und nach 3 Minuten das Gitter mit der Form auf der höchste Rille einschieben und nochmals ca. 5 Minuten garen. Hier muss unbedingt beobachtet werden, dass die Kruste keinesfalls anbrennt, resp. schwarz wird. Sobald die Kruste schön goldbraun ist, den Ofen sofort ausschalten und bei geöffneter Ofentüre kurz ruhen lassen.

Jetzt 4 vorgewärmte Teller mit den Bundzwiebeln so auslegen, dass ein Kreis entsteht. Diesen Kreis mit den Linsen ausfüllen und jeweils ein Kabeljaustück darauf legen.

Ein trockener Weisswein wie z.B. Chablis, Meursault oder ein leichter Rotwein wie z.B. Beaune würde sehr gut passen.

Rezept & Fotos: Mia Müller

Baumnuss-Orangen-Gugelhöpfchen

In Rezepte on March 2, 2010 at 11:48 am

Bevor der Winter ganz vorbei ist, möchte ich noch meinen Bestand an Bio-Orangen sowie Bio-Baumnüsse* verkleinern und habe daher Baumnuss-Orangen-Gugelhöpfchen gemacht.

Zuerst noch ein Wort zu den obigen Zutaten. Die Bio-Orangen bestelle ich jeweils bei www.casadelmas.ch Die haben super Bio-Orangen die erstens sehr gut schmecken und zweitens kann man deren Schale bedenkenlos brauchen. Mein Geheimtipp dazu: Beim Schälen der Orangen sehr sorgfältig vorgehen und versuchen so grosse Schalenstücke wie möglich zu erhalten. (Orangen natürlich vorher immer waschen) Diese Orangenschalen kommen nun einzeln in Klarsichtfolie verpackt, in den Tiefkühler. So hat man später jederzeit Orangenschale zum abreiben bereit.

Auch die Baumnüsse werden, wenn die frische Ernte auf dem Markt erhältlich ist, von mir in grossen Mengen gekauft. Mit einem Hörbuch, einem Nussknacker sowie einem grossen Abfallbehälter bewaffnet, werden die Nüsse geknackt. Die Nusshälften kommen in einen oder mehrere Zipp-Bags und ebenfalls tiefgefroren. Dies hat den Vorteil, dass sie so monatelang frisch bleiben. Bei Bedarf einfach die gewünschte Menge herausnehmen, die Baumnüsse sind innert kürzester Zeit genussbereit. Einen weiteren Vorteil hat diese Methode, wenn man die Baumnüsse mahlen will. Sie lassen sich gefroren sehr gut im Mixer mahlen ohne ölig zu werden.

Nun zu den Gugelhöpfchen:

Für 6-8 mini Gugelhopf-Formen (oder 1 grosse) ausgebuttert, mit Mehl bestäubt und kühl gestellt.

Zutaten:

200 Gramm Zucker
4  Eigelb
250 Gramm Butter flüssig und etwas ausgekühlt
2 Orangen Schale und Saft
1 Prise Salz
1/2 Tl Backpulver
200 gr. gehackte (nicht gemahlen) Baumnüsse
250 gr. Mehl
4 Eiweiss steif geschlagen

Den Zucker mit dem Eigelb sehr schaumig rühren. Die flüssige Butter, die fein abgeriebene Schale sowie den Saft von beiden Orangen, die Prise Salz und den 1/2 Tl Backpulver beigeben. Danach die gehackten Baumnüsse sowie das Mehl unter die Masse heben. Das Eiweiss sehr steif schlagen und  zuerst die Hälfte davon mit dem Teig vermischen und danach die andere Hälfte sorgfältig darunterziehen.

Die Masse etwa 2/3 in die Förmchen (Form) geben und auf einem Blech im auf 180° vorgeheizten Ofen auf der 2. untersten Rille 25 Minuten backen. (Grosse Form bis 40 Minuten) unbedingt Nadelprobe machen. Eventuell am Schluss Hitze auf 250° erhöhen und noch Maximum 2 Minuten bräunen.

Kurz in den Formen, danach auf einem Gitter auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.

Rezept & Foto: Mia Müller

*Für unsere Leser aus Deutschland und Österreich: Bei Baumnüssen handelt es sich um Walnüsse.

Thon-Salat (thailändisch)

In Rezepte on February 19, 2010 at 3:12 pm

Als leichte Vorspeise oder für eine Party mit Buffet gibt es einen genialen Thon-Salat. Ich habe dieses Gericht einmal in einem Thai-Restaurant gegessen und die Köchin hat mir danach kurz gesagt, wie einfach es zubereitet – und mit den Zutaten nach Lust und Laune gespielt werden kann:

Zutaten für 4 Personen:

2 Büchsen MSC weissen Thon in Öl (nicht in Wasser!)
3 Zitronengras-Stängel
6-10 Kaffirlimonen-Blätter (je nach Grösse)
1-2 Thai-Bundzwiebeln
1/2  Limone
1 Knoblauchzehe
1-4 Chili (je nach Schärfebedarf) rot oder orange
Fischsauce

Thon in einem Sieb gut abtropfen lassen und etwas ausdrücken. (Das abgegossene Öl bei einer Sammelstelle entsorgen – die Umwelt und damit auch die Fische danken es uns!) Anschliessend muss der Thon von Hand kleinstmöglich zerrieben werden. Da mich die öligen Finger stören, nehme ich Einweghandschuhe und zerkrümele ihn so – die Handschuhe werden umgestülpt und weggeworfen.

Nun müssen Zitronengras und Kaffirlimonen-Blätter so fein wie möglich zerkleinert werden. Entweder mit einem Wiegemesser oder aber gerieben. Dafür entferne ich vom Zitronengras die äusserste Schale und schneide unten den Anschnitt schräg ab. Mit dieser Schräge kann jetzt gut gerieben werden. Die Kaffirlimonen-Blätter rolle ich ganz eng zusammen (wie eine Zigarette/Zigarre) und reibe sie ganz fein. Ich würde bei den Kaffirlimonen-Blätter keines falls sparen, sie sind das eigentliche «Geheimnis» und da das Reiben am Schluss gefährlich für die Finger wird, ist es besser einige Blätter mehr zu rollen.

Die Thai-Bundzwiebeln und die entkernten Chili (geht gut, indem der Stiel etwas grosszügig abgeschnitten wird und der Chili mit der offenen Seite nach unten mit drehenden Bewegungen zwischen den Fingern gerieben wird. So lösen sich die Kerne und können herausgedrückt werden.)
werden ebenfalls klein geschnitten.

Knoblauch pressen sowie Limonen (Schale und Saft) mit allen anderen Zutaten zum Thon geben und mischen.

Abschmecken mit Fischsauce. Dies ist jetzt wirklich Geschmackssache und daher mit 1 EL beginnen. Wem dies zu archaisch ist, kann natürlich auch mit Salz oder Sojasauce nachwürzen.

Servieren kann man diesen Thon-Salat entweder in Portionsschalen, in einem Glas oder sehr «asiatisch» auf einem Bananenblatt. Diese gibt es in Asia-Shops in grossen Packungen. Gewünschte Menge zuschneiden, der Rest lässt sich problemlos für längere Zeit einfrieren.

Rezept & Fotos: Mia Müller

Mandarinen-Pasta

In Rezepte on February 12, 2010 at 3:51 pm

Just bevor die Mandarinen-Saison vorbei ist, ein ganz leckeres und wirklich einfaches Gericht welches zudem nicht länger dauert, als bis die Pasta al dente ist.

Alles was man braucht ist Pasta (was immer dir schmeckt, schön sind Nudeln oder Linguine), 1 oder 2 Schalotten, 1 oder 2 Bio-Mandarinen, Butter, 1 Zweig Thymian, 1 dl starke Gemüsebouillon und 1 Glas Mandarinen-Konfitüre (sehr fein die von Slow Food Marmellata di Mandarino Tardivo di Ciaculli bei Coop) Nicht gleich skeptisch werden, zuerst probieren!

Die Konfitüre wird nur zum Teil gebraucht, der Rest ist aber auf einem Stück Zopf mit viel Butter ein Traum und der nächste Sonntag-Morgen kommt bestimmt.

Nun also viel Wasser aufkochen, salzen und die Pasta al dente kochen. In der Zwischenzeit die Schalotte(n) möglichst klein hacken, die Mandarine(n) mit heissem Wasser abwaschen und Zesten abziehen. Dies geht mit einem Zestenmesser am besten, ansonsten kannst man die Schale auch mit dem Sparschäler abziehen und diese «Zungen» in kleinste Streifchen schneiden.

Die Mandarinen-Julienne in ganz wenig Wasser (ca. 1/2 dl) kurz blanchieren. Ich habe sie nach dem Aufkochen einfach im Wasser beiseite gestellt. Die Mandarine(n) auspressen und den Saft mit der Gemüsebouillon mischen.

Jetzt in einer weiten Pfanne (Teflon-Bratpfanne usw.) genügend Butter (hier bitte selber bestimmen , ich nehme immer mehr als genug, aber das muss man selbst entscheiden) erhitzen, die Schalotten sowie die abgezupften Thymianblättchen beigeben und «golden» anbraten, d.h. bis sie gut duften, aber keinesfalls anbrennen.

Dann die Mandarinen-Julienne zu den Zwiebeln giessen (samt Wasser) und jetzt 2 gehäufte Teelöffel Mandarinen-Marmelade beigeben und schmelzen lassen. Ich habe in meiner Farben-Euphorie noch einen orangenfarbene Chili in Ringe geschnitten und dazugegeben. Die Gemüsebouillon mit dem Mandarinensaft dazu giessen und etwas einköcheln lassen. Würzen mit Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Die Pasta sollte in dieser Zeit auch soweit sein, also abgiessen und ohne all zu sehr zu abzuschütteln, zu der Mandarinen-Sauce geben. Optional noch etwas Bio-Räucherlachs in Streifen geschnitten beigeben. Sofort gut mischen und sofort servieren.

Falls vorhanden mit Mandarinen-Olivenöl (sehr gut von Di Capua Embrach bei Globus erhältlich) beträufeln.

Wichtig ist einzig, dass dem Verhältnis von der süssen-fruchtigen Marmelade genügend Salz und Pfeffer entgegengesetzt wird.

Zutaten für 2 Personen:
250 Gramm   Hartweizen-Teigwaren
1-2  Schalotten
1  Zweig Thymian
1-2  Bio-Mandarinen
1 dl  starke Gemüsebouillon
1-? EL Butter
1 Glas Mandarinen-Konfitüre
Optional 100 Gramm Bio-Rauchlachs (oder sonst gute Qualität)

Rezept: Mia Müller

Rotes Fleisch statt rote Rosen

In Rezepte on February 5, 2010 at 3:43 pm

Die Zürcher Rindfleischexperten von GAUCHO Delux haben eine Valentine-Box zusammengestellt: 1 GAUCHO-Huftfilet (ca. 1 Kilo), 1 Flasche Malbec Finca Altdorfer 2009, 1 Maldon Sea Salt, 2 Alfajores de chocolate und 2 Mini-Fernet Branca stellen die Basis für das unten beschriebene Va-lentinstags-Menu. Die Box kann für 99.- CHF unter gaucho.ch bestellt werden.

Valentinstags-Menu (alles aus einem GAUCHO-Huftfilet zubereitet)

Tartar à la japonaise – Leichter, bekömmlicher Gaumenkitzel
200 g GAUCHO- Huftfilet, möglichst fein gehackt
2 EL Sojasauce (n.M. japanische)
1 EL brauner Zucker
1 EL Schnittlauch, fein gehackt
1 TL Ingwer, geschält und fein gehackt
1 Hauch Knoblauch, gepresst (ca. ½ Zehe)
1 EL Sesamsamen, geröstet
2 EL kaltgepresstes Sesamöl
Blattsalate nach Wunsch

Zubereitung
Alle Zutaten vermischen, abschmecken und mit den Salatblättern anrichten.

Beef Tea – Kräftigend und wärmend
Im Weckglas (Einmachglas) entwickelt sich ein besonders intensives Aroma. Das verschlossene Glas erst am Tisch öffnen: Das Aroma, das aus dem Glas steigt, ist es wert.

100g GAUCHO- Huftfilet, fein gewürfelt
1/2 Zwiebel, fein geschnitten
1 kleines Rüebli, fein gehackt
1 kleines Stück Stangensellerie, fein gehackt
2–3 Peterlistängel, fein gehackt
Salz, Pfeffer
1 alte Zeitung
2 Weckgläser

Zubereitung
Alle Zutaten gründlich mischen, würzen, in Weckgläser füllen, kaltes Wasser beigeben, bis die Gläser 2/3 gefüllt sind, im Glas durchrühren. Gläser verschliessen. Zeitung auf den Topfboden, Gläser drauf, heisses Wasser um die Gläser giessen. Für ca. 3 Stunden in ein Wasserbad in den auf 180° C vorgeheizten Back-ofen stellen. Das Wasser im Topf soll nur sieden, also ab und zu Temperatur kontrollieren. Diesen klaren, optimal konzentrierten Fond, der geschmacklich nicht zu toppen ist, direkt im Weckglas auf einen Teller mit Serviette stellen. Erst am Tisch öffnen (und nur die goldfarbene Suppe essen…)!

Gaucho-Surf n Turf-Satay – Raffinierter  Gaumenkitzel als Menu-Höhepunkt
400 G GAUCHO-Huftfilet, in feine Streifen geschnitten
1 Hummer- oder Langustenschwanz (alternierend möglichst grosse Riesen-Crevetten)
1 Limette, fein geriebene Schale und Saft
1 Hauch Knoblauch, gepresst (ca. ½ Zehe)
1 Stück Ingwer (1 cm), geschält und fein gerieben
1 EL gehackter Koriander (wer mag)
1 Chili, entkernt und fein gehackt
1 Dl Kokosmilch
1 Tl Thai. Fischsauce
1 Tl Rohzucker
1 El Öl
Holz-Spiesse
Zubereitung
Alle Zutaten gründlich mischen. Fleisch eine Stunde (oder länger) marinieren. Wellenartig auf Spiesse stecken, in Öl oder auf dem Grill sehr heiss braten. Hummerschwanz längs halbieren, in der restlichen Marinade wenden, ebenfalls braten. Nach Gusto salzen und pfeffern. Sofort servieren.
Als Dipp geriebene Limettenschale, Limettensaft, Fischsauce und etwas Honig oder Sweet Chilisauce mischen. Als Beilage Gurkenstücke und Salatblätter, mehr braucht es nicht.
An- und abschliessend
Cremigen, weissen Käse (junger Brie, Camembert), dazu frische, halbierte Feigen, 2–3 Baumnüsse, alles mit Honig beträufeln, fertig. Dazu ein Glas Süsswein oder leichter Dessertwein wie ein wunderbarer eisge-kühlter Moscato.

Und zum Schluss: Alfajores de chocolate von Havanna (in der GAUCHO Valentine-Box enthalten).

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