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Wir lieben gutes Essen. Und alles drumherum.

Archiv für die Kategorie: ‘Good Food’

Wie grünes Nutella…

In Good Food am 20. Mai 2012

… – nur viel besser schmeckt süsse Pistaziencrème. Seit wir zum ersten Mal auf Sizilien von Freunden ein Glas geschenkt bekommen haben, sind wir regelrecht süchtig danach. Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass die Früchte für die Crema di Pistacchio aus der Gegend von Bronte am Westhang des Ätnas stammen – da deren Qualität kaum getoppt werden kann. Wir geniessen die Crema am liebsten auf frischem Weissbrot und als Crêpe-Füllung. Im gutsortierten Fachhandel erhätlich.


Bitte dick auftragen

In Good Food, Sweets am 28. März 2012

Hierzulande ist die Erdnussbutter-Kultur nicht sehr ausgeprägt. Umso schöner, kümmern sich in den fernen USA kreative Menschen um die Weiterentwicklung der berühmt-berüchtigten Leckerei. Unser Orden «Ritter der (Erd)Nuss» geht dieses Jahr an Justin Gold. Der fesche Jungunternehmer war eines Tages so frustriert ob der öden Supermarkt-Auswahl an Erdnussbutter, dass er kurzerhand selbst zum Kochlöffel griff. Der erste Versuch war so lecker, dass Herr Gold im Jahr 2004 Justin’s Nut Butter gründete.

Acht Jahre später hat Justin das Leben der  Nussbutter-Aficionados verändert. Neu können die jetzt nämlich zwischen neun verschiedenen Nussbutter-Sorten wählen – von «Chocolate Almond Butter» über «Chocolatte Hazelnut Butter» bis  «Honey Peanut Butter». Für den kleinen Energie-Boost zwischendurch gibt es auch süsse Reigel und Nussbutter-Cups. Da trägt man gern dick auf.

 

Heiss-Zeit!

In Drinks, Good Food am 3. Februar 2012

Grosse Freude herrschte, als wir kürzlich im Schaufenster der Zürcher Filiale der Confiserie Vollenweider am Opernhaus entdeckten, dass es dort nun auch Heisse Schokolade zum mitnehmen gibt. Bei der klirrenden Kälte, die uns zurzeit heimsucht, genau das Richtige! Zur Auswahl stehen jeweils eine Version mit heller und dunkler Schoggi . Geschmacklich ein Gedicht, mundet auch die Konsistenz des köstlichen Trunks – weder zu dick-, noch zu dünnflüssig. Mit dem wärmenden Becher in den Händen am besten einen Spaziergang am winterlichen See unternehmen und beim Trinken schön viel Zeit lassen, denn die Heisse Schokolade ist zunächst wirklich sehr heiss. Neben dem Takeaway-Angebot (6.40 CHF) kann man auch Schokoladen-Pulver für Zuhause erstehen (Säckli 12.50 CHF für 220 g und 19.- CHF in der Blechdose).

Noble Süsse

In Good Food, Sweets am 30. Januar 2012

Nobel und süss geht die Figur zu Grunde: Denn mit dem «Noble Tonic 02» des Old Faithful Shop aus Vancouver gelingen die wunderbarsten Desserts.

Der Ahornsirup mit der Tahiti-Vanilleschote und ägyptischen Kamilleblüten ist eine Geschmackserleuchtung: Wer hätte gedacht, dass fruchtige Vanille so umwerfend zum buttrigen, apfelhaften Kamille-Aroma passt? Der Sirup selbst ist übrigens auch etwas ganz Besonderes: Er wurde in den Wäldern Quebecs «handcrafted».

Entsprechend teuer wird die noble Süsse in der anmutigen Retro-Verpackung dann auch verkauft: $34.95 kostet die Flasche im Old-Faithful-Online-Shop.

Das perfekte Frühstück in… Vals

In Good Food am 23. Januar 2012

Seit Dezember 2011 ist Vals, berühmt für seine Therme von Peter Zumthor, um eine Attraktion reicher: Das Alpine Luxe Bed & Breakfast Brücke 49. Das schweizer-dänische Besitzerpaar Ruth und Thomas haben die alte Villa mitten im Dorf mit grosser Liebe zum Detail renoviert und mit viel Stil in die Gegenwart überführt. Herausgekommen ist ein eklektischer, doch sehr skandinavischer Interieur-Mix – und das mitten in den Schweizer Bergen. Auch beim Frühstück wird kompromisslos nur auf das Beste gesetzt: Exzellenter Kaffee und Espresso, selbstgebackene Brötli, Bio-Butter und -Käse von der Sennerei im Dorf, einheimisches Bündnerfleisch, frischgepresster Orangensaft, hausgemachtes Birchermüsli und köstliche Eierspeisen – alles seviert auf kunterbuntem Geschirr von Royal Copenhagen, das man übrigens direkt vor Ort kaufen kann. Brücke 49 erhebt den Anspruch ein «home away from home» zu sein – wir sagen: Mission erfüllt! Reservations-Infos hier.

 

 

Tipp: Nordisches Design gibt es auch in unserem Speiselift.com-Shop: Bezauberndes Geschirr und vom dänischen Label Ferm Living…

Schwiegermutter-Kimchi

In Good Food am 20. Januar 2012

Jahrelang schleppte Lauryn Chun kofferweise Kimchi von Kalifornien nach New York. Denn den eingelegten Chinakohl aus dem Restaurant von Lauryns Mutter konnten sie und Ihre Ostküsten-Freunde nicht mehr leben. Doch irgendwann hatte Lauryn genug von der Schlepperei. Überzeugt davon, dass auch andere New Yorker sich auf die geschmacksintensive koreanische Spezialität stürzen würden, gründete sie ihre eigene Kimchi-Manufaktur Mother In Law’s Kimchi an der Lower East Side.

Nach dem uralten Original-Rezept ihrer Mutter bereitet die Tochter jetzt das berühmt-berüchtigte Gemüse  zu. Und die New Yorker danken es ihr. Denn mit seiner facettenreichen und speziellen Würze passt Kimchi nicht nur wunderbar zu asiatischen Speisen. Auch die Kombination aus Kimchi und westlichen Gerichten wie Spaghetti, Ceviche (siehe Rezept) oder Hamburger sorgt für Gaumenkitzel. 

Die koreanische Küche ist ohne Kimchi unvorstellbar. Der eingelegte Chinakohl begleitet jedes  Essen in Korea. Es  gibt hunderte Arten von Kimchi: den «normalen» Chinakohl-Kimchi (Baechu-Kimchi genannt), Wasser-Kimchi,  Gurken-Kimchi, Rettich-Kimchi, Meeresfrüchte-Kimchi, Brokkoli-Kimchi… . Jede  Region, jedes Dorf, sogar jede Familie hat ihr eigenes – meistens von der Schwiegermutter an die Schwiegertochter überliefertes  – Kimchi-Rezept.

Grundlage für das Baechu-Kimchi  ist Chinakohl, der mit Salz eingelegt und dann  gewaschen und mit einer Knoblauch-Zwiebel-Gewürz-Chili-Paste vermischt und dunkel eingelagert wird. Wie Sauerkraut beginnt das Kimchi zu gären und erhält dadurch seinen charakteristischen Geschmack.  Und wie bei uns das Sauerkraut, war in Korea Kimchi früher eine Hauptivataminquelle im Winter.

Für alle, die keine koreanische Schwiegermutter haben und auch in naher Zukunft mit keiner gesegnet sein werden, empfiehlt sich Lauryns Schwiegermutter-Kimchi. Leider ist es derzeit nur in den USA erhältlich. Ein 2er-Pack kostet 21 Dollar.

Rezept: Mother-in-Law’s Spicy Kimchi Ceviche

Zutaten: 500g , rohe Crevetten | 1/2 Becher Limetten-Saft | Reife Avocado, in Würfel geschnitten | 1/2 Becher kleingeschnittenes Kimchi | 1 Becher geschälte und klein geschnittene Gurke | 2 EL kleingeschnittene Frühlingszwiebel

Zubereitung: Crevetten eine Minute in Salz-Wasser kochen. Wasser abgiessen und die Crevetten mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. In einem Martini-Glas mit einem Stückchen Limette und Koriander servieren. Dazu passen Tortilla Chips.

Give me 5!

In Good Food am 18. Januar 2012

Griechenland ist reich – u.a. an bestem Olivenöl. Doch das Land war bislang arm an Ideen, wie man es gut verkauft. Mit der neuen Marke «5» könnte sich das nun ändern. Die Flaschen erinnern an Parfum-Falkons und werden eben dadurch dem edlen Inhalt mehr als gerecht. So wird z.B. die Sorte Unique aus handgepflückten Früchten eines einzelnen Olivenhains in Finiki, einem Ort der griechischen Region Lakonia, gewonnen. Der Geschmack ist ausgeprägt fruchtig, die Farbe tiefgrün und das Aroma einzigartig. Infos zum Verkaufsstart hier.


Coco-Doc Martins

In Drinks, Good Food am 6. Januar 2012

 

Bei dem Bio-Coco-Saft von Dr. Antonio Martins verhält es sich wie bei den klobigen Schuhen von Dr. Martens – entweder liebt man sie, oder man… verzichtet auf sie. Wir gehören zur Truppe derer, die dem klaren Kokosnusssaft etwas abgewinnen können.

Um eins klarzustellen: Dieser Saft wird nicht aus «alten» braunen Kokosnüssen gepresst. Nur das Fleisch der grünen Kokosnuss – welches besonders zart und jung ist – kommt bei dem in Österreich lebenden brasilianischen Arzt in die Saftpresse. Das Ergebnis ist ein purer und unaufdringlich süsser, aber im Geschmack durchaus spezieller Drink.

Um diese jungen Kokosnüsse im optimalen Reifestadium derartig zu verarbeiten, hat Dr. Martins ein patentiertes Verfahren entwickelt. Künstliche Stabilisatoren, Farb- und Aromastoffe sucht man in einem Glas Coco-Saft vergeblich. Dafür ist der Saft reich an Mineralien, Vitaminen, Aminosäuren und enthält keine belastenden Fette und Eiweisse: Das ideale isotonische Getränk also. Cholesterin-, Milcheiweiss- und laktosefrei eignet sich der Saft auch sehr gut für spezielle Diäten.

Den Coco-Saft gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. So etwa mit Blutorangensaft oder mit Ananas & Acerola. Sehr zu empfehlen ist der cremig-leckere Smoothie mit Kokosfleisch. Und zum Kochen eignet sich die «Coco Milk for cooking» hervorragend.

Gesehen bei Jelmoli Gourmet Factory und Bioläden. Preis: ab CHF 6.-

Heiss auf Reis

In Good Food am 30. Dezember 2011

Das Bremer Jung-Unternehmen Reishunger bietet nicht nur 100 Prozent sortenreinen Reis aus den besten Anbauregionen der Welt, sondern auch Kochanleitungen, sowie die gesamte Palette an Zusatzprodukten für die perfekte Zubereitung und Aufbewahrung von Reis. Besonders angetan hat es uns das Reisglas. Dieses garantiert nicht nur maximal Frische und Aroma – es sieht vor allem gut aus. Der Hintergedanke: Wenn Reis so schön präsentiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass man ihn nicht mehr in der letzten Ecke des Küchenschranks versteckt. Und mit der Präsenz des Glases in der Küche stehen wiederum die Chancen besser, dass man mehr Reis und zum Beispiel weniger Pommes Frites isst – ergo sich gesünder ernährt. Reisglas, 7.90 EUR, zuzüglich Versand – via Online-Shop.



 

Milky ExpressWay

In Good Food, Sweets am 19. Dezember 2011

 

 

Zugegeben, es gibt Schwierigeres, als Milchreis zu kochen. Aber um noch ehrlicher zu sein: Es gibt auch kaum unkompliziertere und schönere Arten, sich auf die Schnell-Milchstrasse gen Geschmack zu bewegen, als der Griff zur Milchreis-Flasche von Quai Sud. Die Milchreismischungen aus Frankreich bestechen nämlich nicht nur äusserlich, sondern auch inhaltlich. In der tollen Retro-Milchflasche tummelt sich alles, was es für Milchreis braucht: Reis, Zucker und je nach Sorte weitere Zutaten wie Caramel, Vanille, Gewürze, Frucht- oder Schokoladenstückchen.

Entsprechend Ruck Zuck geht dann Zubereitung: Inhalt der Flasche in eine Pfanne geben, Milch dazu und dann 40 Minuten köcheln lassen – schon hat man einen wunderbar cremigen Milchreis gezaubert.

Zauberlehrlinge können aus sechs verschiednene Geschmäckern wählen: Schokolade-Karamell mit gesalzener Butter, Rosinen-Vanille-Zimt, Apfel-Spekulatius, geröstete Haselnüsse-Lebkuchen, Veilchen-Rote Früchte und Nougat-Himbeere.

Zu kaufen bei Bob’s Food Store, Flasche à CHF 10.50.

P.S. Ab Januar gibt vier neue Sorten Milchreis: Triple Chocolat, Rose – Litschi, Tiramisu und Nach Oma’s Art (Vanille, Zimt und Zitrone)

 

Knisper Knusper Ultner

In Good Food am 28. November 2011

Nichts gegen Lebkuchen-Häuschen, aber wir bauen im Geiste gerade an einem herzhaften Schüttelbrot-Häuschen. Denn bekanntlich klopft am Donnerstag der süsseste Monat des Jahres an: Hier eine Schoggi-Kleinigkeit, dort schon ein Guetzli und natürlich üppige Desserts bei unzähligen Weihnachtsessen. Da ist man froh, wenn man vorgesorgt und sich einen Zucker-freien Rückzugsort organisiert hat. Der ideale Baustoff für diesen Ort ist das fabelhafte «Bio-Original Ultner Brot» von Ultner Brot.

Dieses traditionsreiche Haus in St. Walburg im Ultental stellt seit 1919 Schüttelbrote her. Nach alter Tradition backt Ultner das reine Roggenbrot mit selbst gezüchtetem Sauerteig. Eine würzige Note bekommt das Brot durch Salz und Gewürze wie Kümmel, Koriander oder Fenchel. Bereits seit 1982 wird Bio-Getreide selbst gemahlen und verarbeitet. Kein Wunder, ist Bäckermeister Richard Schwienbacher mit seinen Broten über die Grenzen des Tales hinaus bekannt geworden.

Übrigens: Die Art der Herstellung hat dem Schüttelbrot seinen erschütternden Namen eingebracht. Nach zwei Drittel der Garzeit werden die Teiglinge mittels eines runden Brettchens «flach gerüttelt» und anschliessend gebacken (wie in NZZ-Format gezeigt). Das krachend-knusprige Fladenbrot, vor allem in Südtirol bekannt, ist sehr lange haltbar und wird am besten mit Speck oder Käse ergänzt, eignet sich aber auch perfekt als pure Knabberei zwischendurch.  8.20 CHF, bestellbar bei Scala Gusti.

 

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 21. November 2011

Bei Schoggi-Kuchen kann kaum einer widerstehen. Herrlich, dass man jetzt immer einen parat haben kann – und zwar im heimischen Tiefkühlfach. Ob als Dessert beim spontanen Nachtessen mit Freunden, als Selbstbelohnungsmassnahme beim TV-Abend auf dem  Sofa oder als kulinarischer Seelentröster  - der Kuchen, oder die portionierten Kisses von Kern & Sammet aus Wädenswil sind ratzfatz aufgetaut und müssen sich geschmacklich vor der Konkurrenz vom Bäcker um die Ecke alles andere als verstecken. Kräftiger Schokoladen-Goût trifft auf perfekte Konsistenz. Wahre Hingucker sind die dazugehörigenn blau-weissen gestreiften Pâtissiserie-Schächteli mit Retro-Touch, die auch aus einer französichen Boulangerie stammen könnten. Unser Tipp: Der Kuchen-Kern kann ruhig etwas kälter bleiben, als der Rest – sorgt beim Genuss dann für einen entsprechenden Glace-Kick. Original Schoggichueche (600g, Fr. 19.90) und Chocolate KISS (4 KiSSes, CHF 14.90) gibts im Tiefkühlfach bei Globus delicatessa.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Blaues Wunder

In Drinks, Good Food am 18. November 2011

Typisch schwedisch – gutaussehend und auch noch gehaltvoll: An die 2300 frisch gepresste wilde Blaubeeren aus den Wäldern den Regionen Grythyttan und Bergslagen stecken in jeder 0,33 l Flasche Blåbär 100%. Obskure Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel sucht man darin zum Glück vergeblich – dafür findet man aber jede Menge natürliche Antioxidantien und natürlich unglaublich viel intensiven und charaktervollen Geschmack. Im hohen Norden wird der Beerentrunk gerne als alkoholfreier Wein-Ersatz gereicht – so auch bei der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria. Skål! Zur Zeit leider nur in Schweden und Grossbritannien erhältlich. Mehr Infos hier.

 

 

Wild Thing!

In Good Food am 14. November 2011

Italiens Silvio B. sagt finalmente «Ciao» und wir würzen diesen historischen Moment am besten mit Wildkräutern aus Bel Paese. Denn die Kräuterzubereitungen von Primitivizia beweisen, dass es in Italien noch ganz schön viel Kreativität und sogar Frauen-Power gibt.

Primitivizia ist das Projekt von Eleonora Cunacia, die sich 2004 nach langen Jahren in der Gastronomie in ein neues Leben als Kräuterhexe aufmachte.  Auch wenn Primitivizia eine Wortneuschöpfung ist, die Kunst der Kräuterkunde hat Eleanora vor vielen vielen Jahren von ihrer Grossmutter gelernt. Mittlerweile ist sie selbst eine Expertin und zieht Jahr für Jahr wie eine Nomadin durch die Dolomiten und sucht auf einer Höhe zwischen 800 und 2500 Metern über Meer nach wilden Kräutern, Früchten und Gemüsen. Daheim im Dörfchen Spiazzo verarbeitet ihr Bruder Giovanni die gesammelten Gewächse zu unglaublich intensiven Pasten und Antipasti. Viele der Pflanzen und Früchte sind geschützt und können nur in limitierter Menge und mit einer offiziellen Bewilligung gepflückt werden.

Besonders empfehlenswert ist der eingelegte Radicchio, der wunderbar zu Fisch passt. Oder Pesto von wildem Spinat auf geröstetem Brot und – himmlisch! – Sgrizoni (Leimkraut/Knirrkohl) auf Ziegenkäse. Für diese Geschmackserlebnisse lohnt sich ein Shopping-Ausflug nach Italien. Denn leider gibt es Eleonoras wilde Delikatessen (noch) nicht in der Schweiz zu kaufen.

Scharf wie ein Schwert

In Good Food am 28. Oktober 2011
Das sei vorab gesagt: Der scharfe Senf von der traditionsreichen Schwerter Senfmühle im Ruhrgebiet ist tatsächlich scharf. Er sorgt für einen frischen Zug in der Nase – ähnlich wie beim Genuss von Meerrettich. Verantwortlich dafür ist braune Senfsaat – nach einem alten Familienrezept wird diese mit einer milderen, aber dafür würzigen gelben Senfsaat als auch Meersalz und Essig  zu diesem wunderbaren feingemahlenen Senf verarbeitet. Übrigens: So bald das Glas mal angebrochen ist, sollte man den Inhalt recht schnell konsumieren, da sie Schärfe trotz den konservierenden Eigenschaften von Essig und Salz rasch verduftet. 11.- CHF, gesehen bei Manufactum.

Das wirklich lohnende Gold-Investment

In Good Food, Sweets am 28. September 2011


Auch wenn uns die Wirtschaftsnews dieser Tage einen anderen Eindruck vermitteln: In London gibt es nicht nur übereifrige Investmentbanker sondern auch wahrhaft fleissige Bienchen. Und letztere stehen natürlich nicht im Dienst einer Schweizer Bank, sondern sind Angestellte der London Honey Company.

Das kleine Unternehmen wurde vor 10 Jahren auf den Dächern der britischen Kapitale gegründet. Mittlerweile produzieren die umtriebigen Bienchen und Imker rund um Gründer Steve Benbow eine überraschend breite Palette an Honig. Neben den urbanen Sorten streckt die London Honey Company seine Fühler auch nach Flüssiggold aus anderen Gegenden Grossbritanniens aus. Man kann sich beispielsweise «Bienenzucker» aus den abgelegenen Heidemooren von Yorkshire oder der südenglischen Kreide-Hochebene Salisbury Plain aufs Brot schmieren.

Die Bienenflüsterer aus London haben neben flüssigem Stoff auch «Honeycomb» zu bieten – also pure Honigwaben. Ein Geheimtipp auf Toast oder zu Käse. Und dank seiner beruhigenden und heilenden Wirkung das perfekte Süssungsmittel, um gestrandeten Bankern den bitteren Tee zu versüssen.

Zu kaufen bei Harvey Nichols für £6.95 das Glas.

Finger(leck)salz nach Schweden-Art

In Good Food am 23. September 2011

Wenn einer eine Reise tut, dann bringt er meistens eine regionale Leckerei mit: Dieses Mal konnten wir dem schwedischen Falksalt nicht widerstehen – auch wenn der Geist willig und einsichtig war (…dass unsere Salz-Sammlung nicht unbedingt vergrössert werden musste), das Fleisch war es nicht. Apropos Fleisch: Die pyramidenförmigen Salz-Kristalle von Falksalt passen perfekt zu Roastbeef und Co. Einfach zwischen den Fingern zerreiben und auf das Fleisch herabregnen lassen. Aufgrund dieser Verabreichungsart hört Falksalz auch auf den Namen «Fingersalz».

Und wenn wir schon Aufklärugnsarbeit leisten: Das Schweden-Salz ist nicht 100%-ig schwedisch. Eigentlich basiert es auf Salzkristallen, die man nur in Nord-Zypern findet.  Die Falksalt-typische Pyramidenform der Kristalle entsteht dort unter natürlichen Bedingungen: Starker Wind spült die im Mittelmeerwasser vorkommenden Salze kontinuierlich mit den Wellen an die Felsen, wo sie sich schichtweise ablagern und durch viel Sonne nach und nach zu kleinen Pyramiden kristallisieren.

Das Fingerleck-Salz gibt es neben «Naturell» in den Geschmacksrichtungen Zitrone, Rosmarin, Bärlauch, Chili, Rauch und Steinpilze. Die natürlichen Aromen und Extrakte hierfür kommen aus Schweden. Auf Zypern werden sie dann ganz, ganz vorsichtig mechanisch unter das Salz gemischt, damit die knusprigen Kristalle nicht schon vor ihrer Zeit zerbrechen.

 

 

 

 

Das gewisse Orangen-Etwas

In Good Food am 21. September 2011

Auch als einfaches Kochgemüt kann man ziemlich raffiniert kochen – mit den richtigen Essenzen. In unserer Küche trägt seit neuestem das Orangen-Gewürzöl von Montaniola den Wir-können-nicht-mehr-ohne-Lorbeerkranz. Mit seinem fruchtig-würzigen Aroma verfeinert und würzt es viele Gerichte und macht aus Alltäglichem etwas sehr Besonderes. Egal ob Salatsauce, Marinade, Pasta, Suppe oder Fisch und Fleisch, das Öl verleiht ihm das gewisse Orangen-Etwas.

Die Manufaktur mit Sitz in Wald ZH hat neben unserem Lieblingsöl und seinem Zwillingsbruder Zitronenöl noch mehr  exzellente Öle und Balsame zu bieten. Alpenkräuterbalsam, Mangobalsam, Lavendelbalsam und Rosmaringewürzöl sind nur einige Beispiele.

Alle Montaniola-Produkte («Montaniola» bedeutet auf Ladin, einem romanischen Dialekt aus den Dolomiten, «Murmeltier») werden schonend aus kontrolliert biologischen Zutaten zubereitet. Um auf unseren Orangen-Liebling zurückzukommen: Feinste Fruchextrakte verleihen dem bei maximal 27 Grad kaltgepressten Extra-Vergine-Öl sein einzigartiges und unverwechselbar frisches und intensives Aroma.

Alle Öle und Balsame gibt es im Online-Shop von Montaniola zu kaufen.

(Amsel-)Spitz auf Quitten

In Good Food am 12. September 2011

Ohne lange um den heissen Früchte-Brei herumzureden: Wir haben eine neue Lieblingskonfi. Und wie das so ist bei Lieblings-Dingen, ist auch diese Konfitüre etwas ganz Besonderes.  Gewöhnlich trifft man Quitten nämlich als Gelée auf dem Frühstückstisch an. Für unseren liebsten Brotaufstrich wurden die unexotischen «Apfelfrüchte» von Amselspitz (auf dem Foto oben links) ausnahmsweise als Konfitüre verarbeitet. Das dunkelgoldgelbe Mus ist fruchtig (70% Früchte), nicht zu süss und bringt die Vorzüge der Quitte hervorragend zur Geltung. Die Krönung des Ganzen ist aber die samtige Konsistenz, welche an Hagenbutten-Konfi erinnert.

Die Amselspitz-Konfitüre kommt von der Firma Räber in Küssnacht am Rigi, einem seit 1877 bestehenden Familienunternehmen. Amselspitz selbst macht seit 1993 qualitativ hochstehende und ursprüngliche Produkte – ganz nach dem Motto «schmeckt wie zu Grosis Zeiten, einfach besser». Das bedeutet auch,  vor allem, dass das Unternehmen auf beste Schweizer Rohstoffe setzt und Aromen und Zusatzstoffen die kalte Amsel-Schulter zeigt – egal ob es sich um Milchprodukte (Joghurt, Käse und Butter) oder Konfi handelt.

Die Amselspitz-Konfitüren kann man sich zum Frühstück im Restaurant «Rothaus» und «Z am Park» (beide in Zürich) servieren lassen – oder im Speiselift.com-Shop kaufen.

Der «Bienenkleber»

In Good Food, Sweets am 2. September 2011

In der Genusswerkstatt The Deli Garage lässt man sich ganz hemdsärmelig inspirieren: Neben Backstein-Kuchenmischungen und Schokoleim gibt es dort auch «Zweikomponenten-Bienenkleber» in den Geschmacksrichtungen Zimt und Schoko. Das geniale am Tuben-Honig? Er lässt sich kleckerfrei portionieren und klebt bombenfest auf Brot.

Grundlage für den praktischen Honig-Spender ist ein naturbelassener, milder und ungetrübter Akazienhonig, der durch seine optimale Ausgewogenheit zwischen Frucht- und Traubenzuckergehalt besonders lange flüssig bleibt. Durch seinen dezenten Eigengeschmack eignet er sich besonders für die Zimt/Schoggi-Kombination.  Hergestellt wird der Tubenhonig in einer kleinen Imkerei in Kärnten. 175 ml kosten 9.50 Euro.

Hinweis an alle Hobby-Casanovas: «Bienenkleber» ist nicht gleich «Bienen»-Kleber. Eine aphrodisische Wirkung des Tuben-Honigs ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Go Avocado!

In Good Food am 31. August 2011

Botanisch mag es ja Unsinn sein, aber bildlich gesprochen wächst im Schatten des grossen Bruders Olivenbaum der unscheinbare Stiefbruder Avocadobaum – und gedeiht immer prächtiger. Denn Profi- und Hobbyköche greifen immer häufiger zur A-Öl-Flasche. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie beeindruckend: Die Allzweck-Waffe Avocado-Öl gilt als eines der hochwertigsten Speiseöle auf dem Markt.

Wie die Avocado-Frucht (offiziell eine Beere) ist das wunderbar grüne, zähflüssige Öl sehr mild und weich nussig bis neutral im Geschmack. Im Gegensatz zu Olivenöl unterstreicht es den Eigen­ge­schmack der verwendeten Zutaten. Kaltgepresstes Avocado-Öl eignet sich hervorragend für kalte Spiesen wie Salat-Saucen und Dips.  Beim Anbraten gibt es sogar kein besser geeignetes Pflanzenöl. Mit einem ein­zig­artig hohen Rauch­punkt von 255° C lässt sich hochwertiges Fleisch ohne Rauch scharf anbraten. Selbst Fritteusen und Woks stehen auf Avocado-Öl.

Als ob dies Pro-Argumente nicht reichen würden bietet sich der Avocado-«Saft» auch als kleine Hausapotheke an: Avocados sind reich an ungesättigten Fettsäuren und platzen fast vor Cholesterin-Feind Beta-Sitosterol. Durch seinen hohen Gehalt an Vitamin A, E, B1, B2 und D wird das Öl so gut wie nie ranzig und eignet sich auch perfekt als Gesichts, Haar- und Massageöl.

Auch wenn Neuseeland der grösste Avocado-Öl-Dealer der Welt ist,  wir haben uns heute für ein afrikanisches Öl entschieden. BIO PLANÈTE-Avo­ca­do-Öl wird aus dem Frucht­fleisch kenia­ni­scher, fair gehan­delter Avo­cados gewonnen. Die Früchte werden von eigenständig arbeitenden Bio-Kleinproduzenten in verschiedenen Regionen Zentral- und West-Kenias geerntet und an den Handelspartner Olivado verkauft. Feste Abnahmegarantien, überdurchschnittlich hohe Preise und zusätzlich vereinbarte Treueprämien fördern den Aufbau eines nachhaltig arbeitenden Netzwerks und sichern mittlerweile die Existenz mehr als 600 Kleinbauerfamilien.

Zu kaufen gibts das Öl europaweit in Bioläden (Verkaufsstellensuche). Preis: 9.90 Euro für 250 ml.

Diese Notration roggt

In Good Food am 30. August 2011

Auch wenn man nicht zur Fraktion der Sicherheitsvorrat-Bunkerer gehört, für den Fall der Magenknurr-Fälle lohnt sich eine kleine Notration an – beispielsweise – Butter, Honig und Brot. Schliesslich rockt ein spontanes Honigbrot nur, wenn man sich vorher nicht noch als Jäger und Sammler betätigen muss. Eine perfekte Notration sind die Bio Roggentoastbrötchen von Migros. Dank der Platten-Flunder-Form (vorgeschnitten) passen sie perfekt in den Toaster und schmecken nach einer 2-minütigen Erhitzungsübung wie frischgebacken.

Die 260-Gramm-Packung kostet 2.60 CHF und gibt es in Ihrer Migros.

Der Jahrhundert-Snack

In Good Food am 24. August 2011

Geniale Ideen sind manchmal so naheliegend einfach, dass es schmerzt:  Reissverschluss, Apfel-Musikplayer und… Popcorn-Kolben. Letztere hören auf den Namen Pop-a-Cobs und kommen aus der Nord-Londoner Knabber-Werkstätte von Zaramama. Das erste Mal gabs Zaramamas Gourmet Popping Corn an der «Fine Food Show» anno 2007 in London – und seitdem knabbert halb England die bunten Popkörner.

Kylie Minogues kleine Schwester Dannii zählt Zaramamas Edel-Korn sogar zu ihren «Top5-Healty Snacks». Und selbst Jamie Oliver schwärmt in seinem Magazin von der «besten Snack-Idee des 21. Jahrhunderts». Auch wenn wir uns nicht für die Unbestechlichkeit von Madame Minogue verbürgen können und Mr. Oliver bekanntlich zu blümeranten Übertreibungen neigt – wo sie Recht haben, haben sie Recht. Denn welcher Konkurrenz-Snack kann auf Farbstoffe, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, (je nach Zubereitungsart) Fett und Kalorien verzichten und ist dabei 100% Gentech-frei?

Dank Mutter Naturs Varianten-Reichtum gibt es das Gourmet-Popcorn in 12 verschiedenen, farbenfrohen Ausführungen. Jedes Korn hat seinen ganz speziellen Geschmack und Textur. Die heissbegehrten Pop-a-Cobs-Kolben poppen sich beispielsweise von Weiss (Baby White) über Gelb (Golden Butter) zu Rot (Rich Ruby Red) nach Blau (Midnight Blue) durch die Mikrowellen.

Zaramamams Online-Shop liefert in ganz Europa.

Du krosses Früchtchen!

In Good Food am 10. August 2011

An apple a day keeps the doctor away… Mag ja sein. Aber weil selbst die leckersten Äpfel in der 365-igsten Wiederholung an Attraktivität einbüssen,  empfehlen wir den Griff zur Chips-Tüte von Perry Court Farm.  Die Engländer sind nämlich nicht nur Experten für Kartoffel-Chips, sie schaffen es auch aus gesunden Früchtchen crispy Crisps zu machen.

Geknuspert werden kann in drei verschiedenen Sorten: Tangy Apple, Sweet Apple und Dried Pear. Alle Früchte werden liebevoll von Hand gepflückt und verarbeitet. Der natürliche Snack hat weniger als 70 Kalorien pro Tüte, kaum Fett aber trotzdem ganz viel Geschmack. Unser Geheimtipp: Geschmacklich gehen die Birnenchips locker als Caramel-Knusperli durch. Also schön die Augen geschlossen halten.

Im Moment nur in Grossbritannien erhältlich.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 9. August 2011

Kuchenbackmischungen? Bitte nicht sofort die Nase rümpfen, sondern dem Bio-Schokoladencake oder Bio-Zitronencake von coop Naturaplan zumindest eine Chance geben. Der Schokoladencake mit Amaranthmehl und feinen Schokoladenwürfeln besticht durch seinen ausgeprägten Schoggigeschmack. Erfrischend leicht und luftig schmeckt der Bio-Zitronencake mit Dinkelmehl und Zitronenguss. Amaranth und Dinkel verleihen den Cakes jeweils einen einen besonderen Gout. Als weitere Zutaten braucht es lediglich noch Bio-Butter, Bio-Eier, Wasser und für den Bio-Zitronencake eine Bio-Zitrone. Nach dem Mischen muss der fertige Teig nur noch in die Kuchenform, die der Backmischung beiliegt, gefüllt und eine Stunde lang gebacken werden. Die beiden Mischungen sind ab sofort in grösseren Coop Supermärkten erhältlich.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Rauchfleischzeichen

In Good Food am 8. August 2011

Das Waterloo der Vegetarier liegt im malerischen Gyrenbad am Fusse des Schauenberges oberhalb des Tösstals im Zürcher Berggebiet. In dieser wunderschönen Gegend auf 720 M.ü.M. produziert die Familie Fuster wunderbare Rauchspezialitäten wie Mostbröckli, Salami, Schüblig, Speck und Rohschinken, die selbst eingefleischte Vegis schwach werden lassen.

Zwei Generationen von Fusters – Vater Franz, Mutter Elsbeth und der Drittgeborene Martin – beweisen, dass guter Geschmack nicht auf Kosten der Umwelt gehen muss. Ihren Bio-Bauernhof bewirtschaften sie so nachhaltig wie möglich. Besonders wichtig sind ihnen die respektvolle Haltung der Tiere und kurze Wege zur Schlachtung. Deshalb decken sie den Grossteil ihres Fleisch-Bedarfs mit eigener Tierhaltung ab. Der Zukauf des restlichen Rohfleisches erfolgt nur bei ihnen bekannten Metzgern und Höfen in der Region.

Ganz nach dem Motto «Aus der Region. Für die Region» hat das nachhaltige Konzept dann auch den benachbarten Gasthof Gyrenbad überzeugt. Dort stehen die Fuster-Spezialitäten auf der Karte und erfreuen müde Wanderer und hungrige Ausflügler. Besonders praktisch: Gleich neben dem Gasthof ist der kleine, aber feine Hofladen. Dort kann man nicht nur dem Fleischlichen (auch Grillfleisch vom Rind und Schwein ist im Angebot) fröhnen, sondern auch seinen süssen Zahn mit Sirups und Konfitüren erfreuen. Und für die (noch) nicht bekehrten Vegis gibt es frisches Gartengemüse, Essiggemüse und getrocknete Kräuter aus dem Bauerngarten. Einen Online-Shop haben die umtriebigen Fusters natürlich auch.

 

Die süsse Nummer

In Good Food, Sweets am 2. August 2011

«1, 2 oder 3 – das ist keine Hexerei. 1, 2 oder 3 – es ist auch kein Trick dabei.» Wie es schon der Titelsong der altgedienten Kinder-Quiz-Sendung «1,2 oder 3» wusste: Ein Trick ist nicht dabei. Trotzdem macht die Antica Torroneria Piemontese in Sinio d’Alba einzigartig köstliche Torrone. Die kleine Manufaktur hat aber auch seit mehr als 100 Jahren Übung damit. Umso mehr wissen wir Kunden der Jetztzeit es zu schätzen, dass die Zuckerbäcker aus dem Piemont sich etwas Neumodisches für uns ausgedacht haben: Kleine Torrone-Häppchen, schön ordentlich durchnumeriert. Damit man im alltäglichen Gewusel nicht vergisst, welches schon wieder die Lieblings-Torrone-Sorte war.  Daher lautet hier die Frage: 1, 2, 3, 4 und/oder 5?

No. 1: Friabile con nocciole (mürbe, mit Haselnüssen)

No. 2: Morbido con pistacchi e mandorle (weich, mit Pistazien und Mandeln)

No. 3: Morbido con nocciole (weich, mit Haselnüssen)

No. 4: Morbido all’arancio (weich, mit Orangen)

No. 5: Morbido alla ciliegia (weich, mit Kirschen)

Übrigens: Torrone ist weisser Nougat. Und selbiger besteht aus wenigen, dafür aber 100% natürlichen Zutaten. Die fein abgestimmte Torrone-Rezeptur erfordert viel Fingerspitzengefühl und sehr viel Zeit. Entsprechend klein ist die Produktionsmenge der Torrone-Werkstatt in Sinio d’Alba.

Der Ursprung dieser Art weichen Nougats geht auf die Küche der Bauern zurück. Entstanden ist die süsse Versuchung interessanterweise als essbare «Verpackung». Und zwar um den vor Ort reichlich vorhandenen Piemonteser Haselnüssen Tonda Gentile eine schöne Hülle zu geben.

Alles super geriegelt

In Good Food am 22. Juli 2011

Für alle, die einen lecker-schlauen Reiseproviant suchen – oder einfach einen Snack für Balkonien: Die foodloose-Nussriegel von Katherina Loose sind mit Liebe von Hand gemacht und enthalten nicht nur Nüsse und Trockenfrüchte, sondern auch eine komprimierte Portion schönster Reiseerinnerungen. Sahara Dragon beispielsweise betört die Geschmacksknospen mit Drachenfrucht, Frisco Crisp entführt uns mit Erdnüssen, Cranberries und Birnen ins sonnige Kalifornien, Delhi Delight ist Indien pur mit Ananas, Kokos, Mango und Curry. Garden Gusto ist wieder ganz europäisch und in Sauerkirschen und Berberitzen-Kindheitserinnerungen gebettet.

Jede Zutat für die köstlichen «Power»-Riegel wächst auf Bäumen, an Sträuchern, unter oder auf der Erde. Süssungsmittel, künstliche Aromen, Zusatz- und Füllstoffe sucht man hier vergeblich. Schliesslich ist foodloose Bio-zertifiziert. Alle Ingridenzien sind so pur und unverarbeitet wie möglich.

Selbst vor der Verpackung macht der nachhaltige Tatendrang von Frau Loose nicht Halt: Das Papier für die Verkaufsdisplays wird aus europäischen, schnell wachsenden Bäumen hergestellt. Ausserdem nimmt foodloose an der Aktion «Print CO2 geprüft» teil und kompensiert den durch den Druck der Verkaufsdisplays unvermeidlich verursachten CO2-Ausstoss durch die Investition in erneuerbare Energien.

Kaufinos hier.

Strandperlen

In Good Food am 21. Juli 2011

Laeso? Klittmøller?  Lista? Vielleicht Anholt? Oder doch lieber Marstrand… Strandby? Es gibt Tage im Leben, da erleidet man sogar am Gewürzregal Qual-der-Wahl-Schiffbruch. Insbesondere, wenn besagtes Regal von Strandküche bestückt wurde. Die Profi-Feinschmecker aus dem hohen Norden Deutschlands haben mit ihren sechs Gewürzmischungen ihre Vorstellung von gutem Essen in nett anzusehende Gewürzdosen gepackt. Natürlich ohne künstliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Ehrlich, unkompliziert und auch noch mit einem Herz für nachhaltige Produktion und fairen Handel. Wer strandet da nicht gern?

Wir haben uns heute für Anholt und Klittmøller entschieden. No.1 wurde uns mit diesem Mundwasser-treibenden Roastbeef-Rezept schmackhaft gemacht, No.2 ist die Allzweckwaffe der diesjährigen Grill-Saison.

Eine runde Sache!

In Good Food am 20. Juli 2011

Der Gotthelf-Emmentaler wird in der kleinen Bergkäserei Hüpfenboden produziert – 1000 Meter über Meer, im Herzen des Emmentals. Nur zwei Emmentaler-Laibe entstehen hier pro Tag. Mit Milch von Kühen, die ebenfalls 1000 m ü. M. saftiges Weidegras mit Bergkräutern grasen und damit für einen besonders würzigen und einzigartigen Geschmack. Nicht nur von innen, sondern auch von aussen ist der Käse zum Dahinschmelzen. Seine Laibetikette, die er nach mindestens zwölf Monaten Reifung erhält, erzählt mit Scherenschnittbildern die Geschichte «Käserei in der Vehfreude» nach, die ursprünglich 1850 von Jeremias Gotthelf als Liebes-Roman verfasst wurde. Kaufinfos hier.

Bomben-Reis

In Good Food, Rezepte am 12. Juli 2011

Wir haben ihn gefunden, den perfekten Reis für Risotto und Paella! Der «Bomba»-Reis von Arroz Sivaris wird am Rande des Albufera-Nationalparks in Valencia angebaut. Was den Reis in der Dynamit-Stangen-Verpackung so bombig macht:  Das Japonica-Korn ist rund und kurz (circa 5mm lang und 2,1 mm breit) und dank seiner ausgewogenen chemischen Zusammensetzung ideal für die mediterrane Küche.

Die hohe Klebfestigkeit von Bomba verhindert, dass sich das Korn beim Kochen öffnet. Ausserdem speichert das runde Korn enorm viel Flüssigkeit, viel mehr als Basmati & Co.. Das heisst auch, dass der Reis den Geschmack von Flüssigkeiten, in denen er gekocht wird, viel besser aufnehmen kann. Das Ergebnis ist ein saftiger, aber trotzdem lockerer Reis-Genuss. Test gefällig? Dann haben wir hier das richtige Rezept.

 

Risotto al limone (Zitronenrisotto):
Zutaten für 4 Personen, Kochzeit Reis: 17 – 20 Minuten

350 g Bomba-Reis
2 EL Butter
1 EL Olivenöl
2 kleine Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 dl Weisswein
8 dl kräftige Gemüse-Bouillon
1 Bio-Zitrone, Saft und Schalte
50 – 100 g Parmesan (je nach Geschmack)
Zitronentyhmian

Schalotten und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Im erhitzten Butter-Olivenöl-Gemisch glasig dünsten. Den Reis dazugeben und – rührend! – mitdünsten. Mit dem Weisswein und dem Zitronensaft ablöschen und weiterrühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist.  Jetzt folgt die typische Risotto-Wiederholung: 1 Suppenkelle  heisse Bouillon dazugiessen und rühren. Sobald der Reis nicht mehr mit Flüssigkeit bedeckt ist, wieder Bouillon nachgiessen und rühren.  Dies so oft wiederholen, bis der Reis al dente ist.  Den fertigen Risotto vom Herd nehmen und fein geriebene (oder auch in feine Zesten geschnittene) Zitronenschale, abgezupften Zitronenthymian, Salz, Pfeffer  und Parmesan unter den Reis rühren.

Experimente mit Crème fraîche, Mascarpone oder gar einem Eigelb-Creme-Double-Gemisch anstelle des Parmesans lohnen sich.

Der Hahn im Glas

In Good Food, Rezepte am 7. Juli 2011

Auf Französisch hören sich selbst Stolperworte wie «Küchenhelfer» sehr viel adretter an. So auch die «aides culinaires» von Le Coq Noir. Der schwarze Hahn aus Frankreich sorgt mit seinen hilfreichen Gewürzen und Saucen dafür, dass kulinarische Globetrotter auch ohne Übergepäck alles zur Hand haben, was das exotische Rezept erfordert.

Besonders gern greift der Küchenchef zu «Citron confit au gingembre» – in nüchternem Deutsch «confierte Zitrone mit Ingwer». Mit dieser Paste bestehend aus Zitrone, Salz, Ingwer und Geheim-Gewürzen verzaubert man nicht nur Hühnchen, sondern auch jeden Fisch. Hierzu das passende Rezept.

 

Papillote de poisson au Citron confit au gingembre (Fisch-Päckchen an Citron confit mit Ingwer)

Vorbereitungszeit: 5 Minuten. Kochzeit: 15 Minuten.

Zutaten (pro Person):
1 Bogen Alu oder Backpapier
1 Fischfilet nach Wahl (Rotbarsch, Seeteufel…)
2 EL Crème fraîche
1 TL «Le Coq Noir – Citron confit au gingembre»
1 Lorbeerblatt
2 Zweige Zitronenthymian

Backofen auf 150°C vorheizen. Crème fraîche und die Zitronenconfit-Paste mischen. Das Fischfilet auf die Folie/das Backpapier legen und mit der Masse bestreichen, salzen und pfefffern.  Lorbeerblatt und den Zitronentyhmian auf dem Fisch drapieren. Im Backofen 15-20 Minuten backen.  MitBasmati-Reis und gedämpftem Pak-Choi servieren.

Soso lernen wir das Salz-ABC

In Good Food am 5. Juli 2011

Für alle, die die «Buchstaben lernen mit Ernie und Bert»-Phase erfolgreich hinter sich gebracht haben, hier die Fortsetzung: Würzen lernen mit dem Salz-Alphabet der SosoFactory. Neun Buchstaben-Kombinationen in 500g-Dosen stehen zur Auswahl: Na (einfach Meersalz), Pi (5 Pfeffer), Me (mediterrane Kräuter), As (asiatische Gewürze), Pm (geräucherte Paprika), Ar (arabische Gewürze), In (indische Gewürze), Tr (Trüffel) und Ba (Grillgewürze).

Aktuell besonders zu empfehlen ist «Ba», sprich das «Sal Sabor Barbacoa»: Die pfiffige Mischung aus feinstem Meersalz und Zimt, Zucker, Ingwer, schwarzer Pfeffer, Lorbeer, Koriander, Kümmel und Paprika ist das Geschmackstüpfelchen auf dem Grillfleisch. Aber Vorsicht: Es braucht soso wenig!

Auch wenn das «Factory» im Firmen-Namen anderes vermuten lässt,  die Soso-Salze werden in Handarbeit im Naturpark «Salinas de San Pedro» (in Spaniens Region Murcia) gewonnen und sind weder gebleicht noch raffiniert. Von Soso gibt es auch Fleur du sel (bereits gesehen bei Speiselift.com), welches in einer besonders netten Ei-Verpackung nicht nur Hennen-Herzen hochschlagen lässt.

Himmlischer Schinken

In Good Food am 4. Juli 2011

«Mindestens zehn Kilogramm Eicheln frisst ein Schwein pro Tag», sagt Carmen Pinilla Crespo, die Besitzerin der 300 «Cerdos Ibéricos» und Produzentin von edelstem Jamón Ibérico Bellota. Den Zusatz «Bellota» darf der iberische Schinken nur tragen, wenn das Schwein ausschliesslich Eicheln und Gras gefressen hat. Nach eineinhalb Jahren sind die Schweine ausgewachsen und werden zu Schinken verarbeitet. Das Endprodukt ist etwas vom Edelsten, was es in Sachen Schinken gibt. Wobei das Fett, in dem man nachweisen kann, dass die Schweine mit Eicheln ernährt wurden, ein zentrales Qualitätsmerkmal ist. Die von Hand geschnittenen Tranchen entfalten einen zarten nussigen Geschmack, der eine leicht süssliche Note hinterlässt. Jamón Ibérico Bellota (Pata Negra), von Hand geschnitten, 100g, CHF 27.90 bei Globus delicatessa.

Formvollendete Einmache

In Good Food am 29. Juni 2011

Nichts gegen Damien Hirst, aber die Art der kunstvollen Konservierung von Fruita Blanch finden wir bedeutend geschmackvoller. Schliesslich übt sich das spanische Familienunternehmen seit Generationen im Weiterverarbeiten und Einmachen von süssen Früchtchen. Das Ergebniss sind feinste Marmeladen, Säfte und ganze eingelegte Früchte wie Pfirsiche, Birnen und und und.

Das jüngste Kind aus dem Hause Fruita Blanch hat sich sowohl in Design als auch in Inhalt ganz dem Minimalismus verschrieben: Wenig Zucker, keine Chemie und nur eigenhändig geerntete Bio-Früchte dürfen ins schöne Glas. Daumen hoch!

 

­Was für eine Flasche

In Good Food am 22. Juni 2011

Auch wenn es sich auf den ersten Blick kontraproduktiv anhört: Zeitknappe Tomaten-Pasta-Liebhaber sollten zur Flasche greifen. Genauer gesagt zur fröhlich-bunten «Salsa Pronta Di Pomodorini Ciliegino»-Pulle von Le Specialità di Viani. Denn in dieses Glasgefäss kommen nur vollreife und erntefrische Cilliegino-Tomaten, die  durch Einkochen konzentriert, passiert und behutsam mit einen Hauch Soffritto, Salz und Basilikum eingekocht wurden.

Soffritto was? Eine natürliche Geschmacksbombe bestehend aus in Butter angebratenen Zwiebeln, Karotten und Sellerie. Und wenn wir schon bei der Warenkunde sind: Als waschechte Sizilianer und Cherrytomaten erfreuen die «Cilieginos» mit einem besonders fruchtig-süssen Aroma.

«Salsa Pronta Di Pomodorini Ciliegino» ist ideal für eine flotte Lustattacken-Spaghetti-al-pomodoro-Kocheinlage – zu jeder Zeit und in jeder Küche. Für den kleinen (330 ml) und den grossen (660 ml) Hunger.

Frisch aus dem Arche-Gärtli

In Good Food am 15. Juni 2011

Während die Arche Noah vor Urzeiten auf tierische Ressourcen setzte, lockt uns eine neuzeitliche Arche mit Gemüse, Beeren und Kräutern. Die fleissigen Gärtner der Arche Biohof in Zürich pflanzen appetitliches Grünfutter und beliefern damit ihr eigenes Bistro (im Arche Brockenhaus, Hohlstrasse 489, 8048 Zürich) und auch noch ein paar andere Restaurants in Zürich.

Besonders toll für häusliche Feinschmecker: Die Hof-Gewächse werden teilweise auch in Konfi, Sirup und Sauce verewigt.  Wir haben Quittengelee und  Zitronenbasilikum-Essig aus dem bunten Angebot herausgepickt. Zu kaufen gibt es die feinen Einmachsachen unter anderem im Arche Brockenhaus und in den Bachsermärkten Viadukt/Zürich.

Was das Ganze noch sympatischer macht: Die Arche Biohof ist eine geschützte Werkstatt und bietet 15 Arbeitsplätze für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder Suchtproblemen an.

Senf M.j.a.m.i.

In Good Food am 7. Juni 2011

Dass 1024 Pixel nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch für den Gaumen sind, beweist uns die kleine Senfmanufaktur Senf P.a.u.l.i mit ihrem 1024 Pixel-Senf. Wie der Name erraten lässt, wurde Senf P.a.u.l.i. in Hamburg gegründet und zwar anno 2008. Mittlerweile produziert Eva Osterholz ihre kleine und feine Auswahl besonderer Senfsorten in einem Bauernhaus am Sachsenwald, vor den Toren der Hansestadt.

Die kleinfeine Auswahl von Senf P.a.u.l.i.-Varianten  kann sich sehen lassen: Neben 1024 Pixel gibt es noch Mutprobe, Zu Wild!, Knobiversum, Josephine Baker in Bollywood, Nicht weit vom Stamm, Himbeerfelder für immer, Mord im Orient und Dolores, die Schmerzensreiche.

Selbst «multimediale» Sorten wie 1024 Pixel werden aus den seit Jahrhunderten verwendeten Grundzutaten Senfsaat, Wasser, Essig, Salz und Zucker gefertigt. Für die vielen Extra-Geschmackspunkte des 1024 Pixel sorgen Senfkörner und einen Hauch Koriander. Nicht allzu scharf, knusprig, mit einer milden Weissweinessig-Säure passt die leckere Paste wunderbar zu Salat, Fisch und Fleisch und lässt sich zu perfekt einer aussergewöhnlichen Senfbutter verarbeiten.

Um das Loblied zu einem nachhaltigen Ende zu bringen: Senf P.a.u.l.i. verzichtet auf künstliche Zusätze und verarbeiten überwiegend Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau.  Sehr vorbildlich und genau das, was man sich für seinen Senf wünscht.

Frischgepresstes Limonen-Pesto

In Good Food am 2. Juni 2011

Green ist in: Was für Mode, Autos und Energie gilt, kann auch für Pesto nicht schaden. Ein erfrischendes Prachtstück aus der Grün-Kollektion von La Gallinara sei hier aufgetischt: Limonen-Pesto.  Die delikate Creme besteht aus Oliven, Mandeln und Zitronenzesten. Sie schmiegt sich besonders gern an Nudeln, Crostini oder an Geflügel und Fisch an.

Die «esperti di Pesto» von La Gallinara haben sich einen deliziösen Ruf erworben und werden mitunter als «die» Pestomacher in Ligurien gehandelt. Wer rätselt, was La Gallinara wohl zu bedeuten hat: Namensgeber für den kleinen, familiär geführten Betrieb in Albegna war eine kleine Insel  im ligurischen Meer.

Zum Dahinschmelzen

In Good Food am 30. Mai 2011

Die Torta del Casar ist eine Käsespezialität aus der spanischen Region Extremadura im Südwesten des Landes.  Seit Generationen wird sie aus der Milch von frei lebenden Merino- und Entrefinoschafen von Hand hergestellt. Natürlich liefern diese Schafe eine Milch von höchster Qualität. Jeden Morgen wird sie frisch in die Queseria Ganadera geliefert, danach wir unmittelbar mit der Produktion begonnen. Der Reifeprozess zieht sich über sechzig bis neunzig Tage hin, und der Käse wird täglich gewendet. Im Innern der fertig gereiften Torta befindet sich eine weiche, geschmeidige Masse, die bei Zimmertemperatur einen intensiven Geruch entfaltet. Queseria Gandera, Torta del Casar, 100g, CHF 4.30. – bis 11. Juni bei Globus delicatessa erhältlich.

Nicht schlecht, Herr Specht!

In Good Food am 25. Mai 2011

Beeindruckend: Haselnuss-Öl hat mehr einfach ungesättigte Fettsäuren, als alle anderen Öle – selbst das sonst sehr gesunde Oliven-Öl muss sich in diesem Punkt geschlagen geben. Haselnuss-Öl ist ausserdem reich an Eiweiss und B-Vitaminen. Abgesehen davon, schmeckt es auch ausgezeichnet – z.B. im Salat-Dressing und in Süss-Speisen. Zudem kann man es wegen seiner sehr hohen Hitzebeständigkeit gut zum Braten von Fleisch, etc. verwenden. Unsere Wahl fällt auf das Haselnuss-Öl von Migros Seléction – dieses überzeugt nicht nur mit den inneren Werten, sondern ist auch noch recht hübsch verpackt.

Einen an der Waffel

In Good Food am 23. Mai 2011

Nicht alle 26-Jährigen lassen sich auf diese Art von Coffeshop-Hauptstadt Amsterdam inspirieren. Ben Bailey – ausgezogen, um einen Buchdruck-Workshop zu machen – hatte einen an der Waffel, als er nach dem Trip ins heimische Herefordshire zurückkam: Er wollte Süssigkeiten ganz nach seinem Gusto machen. Seitdem sind 2 Jahre vergangen und der junge Mann ist stolzer Besitzer von Curious Chocolate.

In raffiniert schlichter «In meinem früheren Leben war ich mal ein Schulheft»-Verpackung bietet Ben Schokolade, Waffeln, Nuss-Knabbereien, Trinkschokolade und Truffes in zartschmelzender Qualität an. Eine Auswahl aus dem Geschmacks-Kabinett: Grateful (70% dark chocolate blended with slivers of candied orange peel),  Joyful (70% dark chocolate with crystallized ginger), Mouthful (70% dark chocolate with refreshing mint) und Hopeful (70% dark chocolate with sugary/salty caramelized almonds).

 

03 ist 1A

In Good Food am 19. Mai 2011

Auch wenn es manchmal beinahe vergessen geht: Italien hat viel mehr zu bieten als Bunga Bunga, Mammoni oder Veline. Beispielsweise diese wunderbare Verbindung von besten Olivenöl und minimal-maximalem Design. «Olio Extravergine 03 Cru» von Frantoio Ulivi wird aus besten Taggiasca-Oliven der Familie Guasco gepresst. Die kräftige Farbe lässt bereits erahnen, dass die Flasche flüssiges Gold bunkert. Fisch, Risotti und besonders Salatsaucen werden über ein Kennenlernen mit O3 sehr erfreut sein.

Süsse trifft Würze

In Good Food am 12. Mai 2011

Auf die Idee, zartduftigen Akazienhonig mit würzigem Safran zu verfeinern, kamen nicht etwa fleissige Bienen – sondern die nicht minder emsigen Food-Kreateure beim Münchner Feinkost-Spezialisten Dallmayr. Der intensiv leuchtende Honig schmeckt nicht nur gut auf dem Butterbrot, sondern sorgt auch als Beigabe zu Desserts oder Glace für eine besondere Note. 3.90 EUR; Dallmayr, Dienerstrasse 14, 80331 München oder via Online-Shop.

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So knabbern die Briten

In Good Food am 10. Mai 2011

Regel Nummer 1 für einen gelungenen Sommer: Ein lauschiger Sommerabend sollte ausgiebig mit einem Apéro eröffnet werden. Wer dieses Jahr seine Gäste und auch sich selbst allabendlich in richtig scharfe Stimmung bringen möchte, sollte zum Schnauz greifen. Denn Captain Tiptoe bietet mehr als die allseits bekannten Gähn-Erdnüsse oder Schnarch-Salzstangen. In den knalligen Säckchen aus Great Britain – eye-popping und mouthwatering im wahrsten Sinn – steckt eine zumeist scharfe Knabberladung: Cajun Spiced Nuts, Salt & Pepper Nuts, Wasabi Flamming Rice Balls, Chili Harissa Nuts und Fire Cracker Rice Puffs. Delicious! Da nimmt man den Mund gern voll.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 27. April 2011

Was darf es denn sein - Couscous Salat mit Gemüse, Minestrone mit Pesto oder Pot au feu mit Rindshuft? Diese und weitere Köstlichkeiten gibts fix und fertig vom Zürcher Hersteller LaZuppa zu kaufen. In deren Küche stellt man höchste Anforderungen an Frische und Qualität. Es werden nur Lebensmittel aus zertifiziertem Anbau verwendet. Und man verzichtet komplett auf Glutamate, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel, ebenso auf gehärtete Fette und Weizen. Wer es noch schriftlich braucht: Jeweils alle Zutaten – sowie Kalorien, Fettgehalt, etc. sind auf jeder Packung deklariert. Kaufinfos hier.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

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Erste Vanille-Hilfe aus der Tube

In Good Food am 21. April 2011

Wer zwei linke Hände hat und Vanillestangen-Auskratz-Aktionen keinen meditativen Genuss abgewinnen kann, sollte zur Tube aus dem Hause «Little Pod» greifen. Und bevor der Gourmet von Welt losnörgelt: Nein, diese geschmacksexplosive Paste hat wirklich nichts mit künstlichen Vanille-Essenzen gemein. Das Silbertübchen enthällt ganz einfach 100 g komprimierte Bourbon-Vanille (ungefähr 20 Stengel pro Tube), in Bio-Qualität und aus fairem Anbau. So geschmacksintensiv kann Platzsparen sein.

Aprilfrische

In Good Food am 20. April 2011

Schon entdeckt im Kühlregal? «coop naturaplan» setzt bei der Produkt-Serie Monats-Jogurt diesmal auf Vollmilchjogurt aus feinen Himbeeren. Abgerundet wird das Ganze mit einer leichten Pfefferminz-Note. Ein wahrlich erfrischendes Geschmacks-Erlebnis! Bis Ende April erhältlich – 4×150 g für CHF 3.95.

Mmmmmandarine!

In Good Food am 15. April 2011

Mit dieser Bio-Marmelade aus Sizilien geht die Mandarinen-Saison in Verlängerung. Per Hand werden dafür vollreife Früchte der Sorte Mandarino Tardivo (Merkmale: dünne Schlale, fast kernlos – dafür voller Saft und intensiv, frisch im Geschmack) zu diesem köstlichen Aufstrich verarbeitet. Weitere Zutaten: Rohrzucker, etwas Zitronensaft, natürliches Pektin – und sonst nichts. 6.45 EUR via Casa Gusta.

Asche auf meinen Schinken!

In Good Food am 14. April 2011

Sündig gut schmeckt dieser Prosciutto Nobile Sotto Cenere, der von Kleinbauern in der Toskana produziert wird. Der Clou daran: Man lässt den Schinken nicht nur zwölf Monate reifen, sondern legt ihn dann noch bis zu acht Monate in Asche ein. Dadurch trocknet er weniger aus, als bei anderen Herstellungsmethoden, wird im Biss sehr zart und sorgt für besonderen Geschmack. Exklusiv bei Globus delicatessa erhältlich.

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Geknollter Genuss

In Good Food am 7. April 2011

Die «All i Oli»-Sauce aus dem Hause «Matiz» ist etwas für Puristen und Knoblauch-Fetischisten: Denn ausser Sonnenblumen-Öl, Zitronen, Salz und natürlich ganz viel Knoblauch kommt nichts anderes ins Töpfchen. Das umwerfende Bio-Sösseli wird nach jahrhundertealtem Rezept in Katalonien (Spanien) produziert und macht sich besonders gut zu Fleisch, Fisch und auch Gemüse. Ideal zum Kochen, Dippen oder sich darin suhlen.

Balsamierte Früchtchen

In Good Food am 29. März 2011

Abgefüllt in anmutige Fläschchen und etikettiert als Essig von «Baerg Marti»: Ein schöneres Ende für süsse Früchtchen und würzige Kräuter ist kaum vorstellbar. Die Rohstoffe, die die Essigmanufaktur mit Sitz in Wollerau am Zürichsee zur Herstellung ihrer  Balsamessige verwendet, sind aus einheimischer Produktion und von höchster Qualität. Ob Apfel, Birne, diverse Beeren, Kirsche oder Kräuter wie Estragon, Rosmarin, Zitronengras oder Bärlauch – die Geschmacks-Vielfalt der edlen «Sauer-ei» ist bestechend. Die Essige eigenen sich nicht nur für die Zubereitung von Salatsaucen, sondern geben auch Fleisch- Fisch- und Käsegerichten, Gemüsen, Saucen und sogar Desserts und prickelnden Getränken das gewisse Etwas. Und weil der saure Natursaft so wertvoll ist, bietet Baerg Marti seinen Apfelbalsamico auch als Anlageprodukt an. Infos hier.

Schwäbisches Gold

In Good Food am 22. März 2011

Seit den 1970ern produziert das Familienunternehmen Alb-Gold in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb beste Teigwaren. Dabei wird auf künstliche Zusätze und die Verwendung von gentechnisch veränderten Rohstoffen «aus tiefster Überzeugung» verzichtet. Im Sortiment finden sich traditionelle Klassiker wie Kaiserspätzle und Schupfnudeln. Aber auch Urgetreidenudeln aus regional erzeugten, alten Getreidesorten wie Dinkel, Einkorn und Emmer. Unsere Favoriten: Die extragrossen Bio-Pasta-Späzialitäten wie Manicotti und Spiraloni. 1.59 EUR via Online-Shop.

Beerenhunger?

In Good Food am 18. März 2011

Es gibt zwar schon Erdbeeren zu kaufen – doch bis zur eigentlichen Saison muss man sich noch etwas gedulden. English Strawberry Jam von Selfridges hilft, die Wartezeit zu versüssen. Dafür wurden nur die besten britischen Erdbeeren des letzten Sommers eingekocht – diese sorgen für eine wahre Geschmacks-Explosion. Schmeckt am besten mit etwas salziger Butter auf warmen Toast. £3.99, erhältlich im Selfridges-Onlineshop.

Saft für Liquid Lovers

In Good Food am 10. März 2011

Wozu viele Worte verlieren, wenn die besessene MAINI-Truppe aus Griechisch-Berlin ihr Olivenöl sowieso am reizendsten anpreisen: «Purer, biologisch zertifizerter Gaumentaumel. Geschmeidiges, samtweiches Olivenöl ohne bitteren Nachgeschmack, dafür mit double-tripple Zungenhöhepunkt-Garantie. Zum Kochen, zum Garnieren und zum… naughty you…» Von den schmutzigen Tagträumen zu den harten Facts: Das griechische Flüssiggold aus der Region Mani wird aus knuffigen Koroneiki-Oliven hergestellt, in wohlgestaltete germanische 500ml-Weissblechflaschen (ja, zu 100% recyclebar) abgefüllt und ist in zwei Ausführungen zu haben: Standard und bio.

Beerenstark

In Good Food am 4. März 2011

Das neue Monats-Jogurt von «coop naturaplan» ist da. Diesmal wurde der erfrischende Biojogurt mit Johannisbeere-Cassis verfeinert. Nur im März erhältlich – 4×150 g für CHF 3.95.

Grünschwarzer Genuss

In Good Food am 28. Februar 2011

Bereits seit 70 Jahren wird in der Ölmühle Pelzmann im südsteirischen Wagna Kürbiskernöl gepresst. Für das Steirische Kürbiskernöl verwendet der Familienbetrieb ausschliesslich steirische Kürbiskerne aus kontrolliertem Vertragsanbau. Sie werden schonend geröstet und verleihen dem Öl seinen feinen nussigen Geschmack, seinen karamellartigen Duft und seine ungewöhnliche grün-schwarze Farbe. Es eignet sich hervorragend zum Marinieren von Salaten und dem Verfeinern diverser Speisen wie z.B. Kürbis-Suppe. 0,5 Liter für ca. 11 EUR – gesehen bei Sutterlüty.

Bunker-Käse

In Good Food am 23. Februar 2011

Hansi Baumgartner ist der erste und immer noch einzige Käse-Affineur des Südtirols. Seine Späzialität ist die professionelle Veredelung von hochwertigen Käsesorten, die von regionalen Bauern hergestellt werden. Er tut dies an einem nicht ganz alltäglichen Ort – nämlich in einem versteckten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Für die Veredelung verwendet er Bohnenkraut, Erdmandeln, Heu, Whisky oder aber Trester. Die köstlichen Resultate sind jetzt in der Globus delicatessa erhältlich.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 18. Februar 2011

Darfs auch mal «Dosenfutter» sein? Absolut – vor allem, wenn es so gut aussieht und schmeckt, wie das vom spanischen Hersteller Querida Carmen. Für das ansehnliche Äussere ist der Designer Alberto Lievore verantwortlich – und innen drin stecken 100 Prozent natürliche Zutaten. Neben der Bouillabaise, befinden sich u.a. noch Zwiebelsuppe und Paella im Sortiment. Bestellinfos hier.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

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Die schnelle Nummer*

In Good Food am 11. Februar 2011

Ideal für eine schnelle Feierabend-Pasta: Sugo ala napoletana. Eigens dafür werden Cherry-Tomaten stundenlang mit typischen Zutaten aus Bella Italia auf kleinem Feuer gekocht. Das schmeckt man! Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

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Einfach gut

In Good Food am 7. Februar 2011

Da kann einem schon mal der Appetit vergehen, wenn man sich bei etlichen Frischkäsesorten mal die Zutatenliste genauer anschaut: Oft wird leider mit künstlichen Aromen getrickst. Nicht so beim Meerettich-Frischkäse von Amselspitz, der einfach nur Frischkäse, Meerettich und Salz enthält. Er schmeckt so gut, dass er 2008 sogar bei den Swiss Cheese Awards ausgezeichnet wurde. Bezugsquellen hier.

Kross!

In Good Food am 3. Februar 2011

Die Natur-Backstube Profanter in Brixen stellt traditionelle Südtiroler Brot- und Gebäckspezialitäten, Vollwert-Backwaren und Gebäck aus Urgetreiden her. Die handwerkliche Herstellungsweise und der Verzicht auf chemische Backmittel und Backvormischungen zeichnen die Familienrezepte aus. Vor über 30 Jahren begann Backpionier Helmuth Profanter, das Schüttelbrot einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Heute ist es eine der berühmtesten Südtiroler Spezialitäten. Sein Mini Schüttelbrot und die Bio Crockys gibt jetzt bei Globus delicatessa zu kaufen.

Würzig!

In Good Food am 27. Januar 2011

Für seine Kräutersalz-Sorten verwendet der 3-Generationen-Familienbetrieb Gluderer aus Goldrain/Südtirol nur naturbelassenes Salz aus Sizilien und mischt es u.a. Liebstöckl, Sellerie und Lauch – alles aus eigenem Bio-Anbau. Die genaue Rezeptur für das delikate Bio Rotwein Salz ist geheim. Bekannt ist nur, dass es ca. 20 Prozent Wein enthält. Eine Auswahl aus dem Gluderer-Sortiment ist ab sofort bei Globus delicatessa erhältlich – mehr Infos hier.

Bittersweet

In Good Food am 13. Januar 2011

Wer mal in den Genuss eines English Afternoon Tea im Zürcher Dolder Grand kommen sollte, darf sich auf keinen Fall die köstliche Bitter Orangen Konfitüre entgehen lassen, die zu den Scones gereicht wird. Diese schmeckt unglaublich fruchtig – so, dass man zunächst meinen könnte, es handle sich eher um Aprikose und nicht um Orange. Bis sich schliesslich doch ein dezenter und sehr angenehmer Bittergeschmack breit macht. Hergestellt wird die Konfitüre von der Confiserie Markus Kunz in Frick. Dabei wird sehr auf Qualität geachtet. Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker sind tabu. Bitter Orangen – und mehrere hundert weitere Sorten können direkt im Kunz-Onlineshop bestellt werden.

Süsser Start

In Good Food am 6. Januar 2011

Auch 2011 wird es jeden Monat eine neues feines Bio Monatsjogurt von coop naturaplan geben, welches vom Aroma her zur aktuellen Saison passt. Der Januar wird mit der Sorte Honig-Feige versüsst. Das deutsche Wort «Honig» stammt von einem alten indogermanischen Begriff ab, der ihn der Farbe nach als den «Goldfarbenen» bezeichnet. Er schmeckt nicht nur köstlich, ihm wird auch eine heilende Wirkung nachgesagt. An der Sonnen gereifte Feigen und goldfarbener Honig ergeben eine harmonische, feine Kombination. Beim Monatsjogurt Januar stammen die süssen  getrockneten Feigen aus der Türkei und der Honig aus Bulgarien. Alle landwirtschaftlichen Zutaten wurden biologisch angebaut. Jetzt in limitierter Zahl für 3.95 Franken erhältlich.

Brachial gut

In Good Food am 10. Dezember 2010

Den Namen Brachia sollte man sich merken. Er steht für hochklassiges Oliven-Öl von der kroatischen Insel Brac und ebeso hochkarätiges Design. Kein Wunder, dass Inhalt als auch die Verpackung schon mehrmals prämiert wurden. Mehr Infos und Bezugsquellen hier.

Genuss-Würfel

In Good Food am 7. Dezember 2010

Spitzenköchin Tanja Grandits, ausgezeichnet mit mit einem «Guide Michelin»-Stern und 17 «Gault Millau»-Punkten, hat für Globus Delicatessa eine ganze Palette an fertigen Speisen, Gewürzmischungen und Marinaden kreiert, mit denen die Köstlichkeiten aus ihrem Restaurant Stucki in Basel nachgekocht werden kann. Unser Favorit: Entensalami mit Szechuan-Pfeffer & Pfefferminze, verpackt in kleine, appetitliche Würfel. Kaufinfos hier.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 28. November 2010

Keine Zeit für Weihnachtsbäckerei oder einfach kein Händchen dafür? Die Natuaraplan Bio-Mandelgipfeli schmecken fast wie selbstgemacht. Der Mürbeteig besteht aus feiner Butter und edler Mandelmasse. Wenn das Gebäck aus dem Ofen kommt, erhält es eine süsse Butter-Glasur. Am besten auf der Zunge zergehen lassen! Jetzt bei coop erhältlich.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

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Grünes Gold

In Geschenke-Tipps, Good Food am 27. November 2010

Mitte November 2010 wurden die biologisch angebauten Oliven von den Gebrüdern Dino und Oliviero Lamioni von Hand gepflückt und im Chianti kalt gepresst. Dieses Olio Nuovo behält seine speziell grüne Farbe und vor allem den fruchtigen Geschmack nur für einige Monate, bis das Öl klar wird. Das 2010er-Öl ist nun bei Vollenweider Chocolatier Confiseur erhältlich.

Ein Muss, diese Mousse!

In Geschenke-Tipps, Good Food am 25. November 2010

Das Kult-Dessert der Achtzigerjahre ist zurück. Kaum eine Dinner-Party damals, die nicht ohne den süssen Schokoladen-Schaum endete. In Sterne-Restaurants wie in Hausfrauenküchen und Studenten-WG’s, die abenteuerlichsten Versionen wurden aufgetischt. Mit und ohne Rahm, mit Eigelb, nur mit Eiweiss, ganz ohne Eier. Mit dunkler, Milch- oder weisser Schokolade. Oder aus allem zusammen. Sogar vor Toblerone schreckte man nicht zurück. Je komplizierter das Rezept, desto exotischer das Resultat. Von steinhart bis flüssig, von sandig bis staubtrocken.

Die Nouvelle Cuisine und molekulares Kochen verdrängten dann die Mousse au chocolat für viele Jahre aus den Menükarten und Kochbüchern. Nun findet sie den Weg zurück auf unsere Teller. Der Convinience-Hype verlangt nach fertigen, nur wenige Tage haltbaren Kreationen, sie werden in Bechern oder gar Gläsern angeboten, natürlich auch in der Globus delicatessa. Zum Selbermachen gibt es dort nun eine besonders köstliche und einfache Variante vom Feinkost-Händler Saveurs Nobles. Das Ausgangsprodukt für die Schokoladenmischung wird von der renommierten Manufaktur Felchlin in Schwyz hergestellt, aus den raren und besonders schmackhaften Criollo Kakaobohnen aus Venezuela. Aus der Mischung eine wunderbar luftige und leichte Mousse au chocolat zu kreieren, ist kinderleicht und eine Sache von wenigen Minuten.

Mousse au chocolat Grand cru Saveurs Nobles, 250g Sfr. 19.90 (Einführungspreis bis Ende 2010) – erhältlich bei Globus delicatessa.

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

«Geröstetes Baumnussöl»

In Good Food am 19. November 2010

Das hochwertige Baumnussöl aus dem Waadtland wird nach einer aufwändigen, Jahrhunderte alten Methode gewonnen. Für das «Huile de noix extra vierge» unter dem Patronat von Slow Food werden ausschliesslich Nusskerne von Schweizer Betrieben aus der nahen Umgebung verarbeitet. Die Nusskerne werden zerkleinert und gemahlen, bis eine feine, kompakte Masse entsteht. Diese wird bei einer Temperatur von zirka 80 Grad geröstet – erst dadurch entwickelt sich das unvergleichliche, intensive Aroma. Anschliessend wird die Masse schonend gepresst. All dies geschieht auf alten Maschinen und mit viel Handarbeit. Für die Gewinnung von 2 Litern feinstem Nussöl braucht es 10 Kilogramm Nüsse. Erhältlich bei coop.

Genuss in Gelb

In Good Food am 17. November 2010

Die Tomatensaison ist nun definitiv vorbei – auch wenn man in den Gemüseabteilungen der Supermärkte einen anderen Eindruck gewinnen könnte. Doch man muss ja nicht bis zum nächsten Jahr ganz darauf verzichten. Schliesslich gibt es auch konservierte Ware, die das derzeitige frische Angebot geschmacklich oft um Längen übertrumpft. Definitiv der Fall ist das bei diesen geschälten Gelben Tomaten (Pomodori pelati gialli), die aus Kampanien, vom Fusse des Vesuvs stammen. Sie sind schön mild und angenehm süss. Ideal zu delikaten Nudelsaucen oder zu leichten Fisch- und Fleischgerichten. Bestellinfos hier.

Orangen-Chili-Salz

In Geschenke-Tipps, Good Food am 16. November 2010

Die Special Edition Orange & Chili von Flor de Sal d‘Es Trenc ist eine herrliche Geschmacks-Kombination, die gut zu Geflügel oder mariniertem Fisch passt – aber auch Avocadosalat. Eine Haken hat die Sache leider. Im offiziellen Online-Shop ist die Sorte leider bereits vergriffen. Doch ab und zu finden sich noch letzte Bestände – zum Beispiel im hauseigenen Laden des Hotels Portixol in Palma de Mallorca, Tel: +34 971271800

Tasmanischer Pfeffer

In Good Food am 8. November 2010

Es gab eine Zeit vor dem Foodscouting. Gerade die Jahre davor – ich hatte mir ein längeres Sabatical erlaubt – werden mir immer in bester Erinnerung bleiben. Nach ausgedehnten Reisen durch Asien und Ozeanien blieb ich in Australiens Sonnenstaat Queensland hängen. Beschäftigung war schnell gefunden. Der Rektor am College in Brisbane – mein Englisch brauchte ein Upgrade – war überglücklich über meine Idee, mit Gruppen von Studenten in die Wildnis zu fahren. Das hielt sie an den Wochenenden fern von Bars und Nightclubs. Dabei suchte ich anfangs nur Mitfahrer, um die hohen Kosten für die schweren Fahrzeuge aufzuteilen. Innert Kürze entwickelte sich ein veritables Business daraus. Mit 20 Kids in zwei grossen Landrovern, vollgepackt mit Verpflegung für fünf Tage, ging es los. Cooloola-Section- und Lemington-Nationalpark, Fraser- und Moreton Island. Geschlafen wurde unter freiem Himmel, gegessen wie im Sterne-Restaurant. Ich war Fahrer, Reiseleiter, Sanitäter und Koch in Personalunion, dreimal täglich wurde gekocht, abends jeweils ein Fünfgänger, selbst gefangene Krabben, auch mal ein Trüffelrisotto oder ein Känguruh-Filet. Gewürzt mit tasmanischem Pfeffer.

Dieses, dem Australischen Bush-Food zugeordnete Gewürz entdeckte ich während jener Zeit auf Aboriginal-Land, an einem kleinen Stand am Strassenrand, hinter dem ein paar Ureinwohner hockten. Sie verwendeten ihn früher nicht nur zum Aromatisieren von Emu-Burgern und Wombat-Steaks, sondern vor allem für Heil-Zwecke.

Sein anfangs leicht süsslicher Geschmack lässt nicht auf Pfeffer schliessen, die Schärfe folgt jedoch rasch, weicht dann aber einer eigenartigen Taubheit im Mund, ähnlich wie beim chinesischen Szechuan-Pfeffer. Am besten verwendet man ihn gemahlen, am Tisch. Die Produktion ist winzig, sechs Tonnen jährlich, das allermeiste davon wächst in Tasmanien, in den kühlen Regenwäldern des Wild Forrest Park und des Craddle Mountain National Park.
Jahre später, schon im Dienste der ***delicatessa, besuchte ich in Tasmanien einen Farmer, der uns exquisites Lamm lieferte. Natürlich wollte ich auch diesen exklusiven Pfeffer beschaffen und reiste in den unberührten Westen. Das hiess, den Bildern im eigenen Kopf hinterherzureisen. Sich an einen Ort zu begeben, von dem man schon verführt ist, ohne ihn wirklich gesehen zu haben. Verführt von Bildern, Büchern und Filmen. In die zeitlose, verwunschene Stimmung dieser grossartigen Landschaft eintauchen. Karge Gebirgsmassive und tiefgrüne Wälder entdecken, in Täler blicken, auf deren Grund sich wilde Bäche hinabstürzen. Es ist eine Natur, in deren selbstvergessene Majestät man eintreten möchte.

Es gibt nur eine Handvoll Menschen, die sich auf die Suche nach den Beeren dieses Pfefferstrauchs machen. Geerntet wird ähnlich den Heidelbeeren, mit einer Art Kamm die Beeren abgestreift und dann getrocknet. Die Verfügbarkeit ist leider beschränkt, eine scharfe Exklusivität eben.

Tasmanischer Pfeffer, ganz, 25 Gramm, 9.90 CHF bei Globus ***delicatessa

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Auch von diesem Autor: «Bushman’s Revenge Chilisauce»«Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue» und «Sonne im Glas»

Vermmmmmmicelles

In Good Food, Shopping am 4. November 2010

Bei «coop naturaplan» hat man sich für die Produkt-Serie Monats-Jogurt diesmal die Sorte Vermicelles-Vanille ausgedacht: Erfrischender Biojogurt geerdet mit einem Hauch von Kastanie und Vanilleextrakt. Wirklich eine feine Sache! Nur im November erhältlich – 4×150 g für CHF 3.95.

Schickes Ketchup

In Good Food am 27. Oktober 2010

Bei ihrem Tomaten-Ketchup haben die Macher von Daylesford Organic einfach alles richtig gemacht. Damit ist nicht nur die schicke Flasche gemeint – auch die inneren Werte überzeugen. Keine künstlichen Farbstoffe oder Geschmacksverstärker sind drin – dafür feine Bio-Zutaten und raffinierte Gewürze wie zum Beispiel etwas Nelke. Ein Gedicht! Bezugsinfos hier.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 24. Oktober 2010

Das Birchermüesli von Biomilk ist praktisch wie selbst gemacht – aber mit dem entscheidenden Vorteil, dass man es fertig kaufen kann. Die kleine Milchmanufaktur aus Münsingen (BE) setzt schon seit 20 Jahren auf Bio. Und auch ins Müesli kommen nur erlesene Zutaten: Dinkel-Flocken, satte 40 % Früchte (entweder rote Beeren oder gelbe, exotische Früchte) und ein bisschen Joghurt und Crème fraîche. Kaufinfos hier.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Edle Knolle

In Good Food am 14. Oktober 2010

«Pommes de terre Waycha» ist eine Kartoffelsorte mit einem sehr feinen Kastanienaroma. Ursprünglich stammt sie aus den Anden, wo sie schon seit Urzeiten zu den Grundnahrungsmitteln der Indios gehört. Inzwischen wird die edle Knolle in kleinen Mengen und mit viel Aufwand in der Schweiz angebaut. Erhältlich bei von Migros Sélection.

Mmmmmmarille!

In Geschenke-Tipps, Good Food am 21. September 2010

Wir sind grosse Fans von österreichischen Marillen-Konfitüren. Unsere neueste Entdeckung: Dieser köstliche Aufstrich, der vom Familienbetrieb Wieser sorgsam hergestellt wird. Die Marillen gedeihen an der Donau in der Wachau. Diese werden dafür nicht gepflückt – sondern man schüttelt sachte die Bäume und kommt so an vollreife Früchte, die von selbst auf den Boden fallen. Diese werden dann am selben Tag zu Konfitüre verarbeitet, mit einem Fruchtanteil von 70 Prozent. Gesehen bei Manufaktum.

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Hausgemachte Chutneys

In Geschenke-Tipps, Good Food am 17. September 2010

«Yvonne’s Chutneys» aus Zumikon bei Zürich wurde ins Leben gerufen, weil qualitativ hochwertige Chutneys nur in sehr beschränktem Masse angeboten werden. «Yvonne’s Chutneys» werden jeweils frisch und nur auf Bestellung mit besten Zutaten ohne Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt. Neben zehn Standartsorten (Ananas-Mango, Feigen-Senf, etc.), sind auch noch saisonal weitere Sorten (momentan Apfel-Lauch) im Angebot. Auf Anfrage können auch Degustations-Events im eigenen Wohnzimmer organisiert werden. Alle Infos hier.

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Oliven-Ölwechsel

In Good Food, Shopping am 14. September 2010

Die Deli Garage aus Hamburg sorgt ür Abwechslung in punkto Olivenöl. Für dieses 3er-Set presst ein kleiner Familienbetrieb in Katalonien bei der Produktion neben Arbequina-Oliven auch ganze Zitronen, knackige Peperoni und frischer Rosmarin direkt mit. So gehen die wertvollen ätherischen Frucht- und Kräuteröle nicht verloren und es müssen keine künstlichen Aromen zugesetzt werden. Das Resultat: ein aromatisiertes Olivenöl von höchster Qualität. Den Ölwechsel gibt es für 29.80 Euro im Onlineshop der Deli Garage.

Der Sommer im Glas

In Good Food, Shopping am 12. September 2010

Erlesenes mediterranes Gemüse konserviert von Delishop, einem Food-Label, das seine Wurzeln in Barcelona und New York hat. Diese Auberginen mit Kapern, Oliven, Knoblauch und Basilikum verlängern den Sommer jedes Mal, wenn man sie geniesst. Ebenfalls ein Genuss, wenn auch eher für die Augen, ist das Strichcode-Design der Delishop-Etiketten. Gesehen bei colette Paris.

Saisongerechter Jogurt

In Good Food, Shopping am 10. September 2010

Eine gute Idee: «coop naturaplan» hat jeweils der Jahreszeit entsprechende  Monats-Jogurts im Sortiment. Im September gibt es die köstliche und erfrischende Sorte «Sauerkische-Kirsche». Das Produkt enthält keine künstlichen Aromen und alle landwirtschaftlichen Zutaten stammen aus biologischem Anbau.  4x150g kosten CHF 3.95.

Bushman’s Revenge Chilisauce

In Good Food am 7. September 2010

 

Eva weint. Eva ist aber nicht etwa traurig. Im Gegenteil. Eva ist sehr glücklich. Sie wird nämlich gerade von mir bekocht. Und das ist prinzipiell schon mal ein Riesenglück für jede Eva. Nein, sie weint ob der Schärfe der Chilisauce, die ich ihr gerade serviere. «Bushmen’ s Revenge» steht vielsagend auf dem harmlos daherkommenden Fläschchen. Ich bin weder ein Mann aus dem Busch, noch schmiede ich Rachepläne gegen Eva. Rasch stopfe ich ihr etwas Joghurt ins brennende Mündchen. Das lindert. Und ist das einzige, was gegen Chilischärfe wirklich hilft.

 Geschmackliche Schärfe, egal ob von Chilis, Pfeffer, Knoblauch oder Ingwer, brennt die Langeweile aus vielen Speisen, malträtiert unsere Empfindsamkeit bis zur Schmerzgrenze, verschlägt uns die Sprache. Sie erzeugt Schweissausbrüche und lässt uns nach Wasser schreien. Obwohl, wie wir alle schon erfahren haben, Wasser als Löschmittel nichts taugt. Trotz den Schmerzen, die allzu viel Chili erzeugen kann, greifen wir immer wieder danach. Insgeheim suchen wir den wiederholten Schärfekick, kulinarische Endorphinschübe sozusagen. So auch (die scharfe) Eva. «Scharf macht mich glücklich und lustvoll, mich nennen sie auch Million-Scoville-Woman!» Scoville? Gemeint ist die vom Apotheker Wilbur L. Scoville vor 100 Jahren entwickelte Methode zur Bestimmung der Schärfe von Paprikapflanzen. Der Wert ist abhängig vom Anteil des in Chilis enthaltenen Capsaicin. Dieses Alkaloid mogelt unserem Gehirn Hitze vor, das reagiert mit Verbrennungsreizen. Was sich medizinisch-trocken anhört, kann die reinste Folter bedeuten. Peperoni kommen über den Wert 10 nicht hinaus, reines Capsaicin auf über 17 000 000 Scoville. Da werden Milligramm davon zum Killerinstrument. Tabasco mit ca. 5000 Scoville heizt uns schon tüchtig ein, indische Tezpur-Chilis sowie einige Habanero-Sorten aus Zentralamerika erreichen bis 1 Million auf der Schärfe-Schmerz-Lust Skala und beschäftigen unseren Metabolismus noch Tage danach. Wenn er diese Attacken überhaupt überlebt.

 Zurück zur Buschmann-Rache: Vor einigen Jahren durchquere ich die unirdisch schöne Landschaft der Klein Karoo, eine Art Steppe nordöstlich von Kapstadt. Ich bin auf der Suche nach speziellen Honigsorten. Lokale Farmer, die eine besondere Chili-Sorte anpflanzen, verweisen mich an eine kleine Firma, die ihnen die extrem scharfen Dinger abnimmt und eine Sauce daraus braut. Wie ich bei meinem Besuch dort die kleinen Fässer sehe, worin die Chilis in einem wahrhaften Höllensud 2 Jahre vor sich hin reifen, ist schnell klar, warum die Mitarbeiter und Besucher dort nur mit Atemschutzmasken nahe an die Holzfässchen herangeführt werden. Das beissende Aroma brennt durch die Maske hindurch jegliche anderen Gerüche aus dem Weg.

 Die Red Savina Chilis für die Rache-Sauce erreichen auf der Scoville Skala immerhin 577 000 und auf meine vorsichtige Frage nach dem Schärfe-Level gibt es eine erstaunliche Antwort: 15 bei einer Skala von 1 bis 10! Gut für Eva, denke ich …

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Auch von diesem Autor: «Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue» und «Sonne im Glas»

Sonne im Glas

In Good Food am 29. Juni 2010

Geht es ums Eingemachte, sind die Italiener Weltmeister. Wo sind sie es nicht? Im Calcio genauso wie beim Lamento über Berlusconi – den sie dann aber doch regelmässig zu ihrem Capo wählen. Die schönsten Autos bauen, Steuern hinterziehen, Espresso brauen, schwarz arbeiten, Schönheitsköniginnen wählen, Abfallberge auftürmen, niemand kriegt das besser hin als unsere Amici im Süden. Doch zurück zu ihrer Kernkompetenz: dem Essen. Und zur Basis dahinter, den guten Produkten. Trotz des mediterranen Klimas sind auch in Italien die Winter hart, dann schrumpft die Gemüsevielfalt. Das wichtigste Gemüse, die Tomate, gedeiht nur in der Hitze, die Erntezeit ist kurz, die Riesenmengen müssen rasch verarbeitet werden. Obwohl die Industrie längst die Einmachkünste der Nonnas perfektioniert und auf höchste Effizienz getrimmt hat, ist es bei einigen, nach alten Traditionen hergestellten Spezialitäten nach wie vor nicht möglich, Handarbeit durch Maschinen zu ersetzen. So wie beim sizilianischen «Estratto».

Ich fahre durch die Hügellandschaft der Madonie-Hochebene im Herzen Siziliens. Signora Cappuzo, die unbestrittene Chefin über Familie, Firma und Bankkonto, hat mich angerufen und erklärt mir den Weg. Nein, sie schreit ihn mir ins Ohr. Petralia Sottana, eine Trutzburg von Dorf und mächtig auf einem Hügel thronend, ist schwer zu finden. Zudem liegt der Hof der Capuzzos, der auch ein Agriturismo ist (tudiaziendagricola.it), etwas versteckt hinter einem weiteren Hügelzug. Hier kocht die Familie Capuzzo Gemüse und Früchte zu Sugi und Marmellate ein, in allerfeinster Qualität. Alle Rohstoffe kommen aus den umliegenden Feldern. Und aus Tomaten zaubert sie den «Strattu», für Nicht-Sizilianer «Estratto». Wobei zaubern einen falschen Eindruck vermittelt. Es ist Knochenarbeit. Ganz reife Tomaten werden an der Sonne angetrocknet und mit Meersalz zu einem Brei gemahlen. In dieser Konsistenz streicht man die Tomaten dreifingerdick auf türgrosse Holzplatten und setzt diese der sengenden Hitze aus. Nachts kommen die Bretter hinein, jegliche Feuchtigkeit ist zu vermeiden. Ziel ist ja, sämtliches Wasser aus den Tomaten verdampfen zu lassen, diese Arbeit überlässt man der Sonne. Täglich wird die Paste umgerührt und wieder neu ausgestrichen, bis der Estratto eine ochsenblutrote Farbe annimmt. Nach etwa 12 Tagen ist der Prozess abgeschlossen, aus 20 Kilo Tomaten ist 1 Kilo aromatisch-würziger Tomatenextrakt geworden. Mit bestem Olivenöl streichfähig gemacht und in Gläser abgefüllt, hält es sich im Kühlschrank fast ewig.

Dem Gebrauch sind fast keine Grenzen gesetzt: Ein Löffel «Estratto» ist der perfekte Geschmacksverstärker. Er verfeinert Saucen und Suppen, gibt Brühen und Sugi Rückgrat, macht kräftige Braten aromatischer und verleiht Schmorgerichten und Cassoulets einen derart subtilen Hauch Würzigkeit, wie man ihn mit gewöhnlichen Tomaten nie hinkriegt.

Ich habe die Capuzzos ungern wieder verlassen. Diese einmalige Mischung aus uraltem Handwerk und Gastfreundschaft. Dort in der Küche zu sitzen, da stellt sich Seelenfrieden ein. Dem leisen Blubbern aus den Töpfen zu lauschen und sich vorzustellen, wie viele Sugis wohl in diesem Moment auf Italiens Kochherde ihrer Vollendung entgegenköcheln. Ein schöner Gedanke.

In der Globus ***delicatessa erhältlich: Estratto Tudia 210 Gramm, Fr. 11.90

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Auch von diesem Autor: Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue

Alter Schwede

In Good Food am 18. Juni 2010

Seit über 180 Jahren produziert das Unternehmen Falksalt Premium-Salz nach traditionellen Methoden – und sonst nichts. Allerdings wird der einen oder anderen Sorte etwas Geschmack beigemengt: Zitrone, Rosmarin, Chili oder Rauch. Neckisch wirbt die Firma mit dem Spruch: Swede’s changed the way you drive, dress and furnish. Now it’s time to for the way you cook. Unbedingt aus den nächsten Schweden-Ferien mit nach Hause bringen.

Perfektes Müesli

In Good Food am 16. Juni 2010

Wo liegen die Southern Alps, die Pate standen für diese Müesli-Marke? Nein, nicht in Europa, sondern in Neuseeland. Von dort stammt auch der Firmengründer Andrew Garner, dessen dänische Ehefrau Lotte vor Jahren anfing, auf dem Borough-Market in London ihre köstlichen Müesli-Mischungen zu verkaufen. Diese waren so erfolgreich,  dass die Produktion in ihrer heimischen Küche nicht mehr ausreichte. Ein kleiner Betrieb mit mehreren Angestellten in die englischen Grafschaft Kent musste her. Das Besondere an Southern Alps Müeslis: Allerbeste Zutaten, wie z.B. langsam getrocknete Früchte – dafür werden Zusätze, Konservierungsstoffe und Industriezucker weggelassen. Gesehen bei Globus delicatessa.

Steinpilze im Glas

In Good Food am 13. Juni 2010

Diese Porcini aus dem Piemont wurden vom Traditionsbetrieb Oliveri nach einem seit Generationen überlieferten Rezept zubereitet. Die Steinpilze werden mit Essig und Weisswein leicht angebraten, eingelegt und mit charakteristischen italienischen Kräutern verfeinert. Erhältlich im Oliveri-Geschäft, Via Carducci, 14, 15011 Acqui Terme (AL), Italien oder man ordert per Katalog, der etliche andere Köstlichkeiten bereit hält.

Bon Bouillon

In Good Food am 6. Juni 2010

Diese kräftige Basis für Rinds-Bouillons und Saucen ist im Kühlschrank lange haltbar und wurde schon vielfach als eines der «must have»-Luxusprodukte der Schweiz ausgezeichnet. Sie wird schon seit 1941 von Sirocco nach unverändertem Familienrezept hergestellt. Seit einigen Jahren ist auch eine vegetarische Variante der Bouillon erhältlich. Kauf-Infos hier.

Leidenschaft und Perfektion

In Good Food am 2. Juni 2010

Als Vorbild für die Rezepte ihrer Pesto-Kreationen und ihrer Pasta dienen den zwei Machern von PPura (die zwei Ps stehen für Passione und Perfezione) die Kochkünste ihrer italienischen Mammas. Das bedeutet für die Rezepturen: Es werden nur Zutaten höchster Qualität und aus biologischem Anbau verarbeitet – und zwar nach traditioneller Handwerkskunst. So kommen z.B. in ein Glas Pesto ai Pomodori Salentini, neben anderen feinen Sachen, ein ganzes Kilo handgepflückte San Marzano Tomaten aus Apulien. Das schmeckt man! Bezugsquellen hier.

Europarekord beim Olivenöltest

In Good Food am 18. Mai 2010

Zum ersten Mal gewinnt ein Slowene den OLIO-Award für eines der besten Olivenöle des Jahres: Produzent Vanja Dujc aus Koper auf Istrien wird von der Zeitschrift Der Feinschmecker für sein hervorragendes Olivenöl Vanja couvée ausgezeichnet. Dujc konnte sich bei der größten Olivenöl-Verkostung in Europa gegen über 850 weitere Ölproduzenten aus aller Welt durchsetzen. Eine internationale Jury mit Experten aus Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien und Tunesien hat dafür 856 Olivenöle aus 20 Ländern fünf Tage lang probiert.

Ein Fazit des Tests: Ölproduzenten in Slowenien und dem benachbarten Kroatien steigern von Jahr zu Jahr ihre Qualität, während viele Erzeuger aus der Toskana unter schlechtem Wetter vor der Olivenernte im Winter 2009 litten und Einbussen bei der Qualität hinnehmen mussten. Während Olivenöl aus Griechenland enttäuschte, überzeugte wieder Öl aus Spanien, Süditalien, Australien und den USA mit hohem Niveau.

Die besten 50 Olivenöle der neuen Ernte 2009/2010 veröffentlicht die Zeitschrift in der Juni-Ausgabe (ab sofort im Handel). Weitere 250 empfehlenswerte Olivenöle verrät die Zeitschrift ab 1. Juni 2010 auf der Internet-Seite olivenoeltest.de

Saucen-Magnet

In Good Food am 14. Mai 2010

Seit 1886 produziert De Cecco Teigwaren und legt dabei hohen Wert auf Qualität. So werden z.B. die Spaghetti in einem speziellen Verfahren durch einen Broze-Sieb gezogen. Dadurch wird die Oberfläche leicht porös und nimmt die Saucen besser an. Inzwischen bietet De Cecco auch einige Sorten in Bio-Qualität an: Fusilli, Penne rigate und Spaghetti. Im Fachhandel erhältlich, oder direkt hier bestellen.

Unwiderstehlich!

In Good Food am 11. Mai 2010

Was für eine Kombination! In weisse Schokolade getauchte Zitronen-Cookies, die auf der Zunge zergehen. Produziert werden die Lemon Melts von der Island Bakery auf der schottischen Insel Mull – und zwar mit reinen Bio-Zutaten und in Handarbeit. Weitere köstliche Sorten und Bezugsquellen gibt es hier.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 7. Mai 2010

Neu Aus Österreich:  Der «Black Bear»-Bio-Energie-Riegel. Er besteht aus Mandeln, Süsskirschen, Datteln, Cranberries, Cashewnüsse, Himalaya Salz und fünf Prozent Maca («Die heilige Pflanze der Inkas»). Die Inhaltsstoffe sind nicht nur gesundheitsfördernd, sondern sie gewährleisten auch, dass der Riegel weder krümelt noch klebrig ist – also ideal für unterwegs. Zudem ist er garantiert gluten-, ei- sowie milchfrei. Ach ja – er schmeckt auch noch gut. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit hier.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Neu: Bio AlpenlandTilsiter

In Good Food am 1. Mai 2010

Der würzig-delikate Bio-AlpenlandTilsiter entsteht aus Bio-Rohmilch. Die Veredlung mit einer fein abgestimmten Mischung aus Alpenkräuter- und Biomalz-Extrakt verleiht ihm die besondere Note. Hergestellt wird er in der Familienkäserei Maseltrangen in Rufi (SG). Hier wird Bio-Rohmilch aus silofreier Fütterung zweimal täglich frisch angeliefert. Sie stammt von Bio Suisse-zertifizierten Betrieben aus der Umgebung. Der Tilsiter-Neuling ist absolut natürlich und lactosefrei. Erhältlich ab Juli 2010 bei Coop.


Ein bisschen Frieden

In Good Food am 29. April 2010

Miteinander, statt gegeneinander: Das «Peace Oil»-Olivenöl wird in Israel zusammen von Juden, Arabern, Drusen und Beduinen produziert. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf unterstützen die Macher den Friendesprozess im Nahen Osten. Mehr Infos dazu hier.

(Zürisee-)Fish & Chips

In Good Food am 26. April 2010

Gleich neben dem stadtbekannten Zürcher «Restaurant Rosso» gibt es seit einiger Zeit das «Rössli Cafe». Genau so charmant wie der Name, ist auch das Ambiente. In einem Catering-Wagen werden leckere (Zürisee-)Fish & Chips, täglich zwei Pastasorten, diverse Panini, ordentliche Espresso-Getränke, etc. feil geboten, die man dann herrlich entspannt unter freiem Himmel auf den Vintage-Gartenmöbeln des angrenzenden Einrichtungsladens Bogen 33 geniessen kann. Rössli Cafe, Geroldstrasse 31, CH-8005 Zürich.

Faires Frühstück

In Good Food am 19. April 2010

Fast alle tun es jeden Morgen – frühstücken. Aber wer denkt dabei an die Herkunft des leckeren Kaffees, Tees, Honigs oder der Schokoladencreme? Zwischen 19. April und 23. Mai rufen Fairtrade-Iniativen in mehreren Ländern dazu auf, beim Frühstücken ein Zeichen für den Fairen Handel zu setzen und die Vielfalt fair gehandelter Produkte zu entdecken. Mehr Infos dazu hier.

Der fünfte Geschmack

In Good Food am 18. April 2010

Der Mensch schmeckt mehr als nur süss, salzig, sauer und bitter – es gibt auch noch umami. Das Wort stammt aus Japan und steht frei übersetzt für Köstlichkeit. Es beschreibt den Geschmackseindruck, der beim Konsum von Glutamat entsteht. Dieses kommt natürlich in Nahrungsmitteln wie Parmesan, Tomaten und Steinpilzen vor. Genau aus solchen Zutaten hat die britische Köchin und Buchautorin Laura Santtini ihre No 5 Umami paste zusammengestellt. Schmeckt köstlich zu Suppen, Saucen, auf Fisch oder Fleisch – aber auch als Brotaufstrich. Gesehen bei Waitrose.

Asche-Käse

In Good Food am 17. April 2010

Früher wurde Asche (Pflazen- und nicht Vulkan-Asche) zur Sterilisation bei der Käseherstellung eingesetzt. Heutzutage sorgt man bekanntlich anders für Hygiene. Schade eigentlich, denn es gibt auch eine geschmackliche Komponente. Asche lässt nämlich die Kulturen einen eigenen Geschmack entfalten und gibt dem Käse neben seinem feinen, frischen Aroma auch eine herbe Note. Einige Käsereien stellen noch Asche-Käse her, wie zum Beispiel der Familenbetrieb Kober im norddeutschen Besdorf. Zu kaufen gibts ihn auf einigen Hamburgern Wochen- und Ökomärkten – oder im Online-Shop Der Käsefeinschmecker.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 15. April 2010

Was dem Schweden sein Knäckebrot, ist dem Südtiroler sein Schüttelbrot. Es ist genau so lang haltbar wie der Konkurrent aus dem hohen Norden, jedoch würziger im Geschmack. Je nach Region, wird es aus Roggenmehl, Hefe, Wasser und zusätzlich Kümmel, Fenchel, Anis oder auch Koriander gemacht. Man kann es prima brechen und häppchenweise mit Käse, Schinken oder pikanten Brotaufstrichen geniessen. Also ideal, um zum Beispiel den Heisshunger vor oder während dem Kochen zu stillen. Deshalb am besten immer ein oder zwei Packungen auf Vorrat im Küchenschrank hamstern. Erhältlich u.a. bei Dallmayr.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

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Intelligent genascht

In Good Food am 7. April 2010

Und ewig locken die Süssigkeiten an den Supermarktkassen dieser Welt… Bei Billa in Österreich gibt es eben dort Alternativen für ‘kluge Naschkatzen’, wie diese vakuumgetrockneten Erdbeeren. Die Vor- und Nachteile des Produkts liegen klar auf der Hand. Sie wurden nämlich vorne auf die Packung gedruckt. Positiv: Es handelt es sich um 100% Früchte, die schonend verarbeitet und nicht mit Konservierungsstoffen behandelt wurden. Einziges Manko laut dem Hersteller: ‘gibts nur in Rot’. Charmant, diese Österreicher.

Neues aus dem Süd-Osten

In Good Food am 4. April 2010

Diese Olivenöl-Flasche ist einfach zu schön, um sie in einem Küchenschrank neben Essig & Co verschwinden zu lassen. Das Öl hört auf den Namen Lintar und stammt aus der Nähe der Adria-Stadt Split. Dort wird es aus den Früchten rekultivierter heimischer Olivenbaum-Sorten gewonnen. Bezugsquellen ausserhalb Kroatiens sind bislang nicht bekannt, doch das ändert sich hoffentlich bald.

Mehr zum Thema: Starck-es Olivenöl

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 30. März 2010

Bärlauch-Saison! Wer selbst pflücken will, sollte sich allerdings damit auskennen. Denn wer zum falschen Kraut greift, riskiert Vergiftungen. Wir verlassen uns da ganz auf das Familenunternehmen Kernser (Röthlin), das seit 1936 Teigwaren produziert. Ihre wunderbaren Bärlauch Tagliatelline werden mit Schweizer Eiern aus Boden- und Freilandhaltung als auch Bergquellwasser hergestellt und sind in sensationellen vier Minuten fertig gekocht. Pasta abgiessen, ein Stück Butter unterrühren und mit Pfeffer frisch geriebenem Parmesan geniessen. Einziges Manko: Der Hartweizengriess für die Tagliatelline stammt aus Kanada. Gibt es wirklich keine alternativen Lieferanten in Europa? Aber wenigstens ist man so ehrlich und verschweigt die Herkunft nicht auf der Verpackung.

Noch eine schnelle Nummer: «Organic beetroot & smoked bacon soup»

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue

In Good Food am 24. März 2010

Die ewige Abwägerei zwischen Lust und Verzicht beim Knoblauch-Gebrauch hat nun ein Ende. Die Lösung heisst Black Garlic. Schwarzer Knoblauch. Kein schlechter Atem mehr. In Hongkong bin ich ihm zum ersten Mal begegnet, dort in einer Apotheke für traditionelle chinesische Medizin. Gerade die Chinesen unterscheiden ja wenig zwischen dem, was schmeckt und dem, was ein langes, Zipperlein-freies Leben verspricht.

Die Knoblauchknollen werden bei hoher Luftfeuchtigkeit und bei ca. 60° Celsius über mehrere Monate sich selbst überlassen. Dieses Klima fördert eine natürliche Fermentation, welche die Knollen tiefschwarz werden lässt. Aber eben auch diejenigen Enzyme «beruhigt», die für die Entwicklung des unerwünschten Nachgeschmacks sorgen.

Doch nicht nur Vielküsser, Zahnärzte, Tram-Passagiere und Grossraumbürolisten dürfen sich freuen. Die Wellnessbranche jubelt, die fermentierten Knollen versprechen – im Vergleich zum ordinären Allium Sativa – bis zehnfach erhöhte Werte an Antioxydantien und Polyphenolen, beides förderlich für ein langes, krebsfreies Leben. Und auch die Profis am Herd sind begeistert. Nicht mehr würzig-scharfer Geschmack wie bei den knackig frischen Zehen dominiert, sondern sanfte Aromen nach getrockneten Pflaumen, altem Balsam-Essig, reifem Portwein und angerösteter Vanille, umschmeichelt von einem subtilen Knoblauchparfum.

Der Verwendung sind keine Grenzen gesetzt. In Scheibchen geschnitten über Pizza und Pasta. Aus der Schale aufs Butterbrot gedrückt, zusammen mit Sardellen. Mit etwas Soya Sauce, Mirin, Zucker und Sake einkochen und man hat eine fantastische Steak Sauce. Und überhaupt überall dort, wo die agressive Würzigkeit des Knoblauchs dosiert in den Hintergrund treten darf. Die schwarzen Zehen sollten nicht zu lange mitgekocht oder -gebraten werden, da sie sonst hart werden. Also erst gegen Ende der Kochzeit zum Braten oder Eintopf geben.

Bei Globus  ***delicatessa  ist schwarzer Knoblauch von einem Produzenten aus Japan erhältlich. Die Japaner – durch ihre Jahrtausende alten, tradizionellen Fermentations-Techniken für Sake und Soya-Saucen überaus geübt in diesem Handwerk – bieten Gewähr für beste Qualität. Preis per Knolle 9.80 CHF.

 Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Ein deftiges Original

In Good Food am 22. März 2010

Diese Woche neu im Sortiment von «Slow Food Schweiz»: Churer Beinwurst . Die spezielle Zutat in der Wurstspezialität steht bereits im Namen; Bein, ein alter Name für Knochen und nach wie vor ein Bestandteil der saftigen Wurst.

Früher war die Beinwurst ein Essen für die Dienerschaft, eingewurstet wurden vor allem die Teile des Schweins, die bei der Metzgete übriggeblieben sind. Unterdessen hat sich die Wurst als Delikatesse etabliert. Die Produzenten im neuen Presidio «Churer Beinwurst» verwenden für die Herstellung das Fleisch von Edel-, Land- und Ducaschweinen. Die Tiere leben in Freilandhaltung oder auf Alpwiesen der Region. Ausgesuchte Stücke sowie Knorpel, Schwarten und Schwänzli der Tiere werden in kleine Stücke geschnitten, um anschliessend für mehrere Tage in Beize eingelegt zu werden. Die Mischung aus Veltlinerwein und Gewürzen wie Muskat, Koriander und Knoblauch trägt massgeblich zum kräftigen Aroma der Fleischstücke bei. Anschliessend werden die Fleischstücke in Rindsdärme gefüllt. Die perfekte Churer Beinwurst herzustellen ist eine Kunst. Nur durch Sorgfalt, Geduld und Erfahrung können die unterschiedlichen Wurststücke so verteilt werden, dass die Spezialität die perfekte Konsistenz und Saftigkeit erhält.

Dafür geschieht die Herstellung der Wurst von Hand, geräuchert wird sie seit Jahr und Tag im traditionellen Steinofen, der über Jahrhunderten das bäuerliche Landschaftsbild in den Bündner Alpen prägte.

Traditionsgemäss wird die geräucherte Wurst, welche roh verkauft wird, während drei bis vier Stunden in Bündner Gerstensuppe gekocht. Die Suppe passt zur Wurst, auch Sauerkraut und Salzkartoffeln sind gern gegessene Begleiter. Hast ist beim Verzehr ebenso unangebracht wie die besten Kleider, denn die Weinspritzer, die beim unvorsichtigen Einstechen unvermeidbar sind, können auch mit dem besten Fleckenentferner kaum entfernt werden. Vielleicht mit ein Grund, weshalb die Spezialität bisher vor allem bei Männern beliebt ist. Erhältlich in ausgewählten coop-Shops.

Schleck!

In Good Food am 20. März 2010

Heute um 18:33 Uhr hat offiziell der kalendarische Frühling begonnen – und damit ist auch Zeit für Glace! Unsere Favoriten dieser Saison: Die Glaces von Gasparini aus Münchenstein bei Basel. Seit Jahrzehnten werden dort mit besten Rohstoffen und mit viel Handarbeit u.a. diese Stängelglaces mit ihrer eigenwilligen rechteckigen Form hergestellt. Sorten: Bananen/Chocolat, Chocokoko, Citron/Orange, Mango/Passion, etc.. Typisch für Gasparini-Cornets sind die Zipfel, die beim Abfüllen der Waffel durchs «Abreissen» der Glacemasse entstehen. Gasparini kann man nicht bei Grossverteilern, sondern nur ausgesuchten Händlern kaufen.

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«Lava des Vesuvs»

In Good Food am 19. März 2010

Der Frühling ist da, aber bis zur Tomatensaison dauert es noch etwas. Zwar gibt es in Supermärkten auch in der kalten Jahreszeit Tomaten, doch wenn man wirklich Geschmack will, muss man sich in Geduld üben – oder aber zu diesen San Marzano Tomaten greifen. Die sehr besondere, traditionsreiche und pflegeintensive Sorte stammt aus der italienischen Region Kampagnen, vom Fusse des Vesuvs. Dort kümmern sich vor allem Familienbetriebe liebevoll um den Anbau. Man schmeckt es. Ideal für Saucen, Suppen oder auf Bruschetta. Gesehen bei REWE Feine Welt.

Das kommt in die Tüte!

In Good Food am 18. März 2010

Der ideale Snack für zwischendurch: In die ansehnlichen Tüten von Urban Fruit kommen nur handgepflückte Früchte, die sachte gebacken werden und dadurch köstlich schmecken. Nicht in die Tüte kommen dagegen Zucker oder Konservierungs-Stoffe. Folgende Früchte sind im Angebot: Mango, Kirschen, Ananas, Apfel und Erdbeeren.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 17. März 2010

Die «Organic beetroot & smoked bacon soup» von Daylesford Organic macht sich dank der innovativen Verpackung nicht nur gut in jedem Kühlschrank – sie schmeckt auch hervorragend. Kein Wunder, es sind nur beste, natürliche und GMO-freie Zutaten drin. Und sie wurde von Hand zubereitet – also fast wie selbst gemacht. Daylesford Organic hat Filialen in Grossbritannien und auch eine in München. Ausserdem gibt es einen Online-Store.
 

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Das Gold der Zentralschweizer Alpen

In Good Food am 16. März 2010

Neu im Sortiment von Slow Food Schweiz«Alp Sbrinz». Um seine unverwechselbare Qualität aufrechtzuerhalten, werden kleine Käsereien auf sechs Alpen im Kanton Obwalden unterstützt. Die Urschweizer Spezialität wird während den Sommermonaten aus frischer Rohmilch sorgfältig nach einem 500 Jahre altem Rezept hergestellt. Nach fünfzehn Tagen im Salzbad beginnt seine Reifezeit, die um die drei Jahre dauert. Durch Zeit und regelmässige Pflege kann der Käse seinen kräftigen Geschmack und unverkennbar intensiven Aromen entfalten, für die sich zu warten lohnt. «Alp Sbrinz» ist ab nächster Woche in ausgewählten Coop Verkaufsstellen erhältlich.

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Olivenöl für die Sinne

In Good Food am 12. März 2010

Die Londoner Parfum-Kreateure Miller Harris wagen sich auf neues Terrain: Seit kurzem haben sie Fragrant Olive Oils im Sortiment. Das Olivenöl (Extra Vergine und kaltgepresst) stammt vom spanischen Familienbetrieb Marques de Valdueza. Miller Harris bieten es in drei Geschmacksrichtungen an: Poivre, Sauvage und Citron (Bild). Letzteres ist beispielsweise u.a. mit sizilianischer Zitrone und brasilianischer Orange angereichert. Ideal zum Verfeinern von Salat und Pasta. Oder einfach ein Paar Tropfen auf knusprigen Weissbrot geniessen.

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Organic & chic

In Good Food am 6. März 2010

Einfach nur Organic heisst das neue Bio-Label der Schweizer Kaufhaus-Kette Globus. Das Packungsdesign ist reduziert, jeweils mit einer sinnigerweise organischen Zeichnung versehen – aber dennoch chic und im Zusammenspiel mit den Produkten eine wahre Augenweide. Das Gewand ist zwar neu – aber nicht das Öko-Engagement bei Globus. So kann man dort beispielsweise schon seit den 1970er Jahren Bio-Weine kaufen.

Dicke Dinger

In Good Food am 25. Februar 2010

Für den nächsten Apéro, oder einfach mal als Snack zwischendrin – gönnen Sie sich Nocellara del Belice-Oliven. Die grünen, fleischigen Früchte wachsen in der Provinz Trapani auf Sizilien und schmecken aufgrund des besonders warmen und trockenen Klimas der Region wirklich einzigartig. Gesehen u.a. bei Migros Sélection.

Kräuter aus den Bergen

In Good Food am 24. Februar 2010

Die frischen Pflanzen für die feinen Bio-Bergkräutermischungen von Pro Montagna werden von Bergbauern angebaut – primär aus dem Berner Oberland und Oberemmental. Dort kultiviert man nach den strengen Richtlinien von Bio Suisse Thymian, Schnittlauch, Malve und viele andere Kräuter. Diese zeichnen sich durch ein besonders intensives Aroma aus. Denn im Berggebiet wachsen sie langsamer als im Tal, die Sonneneinstrahlung ist konzentrierter und die Böden sind besonders mineralstoffreich. Um diese Qualität zu erhalten, ernten die Bergbauern die Pflanzen erst dann von Hand, wenn sie ihr volles Aroma entfaltet haben. Die Verarbeitung erfolgt innert 24 Stunden nach der Ernte. Erhältlich als Pro Montagna Bio Berg Salatkräuter und Würzmischung für Kräuterbutter bei coop at home.

Perfekter Risotto-Reis

In Good Food am 16. Februar 2010

Die kalten Tage sind ideal für ein herzhaftes Risotto. Dieser Carnaroli-Reis aus dem Piemont wird nach der Ernte ein Jahr gelagert. In dieser Zeit kann er nachreifen, wodurch Stärke, Proteine und Vitamine weniger wasserlöslich werden: Der Reis bleibt beim Kochen gehaltvoller, das Volumen wird grösser, die Klebrigkeit nimmt ab, Gewürze können besser aufgenommen werden. Angebaut wird er von einem Bio-Betrieb, der sich seit drei Generationen im Besitz der Familie Rondolino befindet. Erhältlich bei Manufactum.

Zwei echte Schweizer Käse-Originale

In Good Food am 14. Februar 2010

Seit Jahren stehen kleine Käsereien unter Druck. Um zu überleben, heisst dies oftmals, die Produktionsmethoden an die der Massenproduktion anzupassen. So müssen beispielsweise die Reifungszeiten für die Käse gekürzt werden, um schneller grössere Mengen an Käse auf den Markt zu bringen. Die traditionelle Qualität der Käse geht dadurch verloren. Durch die Gründung der Presidi «Traditioneller Emmentaler» und «Vacherin Fribourgeois» erhalten kleinere Käsereibetriebe von Slow Food und Coop die Unterstützung, ihre Produkte auch in Zukunft traditionell in der ursprünglichen Region herzustellen, die bäuerlichen Strukturen dieser Gegenden zu erhalten und dadurch auch die unverwechselbare Qualität der beiden traditionellen Käsesorten zu bewahren.

Dass sich der Einsatz lohnt, beweisst die begehrte, internationale Auszeichnung für Berg- und Alpkäse: der traditionelle Emmentaler gewann an der Olympiade der Bergkäse den ersten Preis in der Kategorie Hartkäse mit Propionsäuregärung. Der prämierte Emmentaler sowie der Vacherin Fribourgeois sind schweizweit in ausgewählten Coop-Verkaufsstellen erhältlich.

Pflanzensamen Royal

In Good Food am 11. Februar 2010

Duchy Originals, das Bio-Label von Prince Charles, bietet jetzt auch Pflanzensamen an. Angefangen von Küchenkräutern wie Basilikum (Abbildung) bis hin zu Blumenkohl. Mehr Infos hier.

Ein guter Tropfen

In Good Food am 7. Februar 2010

Pancakes mit Ahorn-Sirup sind schon himmlich. Drip Maple Syrup aus Kanada sorgt für noch mehr Genuss. Purer gehts nicht, weder beim reinen Geschmack – noch beim Flaschendesign, dass ganz offensichtlich vom Medizinbereich inspiriert wurde. Erhältlich in den Varianten Blonde, Amber und Copper.

Spitzen Konfitüre

In Good Food am 6. Februar 2010

Amselspitz produziert nicht herausragenden Jogurt – sondern auch Konfitüre, die ihresgleichen sucht. Sie besteht zu 60 % aus Früchten – vor allem aus der Schweiz. Somit kann auf einen grossen Teil Zucker verzichtet werden, als auch auf Farb- und Zusatzstoffe. Hergestellt werden sie in Küssnacht am Rigi vom Familienbetrieb Räber, der seit 1877 besteht. Erhältliche Sorten: Himbeere, Quitten Gelée, Holunderbeeren Gelée, Hagebutten, Erdbeere, Cassis Gelée, Orange bitter, Weichselkirsche, Aprikose, Brombeere, Johannisbeere, Schwarzkirsche, und Zwetschge.

Lesen Sie auch: Einsame Spitze – der Jogurt von Amselspitz

Über-Beerig!

In Good Food am 4. Februar 2010

Dorset Cereals ist in Grossbritannien zum Kult-Label in punkto Müesli avanciert. Kein Wunder – in die raffinierten Mischungen, die im grünen Südwesten Englands zusammengestellt werden, kommen nur erlesene Zutaten. Unser Favorit: berries & cherries – ein unwiderstehlicher Mix aus Himbeeren, Cranberries, Heidelbeeren, Kirschen, Schwarzen Johannisbeeren, Rosinen, Sultaninen und Cerealien.

Starck-es Olivenöl

In Good Food am 1. Februar 2010

LA Organic aus der spanischen Region Andalusien verbindet gekonnt althergebrachte Produktionsmethoden mit innovativem Design. Ein Beispiel für diese gelungene Symbiose: Bio-Olivenöl in Flaschen, die vom französischen Stardesigner Philippe Starck gestaltet wurden.

Ofenfrisch!

In Good Food am 27. Januar 2010

 

Vacherin Mont-d’Or ist ursprünglich aus dem Waadtländer Jura und hat zwischen Oktober und April Saison. Geschmolzen auf Brot oder mit Kartoffeln ist der Käse unwiderstehlich. Globus delicatessa verkauft derzeit Vacherin Mont d’Or AOC aus der Käserei von Vincent Tyrode in L’Auberson/VD – ein passendes Rezept samt Wein-Tipp dazu gibt es hier.

Süss-Sauer

In Good Food am 25. Januar 2010

Zitronen gelten gemeinhin als gesund – sie können aber auch sündig sein. Letzteres ist zum Beispiel der Fall, wenn sie zu einem köstlichen Handmade Lemon Cheesecake verarbeitet werden wie von der irischen Glenilen Farm. Weitere Zutaten: Selbst hergestellter und preisgekrönter Frischkäse, Rahm, Keksbrösel und beste Butter – und selbstverständlich keine künstlichen Zusätze oder Konservierungsmittel. Zu erstehen in ausgesuchten Geschäften in Irland oder in der Food Hall von Selfridges in London.

Kunst am Fleisch

In Good Food am 19. Januar 2010

Wenn man das Ladenlokal von Hatecke in Scuol (GR) betritt, wähnt man sich im ersten Augenblick in einem Juwelierladen oder vielleicht einer Confiserie – so edel und puristisch ist das Ambiente. In der Verkaustheke befindet sich jedoch Fleisch. Dieses wurde  entsprechend aussergewöhnlich in Form gebracht und kunstvoll verpackt. So werden zum Beispiel dreieckige Salsiz-Würste verkauft – mit Eiketten aus bedrucktem Holz. Wahrlich ein beeindruckendes Gesamterlebnis. Es gibt noch zwei weitere Filialen im Engadin – Zernez und St. Moritz. Ausserdem bei Globus delicatessa erhältlich.

Orangen aufs Brot

In Good Food am 18. Januar 2010

Orangen-Marmelade ist sehr speziell – und sehr britisch. Für alle, die bereits auf den Geschmack gekommen sind, aber nicht die Muse besitzen selbst welche einzukochen, empfehlen wir Organic Seville Orange Marmelade von Daylesford Organic. Vor allem auf warmen Toastbrot mit etwas salziger Butter ein wahrer Genuss.

Die beste Pasta kommt aus…

In Good Food am 20. Dezember 2009

Wer macht bessere Pasta – die Italiener oder die Schweizer? Darüber lässt sich ohne Zweifel streiten. Dass die Spaghetti von Molino e Pastificio aus Poschiavo in Graubünden zu den besten der Welt gehört, ist jedoch eine Tatsache. Seit 1900 lässt sich der Familienbetrieb bewusst viel Zeit für die Produktion. Der Hartweizengriess wird etwas gröber gemahlen, um für einen besseren Biss und eine bessere Konsistenz zu sorgen. Die zweite Zutat: Frisches Bergquellwasser. Anschliessend wird die Pasta eine Woche lang getrocknet. Erhältlich in unserem Speiselift.com-Shop.

Lachs vom Feinsten!

In Good Food am 11. Dezember 2009

Dafür investiert das schottische Unternehmen Loch Fyne sehr viel. Vor allem wird auf eine nachhaltige und ethisch einwandfreie Aufzucht grossen Wert gelegt. Die Fische von Loch Fyne bekommen eine Ernährung ohne jegliche Zusatzstoffe und setzen dank grosser Bewegungsfreiheit mehr Muskelfleisch an. In der Räucherei werden die fettarmen Lachse von Hand filetiert, mit Meersalz trocken gewürzt und über Schnipseln von Eichenfässern sorgfältigst geräuchert. Gesehen bei Globus delicatessa

Bio kunterbunt

In Good Food, Speisekammer-Beauties am 6. Dezember 2009

Wer schon einmal in Schweden war, weiss, dass dort die Farben der Natur besonders intensiv zur Geltung kommen. Ähnlich verhält es sich mit den fröhlichen Verpackungen des schwedischen Bio-Labels Saltå Kvarn. Diese sind quasi Farbtherapie im Ladenregal oder in der heimischen Küche – da kann die neue Woche ruhig kommen!

Königlich

In Good Food am 5. Dezember 2009

Die Münchner Hofpfisterei besteht seit 1331 und wie der Name schon verrät, labten sich auch schon Könige an deren Brot. Vor 20 Jahren fiel die Entscheidung den Betrieb auf rein ökologische Herstellung umzustellen. Die Spezialität der Hofpfisterei sind über 30 Sorten Natursauerteigbrote, die ohne Zusätze jeglicher Art, gebacken werden. Im Gegensatz zu Supermarktware, bleiben die Brote der Hofpfisterei entschieden länger frisch und können deshalb auch online geordert werden.

Einsame Spitze!

In Good Food am 8. November 2009


Jogurt – nur mit dem nötigsten Zutaten: Bester Jogurt (hergestellt in einem Familienbetrieb), erlesene Früchte und Zucker – aber keine künstlichen oder naturidentischen Aromen. Auch bei der Verpackung – nur das Nötigste: Ein formschönes Glas und das Etikett ist eine Zierde für jeden Kühlschrank. Bei uns kommt jedenfalls nur noch Amselspitz Jogurt in die Tüte. (Gesehen u.a. bei Globus delicatessa, Filialen Bellevue und Bahnhofstrasse, Zürich.)