Man nehme eine Beiz, deren grosse Tage etwas zurück liegen, entrümple sie, setze z.B. mit einigen sehr ansehnlichen Lampen ein paar neue Akzente und investiere vor allem in eine neue Küche und einen guten Koch. Diesem Muster folgend, enstanden während der letzten Jahre in Grossbritannien etliche sogenannte Gastro-Pubs. Auch auf dem Kontinent kommt man diesbezüglich langsam auf den Geschmack. Ein Belegexemplar: das Zürcher Hubertus Restaurant. Die in die Jahre gekommene Quartierlegende, die zuletzt als Kulturverein und schicke Ausgehdestination von sich Reden machte, ist nun Ort, an dem man sehr entspannt ausserordentlich gut essen kann. Küchenchef und Vorstandsmitglied Thomas Braunagel (bekannt von den Zürcher Restaurant-Institutionen Josef, Italia und G27) setzt auf eine frische, saisonale, regional authentische Küche. So finden sich auf der Speisekarte Köstlichkeiten wie: Hackbraten von der Zürcher Wildsau an Portwein-Jus mit Herbsttrompeten und Cranberries dazu Rotchabis und Kartoffelstock oder Bierspätzli mit Grabser-Surchäs, geschmorten Zwiebeln und Apfelmus. Hubertus Restaurant, Letzigraben 101, CH-8003 Zürich, Reservationen unter: +41 79 962 13 65
