Unter dem Label «B.Y.O. Bag» (Bring Your Own Bag) hat das traditionsreiche Mailänder Modeunternehmen Prada eine farbenfrohe Shopping-Taschen-Kollektion aus Nylon auf den Markt gebracht. Die Bags sind zum Teil mit Motiven aus den Archiven des Hauses bedruckt. Jetzt im u.a. im Onlinestore von Prada erhältlich. Preis: Fr. 330.-
Archive for Juni, 2010
Sonne im Glas
In Good Food am 29. Juni 2010
Geht es ums Eingemachte, sind die Italiener Weltmeister. Wo sind sie es nicht? Im Calcio genauso wie beim Lamento über Berlusconi – den sie dann aber doch regelmässig zu ihrem Capo wählen. Die schönsten Autos bauen, Steuern hinterziehen, Espresso brauen, schwarz arbeiten, Schönheitsköniginnen wählen, Abfallberge auftürmen, niemand kriegt das besser hin als unsere Amici im Süden. Doch zurück zu ihrer Kernkompetenz: dem Essen. Und zur Basis dahinter, den guten Produkten. Trotz des mediterranen Klimas sind auch in Italien die Winter hart, dann schrumpft die Gemüsevielfalt. Das wichtigste Gemüse, die Tomate, gedeiht nur in der Hitze, die Erntezeit ist kurz, die Riesenmengen müssen rasch verarbeitet werden. Obwohl die Industrie längst die Einmachkünste der Nonnas perfektioniert und auf höchste Effizienz getrimmt hat, ist es bei einigen, nach alten Traditionen hergestellten Spezialitäten nach wie vor nicht möglich, Handarbeit durch Maschinen zu ersetzen. So wie beim sizilianischen «Estratto».
Ich fahre durch die Hügellandschaft der Madonie-Hochebene im Herzen Siziliens. Signora Cappuzo, die unbestrittene Chefin über Familie, Firma und Bankkonto, hat mich angerufen und erklärt mir den Weg. Nein, sie schreit ihn mir ins Ohr. Petralia Sottana, eine Trutzburg von Dorf und mächtig auf einem Hügel thronend, ist schwer zu finden. Zudem liegt der Hof der Capuzzos, der auch ein Agriturismo ist (tudiaziendagricola.it), etwas versteckt hinter einem weiteren Hügelzug. Hier kocht die Familie Capuzzo Gemüse und Früchte zu Sugi und Marmellate ein, in allerfeinster Qualität. Alle Rohstoffe kommen aus den umliegenden Feldern. Und aus Tomaten zaubert sie den «Strattu», für Nicht-Sizilianer «Estratto». Wobei zaubern einen falschen Eindruck vermittelt. Es ist Knochenarbeit. Ganz reife Tomaten werden an der Sonne angetrocknet und mit Meersalz zu einem Brei gemahlen. In dieser Konsistenz streicht man die Tomaten dreifingerdick auf türgrosse Holzplatten und setzt diese der sengenden Hitze aus. Nachts kommen die Bretter hinein, jegliche Feuchtigkeit ist zu vermeiden. Ziel ist ja, sämtliches Wasser aus den Tomaten verdampfen zu lassen, diese Arbeit überlässt man der Sonne. Täglich wird die Paste umgerührt und wieder neu ausgestrichen, bis der Estratto eine ochsenblutrote Farbe annimmt. Nach etwa 12 Tagen ist der Prozess abgeschlossen, aus 20 Kilo Tomaten ist 1 Kilo aromatisch-würziger Tomatenextrakt geworden. Mit bestem Olivenöl streichfähig gemacht und in Gläser abgefüllt, hält es sich im Kühlschrank fast ewig.
Dem Gebrauch sind fast keine Grenzen gesetzt: Ein Löffel «Estratto» ist der perfekte Geschmacksverstärker. Er verfeinert Saucen und Suppen, gibt Brühen und Sugi Rückgrat, macht kräftige Braten aromatischer und verleiht Schmorgerichten und Cassoulets einen derart subtilen Hauch Würzigkeit, wie man ihn mit gewöhnlichen Tomaten nie hinkriegt.
Ich habe die Capuzzos ungern wieder verlassen. Diese einmalige Mischung aus uraltem Handwerk und Gastfreundschaft. Dort in der Küche zu sitzen, da stellt sich Seelenfrieden ein. Dem leisen Blubbern aus den Töpfen zu lauschen und sich vorzustellen, wie viele Sugis wohl in diesem Moment auf Italiens Kochherde ihrer Vollendung entgegenköcheln. Ein schöner Gedanke.
In der Globus ***delicatessa erhältlich: Estratto Tudia 210 Gramm, Fr. 11.90
Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.
Auch von diesem Autor: Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue
Schokodessert mit Kühleffekt
In Rezepte am 28. Juni 2010Bei diesem Dessert kann man es sich einfach machen und das Eis sowie die Mürbeteigküchlein bereits fix fertig kaufen oder aber, natürlich mit entsprechendem Aufwand, Vorbereitung und Spass, selber herstellen. So oder so, die Überraschung für die Gäste gelingt auf jeden Fall. Bestimmt bereiten die selber hergestellten Küchlein mehr Freude (und Genuss!) brauchen aber auch entsprechend mehr Zeit. Am Besten werden die Törtchen schon am Vortag zubereitet:
Zutaten für 12 Törtchen in Muffinblechgrösse:
Mürbeteig
200 gr Mehl | 20 gr Puderzucker | 1 Prise Salz | 120 gr kalte Butterwürfel | 2-3 EL sehr kaltes Wasser
Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalten Butterwürfel beigeben und entweder kurz von Hand, mit der Küchenmaschine (nur ganz kurz!) zu einer krümmeligen Masse verreiben. Soviel kaltes Wasser beigeben bis der Teig sich ohne zu kneten zu einer kompakten Masse formen lässt. Ich mache jeweils keine Kugel, sondern drücke den Teig bereits jetzt schon etwas flach, hülle ihn in Klarsichtfolie und gebe ihn mindestens für 30 Minuten in den Kühlschrank.
Das Muffinblech (oder entsprechende Förmchen) streiche ich grosszügig mit Butter aus und stelle es ebenfalls kühl.
Für das Eis / Glace kann man je nach Saison und Belieben variiren.
Für dunkles Schokoladeneis:
250 gr dunkle Schokolade (je höher der Schokoladenanteil, je intensiver je schokoladiger) | 1/2 liter Milch (oder halb Milch halb Rahm/Sahne) | 8 Eigelb | 80 gr Zucker (wer es süsser mag, kann 100 gr nehmen) | 1 EL Maizena | 3 dl Rahm/Sahne
Die Milch (ev. mit Rahm/Sahne) mit der kleingehackten Schokolade langsam bei kleiner Hitze schmelzen lassen.
Die Eigelbe mit dem Zucker zu einer dicken, hellen Crème aufschlagen und das Maizena darüber sieben (so wird es feiner verteilt) und umrühren. Die jetzt heisse Schokoladenmilch unter Rühren dazu giessen (alles zurück in die Pfanne) und bei mittlerer Temperatur nur noch so lange erhitzen bis die Schokoladen-Eicrème zu binden beginnt. Dann sofort durch ein Sieb in eine Schüssel umgiessen und die Oberfläche direkt mit Klarsichtfolie abdecken (so entsteht keine Haut). Ganz auskühlen lassen.
Den Rahm/die Sahne steif schlagen und unter die ausgekühlte Schokoladencrème mischen. In einen Behälter geben und im Eisfach oder falls vorhanden in der Eismaschiene gefrieren lassen. Ich persönlich gefriere das Eis in der Maschine und gebe das noch “formbare” Eis danach in Ringformen (Grösse entsprechend der zu füllenden Törtchen) und stelle diese “Eis-Rondellen” so in den Gefrierer.
Den gekühlten Mürbeteig auf Backpapier oder zwischen Klarsichtfolie 2-3 mm dick auswallen. Ich mache dies in 4 Tranchen und gebe den so ausgewallten Teig jeweils kurz in den Kühlschrank oder sehr kurz in den Tiefkühler, so lässt sich der Teig viel besser weiterverarbeiten.
Aus diesen Teigblättern jetzt 12 Rondellen und in die vorbereiteten Förmchen geben. Gut anpassen und mit den Fingern andrücken. Man kann auch nur die Böden ausstechen und für den Rand Teigstreifen schneiden und mit diesen einen Rand Formen. Hier gut aufpassen damit sich Boden und Rand gut “verkleben”. Den Teig gut einstechen und nochmals kühl stellen. Backofen auf 220° vorheizen.
Aus Backpapier etwas grössere Rondellen ausschneiden. Diese Papierrondellen über einem kleinen Glas (oder ähnlich) vorformen und so in die Teigtörtchen legen. Mit Backperlen oder getrockneten Hülsenfrüchten füllen und die Törtchern ca. 10 Minuten blind backen.
Herausnehmen und die zum Beschweren benutzten Materialen entfernen (inkl. Papier) und die Törtchen nochmals für 2 – 4 Minuten fertig backen (hier muss aufgepasst werden damit die Törtchen nicht zu braun werden!) herausnehmen, kurz ruhen lassen und danach aus den Förmchen lösen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen.
Jetzt gebe ich die gefrorenen Eisrondellen in die Mürbeteigtörtchen und stelle alles in den Tiefkühler. Wenn das Eis in einem Behälter gefroren wurde, muss das Eis etwas angetaut werden, um in die Törtchen gefüllt werden zu können. Dies muss nicht schön aussehen, die Törtchen sollten einfach bis fast zum Rand mit Eis gefüllt sein.
Bis hierher kann/ sollte alles am Vortag vorbereitet werden.
Meringemasse
3 Eiweiss | 1 Prise Salz | 75 gr Zucker
Ofen auf 220° Oberhitze vorheizen
Eiweiss mit Salz steif schlagen und danach den Zucker Löffelweise beigeben und weiterschlagen bis die Masse fest und glänzend ist. Diese Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle füllen. Die Törtchen aus dem Gefrierschrank nehmen und das Eiweiss dekorativ aufspritzen und die Törtchen danach sofort im oberen Teil des Ofens 2-4 Minuten backen, resp. das Eiweiss anbräunen.
Die Törtchen mit wenig Puderzucker bestäuben und danach sofort servieren.
Rezept & Foto: Mia Müller
Das englische Original
In Shopping am 27. Juni 2010
Die Heinz Baked Beans Fans im deutschsprachigen Raum dürfen sich jetzt auf noch mehr England im Produkt freuen. Im Juni wurde den Baked Beans in Deutschland eine neue Rezeptur verpasst: noch mehr Bohnen und noch mehr Tomaten, weniger Zusatzstoffe. Somit wird eine 100%ige Adaption der original britischen Rezeptur gewährleistet. Bald sollen Heinz Baked Beans auch hierzulande so begehrt und berühmt sein wie in England, wo sie ihren Siegeszug 1886 antraten.
Es war der elitäre Departmentstore Fortnum & Mason in der Piccadilly Street von London, der die seit 1869 in den USA hergestellten Dosen aus Amerika einführte und an die feine Gesellschaft in London verkaufte. Das Kaufhaus war bereits 1707 von William Fortnum gegründet worden, der zuvor Diener am Hofe von Queen Anne war und später für das Setzen kulinarischer Trends berühmt wurde. Nachdem das Unternehmen 1851 die Snack-Spezialität Scotch Eggs vorstellte, trumpfte der königliche Hoflieferant 1886 mit den Baked Beans ganz gross auf. In England ist seitdem ein echter Kult um die Baked Beans entstanden.
Grünes Grillieren
In Service am 25. Juni 2010
Welche Gemüse sich fürs Grillieren eignen, welche sich als Spiessli ideal kombinieren lassen und welche Grundregeln man beim «grünen Grillieren» beachten sollte, verrät Klaus Reiter, Küchenchef des vegetarischen Restaurants tibits im Zürcher Seefeld.
Das Schönste gleich zu Beginn: Beim Grillieren von Gemüse sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. «Experimentieren ist erwünscht», sagt Reiter. Je nach Gusto kann das Gemüse nature oder mariniert auf den Grill gelegt werden. Als Grundregel bei Gemüsemarinaden gilt, nicht mit Öl zu sparen, da das Gemüse selbst keine Fette enthält. Dafür sollte man mit dem Salz zurückhaltend sein, weil das Gemüse beim Garen (ausser in Alufolie) sehr viel Wasser verliert. Bei allen anderen Zutaten hat man aber freie Hand und soll verschiedene Kombinationen ausprobieren. Ob Knoblauch, Sojasauce, Limettensaft, Küchenkräuter wie Rosmarin, Thymian oder Basilikum, scharfes Curry, Paprika oder Sambal Oelek – jede Zutat verleiht dem Gemüse eine besondere Note.
Je nach Saison eignet sich fast jedes Gemüse zum Grillieren. Die Grill-Klassiker sind allerdings Gemüse, die fast ohne Vorbereitung auf den Grill gelegt werden können. Dazu gehören Auberginen, Zucchini, Peperoni, Champignons (ob gefüllt oder nature), Maiskolben, Tomaten und in grobe Scheiben geschnittener Fenchel. Etwas mehr Aufwand verursachen Randen, Spargeln oder Gemüsezwiebeln, die man am besten gut mariniert in Alufolie wickelt und so langsam gart. Bei hartem Gemüse wie beispielsweise grossen Karotten oder Kartoffeln kann man durch Vorkochen den klassischen Grill-Fehlschlag vermeiden, bei dem das Gemüse aussen verbrannt und innen noch hart und kalt ist. Zum Grillieren weniger geeignet sind Bohnen, Erbsen, Hülsenfrüchte und Kohlarten, die blättrig sind. Wer sein Gemüse gerne als buntes Spiessli grillt, dem empfiehlt der tibits Küchenchef Äpfel und Auberginen oder Cherrytomaten, Champignons und schwarze Oliven zu kombinieren. Sehr raffiniert sei auch ein mediterraner Spiess mit Auberginen, Zucchini, Cherrytomaten und Pilzen. Und auch Maiskolbenstücke, Pilze und grosse Zucchinischeiben passen hervorragend zusammen auf einen Spiess. Grundsätzlich muss darauf geachtet werden, dass das Gemüse auf einem Spiess gleich gross geschnitten ist. Unterschiedliche Garzeiten können durch Vorkochen ausgeglichen werden.
Übrigens: Wer lieber Fleisch als Gemüse grillt, gleichzeitig aber nicht auf feine Beilagen verzichten möchte, kann für jede Grillade ab 10 Personen Salate, Antipasti, Dipp-Saucen und Früchtedesserts vom tibits Catering liefern lassen. Auf dem online Catering-Planer kann sich jeder Gastgeber ganz einfach über Angebot und Preise informieren, seine Bestellung online zusammenstellen, aber sich bei Fragen auch telefonisch beraten lassen.
Teigwaren-Geometrie
In Books am 24. Juni 2010Welche Pasta-Formen passen perfekt zu welchen Saucen? In ihrem Kochbuch The Geometry Of Pasta liefern Jacob Kenedy und Bocca die Lupo 100 Antworten auf die Frage – bzw. Rezepte. Fotografien sucht man darin vergeblich. Dafür gibt es jede Menge Pasta vom Zeichenbrett, die vom preisgekrönten Grafikdesigner Caz Hildebrand beigesteuert wurde. Mehr Infos und Rezeptbeispiele hier.
Tutti Frutti
In Geschenke-Tipps am 23. Juni 2010
Diese Früchte sind nicht etwa aus Marzipan, sondern aus Glacé. Die kleinen Kunstwerke stammen von der Confiserie Sprüngli und sind eigentlich viel zu schön, um sie zu verspeisen – machen Sie es trotzdem, es lohnt sich. Auch ein ideales Mitbringsel, wenn man eingeladen ist und sich mit einem besonderen Dessert bedanken möchte. Entsprechend dem exzellenten Service, den man von Sprüngli gewohnt ist, werden die Glace-Früchte hübsch verpackt – ausserdem auch so, dass sie den Transport unbeschadet überstehen. Erhältlich im Sprüngli-Stammhaus, Bahnhofstrasse 21, CH-8022 Zürich und weiteren Verkaufsgeschäften.
Jura + Choco
In Sweets am 23. Juni 2010
Die Jura-Waffeln von Wernli gibt es bereits seit 1927. Nun wurde das Sortiment u.a. um die Sorte «Jura Choco au lait» erweitert. Dafür werden die gleichen zarten Waffelblätter wie beim Original verwendet – diese sind umhüllt von feiner Schweizer Milchschokolade. Ja, das schmeckt so gut, wie es sich liest. Jetzt im Handel erhältlich.
Feines zum Tee
In Sweets am 21. Juni 2010Süsses Gebäck zum Tee ist ein kleiner Luxus, den man sich im Alltag ruhig öfters genehmigen sollte. Und wenn man sich schon etwas gönnt, dann bitte richtig – also keine Kekse vom Discounter. Wir lieben das Teegebäck Hoflieferant Dallmayr. Den Namen hat es verdient: Jedes einzelne Stück ist handgefertigt aus exzellenten Zutaten wie frische Butter, Mandeln und Honig. Ein Gedicht! Erhältlich im Dallmayr-Onlineshop.
Schweizer Whiskey
In Drinks am 20. Juni 2010Würzige Gerste, reines Quellwasser aus dem Appenzeller Hochland und die sorgfältige Lagerung in Eichen-Bierfässern geben dem «Säntis Malt – Edition Dreifaltigkeit» die funkelnde Farbe und ein einzigartige Aroma – leicht rauchig, malzig mit einem Hauch Caramel im Abgang. Die Appenzeller verstehen offenbar etwas von ihrem Handwerk. Letztes Jahr wurde der Schweizer Whiskey vom weltweit anerkannten Experten Jim Murray zum besten in Europa ernannt.
Alter Schwede
In Good Food am 18. Juni 2010Seit über 180 Jahren produziert das Unternehmen Falksalt Premium-Salz nach traditionellen Methoden – und sonst nichts. Allerdings wird der einen oder anderen Sorte etwas Geschmack beigemengt: Zitrone, Rosmarin, Chili oder Rauch. Neckisch wirbt die Firma mit dem Spruch: Swede’s changed the way you drive, dress and furnish. Now it’s time to for the way you cook. Unbedingt aus den nächsten Schweden-Ferien mit nach Hause bringen.
Kopfsalat-Herzen mit Pilzen
In Rezepte am 17. Juni 2010Zutaten für 4 Personen: 1 Bio-Kopfsalat (ca. 350g) | 1 Bund Bio-Schnittlauch | 200g Bio-Champignons | 2-3 EL Bio-Olivenöl oder Kräuter-/Austernseitlinge | 1/3 TL Bio-Frischkäsemeerrettich | 50g Bio-Speck | 200ml Bio-Gemüsebouillon | 1 Bio-Zwiebel |Bio-Aceto Balsamico nach Belieben
Kopfsalat waschen, abtropfen lassen und die äussersten Blätter entfernen. Kopf vierteln und auf Tellern anrichten. Pilze mit Messer oder Pinsel putzen. Kleine ganz verwenden, grosse Pilze in längliche Scheiben schneiden. Zwiebel in feine Ringe und den Schnitt- lauch in zentimetergrosse Stückchen schneiden. Bouillon in einem Becher vorbereiten, mit etwas Frischkäsemeerrettich verfeinern. In feine Lamellen geschnittenen Speck in der Bratpfanne glasig braten, Pilze sowie Öl dazugeben und 8 bis 10 Minuten dünsten. Zwiebelringe hinzufügen und nach 2 bis 3 Minuten den Schnittlauch. Bouillon dazugiessen und das Ganze 5 bis 7 Minuten unter vorsichtigem Umrühren ziehen lassen. Saucensud mit Pilzen und Speck über vorbereitete Kopfsalat-Herzen verteilen, mit italienischer Salatsauce sowie mit Aceto Balsamico beträufeln und warm servieren.
Foto & Rezept: Bio Suisse
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Perfektes Müesli
In Good Food am 16. Juni 2010
Wo liegen die Southern Alps, die Pate standen für diese Müesli-Marke? Nein, nicht in Europa, sondern in Neuseeland. Von dort stammt auch der Firmengründer Andrew Garner, dessen dänische Ehefrau Lotte vor Jahren anfing, auf dem Borough-Market in London ihre köstlichen Müesli-Mischungen zu verkaufen. Diese waren so erfolgreich, dass die Produktion in ihrer heimischen Küche nicht mehr ausreichte. Ein kleiner Betrieb mit mehreren Angestellten in die englischen Grafschaft Kent musste her. Das Besondere an Southern Alps Müeslis: Allerbeste Zutaten, wie z.B. langsam getrocknete Früchte – dafür werden Zusätze, Konservierungsstoffe und Industriezucker weggelassen. Gesehen bei Globus delicatessa.
Soccer Cookies
In Sweets am 15. Juni 2010Nicht nur für fussball-liebende Krümelmonster: Die Soccer Cookies von Allos sind besonders leckere Mürbeteig-Vollkornkekse mit Amaranth und Vollmichschokolade – verfeinert mit echter Bourbon-Vanille. Alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau. Nur für kurze Zeit im Handel – also zugreifen!
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Zitronen-Tarte mit frischen Blaubeeren
In Rezepte am 14. Juni 2010Mürbeteig (28cm Durchmesser, Bild: Monoportion): 150 g Butter | 30 g Zucker | 60 g Puderzucker | 30 g geriebene Mandeln | 1 Prise Salz | 1 Ei Klasse M | 250 g Mehl | zum Blindbacken Hülsenfrüchte oder ähnliches | Backpapier
Alle Zutaten, ausser dem Mehl, kurz verkneten, dann das Mehl zu einem bröseligen Teig unterkneten. Den Teig in Folie gepackt zirka eine Stunde im Kühlschrank stabilisieren lassen. Auf etwas Mehl etwa 2 Millimeter stark ausrollen und die Backform damit auslegen, ohne dass sich Risse bilden. Übrigen Teig abschneiden und entweder zu einer weiteren Tarte verarbeiten oder einfrieren. Er ergibt auch leckere Kekse. Den Teig in der Form mit einem zugeschnittenen Backpapier auslegen und dieses mit den Hülsenfrüchten beschweren. Bei 150 Grad zirka 25 Minuten vorbacken. Die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen. Auskühlen lassen.
Zitronencreme: 3 Blatt Gelatine | 125 ml frischer Zitronensaft | Abrieb von 3 Zitronen | 150 g Zucker 3 Eier Grösse M | 190 g Butter | Dekoration Frische Zitronenscheiben, frische Blaubeeren und gegebenenfalls Schokoladendekore und Minzblättchen.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft, Zitronenabrieb, Zucker und Ei verrühren und bei 85 Grad im Wasserbad pasteurisieren. Ausgedrückte Gelatine unterrühren, durch ein feines Sieb passieren und gewürfelte gefrorene Butter untermixen, bis eine glatte Masse entstanden ist. In die vorgebackene Mürbeteigtarte einfüllen und im Kühlschrank stabilisieren lassen. Mit frischen Heidelbeeren, Zitronenscheiben und Schokoladendekor schmücken.
Rezept: Bernd Siefert, Weltmeistercafê in Michaelstadt
Bild: Lichtpunkt | Michael Ruder, Stuttgart
Das Rezept stammt aus der aktuellen Ausgabe von «ZuGast» – dem Bookazine für Kochen und Geniessen. Ausserdem im Heft: Rezepte mit Süsswasserfisch von Denis Nörenberg und Thomas Fesenmair, Martin Steiners vegetarisches Menü, Privat Party mit Markus Arnold (Meridiano Bern), Reportagen und Produkte, Partyvorbereitung und Dekoration und Weintipps.
«ZuGast» ist an vielen Kiosken und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitschriften- und Buch-Handel erhältlich. Oder man bestellt «ZuGast» zum Vorzugspreis von CHF 10 (statt CHF 16) oder € 6 (statt € 10) inkl. Versand und MwSt.: info@zugast.tv
Steinpilze im Glas
In Good Food am 13. Juni 2010Diese Porcini aus dem Piemont wurden vom Traditionsbetrieb Oliveri nach einem seit Generationen überlieferten Rezept zubereitet. Die Steinpilze werden mit Essig und Weisswein leicht angebraten, eingelegt und mit charakteristischen italienischen Kräutern verfeinert. Erhältlich im Oliveri-Geschäft, Via Carducci, 14, 15011 Acqui Terme (AL), Italien oder man ordert per Katalog, der etliche andere Köstlichkeiten bereit hält.
Steigt nicht zu Kopf …
In Drinks am 12. Juni 2010
Alkoholfrei? Klingt erst einmal fad und langweilig. Auf Carbenet von Migros Sélection trifft das allerdings überhaupt nicht zu. Das edle Design der Flasche lässt schon ahnen, was einen nach dem Öffnen erwartet. Die Trauben für das Apéro-Getränk stammen von einem italienischen Familienbetrieb, der schon seit Generationen Carbenet-Reben anbaut. Das Aroma von schwarzen Johannisbeeren und einem Hauch von Zedernholz geben dem Tropfen seinen unverwechselbaren Charakter. Cheers!
Ikonen in Farbe
In Table-Beauties am 11. Juni 2010Paul Smith treibt es bei seinen Designs bekanntlich gerne bunt. Daran hielt er sich auch, als er von Stelton den Auftrag erhielt, die ikonische Cylindia-Linie von Arne Jacobsen aufzufrischen. Smith verpasste den ursprünglich in Schwarz gehaltenen Griffen jede Menge Farbe(n). So erstrahlt z.B. diese Teekanne plötzlich pretty in pink. Eine durchaus gelungene Verjüngungskur! Händlerverzeichnis hier.
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Meistermenüs auf Knopfdruck
In Kitchen-Beauties am 10. Juni 2010Mit dem Programm GourmetDämpfen des Combi-Steam XSL von ZUG holt man sich das Können der Maîtres de Cuisine nach Hause. In dem Steamer sind mehrere Dutzend Rezepte von Spitzenköchen fix programmiert. Man wählt eines aus, drücken den entsprechenden Knopf, und schon macht das Gerät genau dasselbe wie der Kochstar in seiner Küche. ZUG vergibt sogar eine Gelinggarantie. Passende meisterhafte Rezepte, u.a. von Andreas Caminada (19 Gault-Millau-Punkte) gibt es hier.
Mich laust der Affe
In Drinks am 9. Juni 2010«Monkey picked tea» ist nicht einfach nur ein origineller Name – der Tee soll tatsächlich in China von Affen gepflückt werden. Und zwar an so hoch gelegenen und unzugänglichen Stellen, an die nur die eigens dafür abgerichteten Tiere gelangen. Angeblich wird diese Tradition nur noch in einem einzigen Dorf weitergeführt. Wiederum andere behaupten, die tee-pflückenden Affen seien nur eine Legende – der Name beziehe sich lediglich auf die sehr hohe Qualität der Teeblätter. So oder so: Der soll wirklich ausgezeichnet schmecken und ist voller Antioxidantien. Erhältlich bei Edible.com
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Spargel-Romben gebraten
In Rezepte am 8. Juni 2010Zutaten können frei nach Lust variiert werden:
-1 Bund weisser Spargel (Badischen oder aus der Region)
- Bratspeck ganz fein gewürfelt (geht gut, wenn die Specktranchen
lagenweise auf Klarsichtfolie vorab tief gefroren werden)
- Schalotten oder Bundzwiebeln ebenfalls ganz fein gewürfelt
- Knoblauch ebenso
- Thymian oder italienischer Peterli (Petersilie) glatt
- Olivenöl
- 1 Prise Zucker
- Salz/Pfeffer
Zuerst den Spargel kurz mit kaltem Wasser abbrausen. Den untersten Teil (je nach Beschaffenheit) schräg abschneiden.
Anschliessend den Spargel in Rhomben schneiden, entsprechend dem ersten Schnitt.
In einer grossen Teflon-Bratpfanne genügend Olivenöl wärmen. Die Spargel-Rhomben mit dem Speck, den Bundzwiebeln oder Schalotten), dem Knoblauch sowie (falls gewünscht) Thymian und die Prise Zucker beigeben. Alles auf grossem Feuer 2 – 3 Minuten gut anbraten. Dabei öfters umrühren. Danach mit einem Deckel auflegen und ca. 5 Minuten durchbraten. Zwischendurch immer wieder umrühren und probieren. Wenn der gewünschte Biss (ich mag den Spargel sehr bissfest) erreicht ist, mit Salz und frischem schwarzen Pfeffer gut würzen. Eventuell noch ein Stück Butter beigeben sowie den fein geschnittenen Peterli/Petersilie. Sofort auf warme Teller geben und mit einem Stück Brot als Vorspeise servieren.
Für mich ist dies eine der besten Spargel-Zubereitungen die es gibt. Sie unterscheidet sich vor allem dadurch, dass der Spargel nicht durchgekocht wird, keine Sauce benötigt und sehr schnell zubereitet ist. Und sie lässt sich variieren indem statt Speck, z.B. Rohschinkenwürfel verwendet werden. Vegetarierinnen können natürlich beides auslassen und dafür vielleicht entsprechend mehr Kräuter verwenden…. Wichtig ist einfach, dass einige der Spargel-Rhomben beim Anbraten genügend Farbe (Karamell) erhalten, trotzdem aber nicht durchgebraten (weich) sind.
Rezept & Foto: Mia Müller
Die Flockenmacherin
In Kitchen-Beauties am 7. Juni 2010Frisch geriebener Parmesan auf der Pasta ist eine feine Sache. Diese «Profi Plus»-Reibe (aus Cromargan, Edelstahl Rostfrei 18/10) von WMF macht die Sache noch runder – man kann mit ihr nämlich Parmesan-Flocken zaubern. Ausserdem ist sie sprichwörtlich vielseitig: Je nachdem, welche Seite man benutzt, produziert sie grössere oder kleinere Flocken. Himmlisch!
Bon Bouillon
In Good Food am 6. Juni 2010
Diese kräftige Basis für Rinds-Bouillons und Saucen ist im Kühlschrank lange haltbar und wurde schon vielfach als eines der «must have»-Luxusprodukte der Schweiz ausgezeichnet. Sie wird schon seit 1941 von Sirocco nach unverändertem Familienrezept hergestellt. Seit einigen Jahren ist auch eine vegetarische Variante der Bouillon erhältlich. Kauf-Infos hier.
Unglaublich erfrischend
In Drinks am 5. Juni 2010Seit bald 50 Jahren wird in der Familien-Mosterei Möhl in Arbon am Bodensee Bio-Süssmost gepresst. Dieser besteht aus 60 Prozent Apfelsaft, 40 Prozent Birnensaft und etwas Kohlensäure. Eine simple Rezeptur, die köstlich schmeckt. Das Obst stammt von Hochstamm-Bäumen der Bio-Bauern aus der nächsten Umgebung, deren Höfe und Baumbestand nach den Richtlinien von demeter und Bio Suisse bewirtschaftet werden. Der frisch gepresste Saft wird dann unter Kohlensäuredruck eingelagert. Schmeckt am besten an heissen Tagen – und zwar schön gekühlt.
Die perfekte Partnerin
In Kitchen-Beauties am 4. Juni 2010Der Wert einer hervorragenden, zuverlässigen Espressomühle ist nicht zu unterschätzen. Denn um zu einem perfekten Espresso zu gelangen, müssen alle Komponenten der Zubereitung harmonieren: Absolute Spitzenklasse bei der Auswahl der Bohnenmischung, bestes Wasser, eine Maschine, die präzise und zuverlässig Topergebnisse produziert sowie eine Mühle, die perfekt gemahlenes Espressopulver liefert. Die Moca ist die perfekte Partnerin für unsere Lieblings-Espressomaschinen von Olympia Express. Sie mahlt rasch und gleichmässig und vor allem ohne die Bohnen zu erhitzen. Das Gehäuse der Moca besteht in der Front aus hochglanzpoliertem Edelstahl, die Seitenteile sind aus besonders widerstandsfähigem pulverbeschichteten Stahl. Der Trichter aus echtem Pyrexglas fasst circa 250 Gramm Espressobohnen. Ach ja, und die Moca sieht einfach unverschämt gut aus. Bezugsquellen hier.
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Designerbag statt Plastic
In Shopping am 3. Juni 2010Wieder mal ein Tipp fürs schönere Einkaufen: Die vier Schweizer Designer Michael Bader, Dieter Glauser, Julia Rogers und Natalia Gianinazzi haben ihre individuellen Statements zum Thema becoming green mit Hilfe der neuen Klebeprodukte ecoLogo von tesa gestaltet. Diese bestehen aus recycelten oder biobasierten Rohstoffen, sind lösungsmittelfrei und in erneuerbaren oder recycelten Materialien verpackt. Erhältlich sind die kostenlosen und limitierten Exemplare der Designerbags (aus Fairtrade-Produktion) auf becoming-green.ch. Einfach ein persönliches Statement abgeben und das Lieblingsteil auswählen.
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Leidenschaft und Perfektion
In Good Food am 2. Juni 2010
Als Vorbild für die Rezepte ihrer Pesto-Kreationen und ihrer Pasta dienen den zwei Machern von PPura (die zwei Ps stehen für Passione und Perfezione) die Kochkünste ihrer italienischen Mammas. Das bedeutet für die Rezepturen: Es werden nur Zutaten höchster Qualität und aus biologischem Anbau verarbeitet – und zwar nach traditioneller Handwerkskunst. So kommen z.B. in ein Glas Pesto ai Pomodori Salentini, neben anderen feinen Sachen, ein ganzes Kilo handgepflückte San Marzano Tomaten aus Apulien. Das schmeckt man! Bezugsquellen hier.
Ein Herz für Milch
In Shopping am 1. Juni 2010Heute ist der Internationale Tag der Milch. Grund genug, unsere Lieblings-Milchverpackung von Daylesford Organic aus England vorzustellen. Die Tüte sieht nicht nur elegant aus und liegt gut in der Hand – sie ist auch noch biologisch abbaubar. Bezugsquellen in Grossbritannien und Deutschland hier.
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