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Wir lieben gutes Essen. Und alles drumherum.

Archive for Mai, 2010

Der Sommer kommt bestimmt …

In Drinks am 31. Mai 2010

… Und wenn er dann mal da ist, begegnet man ihm am besten mit eisgekühltem ChariTea in der Hand. Drei Sorten gibts von dem leckeren Teegetränk – jeweils ohne Zucker, nur mit Agavendicksaft und Fruchtsäften verfeinert: Black (Schwarzer Tee mit Zitrone), Green (Grüner Tee mit Zitrone, Ingwer, Honig und Agave) und  Red (Rooibos-Tee und Passionsfruchtsaft) Ausgedacht haben sich das die Macher von LemonAid aus Hamburg. Auch bei ChariTea setzen sie ausschliesslich auf Zutaten aus Bio-Anbau und fairem Handel. Erhältlich u.a. bei Globus delicatessa.

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Mexikanische Macaraons

In Sweets am 30. Mai 2010

Die mexikanische Pâtisserie Theurel & Thomas hat sich auf Macarons spezialisiert. Diese können es geschmacklich durchaus mit der europäischen Konkurrenz aufnehmen. Die Macarons werden in extrem reduzierten Verpackungen und Räumlichkeiten verkauft – dadurch kommen ausserordentlich gut zur Geltung. Definitiv einen Besuch wert, falls man mal vor Ort ist: Theurel & Thomas, Avenida Calzada del Valle / Plaza las Villas, San Pedro Garza García, Nuevo León, Mexico

Mehr zum Thema Macarons auf Speiselift.com

Schöner Einkaufen

In Shopping am 29. Mai 2010

Style, statt Plastic. Diese Shoppingtasche des Londoner Delikatessen-Geschäfts Melrose & Morgan Grocer passt hervorragend zur laufenden Rhabarber-Saison. Dank dem dickem Baumwollstoff ist sie sehr robust und liegt gut in der Hand. Am besten, man füllt sie direkt vor Ort mit den feinen Produkten von Melrose & Grocer wie z.B. einer Pilz- und Wensleydale-Käse-Tarte, saisonalem Gemüse oder einem Glas Cricklewood Blackberry Jam. Ebenfalls zu empfehlen: ein Takeaway-Coffee, den man dann bei einem Spaziergang im angrenzenden Viertel Primrose Hill geniesst. Dabei kann es leicht passieren, dass Star-Koch Jamie Oliver an einem vorbeifährt, der in der Nachbarschaft wohnt und sich (nicht sehr nachhaltig) in einem Range Rover Vogue durch die Gegend kutschieren lässt. Melrose and Morgan, 42 Gloucester Avenue, London NW1 8JD

Mehr zum Thema: Schöner einkaufen mit Lala-Berlin.

Speisekammer-Beauties 3

In Speisekammer-Beauties am 28. Mai 2010

In dieser Rubrik zeigen wir Produkte aus aller Welt, über die wir nicht viel wissen – ausser dass sie dank ihrer Verpackung eine absolute Zierde für jede Speisekammer sind. Eine sprichwörtlich oberflächliche Angelegenheit also.

Bavette mit grünem Spargel in Orangenbutter

In Rezepte am 26. Mai 2010

Für dieses sehr unkomplizierte Rezept braucht man keine genauen Mengenangaben. Je nach Geschmack und vor allem Appetit können die Zutaten angepasst werden. Als Richtlinie für 4 Personen als Vorspeise:

*300 gr. Bavette
*1 kg grüner Spargel
*1 Bio-Orange
* Salzbutter
*Olivenöl
*1ML Orangenpulver falls vorhanden (dieses habe ich noch vom Winter vorrätig: Schale von Bio-Orangen mit Sparschäler abgezogen. In Zuckerwasser -200 ml Wasser : Zucker 60 gr. – köcheln bis die Flüssigkeit etwas eingedickt ist. Orangenschalen herausnehmen und auf einem geölten Backpapier im Heissluftofen bei 60° so lange trockenen lassen bis alle Stücke dürr sind. Anschliessend im Kutter oder Mörser fein mahlen. In einem abschliessbaren Glas lange haltbar.)

Den Spargel waschen und die unteren Ende je nach Qualität abschneiden. Danach die Spargelstangen längs in möglichst dünne Streifen schneiden, d.h. nicht gerade Sparschäler dünn, aber so fein wie möglich.  Die Spargelstreifen ganz kurz (ca. 1 Minute) in stark gesalzenem Wasser blanchieren, abschütten und aufbewahren.

Genügend Wasser aufkochen, salzen und die Bavette 2 Minuten weniger als
Anleitung kochen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, die blanchierten Spargelstreifen zugeben und die verbleibenden 2 Minuten weiterkochen bis Spargelstreifen und Bavette al dente sind. Abschütten.

In der Zwischenzeit in einer grossen, weiten Teflon-Bratpfanne Salzbutter und Olivenöl
wärmen. Ein Moccalöffel Orangenpulver (falls nicht vorhanden, eine Messerspitze Puderzucker) sowie Abrieb von der Orange beifügen. Orange
auspressen und Saft bereitstellen.

Die abgetropften Bavette-Spargelstreifen in die Orangen-Butter geben, Hitze erhöhen. Orangensaft zufügen und alles gut mischen. Sobald der Orangensaft fast eingekocht ist, alles mit Pfeffer aus der Mühle sowie Salz würzen und in vorgewärmte Teller geben.

Rezept & Foto: Mia Müller

Wer hats erfunden?

In Sweets am 25. Mai 2010

Der Bonbon- und Kräutertee-Hersteller Ricola feiert 80-jähriges Bestehen. Was damals in einer kleinen Bäckerei in Laufen begann, zählt heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Bonbonsunternehmen der Welt. Wer eigentlich hat’s erfunden? Ein Schweizer namens Emil Richterich. 1930 gründete er die Firma Richterich & Co. Laufen, woraus sich auch die spätere Bezeichnung Ricola ableiten lässt. Auch heute wird das Unternehmen noch von einem Mitglied der Familie Richterich geführt.Die Kräuter für die Ricola-Produkte werden übrigens nach biologischen Richtlinien von über 100 eigenständigen Landwirtschaftsbetrieben im Schweizer Berggebiet angebaut. Mehr zum Unternehmen und der inzwischen recht grossen Produktpalette hier.

Sommer-Schokolade

In Geschenke-Tipps am 24. Mai 2010

Herrlich frisch schmeckt diesen Weisse Schokolade mit Limette, die es bei der süddeutschen Café-Kette Aran zu kaufen gibt. Hergestellt wird sie von der Traditions-Confisierie Gmeiner (gegründet 1898) im Schwarzwald. U.a. auch in der Variation Milch-Schokolade mit Kokosmilch erhältlich.

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Ach wie süss!

In Sweets am 19. Mai 2010

Die Packung lässt zwar jedes Kinderherz höher schlagen – der Inhalt ist wohl aber eher für Erwachsene: Vegane Schokoladen-Trüffel. Hinter Hipo Hyfryd steckt ein kleiner Betrieb in Süd-Wales, der nach belgischen Rezepturen – aber möglichst umweltfreundlich und nach ethischen Grundsätzen produziert. Die Trüffel sind u.a. in den Geschmacksvariationen Chili, Ahorn-Sirup und Lavendel erhältlich. Bestellinfos hier.

Europarekord beim Olivenöltest

In Good Food am 18. Mai 2010

Zum ersten Mal gewinnt ein Slowene den OLIO-Award für eines der besten Olivenöle des Jahres: Produzent Vanja Dujc aus Koper auf Istrien wird von der Zeitschrift Der Feinschmecker für sein hervorragendes Olivenöl Vanja couvée ausgezeichnet. Dujc konnte sich bei der größten Olivenöl-Verkostung in Europa gegen über 850 weitere Ölproduzenten aus aller Welt durchsetzen. Eine internationale Jury mit Experten aus Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien und Tunesien hat dafür 856 Olivenöle aus 20 Ländern fünf Tage lang probiert.

Ein Fazit des Tests: Ölproduzenten in Slowenien und dem benachbarten Kroatien steigern von Jahr zu Jahr ihre Qualität, während viele Erzeuger aus der Toskana unter schlechtem Wetter vor der Olivenernte im Winter 2009 litten und Einbussen bei der Qualität hinnehmen mussten. Während Olivenöl aus Griechenland enttäuschte, überzeugte wieder Öl aus Spanien, Süditalien, Australien und den USA mit hohem Niveau.

Die besten 50 Olivenöle der neuen Ernte 2009/2010 veröffentlicht die Zeitschrift in der Juni-Ausgabe (ab sofort im Handel). Weitere 250 empfehlenswerte Olivenöle verrät die Zeitschrift ab 1. Juni 2010 auf der Internet-Seite olivenoeltest.de

Wieder an der Flasche

In Shopping am 17. Mai 2010

Die Knuthenlund-Farm in Lolland/Dänemark betreibt seit 2007 Bio-Landwirtschaft, die in der Umwelt möglichst wenig Spuren hinterlassen soll. Dieses Prinzip gilt auch für die Produkt-Verpackungen: Der Schafs-Brie ist in Papier gewickelt, das aus Kartoffelstärke besteht und die dazugehörige Schachtel wurde aus nachhaltig angebautem Pappel-Holz hergestellt. Ausserdem werden die Schaf- und Ziegenmilch der Farm in Mehrweg-Glasflaschen verkauft. Und bei noch etwas legt man offensichtlich sehr grossen Wert – nämlich gutes Design. Mehr Infos zu Knuthenlund gibts hier.

Charmanter «Blow Job»

In Shopping am 15. Mai 2010

Schön doppeldeutig ist dieses Kartenmotiv des Zürcher Papeterie-Duos Le pigeon voyageur. Designerin Naomi Baldauf und Druckerin Rita Nicolussi entwickeln mit Leidenschaft und Liebe zum Detail ein zeitgenössisch interpretiertes Papeteriesortiment, das durch Fundstücke aus vergangener Zeit inspiriert ist. Uns gefallen vor allem die Kuchen-Motive – doch die zwei Ladies haben weitaus mehr zu bieten. Die gesamte Kollektion gibts im Online-Shop von Le pigeon voyageur.

Saucen-Magnet

In Good Food am 14. Mai 2010

Seit 1886 produziert De Cecco Teigwaren und legt dabei hohen Wert auf Qualität. So werden z.B. die Spaghetti in einem speziellen Verfahren durch einen Broze-Sieb gezogen. Dadurch wird die Oberfläche leicht porös und nimmt die Saucen besser an. Inzwischen bietet De Cecco auch einige Sorten in Bio-Qualität an: Fusilli, Penne rigate und Spaghetti. Im Fachhandel erhältlich, oder direkt hier bestellen.

Schnittig!

In Kitchen-Beauties am 13. Mai 2010

Das Poly-Flax-Schneidebrett aus den USA besteht aus recyceltem Kunststoff, vermischt mit Hülsen der Flachspflanze. Es ist messerfreundlich, lebensmittelecht und spülmaschinenfest. Erhältlich in Rot, Braun und Grün. Mehr Infos hier.

Edel & Fair

In Drinks am 12. Mai 2010

Mit neuen Kaffeesorten und einer qualitativ hochstehenden Röstung hat Caritas-Fairtrade sein Sortiment erneuert und verbessert: Die Kaffees werden nun mit dem Label von Max Havelaar und in Bioqualität angeboten. Neu ist auch die Zusammenarbeit von Caritas-Fairtrade mit der Luzerner Gourmet-Rösterei Rast, deren Markenzeichen die Frische sowie die sortenreine und langsame Röstung sind. Der Caritas-Kaffee kann in den Unica-Läden des Caritas-Fairtrade und bei Manor sowie im Online-Shop auf caritas.ch gekauft werden.

Unwiderstehlich!

In Good Food am 11. Mai 2010

Was für eine Kombination! In weisse Schokolade getauchte Zitronen-Cookies, die auf der Zunge zergehen. Produziert werden die Lemon Melts von der Island Bakery auf der schottischen Insel Mull – und zwar mit reinen Bio-Zutaten und in Handarbeit. Weitere köstliche Sorten und Bezugsquellen gibt es hier.

Aufgefrischtes Rivella Grün

In Drinks am 10. Mai 2010

Zehn Jahre nach seiner Einführung erfährt Rivella Grün gerade einen zweiten Frühling. Durch eine leichte Rezepturanpassung schmeckt der Softdrink noch frischer und prickelnder. Zudem wurde mit einem leichten Facelifting die Etikette modernisiert, auf der nun die Ingredienz Grüntee optisch mehr zur Geltung kommt.

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Die schnelle Nummer*

In Good Food am 7. Mai 2010

Neu Aus Österreich:  Der «Black Bear»-Bio-Energie-Riegel. Er besteht aus Mandeln, Süsskirschen, Datteln, Cranberries, Cashewnüsse, Himalaya Salz und fünf Prozent Maca («Die heilige Pflanze der Inkas»). Die Inhaltsstoffe sind nicht nur gesundheitsfördernd, sondern sie gewährleisten auch, dass der Riegel weder krümelt noch klebrig ist – also ideal für unterwegs. Zudem ist er garantiert gluten-, ei- sowie milchfrei. Ach ja – er schmeckt auch noch gut. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit hier.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Poulet auf Bierdose

In Rezepte am 6. Mai 2010

Ab sofort liegt die erste reguläre Ausgabe von «BEEF!» am Kiosk. Das Pilotheft des Food- und Lifestyle-Magazins für Männer, die gutes Essen lieben und gern ausschweifend kochen («Für Männer mit Geschmack»), verkaufte sich letzten Herbst so gut, dass «BEEF!»  ab jetzt einmal im Quartal erscheint. Die Macher setzten weiterhin auf eine klar männliche Haltung in Sachen Kochen. Zum Beispiel landen im 32-seitigen Grill-Special statt halben Sachen gleich ganze Tiere auf dem Rost. Speiselift.com präsentiert das Rezept zum «Covergirl»: Huhn auf Bierdose.

Ein Huhn zu grillen, ist gar nicht so einfach. Das Fett des Tiers liegt direkt unter der dünnen Haut, da kann es schnell schwarz werden. Auf eine Bierdose gestülpt, kommen Haut und Grillrost nicht in Kontakt. Um das Huhn zusätzlich an den Schenkelenden vor dem Verbrennen zu schützen, kann man sie mit Alufolie umwickeln. Das verdampfende Bier gibt dem Huhn zusätzlich Geschmack und schützt vor dem Austrocknen.

Zutaten für 3–4 Personen

Marinade
30 g frischer Ingwer, 2 Bio-Orangen, 2 Lorbeerblätter,
1 EL brauner Zucker, 100 ml Sojasauce

Grilltier
1 Poularde (ca. 1,5 kg)

Würzmischung
Je 1 TL Bockshornklee, schwarzer Senf, Schwarzkümmel,
Fenchelsamen und Kreuzkümmel, 1 TL Meersalz

Zubereitung
Am Vortag: Ingwer abspülen, dann raspeln. Die Orangen heiss abspülen, trocken reiben und von einer Frucht die Schale mithilfe eines Sparschälers dünn schälen. Orangen auspressen. Lorbeerblätter zerbröseln. Mit Orangensaft, Ingwer und Zucker in einem Topf aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen. Mischung durch ein Sieb
passieren und mit der Sojasauce verrühren. Die Poularde sorgfältig abspülen, dann trocken tupfen. Innen und aussen mit der Marinade bestreichen, zugedeckt über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag die Würzmischung bereiten: Die Gewürze in einer Pfanne unter Rühren rösten, dann mit dem Salz in einen Mörser geben
und zerstossen. Poularde mit der Gewürzmischung einreiben und auf eine grosse, nur noch zu zwei Drittel mit Bier gefüllten Bierdose setzen. Im geschlossenen Kugelgrill ca. 45 – 60 Minuten garen.

Mehr Infos zu «BEEF!» und weitere Rezepte gibt es hier.

Frittata mit grünem Spargel

In Books am 5. Mai 2010

200 g grüner Spargel
1 EL Olivenöl
Salz
Cayennepfeffer
Ein Hauch frisch geriebene Muskatnuss
3 grosse Eier, geschlagen
125 g Rahmfrischkäse
30 g Parmesan, fein gerieben
2 TL Schnittlauchröllchen
eine dünne Scheibe Butter

Den Spargel um das holzige Ende kürzen und schälen. Die geschälten Stangen diagonal in Stücke schneiden. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erwärmen, den Spargel hineingeben und mit Salz, Cayennepfeffer und Muskatnuss würzen. Den Spargel bei schwacher Hitze langsam garen, bis die Stücke zart und ganz leicht gebräunt sind. Den garen Spargel abschütten und beiseitestellen. Die Pfanne auswischen. Die Eier in einer Rührschüssel mit dem Frischkäse, dem Parmesan und den Schnittlauchröllchen zu einem glatten Frittatateig verrühren. Die Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen, dann die Butter darin aufschäumen. Den Frittatateig in die Pfanne geben, die Temperatur reduzieren und den Teig leicht stocken lassen. Den gekochten Spargel gleichmässig auf der Frittata veteilen. Die Ränder der Frittata hin und wieder mit einem Spatel anheben, damit das noch flüssige Ei darunterläuft und ebenfalls stockt (nach etwa 2 Minuten sollte die Frittata fertig sein). Die fertige Frittata auf einen Servierteller gleiten lassen und warm oder leicht abgekühlt essen.

Das Rezept stammt aus dem Buch Alles Gemüse von Simon Hopkinson. Er schrieb unter anderem Roast Chicken and other Stories, das 2005 zum nützlichsten Kochbuch aller Zeiten erkoren wurde und sich laut Amazon sogar besser als Harry Potter VI verkaufte. Jason Lowes Foodfotografie erscheint weltweit in Zeitungen und Magazinen. Erhältlich im Online-Shop von Collection Rolf Heyne.

Grafitti-Schokolade

In Geschenke-Tipps am 4. Mai 2010

«SUMMUM CIRCUS – fizzy’n spicy» von Le Carré des Chocolatiers und Mathieu Wermuth ist auf den ersten Blick ein von Hand gestaltetes Farbenspektakel. Jede Schokoladetablette ist ein einzigartiges Kunstwerk. Unter diesem Mantel offenbaren sich im Überzug Aromen einer Araguani-Schokolade aus Venezuela mit 72% Kakaogehalt, geprägt von Duftnoten aus Lakritze und Kastanien, in einer Mischung mit Manjari aus Madagaskar mit 64% Kakaogehalt, dessen Hauptgeschmacksnote aus roten Früchten besteht. Im Herzen der Schokoladetablette entdeckt der Gaumen ein ausgefallenes Gleichgewicht von hausgemachtem Curry (aus Koriander, Kreuzkümmel, Kümmel, Bockhornsklee, Kurkuma, schwarzem Senf, gemahlenem Ingwer, Fenchel und grünem Kardamon), das sich in einem wilden Spektakel mit Brausepulver austobt. Im Fachhandel oder im Online-Shop von Le Carré des Chocolatiers erhältlich.

Eiweissverwertung

In Apéro/Vorspeisen-Rezepte am 3. Mai 2010

Oft wird beim Kochen nur das Eigelb gebraucht und das Eiweiss (Eiklar) bleibt übrig. Dieses kann zwar gut eingefroren werden, bloss ist das Problem der Verwertung damit nur auf Eis gelegt. Damit immer wieder Amaretti zu machen, ist auf Dauer auch etwas langweilig. Übers Wochenende kochte ich Raviolo, gefüllt mit Spinat und Eigelb. Daher waren 8 Eiweisse übrig, die gebraucht werden wollten. Ich fand eine leckere und erst noch dekorative sowie leicht vorzubereitende Vorspeise:

Ziegenfrischkäse-Flans auf z.B. Randen-Carpaccio (je nach Gemüsesaison)

Zutaten für 4 Timbaleformen (Souffléformen) von ca. 1 dl Inhalt:

4 Eiweiss
200 gr Chevraux Ziegenfrischkäse
1,5 dl Vollrahm oder Doppelrahm oder halb-halb
Cayenne-Pfeffer
Butter für die Timbaleformen
Olivenöl
eventuell Kräuter nach Saison und Belieben
 
Zubereitung:
Eiweiss, Rahm  und Ziegenfrischkäse mit dem Mixer oder Schwingbesen gut
verrühren. Salz und Pfeffer nach Geschmack beigeben. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Timbaleformen gut ausbuttern und ebenfalls kühl stellen.

Backofen auf 200° vorheizen. Eine Form (z.B. Gratinform) mit soviel heissem Wasser füllen, dass die Förmchen zur Hälfte im Wasser stehen. In der Mitte des Backofens auf ein Blech stellen. Förmchen mit der Ziegenkäsemasse bis ca. 1 cm unter den Rand füllen und in die mit Wasser gefüllte Form geben und ca. 30 Minuten backen. Die Oberfläche darf/muss etwas «angebräuselt» aussehen.

Randen (Rote Beet) in ganz feine Scheiben schneiden (hobeln) und schön auf einem Teller anrichten. Die Ziegenkäseflans aus dem Ofen nehmen, 1 Minute stehen lassen und dann aus den Förmchen kippen. Dies geht am besten mit einem Backhandschuh für die Hand die das heisse Förmchen halten muss und dann das Soufflé in die andere Hand stürzt, so ist die gebräunte Seite in der Handfläche. Danach stürzt man das Flan sofort wieder richtig auf die Randenscheiben.

Olivenöl (mit den gehackten Kräutern vermischt) mit Salz und Pfeffer würzen und über die Randenscheiben giessen.

Diese leichte Vorspeise kann ebenso gut auf einem Salat oder grünem Spargel (demnächst Saison aus der Region!)  angerichtet werden.

Ein aromatischer Sauvignon blanc oder ein Verdejo Esperanza (Weisswein aus Spanien der an reife, exotische Zitrusfrüchte erinnert) passt vorzüglich dazu.

Rezept & Foto: Mia Müller

Superb!

In Drinks am 2. Mai 2010

Allein die farbenfrohen Verpackungen von Baumgartner Kaffee sind den Kauf wert. Doch auch der Inhalt stimmt. Kein Wunder – schon seit 1896 begann der Familienbetrieb aus St. Gallen mit der Kaffee-Rösterei. Unsere Wahl: Superbo – eine Mischung aus hochwertigen Arabicas von den Hochebenen Zentralamerikas mit einem ausgewogenen, aromatisch-fruchtigen Geschmack, jedoch kräftig und mit einer nussigen Note.

Neu: Bio AlpenlandTilsiter

In Good Food am 1. Mai 2010

Der würzig-delikate Bio-AlpenlandTilsiter entsteht aus Bio-Rohmilch. Die Veredlung mit einer fein abgestimmten Mischung aus Alpenkräuter- und Biomalz-Extrakt verleiht ihm die besondere Note. Hergestellt wird er in der Familienkäserei Maseltrangen in Rufi (SG). Hier wird Bio-Rohmilch aus silofreier Fütterung zweimal täglich frisch angeliefert. Sie stammt von Bio Suisse-zertifizierten Betrieben aus der Umgebung. Der Tilsiter-Neuling ist absolut natürlich und lactosefrei. Erhältlich ab Juli 2010 bei Coop.