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Asche-Käse

In Good Food am 17. April 2010

Früher wurde Asche (Pflazen- und nicht Vulkan-Asche) zur Sterilisation bei der Käseherstellung eingesetzt. Heutzutage sorgt man bekanntlich anders für Hygiene. Schade eigentlich, denn es gibt auch eine geschmackliche Komponente. Asche lässt nämlich die Kulturen einen eigenen Geschmack entfalten und gibt dem Käse neben seinem feinen, frischen Aroma auch eine herbe Note. Einige Käsereien stellen noch Asche-Käse her, wie zum Beispiel der Familenbetrieb Kober im norddeutschen Besdorf. Zu kaufen gibts ihn auf einigen Hamburgern Wochen- und Ökomärkten – oder im Online-Shop Der Käsefeinschmecker.