Wir lieben gutes Essen. Und alles drumherum.

Archive for February, 2010

Eine LemonAid bitte!

In Uncategorized on February 28, 2010 at 8:32 pm

Während man bei Coca Cola bekanntlich ein Geheimnis um die Rezeptur macht, sind die Macher von LemonAid aus Hamburg sehr offen: Bio-Limettensaft, Bio-Rohrzucker, Pfefferminzextrakt, Wasser und Kohlensäure kommen in ihre Limonade – sonst nichts. Mit jedem Schluck tut man übrigens nicht nur sich Gutes. 96 Prozent der Zutaten (ausser dem Wasser) stammen aus fairem Handel.

Dicke Dinger

In Good Food on February 25, 2010 at 8:51 pm

Für den nächsten Apéro, oder einfach mal als Snack zwischendrin – gönnen Sie sich Nocellara del Belice-Oliven. Die grünen, fleischigen Früchte wachsen in der Provinz Trapani auf Sizilien und schmecken aufgrund des besonders warmen und trockenen Klimas der Region wirklich einzigartig. Gesehen u.a. bei Migros Sélection.

Kräuter aus den Bergen

In Good Food on February 24, 2010 at 7:45 pm

Die frischen Pflanzen für die feinen Bio-Bergkräutermischungen von Pro Montagna werden von Bergbauern angebaut – primär aus dem Berner Oberland und Oberemmental. Dort kultiviert man nach den strengen Richtlinien von Bio Suisse Thymian, Schnittlauch, Malve und viele andere Kräuter. Diese zeichnen sich durch ein besonders intensives Aroma aus. Denn im Berggebiet wachsen sie langsamer als im Tal, die Sonneneinstrahlung ist konzentrierter und die Böden sind besonders mineralstoffreich. Um diese Qualität zu erhalten, ernten die Bergbauern die Pflanzen erst dann von Hand, wenn sie ihr volles Aroma entfaltet haben. Die Verarbeitung erfolgt innert 24 Stunden nach der Ernte. Erhältlich als Pro Montagna Bio Berg Salatkräuter und Würzmischung für Kräuterbutter bei coop at home.

Bier mit Seele

In Drinks on February 23, 2010 at 9:12 pm

Viele Biere werden inzwischen von multinationalen Konzernen gebraut. Doch es gibt noch Ausnahmen, wie zum Beispiel das aus Tschlin (GR). Ein naturtrübes Lagerbier in einer 33-cl- und einer 50-cl-Bügelflasche. Das Bier wird seit 2004 in gleichbleibender Qualität in Tschlin im Unterengadin gebraut ausschliesslich aus «Granalpin»-Malz, aus biologischem Schweizer Hopfen, biologisch-zertifizierter Hefe und aus Tschliner unbehandeltem Bergquellwasser. Das Bier hat sich im ganzen Unter- und Oberengadin etabliert als das einheimische Bier, als «Biera Engiadinaisa» oder Tschliner Bier – ist aber auch bei ausgewählten Händlern in der Rest-Schweiz erhältlich.

Tee oder Kaffee?

In Kitchen-Beauties on February 22, 2010 at 7:38 pm

Die alte Frage: Tee oder Kaffee? Diese Maschine, gestaltet vom japanischen Industriedesigner Naoto Fukasawa und produziert von PlusMinusZero ±0, kann beides gleich gut und macht dabei auch noch eine prächtige Figur. Erhältlich in Weiss und in Schwarz. Gesehen bei Twenty Twenty-one in London.

Lesen Sie auch: Die eine fürs Leben – Espresso-Maschine von Olympia Express

Voll im Saft und gut in Form

In Drinks on February 21, 2010 at 11:21 am

100%-Bio-Säfte gibt es in Europa reichlich – doch keiner kommt so formschön daher wie der von WB&Co (Wildbunchjuice) aus Singapur. Auch der Inhalt kann sich sehen – bzw. schmecken – lassen. Die Saftkombinationen reichen vom Klassiker Karotte/Ingwer bis hin zu der etwas aussergewöhnlichen Variante Spinat/Grüner Apfel/Gelbe Paprika. Prost!

Dolci bei Gabbani

In Shopping on February 20, 2010 at 8:58 pm

Ein Delikatessen-Laden, wie er im Buche steht: Von Weinen, Obst, Gemüse bis hin zu Brot, Dolci und Eigenprodukten findet man bei Gabbani in Lugano alles, was das Feinkost-Herz begehrt. Im angenehm reduzierten Ambiente kann man einen hervorragenden Espresso trinken und entspannt das bunte Treiben an den Theken beobachten. Auch ein Catering-Service gehört zum Repertoire dieser Luganeser Institution.

Thon-Salat (thailändisch)

In Rezepte on February 19, 2010 at 3:12 pm

Als leichte Vorspeise oder für eine Party mit Buffet gibt es einen genialen Thon-Salat. Ich habe dieses Gericht einmal in einem Thai-Restaurant gegessen und die Köchin hat mir danach kurz gesagt, wie einfach es zubereitet – und mit den Zutaten nach Lust und Laune gespielt werden kann:

Zutaten für 4 Personen:

2 Büchsen MSC weissen Thon in Öl (nicht in Wasser!)
3 Zitronengras-Stängel
6-10 Kaffirlimonen-Blätter (je nach Grösse)
1-2 Thai-Bundzwiebeln
1/2  Limone
1 Knoblauchzehe
1-4 Chili (je nach Schärfebedarf) rot oder orange
Fischsauce

Thon in einem Sieb gut abtropfen lassen und etwas ausdrücken. (Das abgegossene Öl bei einer Sammelstelle entsorgen – die Umwelt und damit auch die Fische danken es uns!) Anschliessend muss der Thon von Hand kleinstmöglich zerrieben werden. Da mich die öligen Finger stören, nehme ich Einweghandschuhe und zerkrümele ihn so – die Handschuhe werden umgestülpt und weggeworfen.

Nun müssen Zitronengras und Kaffirlimonen-Blätter so fein wie möglich zerkleinert werden. Entweder mit einem Wiegemesser oder aber gerieben. Dafür entferne ich vom Zitronengras die äusserste Schale und schneide unten den Anschnitt schräg ab. Mit dieser Schräge kann jetzt gut gerieben werden. Die Kaffirlimonen-Blätter rolle ich ganz eng zusammen (wie eine Zigarette/Zigarre) und reibe sie ganz fein. Ich würde bei den Kaffirlimonen-Blätter keines falls sparen, sie sind das eigentliche «Geheimnis» und da das Reiben am Schluss gefährlich für die Finger wird, ist es besser einige Blätter mehr zu rollen.

Die Thai-Bundzwiebeln und die entkernten Chili (geht gut, indem der Stiel etwas grosszügig abgeschnitten wird und der Chili mit der offenen Seite nach unten mit drehenden Bewegungen zwischen den Fingern gerieben wird. So lösen sich die Kerne und können herausgedrückt werden.)
werden ebenfalls klein geschnitten.

Knoblauch pressen sowie Limonen (Schale und Saft) mit allen anderen Zutaten zum Thon geben und mischen.

Abschmecken mit Fischsauce. Dies ist jetzt wirklich Geschmackssache und daher mit 1 EL beginnen. Wem dies zu archaisch ist, kann natürlich auch mit Salz oder Sojasauce nachwürzen.

Servieren kann man diesen Thon-Salat entweder in Portionsschalen, in einem Glas oder sehr «asiatisch» auf einem Bananenblatt. Diese gibt es in Asia-Shops in grossen Packungen. Gewünschte Menge zuschneiden, der Rest lässt sich problemlos für längere Zeit einfrieren.

Rezept & Fotos: Mia Müller

100 Jahre Mmmmmh!

In Sweets on February 18, 2010 at 8:05 pm

Am Anfang von Kambly steht eine Liebesgeschichte. Dem Ruf der Liebe folgend lässt sich der junge Oscar R. Kambly I 1906 als Bäcker in Trubschachen nieder und beginnt nach dem Familienrezept seiner Grossmutter das Bretzeli für Dorf- und Talschaft zu backen.

Bald findet es so grossen Anklang, dass er beschliesst, mit seiner Hausspezialität eine eigene Unternehmung aufzubauen. 1910 erfolgt die Firmengründung und Grundsteinlegung für das erste Fabrikgebäude. Seit 100 Jahren wird im Hause Kambly eine Vielfalt von einzigartigen Gebäckspezialitäten gebacken. Kambly ist eine unabhängige Schweizer Familiengesellschaft, von den Unternehmern geführt seit drei Generationen.

Im Jubiläumsjahr bäckt Kambly zum Dank und als Anerkennung für seine treuen Konsumentinnen und Konsumenten drei feine Evergreens in unveränderter Rezeptur aus der Zeit der drei Generationen Oscar Kambly wieder, z. B. das Choco-Bretzeli.

Speisekammer-Beauties 2

In Speisekammer-Beauties on February 17, 2010 at 2:21 pm

In dieser Rubrik zeigen wir Produkte aus aller Welt, von denen wir nicht viel wissen – ausser dass sie dank ihrer Verpackung eine absolute Zierde für jede Speisekammer sind. Eine sprichwörtlich oberflächliche Angelegenheit also.

Perfekter Risotto-Reis

In Good Food on February 16, 2010 at 3:51 pm

Die kalten Tage sind ideal für ein herzhaftes Risotto. Dieser Carnaroli-Reis aus dem Piemont wird nach der Ernte ein Jahr gelagert. In dieser Zeit kann er nachreifen, wodurch Stärke, Proteine und Vitamine weniger wasserlöslich werden: Der Reis bleibt beim Kochen gehaltvoller, das Volumen wird grösser, die Klebrigkeit nimmt ab, Gewürze können besser aufgenommen werden. Angebaut wird er von einem Bio-Betrieb, der sich seit drei Generationen im Besitz der Familie Rondolino befindet. Erhältlich bei Manufactum.

Des Venezolaners liebster Rum

In Drinks on February 15, 2010 at 4:19 pm

Was lange reift, wird endlich gut: So oder ähnlich könnte das Motto eines Rums von hervorragender Qualität lauten. Die Venezolaner sind seit Jahren den Produkten der über 200-jährigen Hacienda Santa Teresa treu – mittlerweile hat der traditionelle Rum aus den Rohrzuckerplantagen von Aragua weltweit eine grosse Fangemeinde gefunden. Afficionados geraten besonders beim Namen Santa Teresa 1796 Ron Antiguo de Solera in Verzückung. Diese sorgfältige Rummischung lagert zwischen 15–35 Jahren und gehört weltweit zu den raren Ultra Premium Rums. Beim Mixen schwören Bartender jedoch auf die zwei Premiums aus dem Portfolio von Santa Teresa: Claro eignet sich perfekt für Klassiker à la Mojito oder Daiquiri, Gran Reserva ist ideal für Longdrinks. Daneben vervollständigt der Super Premium Selecto die Produktepalette von Ron Santa Teresa, welche seit Kurzem im Portfolio der Gruppo Campari zu finden ist.

Jvan Paszti, Inhaber der Cranberry Bar in Zürich und Meister des Cocktailmixens, hat für den neuen Rum und die kalte Winterzeit ein paar besondere Drink-Rezepte kreiert:

Teresa Winterpunsch
2cl Santa Teresa Claro
2cl Santa Teresa Gran Reserva
1cl Licor 43
1cl Zitronensaft
14 cl Orangensaft

Im Shaker mit viel Eis stark schütteln, in ein Longdrinkglas füllen, auf Wunsch eine kleine Prise Zimtpulver darüber geben und mit einem Orangenschnitz und einer Cocktailkirsche garnieren.

 Teresa Caliente
2cl Santa Teresa Claro
2cl Licor 43

Mit heissem Cranberry Saft aufgiessen.

Teresa Libre
4cl Santa Teresa Gran Reserva
1cl Limettensaft
Auffüllen mit Cola

Viel Eis dazugeben, Garnitur: 1-2 Limettenschnitze.

Teresa Punch
4cl Santa Teresa Gran Reserva
1 Spritzer Grenadine
1 Spritzer Zitronensaft
8cl Ananasnektar
8cl  Orangensaft

Viel Eis dazugeben, Garnitur: 1 Orangenscheibe und 1 Cocktailkirsche.

Mojito
4cl Santa Teresa Claro
3cl Limettensaft
2 BI Zucker
6-7 Minzblätter
Soda
Longdrinkglas

Alle Zutaten ausser Rum und Soda im Glas mörsern, mit Eis auffüllen, Rum und Soda dazugeben, alles gut umrühren.

Zwei echte Schweizer Käse-Originale

In Good Food on February 14, 2010 at 7:30 pm

Seit Jahren stehen kleine Käsereien unter Druck. Um zu überleben, heisst dies oftmals, die Produktionsmethoden an die der Massenproduktion anzupassen. So müssen beispielsweise die Reifungszeiten für die Käse gekürzt werden, um schneller grössere Mengen an Käse auf den Markt zu bringen. Die traditionelle Qualität der Käse geht dadurch verloren. Durch die Gründung der Presidi «Traditioneller Emmentaler» und «Vacherin Fribourgeois» erhalten kleinere Käsereibetriebe von Slow Food und Coop die Unterstützung, ihre Produkte auch in Zukunft traditionell in der ursprünglichen Region herzustellen, die bäuerlichen Strukturen dieser Gegenden zu erhalten und dadurch auch die unverwechselbare Qualität der beiden traditionellen Käsesorten zu bewahren.

Dass sich der Einsatz lohnt, beweisst die begehrte, internationale Auszeichnung für Berg- und Alpkäse: der traditionelle Emmentaler gewann an der Olympiade der Bergkäse den ersten Preis in der Kategorie Hartkäse mit Propionsäuregärung. Der prämierte Emmentaler sowie der Vacherin Fribourgeois sind schweizweit in ausgewählten Coop-Verkaufsstellen erhältlich.

Wie wärs mit einem Hausfreund!?

In Drinks on February 13, 2010 at 8:22 pm

Sechs kleine Sorgen, die jedem mal zu schaffen machen: ein böser Kater am Morgen, die Nase, der Bauch, der Hals und die Balance oder schlicht die Nerven. Für all diese Fälle empfiehlt Herbaria jeweils einen Hausfreund – dabei handelt es sich um speziell abgestimmte Bio-Kräutertee-Mischungen. Verziert sind die bunt designten Hausfreund-Schachteln mit verschiedenen weisen Sprüchen aus fernen Ländern, die Lebensfreude zurückgeben. Unser Favorit: Hausfreund Kater - wenn der vorherige Abend sehr lang und sehr lustig war… Die südamerikanische Mate macht erstmal hellwach. Der grüne Tee klärt die Seele (das sagte man ihm zumindest im alten China nach) und Löwenzahn unterstütze den Stoffwechsel.

Mandarinen-Pasta

In Rezepte on February 12, 2010 at 3:51 pm

Just bevor die Mandarinen-Saison vorbei ist, ein ganz leckeres und wirklich einfaches Gericht welches zudem nicht länger dauert, als bis die Pasta al dente ist.

Alles was man braucht ist Pasta (was immer dir schmeckt, schön sind Nudeln oder Linguine), 1 oder 2 Schalotten, 1 oder 2 Bio-Mandarinen, Butter, 1 Zweig Thymian, 1 dl starke Gemüsebouillon und 1 Glas Mandarinen-Konfitüre (sehr fein die von Slow Food Marmellata di Mandarino Tardivo di Ciaculli bei Coop) Nicht gleich skeptisch werden, zuerst probieren!

Die Konfitüre wird nur zum Teil gebraucht, der Rest ist aber auf einem Stück Zopf mit viel Butter ein Traum und der nächste Sonntag-Morgen kommt bestimmt.

Nun also viel Wasser aufkochen, salzen und die Pasta al dente kochen. In der Zwischenzeit die Schalotte(n) möglichst klein hacken, die Mandarine(n) mit heissem Wasser abwaschen und Zesten abziehen. Dies geht mit einem Zestenmesser am besten, ansonsten kannst man die Schale auch mit dem Sparschäler abziehen und diese «Zungen» in kleinste Streifchen schneiden.

Die Mandarinen-Julienne in ganz wenig Wasser (ca. 1/2 dl) kurz blanchieren. Ich habe sie nach dem Aufkochen einfach im Wasser beiseite gestellt. Die Mandarine(n) auspressen und den Saft mit der Gemüsebouillon mischen.

Jetzt in einer weiten Pfanne (Teflon-Bratpfanne usw.) genügend Butter (hier bitte selber bestimmen , ich nehme immer mehr als genug, aber das muss man selbst entscheiden) erhitzen, die Schalotten sowie die abgezupften Thymianblättchen beigeben und «golden» anbraten, d.h. bis sie gut duften, aber keinesfalls anbrennen.

Dann die Mandarinen-Julienne zu den Zwiebeln giessen (samt Wasser) und jetzt 2 gehäufte Teelöffel Mandarinen-Marmelade beigeben und schmelzen lassen. Ich habe in meiner Farben-Euphorie noch einen orangenfarbene Chili in Ringe geschnitten und dazugegeben. Die Gemüsebouillon mit dem Mandarinensaft dazu giessen und etwas einköcheln lassen. Würzen mit Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Die Pasta sollte in dieser Zeit auch soweit sein, also abgiessen und ohne all zu sehr zu abzuschütteln, zu der Mandarinen-Sauce geben. Optional noch etwas Bio-Räucherlachs in Streifen geschnitten beigeben. Sofort gut mischen und sofort servieren.

Falls vorhanden mit Mandarinen-Olivenöl (sehr gut von Di Capua Embrach bei Globus erhältlich) beträufeln.

Wichtig ist einzig, dass dem Verhältnis von der süssen-fruchtigen Marmelade genügend Salz und Pfeffer entgegengesetzt wird.

Zutaten für 2 Personen:
250 Gramm   Hartweizen-Teigwaren
1-2  Schalotten
1  Zweig Thymian
1-2  Bio-Mandarinen
1 dl  starke Gemüsebouillon
1-? EL Butter
1 Glas Mandarinen-Konfitüre
Optional 100 Gramm Bio-Rauchlachs (oder sonst gute Qualität)

Rezept: Mia Müller

Pflanzensamen Royal

In Good Food on February 11, 2010 at 8:41 pm

Duchy Originals, das Bio-Label von Prince Charles, bietet jetzt auch Pflanzensamen an. Angefangen von Küchenkräutern wie Basilikum (Abbildung) bis hin zu Blumenkohl. Mehr Infos hier.

Gefüllte Strudelteig-Cornets in Schwarzen Linsen

In Apéro/Vorspeisen-Rezepte on February 10, 2010 at 4:47 pm

 
Ein gut gelungenes Essen  beginnt mit einem spannenden, schmackhaften, ungewöhnlichen Apéro. Will man bei seinen Gästen Erwartungen für das kommende Essen wecken, brauch es  etwas mehr als Chips und Gemüse-Dips. Klar, wir haben keine Brigade in der Küche und daher wird soviel wie möglich vorbereitet, was durchaus möglich ist.

Zum Beispiel ein Apéro der entweder unmittelbar vor Eintreffen der Gäste (wenn man sich auf deren Pünktlichkeit verlassen kann) fertig gestellt wird, oder dann eben nach deren Begrüssung und beim Auftragen erntet man ganz sicher grosses Ah und Oh: Gefüllte Strudelteig-Cornets in Schwarzen Linsen.

Bereits am Vortag (oder irgendwann bei einem Anfall von Bastelwut)   kann man mit der Vorbereitung beginnen: Aus Backpapier werden ca. 12 x 10 cm grosse Rechtecke ausgeschnitten. Diese werden zu möglichst schmalen Cornets (Tütchen) aufgerollt und oben mit einer Büroklammer (noch besser wäre ein Mini-Bostitch) festgemacht. Diese Rohlinge können wiederverwendet werde – und da sie ineinander gestapelt sehr wenig Platz brauchen, kann man kaum genug davon machen.

Nun braucht es Strudelteig (Grossverteiler). Jeweils 2 Teigblätter  mit etwas flüssiger, gut gesalzener Butter bestreichen und in ca. 6 x 8 cm grosse Rechtecke schneiden. Vielleicht ist es am Anfang ratsam, mit wenig Teig zu beginnen, denn das Aufrollen muss etwas geübt werden. Diese Strudelteig-Quadrate werden nun um die Backpapier-Cornets gewickelt und mit der Nahtstelle auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. So weiterfahren bis die Anzahl der gewünschten Cornets erreicht ist.
Jetzt werden die Cornets im Backofen bei  200° (180° HL) ca. 7 Minuten gebacken bis sie schön hellbraun sind ev. zwischendurch einmal wenden. Bitte unbedingt beobachten, es dauert je nach Backofen unterschiedlich lange!

Die fertigen Corners kurze Zeit ruhen lassen und danach den Backpapier-Rohling sorgfältig herausziehen (eine Küchenpinzette ist ideal). Wenn die Cornets abgekühlt sind können sie gut in einer Blechschachtel 2 Tage aufbewahrt werden.

Jetzt zur Füllung: da gibt es keine Grenzen. Was immer gefällt oder gerade Saison ist kann genommen werden. Wichtig ist nur dass die Konsistenz nicht zu dünn  oder zu dick ist, sie muss sich gut mit einem Spritzsack oder einem Gefrierbeutel in die Cornets spritzen lassen. Für die Füllung muss die Menge entsprechend der vorbereiteten Cornets angepasst werden.

Die Meerrettich-Cantadou-Füllung (Bild) ist wirklich einfach:  Für 12 Cornets 1/2 Schachtel Meerrettich-Cantadou mit 2 EL Sauerrahm weich rühren. Nach Belieben noch etwas frischen, fein  geriebenen Meerrettich oder Merrettichpaste aus dem Glas beigeben.  Mit Cayenne und Salz würzen.

Optisch eine schöne Wahl ist eine Avocado-Füllung: Eine gut reife Avocado schälen, mit etwas Zitronensaft und 100 Gramm Sauerrahm pürieren. Mit Pfeffer und Salz nach Lust und Laune würzen.

Eine weitere Variante ist eine Dörrtomaten-Füllung: Dafür werden  75 Gramm Dörrtomaten (im Glas in Öl eingelegt) abtropfen und fein hacken oder im Mixer fein pürieren und mit 100 Gramm Mascarpone mischen. Mit Cayennepfeffer und ev. Salz würzen. Wenn die Masse zu flüssig sein sollte, noch etwas Mascarpone beigeben.

Ebenfalls lecker ist eine Roquefort-Füllung. Dazu den Roquefort fein mixen (ist wichtig, weil sonst die Düse verstopft werden könnte) und mit Sauerrahm nach Geschmack verfeinern (entschärfen).

Oder eine Kräuter-Füllung mit diversen fein gemixten Kräutern und Frischkäse (MIGROS Budget ist perfekt), oder Crevetten püriert mit Mayonnaise und Sauerrahm, oder geräuchte Forelle mit Meerrettich-Cantadoux und Sauerrahm, oder. oder ….

Alle diese Füllungen können wenige Stunden vor Gebrauch vorbereitet werden und alten bereits im Spritzsack im Kühlschrank.

Jetzt ist soweit alles vorbereitet. Was es nun noch braucht ist eine schöne Schale oder sonst ein spezielles Gefäss welches relativ gross und ca. 7 – 9 cm tief ist damit 1 – 2 Kilo schwarze Beluga-Linsen (Reformhaus, usw.) darin Platz haben (auch die Linsen können immer wieder verwendet werden).

Vor dem Servieren, steckt man die Strudelteig-Cornets in die schwarzen Linsen und füllt sie mit  einer entsprechenden Füllung auf. Dieser Apéro sieht effektvoll aus  und die Leute werden begeistert sein und der Anfang zu einem guten Essen ist gelungen.

Ein grüner Veltliner (z.B. vom Weingut Oskar Hager aus dem Kamptal Österreich)  – ein süffiger, trockener und erfrischender Wein, würde diesen Apéro ideal ergänzen( Selection Schwander für Fr. 14.00) . Natürlich schmeckt auch Prosecco wunderbar dazu.

Rezept und Fotos: Mia Müller

Designer-Macaroons

In Sweets on February 9, 2010 at 8:51 pm

Ladurée hat sich für den Valentinstag mit derm Pariser Design-Duo Yazbukey zusammengetan. Das Resultat: Diese Box in Form einer Mini-Handtasche. Darin befinden sich sechs knallrote Macaroons. Die Geschmacksrichtung ist eine Überraschung von Philippe Andrieu, Chef Pâtissier bei Ladurée. Unter anderem erhältlich in der Filiale Zürich, Kuttelgasse 17.

Lesen Sie auch: Luxemburgerli, seid auf der Hut!

Happy Birthday, Pro Montagna!

In Shopping on February 8, 2010 at 6:32 pm

Pro Montagna, die Produkereihe von coop, mit der die Landwirtschaft in den Berggebieten unterstützt wird, feiert inzwischen schon den dritten Geburtstag. Neu gibt es auch Küchenhelfer von dem Label zu kaufen: Eine Hartkäsereibe, einen Käsehobel und eine Pfeffermühle. Die Herstellung findet im Berner Oberland statt. Das Bergahornholz dafür stammt aus nachhaltiger Schweizer Waldwirtschaft und ist FSC-zertifiziert. Erhältlich sind sie in grösseren Coop Verkaufsstellen und bei www.coopathome.ch. Vom Verkaufserlös der Küchenhelfer geht je ein Franken an die Coop Patenschaft für Berggebiete.

Ein guter Tropfen

In Good Food on February 7, 2010 at 3:46 pm

Pancakes mit Ahorn-Sirup sind schon himmlich. Drip Maple Syrup aus Kanada sorgt für noch mehr Genuss. Purer gehts nicht, weder beim reinen Geschmack – noch beim Flaschendesign, dass ganz offensichtlich vom Medizinbereich inspiriert wurde. Erhältlich in den Varianten Blonde, Amber und Copper.

Spitzen Konfitüre

In Good Food on February 6, 2010 at 6:15 pm

Amselspitz produziert nicht herausragenden Jogurt – sondern auch Konfitüre, die ihresgleichen sucht. Sie besteht zu 60 % aus Früchten – vor allem aus der Schweiz. Somit kann auf einen grossen Teil Zucker verzichtet werden, als auch auf Farb- und Zusatzstoffe. Hergestellt werden sie in Küssnacht am Rigi vom Familienbetrieb Räber, der seit 1877 besteht. Erhältliche Sorten: Himbeere, Quitten Gelée, Holunderbeeren Gelée, Hagebutten, Erdbeere, Cassis Gelée, Orange bitter, Weichselkirsche, Aprikose, Brombeere, Johannisbeere, Schwarzkirsche, und Zwetschge.

Lesen Sie auch: Einsame Spitze – der Jogurt von Amselspitz

Rotes Fleisch statt rote Rosen

In Rezepte on February 5, 2010 at 3:43 pm

Die Zürcher Rindfleischexperten von GAUCHO Delux haben eine Valentine-Box zusammengestellt: 1 GAUCHO-Huftfilet (ca. 1 Kilo), 1 Flasche Malbec Finca Altdorfer 2009, 1 Maldon Sea Salt, 2 Alfajores de chocolate und 2 Mini-Fernet Branca stellen die Basis für das unten beschriebene Va-lentinstags-Menu. Die Box kann für 99.- CHF unter gaucho.ch bestellt werden.

Valentinstags-Menu (alles aus einem GAUCHO-Huftfilet zubereitet)

Tartar à la japonaise – Leichter, bekömmlicher Gaumenkitzel
200 g GAUCHO- Huftfilet, möglichst fein gehackt
2 EL Sojasauce (n.M. japanische)
1 EL brauner Zucker
1 EL Schnittlauch, fein gehackt
1 TL Ingwer, geschält und fein gehackt
1 Hauch Knoblauch, gepresst (ca. ½ Zehe)
1 EL Sesamsamen, geröstet
2 EL kaltgepresstes Sesamöl
Blattsalate nach Wunsch

Zubereitung
Alle Zutaten vermischen, abschmecken und mit den Salatblättern anrichten.

Beef Tea – Kräftigend und wärmend
Im Weckglas (Einmachglas) entwickelt sich ein besonders intensives Aroma. Das verschlossene Glas erst am Tisch öffnen: Das Aroma, das aus dem Glas steigt, ist es wert.

100g GAUCHO- Huftfilet, fein gewürfelt
1/2 Zwiebel, fein geschnitten
1 kleines Rüebli, fein gehackt
1 kleines Stück Stangensellerie, fein gehackt
2–3 Peterlistängel, fein gehackt
Salz, Pfeffer
1 alte Zeitung
2 Weckgläser

Zubereitung
Alle Zutaten gründlich mischen, würzen, in Weckgläser füllen, kaltes Wasser beigeben, bis die Gläser 2/3 gefüllt sind, im Glas durchrühren. Gläser verschliessen. Zeitung auf den Topfboden, Gläser drauf, heisses Wasser um die Gläser giessen. Für ca. 3 Stunden in ein Wasserbad in den auf 180° C vorgeheizten Back-ofen stellen. Das Wasser im Topf soll nur sieden, also ab und zu Temperatur kontrollieren. Diesen klaren, optimal konzentrierten Fond, der geschmacklich nicht zu toppen ist, direkt im Weckglas auf einen Teller mit Serviette stellen. Erst am Tisch öffnen (und nur die goldfarbene Suppe essen…)!

Gaucho-Surf n Turf-Satay – Raffinierter  Gaumenkitzel als Menu-Höhepunkt
400 G GAUCHO-Huftfilet, in feine Streifen geschnitten
1 Hummer- oder Langustenschwanz (alternierend möglichst grosse Riesen-Crevetten)
1 Limette, fein geriebene Schale und Saft
1 Hauch Knoblauch, gepresst (ca. ½ Zehe)
1 Stück Ingwer (1 cm), geschält und fein gerieben
1 EL gehackter Koriander (wer mag)
1 Chili, entkernt und fein gehackt
1 Dl Kokosmilch
1 Tl Thai. Fischsauce
1 Tl Rohzucker
1 El Öl
Holz-Spiesse
Zubereitung
Alle Zutaten gründlich mischen. Fleisch eine Stunde (oder länger) marinieren. Wellenartig auf Spiesse stecken, in Öl oder auf dem Grill sehr heiss braten. Hummerschwanz längs halbieren, in der restlichen Marinade wenden, ebenfalls braten. Nach Gusto salzen und pfeffern. Sofort servieren.
Als Dipp geriebene Limettenschale, Limettensaft, Fischsauce und etwas Honig oder Sweet Chilisauce mischen. Als Beilage Gurkenstücke und Salatblätter, mehr braucht es nicht.
An- und abschliessend
Cremigen, weissen Käse (junger Brie, Camembert), dazu frische, halbierte Feigen, 2–3 Baumnüsse, alles mit Honig beträufeln, fertig. Dazu ein Glas Süsswein oder leichter Dessertwein wie ein wunderbarer eisge-kühlter Moscato.

Und zum Schluss: Alfajores de chocolate von Havanna (in der GAUCHO Valentine-Box enthalten).

Über-Beerig!

In Good Food on February 4, 2010 at 9:03 pm

Dorset Cereals ist in Grossbritannien zum Kult-Label in punkto Müesli avanciert. Kein Wunder – in die raffinierten Mischungen, die im grünen Südwesten Englands zusammengestellt werden, kommen nur erlesene Zutaten. Unser Favorit: berries & cherries – ein unwiderstehlicher Mix aus Himbeeren, Cranberries, Heidelbeeren, Kirschen, Schwarzen Johannisbeeren, Rosinen, Sultaninen und Cerealien.

In this Raclette we trust

In Kitchen-Beauties on February 3, 2010 at 8:34 pm

Raclette2+ von Spring Switzerland ist der Grill unseres Vertrauens: Formschön und auch noch anschlussfreudig, falls mal Gäste anstehen. Die Module lassen sich nämlich bis zu einer Zehnerrunde erweitern und dank Kabelverbindung haben alle Zugriff.

Lesen Sie auch: Schöner Kochen

Schöner Einkaufen

In Shopping on February 2, 2010 at 7:50 pm

Und wieder mal eine gute Alternative zu Plastic: Mit dieser Tasche vom Berliner Modelabel Lala Berlin (Claudia Schiffer, Lily Cole, Heike Makatsch, u.a. sind Fans) macht der Einkauf doppelt so viel Spass und Sie sehen auch noch gut aus damit. Erhältlich für 19 EUR in neonpink (Abbildung oben) oder drei weiteren Farben im Lala-Flagshipstore, Mulackstr.7 10119 Berlin oder im Online-Shop.

Lesen Sie auch: Baumwolle statt Plastic – coop Schweden machts vor…

Starck-es Olivenöl

In Good Food on February 1, 2010 at 7:46 pm

LA Organic aus der spanischen Region Andalusien verbindet gekonnt althergebrachte Produktionsmethoden mit innovativem Design. Ein Beispiel für diese gelungene Symbiose: Bio-Olivenöl in Flaschen, die vom französischen Stardesigner Philippe Starck gestaltet wurden.

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