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Wir lieben gutes Essen. Und alles drumherum.

Archive for 2010

Happy New Year

In Sweets am 31. Dezember 2010

Ein Hauch Mehr: Die Confiserie Sprüngli hat bei den Champagner-Luxemburgerli die klassische Füllung ergänzt – und zwar mit einem köstlichen «Perrier Jouët»-Kern. Ein herrlich prickelndes Geschmackserlebnis! Bestellinfos hier.

Ein Kristallklarer

In Drinks am 30. Dezember 2010

Die extravagante Totenkopf-Flasche von Crystal Head Vodka wird von Bruni Glass in Mailand gefertigt – der Inhalt wurde zusammen von Hollywood-Schauspieler Dan Aykroyd und Diamond Estates Wines & Spirits aus Kanada erdacht: Vierfach destillierter Vodka,  der in drei Schritten durch Herkimer Diamant Kristalle gefiltert wurde. Bestellinfos hier.

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Rindsfilet im Teig

In Rezepte am 29. Dezember 2010

Für 4 Personen, Zubereitungszeit: 60 min, plus 45 min Backen

Füllung: 500 g Champignons | 4 Schalotten | 50 g Butter | 75 ml Sherry | 1 Tl milder Senf | 100 g Sauerrahm | 3 Eier | 6 El Paniermehl, am besten hausgemacht | Frische Kräuter (z.B.Petersilie,Thymian) | Salz & Pfeffer

Filet: ca. 1 Kg Rindsfilet | 500 g Blätterteig | 2 Essl Paniermehl | 1 Eigelb | Olivenöl Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Füllung: Champignons, Schalotten und Kräuter hacken. Schalotten in der Bratpfanne mit Butter andünsten, danach Champignons und Kräuter dazu geben. Mit Sherry ablöschen, salzen, pfeffern und auf kleiner Flamme einkochen, bis die Flüssigkeit vollständig verdampft ist. Senf und Sauerrahm untermischen und auskühlen lassen. Dann Ei sowie Panier- mehl unter die Champignonmasse kneten.

Filet: Filet in sehr heissen Olivenöl auf allen Seiten stark anbraten, mit Salz und Pfeffer bestreuen und abkühlen lassen.

Blätterteig auswallen, Paniermehl auf unteren Bereich des Teiges geben. Etwas Füllung verteilen und darauf angebratenes Filet legen. Restliche Füllung rund um das Filet verteilen und im Teig einpacken. Mit Blätterteig- sujets garnieren und mit Eigelb bestreichen. 40-50 Min in der Mitte des vorgeheizten Ofens bei 200° C Grad backen.

Dazu passt eine feine Bratensauce (z.B. mit Trüffeln)

Tipp: gleich doppelte Menge machen und dann ein Filet im Teig eingefrieren.

Dieses Rezept stammt von Gaucho Delux Zürich. Das Filet kann direkt im Gaucho.ch-Onlineshop bestellt werden. Das Fleisch stammt ausschliesslich von Black Angus Rindern, die ihr ganzes Leben lang die Weiten der argentinischen Pampa durchwandern. Die ständige Bewegung der Tiere sowie die abwechslungsreiche Kräuter-Kost machen das Gaucho Beef unverwechselbar zart, saftig und aromatisch. Zudem ist es garantiert frei von Hormonen, Wachstumsförderern und Antibiotika.

Die halten dicht

In Kitchen-Beauties am 28. Dezember 2010

Zur Aufbewahrung von edlen Tees sind gut verschliessbare Metalldosen ideal, denn Tee ist ein empfindliches Naturprodukt. Er sollte deshalb kühl, trocken und nicht in der Nähe von stark riechenden Produkten gelagert werden. Unsere Tees lagern wir in den einfach schönen Dosen von Dallmayr auf. In über zehn Farben erhältlich, 2.80 EUR pro Stück (plus Versand). Bestellinfos hier.

Saftige Zeiten!

In Kitchen-Beauties am 27. Dezember 2010

Seit über 50 Jahren ist die Hadarit in Israel die Zitruspresse schlechthin und wird dort von nahezu allen Strassenhändlern genutzt, um frischgepresste Säfte herzustellen. Die schwere Kniehebelmechanik mit einem rutschfesten Griff ist spielfrei und so übersetzt, daß mit geringem Kraftaufwand eine grosse Presskraft erzeugt wird. So können mit ihr nicht nur Zitrusfrüchte aller Art, sondern selbst – und das ist wirklich ausserordentlich – Granatäpfel ausgepresst werden. Gesehen bei Manufaktum.

Gelbe Weihnachten

In Sweets am 24. Dezember 2010

Wenn Briten Weihnachten feiern, ist der traditionelle Christmas Pudding oft nicht weit. Dieser hier ist zwar hochmodern verpackt – das exklusive Rezept stammt jedoch aus dem fernen Jahr 1929. Für einen Hauch von Luxus sorgt ein Schuss Champagner, der dem Teig beigemengt wurde. Gesehen bei Selfridges London.

Blütenzauber

In Geschenke-Tipps am 23. Dezember 2010

Gutes entsteht nicht einfach so. Beste, natürliche Grundprodukte sind die Voraussetzung dafür. Wissen und Handwerk sind genauso nötig wie ein Markt, der die Nachfrage konstant hält und damit den artisanalen Produzenten motiviert. Doch die wichtigste Bedingung ist der Enthusiasmus, die Passion, die Freude daran, Produkte zu kreieren, die zum eigenen Leben passen. Bei Angela Evers trifft das alles nahtlos zu. Nach zwanzig spannenden Jahren im Modebusiness als Designerin verspürte sie den Wunsch, ihrer Kreativität eine weitere Tür zu öffnen. Sie sollte zu einer Welt führen, die so sinnlich und betörend war wie die Haute Couture, aber weniger schnellebig und hektisch. Sie fragte sich: Was kann ich. Was will ich. Was würde ich am liebsten tun? Eine längere Auszeit zuhause in Lübeck öffnete Evers Augen und Sinne. In ihrem grossen Garten wuchsen tausende Blüten, Veilchen, Gänseblümchen, Rosen, Hibiskus, Flieder, Holunder, aber auch Kräuter wie Thymian und Rosmarin. Doch müsste diese allzu kurze Blütenpracht nicht verlängerbar und deren Schönheit und Duft für die Ewigkeit konservierbar sein?, fragte sich Evers.

Sie pröbelte mit Zucker, Alkohol und verschiedenen Trocknungsarten. Solange, bis die richtigen Zutaten in der korrekten Anwendung zu den besten Resultaten führten. Und die sind einmalig. Aus ihrer Manufaktur kommen wahre Wunderwerke aus kandierten Blüten. Deren Farben und Duft stehen frisch gepflückten Blüten in nichts nach. „Ich öffne morgens die Augen und meine Gedanken sind bei den Blumen. Wie ist das Wetter, hat es geregnet, ist starker Sonnenschein angesagt? Ist es zu feucht, kann ich nicht ernten, es muss trocken und nicht zu warm sein, damit die Blüten sofort weiterverarbeitet werden können“. In Handarbeit werden sie vorsichtig mit Wodka, Zitronensaft und etwas Gummi Arabicum einzeln eingepinselt, mit Zucker bestreut und im Wärmeschrank bei niederen Temperaturen schonend getrocknet. „Die profanen Gänseblümchen sind die grössten Zicken“ lacht Evers. „Temperatur und Sonneneinstrahlung müssen genau passen, sonst öffnen sie sich nicht schön genug. Da kann ich um sie herum tanzen und singen, es nützt alles nichts!“ Als Dekoration an Gebäck und Torten, als süsses Knabberzeug zu Champagner, als Krönung von Gebäck und Desserts – die Blüten verzaubern. Seit vier Jahren beliefert Angela Evers nun schon renommierte Konditoreien und Sterne-Restaurants in ganz Europa. Nicht ein einziges Mal hat sie ihren Schritt in die Welt der Blüten bereut. „Jeden Tag, beim Sortieren und Verpacken der delikaten Kunstwerke, geht mir das Herz auf“. Danke, Frau Evers. Uns geht es ebenso.

Diverse Blüten, ab 4.90 /Stück

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Fruchtige Lektüre

In Books, Geschenke-Tipps am 22. Dezember 2010

Mit der auffällig schön gestalteten Reihe Potsdamer Pomologische Geschichten, setzt der Vacat Verlag die alte und fast untergegangene Tradition der pomologischen Schriften fort. Die Pomologie ist die Lehre von den Arten und Sorten des Obstes. Die Obstbaukunde. Das Wort stammt ab vom Lateinischen poma, der Baumfrucht, ihrer Bestimmung und systematischen Einordnung. Pomona ist die Göttin der Gartenfrüchte. Die ersten pomologischen Schriften entstanden im 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert nahm das Interesse an der Züchtung und Weiterentwicklung von Früchten zu. Dies spiegelte sich auch bei den Büchern wider, die häufig ausgiebig illustriert waren. Das Büchlein Erdbeeren für die Prinzessin erzählt die Geschichte der Erdbeere und der Möglichkeiten ihrer Zubereitung. Es fehlen weder mittelalterliche Legenden, ihre Symbolik in der Kunst, eine Beschreibung der verschiedenen Arten oder die ausführliche Historie ihrer planvollen Zucht.

Die schnelle Nummer

In Sweets am 21. Dezember 2010

Ideal, um sich einen Winter-Nachmittag oder -Abend mit einer Heissen Schokolade zu versüssen: Man gibt einfach ein Schokoladen-Bonbon von Beschle Basel in eine Tasse mit zwei dl heisser Milch für die milde Variante und zwei Bonbons für die intensive Variante. Je nach Geschmack, kann noch etwas mit Zucker gesüsst werden. 18 Stück für CHF 12.90. Bestellinfos hier.

Heisses Schwergewicht

In Kitchen-Beauties am 20. Dezember 2010

Aussergewöhnlich eiskalte Zeiten rufen nach aussergewöhnlich eisenharten Mitteln: Die traditionellen Gusseisen-Bräter von Le Creuset sind die Schneeketten unter den Töpfen. Das Geheimnis der legendären Kochtöpfe ist das gute alte Gusseisen – strapazierfähig emailliert. Durch die gleichmässige Wärmeverteilung bis in den Rand und den Deckel hält es die Wärme lange im Topf. Da braucht es weder grosse Hitze noch viel Energie um Coq au vin oder Blanquette de Veau perfekt zu garen. Die unkomplizierten und robusten Franzosen-Bräter haben keine Berührungsängste mit Herdarten aller couleur und sind ideal zum Braten, Kochen und Garen. Und das Beste: Man kann sich mit Ihnen auch am Tisch sehen lassen. Unser Favorit – und der Klassiker schlechthin – kommt ofenrot daher. Weitere Farben und Formen für jeden Geschmack unter lecreuset.ch

Hirschrossini

In Rezepte am 17. Dezember 2010

Rossini vom Hirschkalb mit Trüffel-Honigjus, Gänsestopfleber, Rahmwirsing und Kartoffelchip

Hirschrücken: 500 g Hirschkalbrücken ausgelöst | 5 g Wildgewürz | 2 Thymianzweige | 2 EL Olivenöl | 2 EL Butter | 10 g frischer (eingelegter) Trüffel | 250 g Wirsing | 1 TL Schalottenwürfel | 1 TL Butter | 50 ml Sahne Salz, Pfeffer, Muskat | 4 grossemehligkochende Kartoffeln | 4 Champignonköpfe | Salz, Zitrone | 4 Scheiben Gänsestopfleber à je 40g

Den Hirschrücken binden, mit Wildgewürz und Olivenöl marinieren und abgedeckt  über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Wirsing waschen und in sehr feine Streifen schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalottenwürfel darin andünsten. Wirsingstreifen dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Sahne ablöschen, einreduzieren lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Hirschrücken in einer Pfanne mit Olivenöl von allen Seiten gut anbraten und in dem auf 160 Grad vorgeheizten Backofen etwa 8 bis 12 Minuten braten. Aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.

Die Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Mit Hilfe eines Ausstechers in gleichmässige, runde Scheiben stanzen. Diese auf einem Stück Backpapier in Kreis übereinander lappend legen. Mit einem zweiten Stück Backpapier bedecken. In einer Pfanne mit einem Topf beschwert golden backen. Erst nach dem Backen leicht salzen. 

Die Champignonköpfe mit einem Messer tournieren und in gesalzenem Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft blanchieren.

Die Stopfleber in einer heissen Pfanne ohne Fett beidseitig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Trüffel-Honig-jus: 500 g Knochen und Parüren | 1 El  Tomatenmark | 1 Karotte | 2 Zwiebeln | 50 g Knollensellerie | 200 ml Rotwein | 50 ml Madeira | 1 EL Bienenhonig | je 1 Zweig Rosmarin und Thymian | 1 Knoblauchzehe mit Schale |1 EL Butter | 5 g eingelegter Trüffel |etwas Trüffelfond | 1 EL Wildgewürz |Wasser, Salz

Die Knochen grob zerkleinern und mit den Parüren auf einem Backblech im Ofen bei 180 Grad Umluft etwa 20 Minuten gut anrösten. In einem Topf die geschälten und in grobe Würfel geschnittenen Zwiebeln und die angedrückte Knoblauchzehe in Sonnenblumenöl anrösten. Karotte und Sellerie schälen, klein schneiden und mitrösten. Tomatenmark zugeben und alles unter ständigem Rühren gut Farbe nehmen lassen. Mit der Hälfte des Rotweins ablöschen und abrösten. Die Knochen dazugeben, mit dem restlichen Rotwein angiessen, mit Wasser (oder noch besser Rinderbrühe) bedecken. Den Fond nun bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen. Die Kräuter, das Salz, den Honig und den Madeira dazugeben und alles so lange einreduzieren, bis eine kräftige Sauce entsteht, dann durch ein feines Sieb passieren. Die Sauce mit dem eingelegten Trüffel und etwas Trüffelfond verfeinern.

Anrichten: Vor dem Servieren in einer Pfanne etwas Butter erhitzen bis sie leicht bräunlich zu schäumen beginnt. Thymian zugeben, den Hirschrücken von allen Seiten durch die heisse  Thymian-Nussbutter ziehen. Die Sauce mit der Butter aufmontieren.

Dieses Rezept stammt aus «ZuGast» – dem Bookazine für Kochen und Geniessen. Die neueste Ausgabe ist ab sofort im Handel – mit vielen spannenden Themen, feinen Rezepten für die kalten Winterabende und einer wahren Dekorationsexplosion.«ZuGast» ist an vielen Kiosken und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitschriften- und Buch-Handel erhältlich. Oder man bestellt «ZuGast» zum Vorzugspreis von CHF 10 (statt CHF 16) oder € 6 (statt € 10) inkl. Versand und MwSt.: info@zugast.tv

Schöner einkaufen

In Geschenke-Tipps, Shopping am 16. Dezember 2010

Ein Blumenmeer mitten im Schneetreiben: Die Shopping-Tasche Bloom von Envirosax ist nicht nur schön bunt. Bei einem Eigengewicht von nur 40g, hat sie eine Tragkraft von 20kg. Ausserdem wird sie nachhaltig und mit schadstofunbedenklichen Farben produziert. Preis: 12.- CHF –  gesehen bei rrrevolve.ch

Süsses Geschenk

In Geschenke-Tipps, Sweets am 15. Dezember 2010

Renate Bösch Hess aus Zürich bekam jahrelang Komplimente für ihre köstlichen Brownies. Irgendwann entschloss sie sich dazu, «es richtig zu machen» – sprich ein Geschäft daraus zu machen. Unter dem Label Vollschoggi vertreibt sie inzwischen klassische Brownies und Brownies aus Dinkelmehl. Ideal zum Verschenken – zum Beispiel als 2er, 3er, 4er oder 5er-Abo. Bestellinfos hier.

Trink dich zen!

In Geschenke-Tipps am 14. Dezember 2010

Die Tees vom französichen Label Løv Organic sind schmuck verpackt und haben es ganz schön in sich. So sorgt beispielsweise die Sorte Løv Is Zen mit Rooibos und Apfel-Karamellaroma für Entspannung pur. Løv Is Pure ist dagegen eine Detox-Mischung mit Grüntee, Apfel und Zitrusfrüchten. Das Wort Løv stammt übrigens aus Skandinavien und es bedeutet nicht etwa Liebe, sondern Blatt. Kaufinfos hier.

Schlicht, aber edel

In Table-Beauties am 13. Dezember 2010

Das Service Lotos wurde in den 1930ern vom Architekten Wolfgang von Wersin für die Porzellanmanufaktur Nymphenburg entworfen. Diese Tee-Obertasse stammt aus der neuen Edition Lotos Platin Purpur. Eine wahre Augenweide! Kaufinfos hier.

Brachial gut

In Good Food am 10. Dezember 2010

Den Namen Brachia sollte man sich merken. Er steht für hochklassiges Oliven-Öl von der kroatischen Insel Brac und ebeso hochkarätiges Design. Kein Wunder, dass Inhalt als auch die Verpackung schon mehrmals prämiert wurden. Mehr Infos und Bezugsquellen hier.

Goldener Genuss

In Drinks am 9. Dezember 2010

Für Martini Gold spannte das italienische Traditionsunternehmen mit Dolce & Gabbana zusammen. Das schillernden Designer-Duo gestaltete die Flasche, die Verpackung und sorgte dafür, dass die Rezeptur u.a. mit Safran aus Spanien, Myrre aus Äthiopien und Ingwer aus Indien verfeinert wurde. Gesehen bei Globus delicatessa.

Edler Pfropfen

In Table-Beauties am 8. Dezember 2010

Die Flaschenverschlüsse Bacchus von der spanische Porzellanmanufaktur Lladró sind mit verschiedenen Tierköpfen geschmückt: Pferd, Einhor, Widder und Hahn. Die sprichwörtliche Krönung für jeden übriggebliebenen edlen Tropfen! Gesehen bei Townhouse Zurich.

Genuss-Würfel

In Good Food am 7. Dezember 2010

Spitzenköchin Tanja Grandits, ausgezeichnet mit mit einem «Guide Michelin»-Stern und 17 «Gault Millau»-Punkten, hat für Globus Delicatessa eine ganze Palette an fertigen Speisen, Gewürzmischungen und Marinaden kreiert, mit denen die Köstlichkeiten aus ihrem Restaurant Stucki in Basel nachgekocht werden kann. Unser Favorit: Entensalami mit Szechuan-Pfeffer & Pfefferminze, verpackt in kleine, appetitliche Würfel. Kaufinfos hier.

Guter Junge!

In Kitchen-Beauties am 3. Dezember 2010

Der Brotkasten Breadboy von der deutschen Traditionsfirma Wesco (gegründet 1867) ist allein schon wegen seiner Form ein absoluter Hingucker. Mit der Farbwahl kann man noch eins draufsetzen – etwas mit einem knalligen Gelb bis hin zu einem zarten Rosa. Man kann aber auch auf ein dezentes Weiss oder Chromoptik zurückgreifen. Nicht ganz unwesentlich: Der Breadboy hält Brot und Brötchen schön lange frisch. Kaufinfos hier.

Welcher Fisch darf auf den Teller?

In Service am 1. Dezember 2010

Der neue Einkaufs-Ratgeber für Speisefische von Greenpeace ist da. Karpfen und Forelle können bedenkenlos verzehrt werden. Gar nicht auf den Teller gehören Aal und Rotbarsch. Weitere beliebte Speisefische wie Kabeljau, Hering und Lachs sind nur eingeschränkt empfehlenswert. Hier sollte man auf die Kennzeichnung der Produkte achten: Fanggebiet und Fangmethode geben Auskunft, ob das Produkt aus einer nachhaltigen Fischerei stammt. Auf Basis wissenschaftlicher Daten über Fischbestände aktualisiert Greenpeace den Einkaufs-Ratgeber für Speisefische jedes Jahr. Im Vergleich zum vergangenen Jahr änderte sich beispielsweise die Bewertung für Pangasius und Sardine. Beide Fischarten stuft der aktuelle Ratgeber als nur noch eingeschränkt empfehlenswert ein.Den Einkaufs-Ratgeber als PDF gibt es hier.

*Foto: Teller-Set Poissons d’or von Bernardaud. Originalgetreu nach einem Entwurf von Jacques Bernardaud aus dem Jahre 1955 wird dieses Set von der französischen Traditionsmanufaktur inzwischen wieder aufgelegt.

Lauter bunte Schokolade

In Geschenke-Tipps, Sweets am 30. November 2010

Nun gibt es auch feine Schokolade vom En Soie. Die Tafeln wurden in Formen gegossen, die das Hasen-Logo des Zürcher Labels von Monique Meier-Leuthold tragen – ausserdem sind sie adrett und farbenfroh verpackt. Produziert wird die Schoggi von der Confiserie St. Jakob. Ein Teil des Erlöses fliesst zurück an das Behindertenwerk St. Jakob. En Soie, Strehlgasse 26, CH-8001 Zürich, Tel: +41442115902

Fritzzante!

In Drinks am 29. November 2010

Der Perlwein Müller Fritz Trocken entsteht aus der deutschen Traditionsrebsorte Müller-Thurgau. In Deutschland geriet diese jedoch in den 1980er-Jahren in Vergessenheit. Im Gegensatz zu Norditalien – dort setzte sich mit dem Siegeszug des Spritz auch der Muller Frizzante durch. In Anlehnung daran wurde wiederum in Deutschland vom Münchner Weinhändler Guido Walter und dem rheinhessische Winzer Jürgen Hofmann der Müller Fritz kreiert. Für die Herstellung werden nur gesunde, reife Trauben verwendet, was für einen unkomplizierten, erfrischend-fruchtigen Geschmack sorgt – aber kein Kopfweh am nächsten Tag bereitet. Auch Äusserlich überzeugt der Schaumwein – kürzlich wurde das Flaschen-Design mit zwei Preisen prämiert. Bezugsquellen hier.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 28. November 2010

Keine Zeit für Weihnachtsbäckerei oder einfach kein Händchen dafür? Die Natuaraplan Bio-Mandelgipfeli schmecken fast wie selbstgemacht. Der Mürbeteig besteht aus feiner Butter und edler Mandelmasse. Wenn das Gebäck aus dem Ofen kommt, erhält es eine süsse Butter-Glasur. Am besten auf der Zunge zergehen lassen! Jetzt bei coop erhältlich.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

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Grünes Gold

In Geschenke-Tipps, Good Food am 27. November 2010

Mitte November 2010 wurden die biologisch angebauten Oliven von den Gebrüdern Dino und Oliviero Lamioni von Hand gepflückt und im Chianti kalt gepresst. Dieses Olio Nuovo behält seine speziell grüne Farbe und vor allem den fruchtigen Geschmack nur für einige Monate, bis das Öl klar wird. Das 2010er-Öl ist nun bei Vollenweider Chocolatier Confiseur erhältlich.

Ingwer-Zitronen-Punsch

In Rezepte am 26. November 2010

Für 6 Personen, Zubereitungszeit: 15 Minuten

Ingwersirup: 80 g Ingwer (geschält 50 g) | 3 Zitronen | 6 EL Zucker | 8 EL Holundersirup | 4 EL Wasser

Pro Person und Tasse 5 EL Ingwer-Zitronen-Sirup und 1 Tasse heisses Wasser

Zubereitung:

1)   Den Ingwer schälen und etwas zerkleinern. Die Zitronen auspressen (sollte 120 ml Saft ergeben).

2)   Den Zitronensaft mit Zucker, Ingwer, Holundersirup und Wasser in einen Mixbecher geben und auf voller Stufe gut fünf Minuten mixen. Kurz stehen lassen, dann durch ein feines Sieb streichen, gut ausdrücken und kühl stellen.

3)   Für Punsch den Ingwer-Zitronen-Sirup in die Tasse geben und mit heißem Wasser auffüllen.

4)   Für Limonade einige Eiswürfel in ein hohes Glas füllen, den Ingwer-Zitronen-Sirup darüber geben, mit Mineralwasser auffüllen und mit einem Zitronenschnitz garnieren

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch «tibits at home», das Anfang Dezember erscheint (AT Verlag, gebunden, 144 Seiten). Vorbestellung hier.


Ein Muss, diese Mousse!

In Geschenke-Tipps, Good Food am 25. November 2010

Das Kult-Dessert der Achtzigerjahre ist zurück. Kaum eine Dinner-Party damals, die nicht ohne den süssen Schokoladen-Schaum endete. In Sterne-Restaurants wie in Hausfrauenküchen und Studenten-WG’s, die abenteuerlichsten Versionen wurden aufgetischt. Mit und ohne Rahm, mit Eigelb, nur mit Eiweiss, ganz ohne Eier. Mit dunkler, Milch- oder weisser Schokolade. Oder aus allem zusammen. Sogar vor Toblerone schreckte man nicht zurück. Je komplizierter das Rezept, desto exotischer das Resultat. Von steinhart bis flüssig, von sandig bis staubtrocken.

Die Nouvelle Cuisine und molekulares Kochen verdrängten dann die Mousse au chocolat für viele Jahre aus den Menükarten und Kochbüchern. Nun findet sie den Weg zurück auf unsere Teller. Der Convinience-Hype verlangt nach fertigen, nur wenige Tage haltbaren Kreationen, sie werden in Bechern oder gar Gläsern angeboten, natürlich auch in der Globus delicatessa. Zum Selbermachen gibt es dort nun eine besonders köstliche und einfache Variante vom Feinkost-Händler Saveurs Nobles. Das Ausgangsprodukt für die Schokoladenmischung wird von der renommierten Manufaktur Felchlin in Schwyz hergestellt, aus den raren und besonders schmackhaften Criollo Kakaobohnen aus Venezuela. Aus der Mischung eine wunderbar luftige und leichte Mousse au chocolat zu kreieren, ist kinderleicht und eine Sache von wenigen Minuten.

Mousse au chocolat Grand cru Saveurs Nobles, 250g Sfr. 19.90 (Einführungspreis bis Ende 2010) – erhältlich bei Globus delicatessa.

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Mixen wie Dita

In Drinks, Geschenke-Tipps am 24. November 2010

Dita Von Teese hat zusammen mit Cointreau ein Cocktail Coffret entworfen. Sanft eingebettet in weiche Stoffe befinden sich eine eigens gestaltete Flasche des traditionsreichen Orangenlikörs, zwei Cocktailgläser sowie ein pinkfarbener Cobbler-Shaker. Die Box hat auch ein Geheimfach mit einem passenden kleinen goldenen Schlüssel. My private Cointreau Coffret ist in exklusiven Geschäften wie beispielsweise Selfridges in London, 10 Corso Como in Mailand, A Propos in Berlin und Fred Segal in Los Angeles erhältlich.

Chez Hubertus

In Restaurants am 23. November 2010

Man nehme eine Beiz, deren grosse Tage etwas zurück liegen, entrümple sie, setze z.B. mit einigen sehr ansehnlichen Lampen ein paar neue Akzente und investiere vor allem in eine neue Küche und einen guten Koch. Diesem Muster folgend, enstanden während der letzten Jahre in Grossbritannien etliche sogenannte Gastro-Pubs. Auch auf dem Kontinent kommt man diesbezüglich langsam auf den Geschmack. Ein Belegexemplar: das Zürcher Hubertus Restaurant. Die in die Jahre gekommene Quartierlegende, die zuletzt als Kulturverein und schicke Ausgehdestination von sich Reden machte, ist nun Ort, an dem man sehr entspannt ausserordentlich gut essen kann. Küchenchef und Vorstandsmitglied Thomas Braunagel (bekannt von den Zürcher Restaurant-Institutionen Josef, Italia und  G27) setzt auf eine frische, saisonale, regional authentische Küche. So finden sich auf der Speisekarte Köstlichkeiten wie: Hackbraten von der Zürcher Wildsau an Portwein-Jus mit Herbsttrompeten und Cranberries dazu Rotchabis und Kartoffelstock oder Bierspätzli mit Grabser-Surchäs, geschmorten Zwiebeln und Apfelmus. Hubertus Restaurant, Letzigraben 101, CH-8003 Zürich, Reservationen unter: +41 79 962 13 65

Schön kitschig!

In Geschenke-Tipps, Shopping am 22. November 2010

Die Cookies, Cupcakes und Cakes von kitschcakes.ch sind nicht nur ein wahrer Hingucker – sie schmecken auch absolut köstlich. Kein Wunder, Sandra Müller-Jennings verwendet für Ihre Backkreationen nur ausgewählte Zutaten von bester Qualität wie z.B. Eier von den lokalen Bauern ihres Wohortes Orvin bei Biel. In puncto Themen, Farben und Formen der Patisserie kennt die gebürtige Kanadierin keine Grenzen. Egal ob Stiletto- oder Handtaschen-Cookies – gebacken wird, was die Kunden wünschen. Und wer gerne mal selbst solche Kunstwerke schaffen will, kann bei Sandra Back-Kurse belegen. Alle Infos hier.

Surf & Turf

In Rezepte am 21. November 2010

Rösches Wammerl und Flusskrebse mit zweierlei Kümmelsauce und buntem Kartoffel-Gröstl

Wammerl: 2 kg Schweinebauch (ohne Knorpel) | Salz | Kümmel | Pfeffer | Knoblauch | je 100 g Sellerie Karotte und Zwiebel

Den Schweinebauch am Vortag mit einem sehr scharfen Messer auf der Schwarte im Karomuster einschneiden, mit Salz, Pfeffer, Kümmel und einer zerdrückten Knoblauchzehe würzen und abgedeckt ziehen lassen. Das Wurzelgemüse mit Schale grob würfeln, in einen Bräter geben und das Wammerl zuerst auf der Hautseite mit Wasser angiessen. Zirka 40 Minuten im Backofen bei 160 Grad garen. Wenden, auf 190 Grad erhöhen und 2 Stunden garen. Sicherstellen, dass immer genug Wasser im Bräter ist. Schritt 1 sorgt für die Kruste, Schritt 2 für die Sauce. Den enstandenen Kümmeljus passieren, abschmecken und gegebenenfalls leicht abbinden.

Weisser Kümmelschaum: 30 g Schalotten | 150 ml Weisswein | 1 cl Champagneressig | 1 Messerspitze Kümmel | ½ Stück Sternanis | 200 ml Kochwasser vom Krebs | Salz, Cayennepfeffer | 100 ml Sahne | eiskalte Butter | Speisestärke

Schalotten anschwitzen, mit Weisswein ablöschen, einreduzieren lassen und mit Kochwasser auffüllen. Aromen dazugeben, etwas runterkochen lassen, die Sahne dazugeben, abschmecken, nach Belieben abbinden. Vor dem Servieren mit eiskalten Butterwürfeln aufmixen.

Kartoffelgröstl: 1,5 kg Grenaille-Kartoffeln | 0,5 kg violette Kartoffeln Butterschmalz | Salz | je 500 g weisser und grüner Spargel | 1 TL brauner Zucker | 100 ml Weisswein | Butter

Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser zu drei Vierteln gar kochen, mit der Schale in Scheiben schneiden. In der Pfanne mit Butterschmalz goldgelb braten und würzen. Den Spargel schälen, schräg in Stücke schneiden. In einer Pfanne den Zucker mit Butter leicht karamellisieren lassen, die Spargeln dazugeben, durchschwenken, würzen und mit einem Schuss Weisswein ablöschen.

Flusskrebse (vom Suppengang): Die Krebse im Kochwasser erwärmen, aber keinesfalls mehr kochen lassen.

Kartoffeln und Spargel vermengen und anrichten. Das Wammerl in zirka 4×4 Zentimeter grosse Würfel schneiden, die Krebse darum verteilen, mit den beiden Saucen nappieren, mit der Krebsnase dekorieren.

Rezept: Thomas Fesenmair, Golfclub Beuerberg am Starnberger See. Es stammt aus «ZuGast» – dem Bookazine für Kochen und Geniessen. Die neueste Ausgabe erscheint am 17. Dezember 2010 – mit vielen spannenden Themen, feinen Rezepten für die kalten Winterabende und einer wahren Dekorationsexplosion.«ZuGast» ist an vielen Kiosken und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitschriften- und Buch-Handel erhältlich. Oder man bestellt «ZuGast» zum Vorzugspreis von CHF 10 (statt CHF 16) oder € 6 (statt € 10) inkl. Versand und MwSt.: info@zugast.tv

Held des Abwaschs

In Kitchen-Beauties am 20. November 2010

Das Natural Rosemary Washing Up Liquid von Daylesford Organic besteht aus lauter biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen, die u.a. aus Kokosnussöl gewonnen wurden. Das Geschirrspülmittel ist unendlich sanft zu den Händen, riecht unglaublich gut nach Rosmarin – und die Flasche ist so hübsch, dass man sie nie im Küchenschrank verstecken würde. Kaufinfos hier.

«Geröstetes Baumnussöl»

In Good Food am 19. November 2010

Das hochwertige Baumnussöl aus dem Waadtland wird nach einer aufwändigen, Jahrhunderte alten Methode gewonnen. Für das «Huile de noix extra vierge» unter dem Patronat von Slow Food werden ausschliesslich Nusskerne von Schweizer Betrieben aus der nahen Umgebung verarbeitet. Die Nusskerne werden zerkleinert und gemahlen, bis eine feine, kompakte Masse entsteht. Diese wird bei einer Temperatur von zirka 80 Grad geröstet – erst dadurch entwickelt sich das unvergleichliche, intensive Aroma. Anschliessend wird die Masse schonend gepresst. All dies geschieht auf alten Maschinen und mit viel Handarbeit. Für die Gewinnung von 2 Litern feinstem Nussöl braucht es 10 Kilogramm Nüsse. Erhältlich bei coop.

Unwiderstehlich!

In Geschenke-Tipps, Sweets am 18. November 2010

Nicht nur zum Frühstück ein Hochgenuss – die neue Chocoladen Haselnuss-Crème von der Confiserie Sprüngli. Der hausgemachte Giandjua-Brotaufstrich ist ein kulinarisches Gipfeltreffen aus feiner Schweizer Chocolade und edlen Piemonteser Haselnüssen. Wer kann da wiederstehen!? Ab sofort erhältlich in den Sprüngli-Filialen und im Online-Shop.

Genuss in Gelb

In Good Food am 17. November 2010

Die Tomatensaison ist nun definitiv vorbei – auch wenn man in den Gemüseabteilungen der Supermärkte einen anderen Eindruck gewinnen könnte. Doch man muss ja nicht bis zum nächsten Jahr ganz darauf verzichten. Schliesslich gibt es auch konservierte Ware, die das derzeitige frische Angebot geschmacklich oft um Längen übertrumpft. Definitiv der Fall ist das bei diesen geschälten Gelben Tomaten (Pomodori pelati gialli), die aus Kampanien, vom Fusse des Vesuvs stammen. Sie sind schön mild und angenehm süss. Ideal zu delikaten Nudelsaucen oder zu leichten Fisch- und Fleischgerichten. Bestellinfos hier.

Orangen-Chili-Salz

In Geschenke-Tipps, Good Food am 16. November 2010

Die Special Edition Orange & Chili von Flor de Sal d‘Es Trenc ist eine herrliche Geschmacks-Kombination, die gut zu Geflügel oder mariniertem Fisch passt – aber auch Avocadosalat. Eine Haken hat die Sache leider. Im offiziellen Online-Shop ist die Sorte leider bereits vergriffen. Doch ab und zu finden sich noch letzte Bestände – zum Beispiel im hauseigenen Laden des Hotels Portixol in Palma de Mallorca, Tel: +34 971271800

Bitte drücken!

In Kitchen-Beauties am 15. November 2010

Mit dieser Zitronenpresse aus Silikon, die von Luki Huber für Lékué gestaltet wurde, erhält man mühelose kernenfreien Saft. Einfach eine Zitronenhälfte oben reinstecken und zudrücken. Werden nur ein paar Spritzer gebraucht, kann man die Presse nach dem Einsatz mit dem kleinen Deckel verschliessen. So bleibt die Hälfte über mehrere Tage im Kühlschrank frisch. Erhältlich im 2er-Pack bei hints+hunts, wo es passend dazu ein Rezept für ein sehr feines Zitronenrisotto nachzulesen gibt.

Das Gaucho Delux Beef

In Rezepte am 14. November 2010

Die Zubereitungsmethode «GAUCHO Delux» garantiert ein hervorragendes Stück Fleisch. Hierfür müssen nur folgende Kennzahlen beachtet werden: 10 Minuten kräftig anbraten, danach 25 Minuten bei 120 Grad im Ofen garen.

Das Fleisch wird am Stück zubereitet und erst zum servieren in Tranchen geschnitten. Durch diese Zubereitungsart bekommt das Fleisch eine schöne Kruste und wird innen saftig rosa. Zudem kann man es noch einige Minuten über das Garen hin aus warm halten.

Zutaten: 1 kg Filet, Entrecôte oder auch Huft (250gr pro Person) | Maldonsalz | 2 Esslöffel Erdnussöl (oder ein anderes, nicht kaltgepresstes Öl)

Zubereitung: Fleisch 1–1,5 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, auspacken, mit kalten Wasser abspülen und mit Haushaltspapier trocken tupfen. Mit reichlich Pfeffer würzen, mit Salz bestreuen. Eine Pfanne mit schwerem Boden, möglichst gerade so gross wie das Fleischstück, mit Erdnussöl (oder anderem Öl) heiss werden lassen. Es ist sehr wichtig, dass die Pfanne genügend vorge- heizt ist. (Herdplatte auf 80–85% der Leistung erhitzen, also Stufe 4 von 6)

Eine ungeschälte Knoblauchzehe leicht zerdrücken, beigeben. Gleichzeitig den Ofen auf 120° C vorheizen (Gitter mit Blech darunter). Fleisch nochmals trocken tupfen. Ins heisse Öl geben und während 10 Minuten auf allen Seiten anbraten. Während dem Braten das Fleisch immer wieder mit dem heissen Öl begiessen. Das Teil sollte am Schluss des Anbratens so aussehen, als ob es schon fertig wäre. Also mit einer schönen, kräftigen Kruste versehen sein.

Danach ab in den Ofen auf den Gitterrost. Teller auf das Blech darunter, falls Fleischsaft runter tropft. Tipp: Teller zum Vorwärmen mit in den Ofen geben. Nach 20 Minuten das Fleisch aus dem Ofen nehmen und 3–5 Minuten in Ruhen lassen. Falls notwendig, kann das Fleisch maximal 1 Stunde bei 60°C im Ofen warm gehalten werden. Dazu die Ofentüre solange öffnen, bis die Temperatur auf 60° C abgesackt ist.

Tipp: Wir Gaucho’s servieren jeweils das Fleisch in grossen Stücken. 1-Zentimeter- Tranchen sehen aber auch sehr schön aus. Unbedingt quer zu den Fasern schneiden! Die Schnittflächen vor dem Servieren mit zusätzlichem Salz be- streuen.

Beilagen: Als Beilagen passt eigentlich alles, was man mag. Wir empfehlen kräftige Salate (Rucola, Chiccorino rosse usw), italienisches Gemüse wie Cima di rapa oder Peperonata, feine Risotti oder ganz einfach Bratkartoffeln mit Rosmarin. Saucen braucht man zu diesem hervorragenden Fleisch eigentlich nicht.

Dieses Rezept stammt von Gaucho Delux Zürich. Das Entrecôte kann direkt im Gaucho.ch-Onlineshop bestellt werden. Das Fleisch stammt ausschliesslich von Black Angus Rindern, die ihr ganzes Leben lang die Weiten der argentinischen Pampa durchwandern. Die ständige Bewegung der Tiere sowie die abwechslungsreiche Kräuter-Kost machen das Gaucho Beef unverwechselbar zart, saftig und aromatisch. Zudem ist es garantiert frei von Hormonen, Wachstumsförderern und Antibiotika.

Messer für die Ewigkeit

In Kitchen-Beauties am 13. November 2010

Das Unternehmen Windmühlenmesser wurde 1872 von Robert Herder in Solingen gegründet – seit dem produziert man dort von Hand Messer in aussergwöhnlicher Qualität und Form. Im Gegensatz zu den meisten Messern von heute werden die Windmühlenmesser noch immer nach dem Prinzip des Solinger Dünnschliffes gefertigt. Der Schliffwinkel wird anders als heute üblich weit oben angesetzt. Die Klinge wird dünn geschliffen und läuft schlank und sehr spitz auf die Schneide zu.Das Ergebnis zeigt sich in der besonderen Schärfe und Schnitthaltigkeit. Kaufinfos hier.

tibits zum Nachkochen

In Books, Geschenke-Tipps am 12. November 2010

Lange mussten tibits-Fans auf dieses Buch warten. Immer wieder erkundigten sich treue Gäste beim Vegi-Restaurant, wie es beispielsweise sein Dal mit Blattspinat, den Apfel-Ingwer-Salat mit Tofu oder den Bulgursalat mit Cocobohnen zubereite. Doch die tibits Chefköche liessen sich nicht in die Töpfe blicken und hüteten die Rezepte wie ihre Augäpfel. Zur Feier des 10 Jahre Jubiläums haben sich die tibits Erfinder Reto, Daniel und Christian Frei und Rolf Hiltl entschlossen, ihren Gästen ein ganz spezielles Geschenk zu machen. Auf 144 Seiten präsentieren die Gründer erstmals 50 der beliebtesten tibits-Rezepte. Saisonal gruppiert und mit stimmungsvollen Bildern präsentiert, sind alle Rezepte leicht verständlich formuliert und einfach umzusetzen. «tibits at home» erscheint pünktlich zum Jubiläum in der ersten Dezemberwoche 2010 und wird zu einem Preis von CHF 45.00 im Buchhandel und allen tibits Restaurants erhältlich sein. Vorbestellungen werden bereits jetzt auf tibits.ch entgegengenommen.

Herbstliche Luxemburgerli

In Sweets am 11. November 2010

Wir stecken mitten in der Marroni-Saison – das macht sich auch bei der Confiserie Sprüngli bemerkbar. Luxemburgerli-Fans können sich diesen Monat nämlich auch an der Sorte Marron laben. Sieht nicht nur köstlich aus –  schmeckt auch so. Bis 6. Dezember 2010 in den Verkaufsgeschäften und im Onlineshop erhältlich.

Hommage an die Kronenhalle

In Books am 10. November 2010

Ein mythenträchtiger, weltberühmter Ort: die Kronenhalle in Zürich, die seit 1924 zum Essen und Trinken, vor allem aber zum Erzählen einlädt. Das Buch Ich bin an wenigen Orten daheim vereint vierzehn Geschichten über eine Legende. Künstler wie Marc Chagall, Andy Warhol oder Joan Miró, Filmregisseure wie Federico Fellini oder Michelangelo Antonioni, Schriftsteller wie Max Frisch, James Joyce oder Friedrich Dürrenmatt, Berühmtheiten wie Harry Belafonte, Tomi Ungerer und Loriot haben hier gesessen, diskutiert, gegessen, getrunken, gelacht und wichtige Impulse für ihre Arbeit erhalten. Die Kronenhalle ist bis heute eine Art Zufluchts- und Anregungsort geblieben, dem die Liebeserklärungen in diesem Band gewidmet sind. Mit Texten von Sibylle Berg, Barbara Bongartz, Urs Faes, Michel Mettler, Klaus Merz, Martin Mosebach, Adolf Muschg, Ilma Rakusa, Alain Claude Sulzer, Daniel Zahno u.a. – erschienen bei weissbooks w., Online-Bestellung hier.

Der Wassersparer

In Geschenke-Tipps, Kitchen-Beauties am 9. November 2010

Schon gewusst? Bei einer Minute Händewaschen an einem konventionellen Hahn, verbraucht man etwa 12 Liter Wasser. Mit einem AquaClic halbiert man den Wasserverbrauch im Handumdrehen auf 6 Liter. Das kleiner Helferlein kann man an jeden Wasserhahn schrauben und es sorgt für einen vollen, weichen Wasserstrahl. Es spritzt nicht, und man merkt gar nicht, dass nur die Hälfte Wasser fliesst. Gesehen bei rrrevolve.ch

Tasmanischer Pfeffer

In Good Food am 8. November 2010

Es gab eine Zeit vor dem Foodscouting. Gerade die Jahre davor – ich hatte mir ein längeres Sabatical erlaubt – werden mir immer in bester Erinnerung bleiben. Nach ausgedehnten Reisen durch Asien und Ozeanien blieb ich in Australiens Sonnenstaat Queensland hängen. Beschäftigung war schnell gefunden. Der Rektor am College in Brisbane – mein Englisch brauchte ein Upgrade – war überglücklich über meine Idee, mit Gruppen von Studenten in die Wildnis zu fahren. Das hielt sie an den Wochenenden fern von Bars und Nightclubs. Dabei suchte ich anfangs nur Mitfahrer, um die hohen Kosten für die schweren Fahrzeuge aufzuteilen. Innert Kürze entwickelte sich ein veritables Business daraus. Mit 20 Kids in zwei grossen Landrovern, vollgepackt mit Verpflegung für fünf Tage, ging es los. Cooloola-Section- und Lemington-Nationalpark, Fraser- und Moreton Island. Geschlafen wurde unter freiem Himmel, gegessen wie im Sterne-Restaurant. Ich war Fahrer, Reiseleiter, Sanitäter und Koch in Personalunion, dreimal täglich wurde gekocht, abends jeweils ein Fünfgänger, selbst gefangene Krabben, auch mal ein Trüffelrisotto oder ein Känguruh-Filet. Gewürzt mit tasmanischem Pfeffer.

Dieses, dem Australischen Bush-Food zugeordnete Gewürz entdeckte ich während jener Zeit auf Aboriginal-Land, an einem kleinen Stand am Strassenrand, hinter dem ein paar Ureinwohner hockten. Sie verwendeten ihn früher nicht nur zum Aromatisieren von Emu-Burgern und Wombat-Steaks, sondern vor allem für Heil-Zwecke.

Sein anfangs leicht süsslicher Geschmack lässt nicht auf Pfeffer schliessen, die Schärfe folgt jedoch rasch, weicht dann aber einer eigenartigen Taubheit im Mund, ähnlich wie beim chinesischen Szechuan-Pfeffer. Am besten verwendet man ihn gemahlen, am Tisch. Die Produktion ist winzig, sechs Tonnen jährlich, das allermeiste davon wächst in Tasmanien, in den kühlen Regenwäldern des Wild Forrest Park und des Craddle Mountain National Park.
Jahre später, schon im Dienste der ***delicatessa, besuchte ich in Tasmanien einen Farmer, der uns exquisites Lamm lieferte. Natürlich wollte ich auch diesen exklusiven Pfeffer beschaffen und reiste in den unberührten Westen. Das hiess, den Bildern im eigenen Kopf hinterherzureisen. Sich an einen Ort zu begeben, von dem man schon verführt ist, ohne ihn wirklich gesehen zu haben. Verführt von Bildern, Büchern und Filmen. In die zeitlose, verwunschene Stimmung dieser grossartigen Landschaft eintauchen. Karge Gebirgsmassive und tiefgrüne Wälder entdecken, in Täler blicken, auf deren Grund sich wilde Bäche hinabstürzen. Es ist eine Natur, in deren selbstvergessene Majestät man eintreten möchte.

Es gibt nur eine Handvoll Menschen, die sich auf die Suche nach den Beeren dieses Pfefferstrauchs machen. Geerntet wird ähnlich den Heidelbeeren, mit einer Art Kamm die Beeren abgestreift und dann getrocknet. Die Verfügbarkeit ist leider beschränkt, eine scharfe Exklusivität eben.

Tasmanischer Pfeffer, ganz, 25 Gramm, 9.90 CHF bei Globus ***delicatessa

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Auch von diesem Autor: «Bushman’s Revenge Chilisauce»«Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue» und «Sonne im Glas»

I want candy

In Geschenke-Tipps am 7. November 2010

Die Produkte von PonyHütchen sehen unglaublich appetitlich aus und duften herrlich – diese Herzen zum Beispiel nach Feigen, Passionsfrucht, süssem braunem Zucker und Vanille. Reinbeissen sollte man jedoch trotzdem nicht, da es sich nämlich um ein Kosmetik-Produkt, genauer gesagt um einen Schaumbad-Zusatz handelt. Seit 2008 produziert PonyHütchen in liebevoller, qualitativ hochwertiger Manufakturproduktion in Zürich Candy Cosmetics. Dekorative Kosmetik wie über 80 verschiedener Lidschattenfarben, Lipbalms, Puder & Blushs und die allersüssesten Produkte für Bad & Dusche, die es gibt: Cupcakes, Pralinen & Bonbons zum Baden. Bunt, kitschig und vor allem immer lecker und nie langweilig. Erhältlich im PonyHütchen Store: Luisenstrasse 19, 8005 Zürich oder im Online-Shop.

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Der Sandwich-Käfig

In Kitchen-Beauties am 6. November 2010

Mit diesem Sandwich Cage kann man in den Toastern der britischen Firma Dualit im Handumdrehen zum Beispiel köstliche Käse-und-Tomaten-Toasts fabrizieren. Einfach Toastbrot etwas buttern, mit Zutaten füllen, würzen, zuklappen, nach Belieben toasten – und geniessen. Im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

It’s tea time!

In Geschenke-Tipps, Service am 5. November 2010

Vom 6. November 2010 bis 27. Februar 2011 wird in der Lobby des Dolder Grand in Zürich der traditionelle English Afternoon Tea zelebriert.  Das Angebot: Traditional English Afternoon Tea, Auswahl an Mini-Sandwiches, Scones und Süssspeisen sowie ein breites Teeangebot für CHF 59.00 pro Person. Oder: Grand English Afternoon Tea, ebenfalls eine Auswahl an Mini-Sandwiches, Scones und Süssspeisen sowie ein breites Teeangebot und 1 Glas Champagner für CHF 72.00 pro Person. Jeweils samstags und sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie Freitag, 24. Dezember 2010. Nebenbei sorgt die Harfenspielerin Désirée Dell’Amore in der Vorweihnachtszeit für stimmungsvolle Momente. Und am Sonntag, 7. November, zeigen Models der Zurich Fashion Days Mode des Designers Tran Hin Phu. Reservation: +41 44 456 60 00

Weniger Plastik

In Drinks am 5. November 2010

Evian lanciert eine neue eco design-Flasche. Diese enthält 11% weniger Plastik und lässt sich dadurch leichter falten. Sie erleichtert damit den Schweizer Konsumenten und Konsumentinnen, die bereits unter den weltweit höchsten Recyclingquote von 81% noch weiter zu steigern. Auch beim Material der Flasche tut sich etwas: Der Anteil an recycletem PET wird 2011 von derzeit 25% auf 50% erhöht. Mehr Infos zum Umweltengagement von Evian hier.

Vermmmmmmicelles

In Good Food, Shopping am 4. November 2010

Bei «coop naturaplan» hat man sich für die Produkt-Serie Monats-Jogurt diesmal die Sorte Vermicelles-Vanille ausgedacht: Erfrischender Biojogurt geerdet mit einem Hauch von Kastanie und Vanilleextrakt. Wirklich eine feine Sache! Nur im November erhältlich – 4×150 g für CHF 3.95.

Der Fleischhimmel

In Shopping am 3. November 2010

GAUCHO Delux hat an der Bederstrasse 77 in Zürich einen Shop für Fleischliebhaber und Heimweh-Argentinier eröffnet. Von Beef-Edelstücken, über würzige Chimichurri-Saucen, «Quilmes» Bier, argentinische Weine und «Dulce de Leche» (der argentinische Inbegriff von Süss), findet man alles, was das Gaucho-Gourmet-Herz begehrt. Für eilige Stadtzürcher Beef-Fans, die keine Zeit haben, an der Bederstrasse vorbeizuschauen, gibt es im Online-Shop neu auch eine Express-Auslieferung per Velokurier.

Gegrillte Garnelenspiesse

In Rezepte am 2. November 2010

Für 4-6 Portionen

900 g mittelgrosse Garnelen, ungeschält gewogen
3 1/2 EL Olivenöl extra vergine
3 1/2 EL Pflanzenöl
75 g feine, trockene, ungewürzte Semmelbrösel
1/2 TL sehr fein gehackter Knoblauch
2 TL sehr fein gehackte Petersilie
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Garnelen schälen un den dunklen Darm entfernen. In kaltem Wasser waschen und gründlich trocken tupfen. Die Garnelen in eine grosse Schüssel geben. So viel Oliven- und Pflanzenöl zu gleichen Teilen sowie Semmelbrösel hinzufügen, dass die Garnelen rundherum gleichmässig, aber dünn bedeckt sind. Eventuell benötigen Sie nicht die gesamte Menge Öl oder bei vielen sehr kleinen Garnelen doch etwas mehr. Wichtig ist nur, dass Oliven- und Pflanzenöl zu gleichen Teilen zugegeben werden. Gehackten Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen und die Garnelen sorgfältig wenden, damit sie gut damit überzogen sind. Mindestens 20 Minuten, aber höchstens 2 Stunden bei Zimmertemperatur in der Panade ziehen lassen. Den Grill mind. 15 Minuten vorheizen bzw. einen Holzkohlengrill so rechtzeitig anzünden, dass sich vor dem Grillen weisse Asche bilden kann. Die Garnelen dicht nebeneinander auf Grillspiesse stecken. Ein Ende der Garnele nach innen biegen, so dass der Grillspiess die Garnelen an drei Stellen durchbohrt. So können sie nicht verrutschen, wenn Sie den Spieß auf dem Grill umdrehen. Die Garnelen dicht an der Hitzequelle kurz grillen. Das dauert, je nach ihrer Grösse und der Intensität der Hitze, ungefähr 2 Minuten auf der einen und 1 1/2 Minuten auf der anderen Seite. Sie sollten eine dünne, goldene Kruste bekommen. Sehr heiss servieren.

*Aus dem Buch: Die klassische italienische Küche von Marcella Hazan.Die Autorin gilt als die internationale Expertin für die klassische italienische Küche. Der Band enthält über 450 traditionelle Rezepte für die perfekte Zubereitung der landestypischen Spezialitäten. Ein umfassendes Handbuch für Hobbyköche und Profis, mit vielen Anweisungen und Ratschlägen für Produkte, Techniken und Zubereitungsarten. Erschienen bei Edition Rolf Heyne. Bestellinfos hier.

Der feine Schwarze

In Drinks, Geschenke-Tipps am 1. November 2010

Tea Palace London wurde in Notting Hill gegründet und ist inzwischen nach Covent Garden gezogen. Nichts geändert hat sich an der hervorragenden Qualität der Tees. So wurde Royal London Blend zum fünfjährigen Geburtstag des Unternehmens kreiert – eine Mischung aus feinsten Single-Estate-Schwarztees. Bestellinfos hier.

Kunstvoll verpackt

In Geschenke-Tipps am 31. Oktober 2010

Die Schokoladen vom K.u.K. Hofzuckerbäcker Demel aus Wien sind prima Präsente – und dank der farbenfrohen Verpackungen, kann man sich das Geschenkpapier getrost sparen. So wird zum Beispiel diese feine, zartschmelzende Milchschokolade mit geriebenen, gerösteten Haselnüssen in einer Papierschleife nach einem Entwurf von Federico von Berzeviczy-Pallavicini verkauft. Wer es nicht ins Demel-Haupthaus, Kohlmarkt 14 in Wien schafft, kann auch im Online-Shop ordern.

Bewusster Fischgenuss

In Shopping am 30. Oktober 2010

Beim Fischkauf sollte man auf Art und Herkunft des Fisches achten. Eine gute Wahl sind Hering und Seelachs aus dem Nordostatlantik, Dorsch aus der Ostsee, sowie Lachs und Forelle aus Bio-Zucht. Dagegen sollte man auf Rotbarsch, Dorade aus dem Mittelmeer, Pangasius oder tropische Garnelen lieber verzichten. Dies geht aus einem neuen WWF-Einkaufsratgeber hervor. Darin bewertet die Umweltstiftung handelsübliche Fischarten nach ökologischen Kriterien wie Bestandsentwicklung und Fangmethoden. 20 Arten gelten demnach als gute Wahl, 13 als zweite Wahl, 29 fallen in die Kategorie «Lieber nicht».  Den Einkaufsratgeber Fische und Meeresfrüchte ist online - aber auch als kostenfreie App für iPhone und Smartphone erhältlich.

Dunkles Glück

In Geschenke-Tipps am 29. Oktober 2010

Zugegeben – mann muss dunkle Schokolade schon mögen, um die Naturplan Bio Truffes noir richtig geniessen zu können. Schliesslich bestehen diese aus dunkler Ganache mit 71 Prozent Kakaobestandteilen umhüllt mit Schokolade und Kakaopulver. Jetzt saisonal bei coop erhältlich.

Schickes Ketchup

In Good Food am 27. Oktober 2010

Bei ihrem Tomaten-Ketchup haben die Macher von Daylesford Organic einfach alles richtig gemacht. Damit ist nicht nur die schicke Flasche gemeint – auch die inneren Werte überzeugen. Keine künstlichen Farbstoffe oder Geschmacksverstärker sind drin – dafür feine Bio-Zutaten und raffinierte Gewürze wie zum Beispiel etwas Nelke. Ein Gedicht! Bezugsinfos hier.

Wo gehobelt wird, …

In Kitchen-Beauties am 26. Oktober 2010

Ob Trüffel, Parmesan oder Schokolade – dank der verstellbaren Klinge aus Edelstahl, kann man mit diesem Gourmethobel vom Traditionsunternehmen Zassenhaus hauchdünne Scheiben oder feine Raspeln fabrizieren. Das Holz ist übrigens nachhaltig angebaute Akazie. Kaufinfos hier.

Marzipan aus Berlin

In Geschenke-Tipps, Shopping am 25. Oktober 2010

Das Rezept für Original Königsberger Marzipan ist schon seit über 100 Jahren im Besitz der Familie Wald. Verwendet werden nur natürliche Zutaten der allerbesten Qualität. Die Produkte enthalten keinerlei Konservierungsstoffe und der Zuckeranteil ist sehr gering gehalten. Die täglich frisch hergestellten Marzipan-Späzialitäten kauft man am besten direkt vor Ort im charmanten Laden der Walds im Berlin-Charlottenburg (Pestalozzistr. 54a) – man kann aber auch via Online-Shop ordern.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 24. Oktober 2010

Das Birchermüesli von Biomilk ist praktisch wie selbst gemacht – aber mit dem entscheidenden Vorteil, dass man es fertig kaufen kann. Die kleine Milchmanufaktur aus Münsingen (BE) setzt schon seit 20 Jahren auf Bio. Und auch ins Müesli kommen nur erlesene Zutaten: Dinkel-Flocken, satte 40 % Früchte (entweder rote Beeren oder gelbe, exotische Früchte) und ein bisschen Joghurt und Crème fraîche. Kaufinfos hier.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Der Heissmacher 2

In Kitchen-Beauties am 23. Oktober 2010

Es ist nicht einfach, Wasserkocher zu finden, die qualitativ etwas taugen und dabei so ästhetisch sind, dass man sie nicht in der Küche verstecken muss. In jeder Beziehung vorzeigbar ist hot.it – gestaltet von Designer Wiel Arets für Alessi. Der Kocher besteht aus Edelstahl 18/10. Griff und Deckel aus schwarzem, thermoplastischem Harz – und es passen 1.4 Liter Wasser rein. Im Fachhandel erhältlich.

Mehr zum Thema auf Speiselift.com: Der Heissmacher 1

Ahoi!

In Table-Beauties am 22. Oktober 2010

Cruise-ship-Chic für den Frühstücks-Tisch. Diese Tasse mit einem maritim-inspiriertem Design, stammt aus einer Geschirrserie mit dem passenden Namen Nautical. Sie wird komplett in Stoke-On-Trent, England gefertigt und ist handbemalt. Gesehen bei Liberty, Great Marlborough Street, London W1B 5AH

Tessiner Klosterkuchen

In Rezepte am 21. Oktober 2010

Für eine Gratinform von 24 cm Durchmesser

4 EL Olivenöl | 1 grosse Zwiebel, fein gewürfelt | 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt | 20 g getrocknete Steinpilze | 800 g Spinat |120 g altbackenes Brot, gewürfelt | 1 dl / 100 ml Rahm | 3 Eier | 100 g Bergkäse, fein gerieben | 100 g Bergkäse, gewürfelt | frisch gemahlener Pfeffer | Muskatnuss

1.  Steinpilze 10 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen, ausdrücken und hacken.

2.  Brot im Rahm einweichen, dann zerpflücken.

3. Spinat tropfnass in den Kochtopf geben, bei starker Hitze zusammenfallen lassen, in einem Sieb abtropfen und auskühlen lassen, Spinat gut ausdrücken und fein hacken.

4. Zwiebeln und Knoblauch im Olivenöl andünsten, Steinpilze mitdünsten, Spinat ebenfalls mitdünsten. Brot, verquirlte Eier und Käsewürfelchen unter die Spinat- Pilz-Masse rühren, würzen. Spinatmasse in die eingefettete Form füllen, geriebenen Käse darüberstreuen.

5. Klosterkuchen in der Mitte in den auf 180 °C vorgeheizten Ofen schieben und 40 bis 50 Minuten backen.

Aus «Die besten Schweizer Rezepte und ihre Geschichten» von Alfred Haefeli – Älplermagrone, Capuns, Öpfelbröisi und Zwiebelwähe laden ein in die  wunderbare Schweizer Genusswelt. Die bodenständigen Schweizer Rezepte stammen aus der Küche der armen Leute, die das Wenige, das sie hatten, umso mehr genossen. Aber auch in Klöstern und  Bürgerhäusern wurden viele unwiderstehliche Rezepte der Schweizer Naturküche kreiert. Von Geschichten und Bräuchen rundherum erzählen die persönlichen Texte des Herausgebers. Jedes Rezept ist ganzseitig abgebildet und auch von ungeübteren Köchen gut nachzukochen. Erschienen im Fona Verlag (29.90 CHF) – zur Direkt-Bestellung.

Speisekammer-Beauty

In Geschenke-Tipps am 20. Oktober 2010

Schon zum zweiten Mal hat die britische Supermarkt-Kette Marks & Spencer’s die finnisch-englische Designerin Sanna Annuka damit beauftragt, eine spezielle Weihnachts-Blechdose für ihre Swiss Biscuit Collection zu entwerfen. Das Resultat? Umwerfend schön! Für den nächsten London-Besuch auf jeden Fall als Must-buy-Mitbringesel vormerken.

Luxemburgerli on the go

In Service, Shopping am 20. Oktober 2010

Mit der Luxemburgerli-App fürs iPhone kann man jetzt einfach und spontan seine persönliche Lieblingsmischung zusammenstellen und gleich als Geschenk oder zum selber Geniessen versenden. Es sind immer die aktuellsten Aromen verfügbar und es gibt sogar kostenlose Grusskarten dazu. Praktisch: Eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht notwendig – ausserdem gibt es eine sichere integrierte Kreditkartenzahlung. Jetzt bei iTunes.

Vom Bauernhof, da komm ich her

In Service am 19. Oktober 2010

Mit der neuen «Naturaplan-ID» auf Bio-Gemüse und -Früchten von coop können per Computer oder Handy von nun an der Produzent und dessen Hof ausfindig gemacht werden. Dort erfährt man mehr über die Bauernfamilie und kann sich rasch und unkompliziert über die Art der Bewirtschaftung informieren. Mehr Infos hier.

Very Warhol

In Drinks, Shopping am 18. Oktober 2010

Andy Warhol soll ein Fan von Dom Pérignon gewesen sein – er widmete der Champagnermarke aus dem Haus Moët & Chandon sogar einmal in einen Tagebucheintrag. Dieser speziellen Beziehung zollt man nun mit einer Hommage an den Pop-Art-Künstler Tribut. Inspiriert von Warhols typischer Farbgestaltung wurden in Zusammenarbeit mit der Londoner Central Saint Martins School die Flaschenetiketten und die Verpackung neu gestaltet. Die Limited Edition ist in ausgesuchten Geschäften erhältlich.

Der Warmhalter

In Geschenke-Tipps, Table-Beauties am 17. Oktober 2010

Ob Tee- oder Kaffe-Kanne, Brötchen oder Frühstückseier – mit dieser Leinen-Teehaube (tea cosy) von Svenskt Tenn aus Stockholm bleibt alles schön lange warm. Erhältlich mit verschiedenen Designs von Josef Frank. Unser Favorit: Teheran White (Abbildung). Kauf-Infos hier.

Schmackhafte Nachhaltigkeit

In Service, Shopping am 16. Oktober 2010

Den Machern des Online-Shops Casa Gusta reicht es nicht, nur Feinkost aus biologischer oder biodynamischer Herstellung zu verkaufen. Auch das ganze Drumherum wird möglichst nachhaltig angegangen. So werden Verpackungen, vermieden, wo immer es geht. Die Etiketten und alle anderen gedruckten Materialien sind umweltfreundlich. Der Server für die Rechner bezieht den benötigten Strom ausschliesslich auch regenerativen Energiequellen. Ausserdem werden die Produkte von Casa Gusta klimafreundlich mit DHL GoGreen versendet. Was es ausser diesem 24-Monate-gereiften Bio-Parmigiano-Reggiano noch alles zu kaufen gibt: hier.

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Wein im Abo

In Drinks, Service am 15. Oktober 2010

Wer gerne neue Weine entdeckt, sollte sich ein Wein-Abo der Schuler St. Jakobskellerei zulegen. Sechs Mal im Jahr bekommt man ein Paket mit jeweils vier Weinen, die von Chefoenologe Andreas Florin sorgfältig ausgesucht werden. Preis pro Paket: Maximal 90.- CHF. Als Willkommensangebot gibt es zur Zeit eine Zusammenstellung von edlen Tropfen des Weinguts Tenute Girolamoaus in Apulien inklusive einiger Extras. Mehr Infos hier.

Restaurants neu entdecken

In Service am 14. Oktober 2010

Wohin zum Lunch? Die täglich wiederkehrende Frage in vielen Büros. Lunchgate.com erleichtert die Entscheidung – und das nicht nur fürs Mittagessen. Auf dem Portal erwachen Restaurants dank 360° Panorama Bildern zum Leben.  Die Besucher erfahren den Raum und erleben seine Atmosphäre, bevor sie überhaupt einen Fuss ins Lokal gesetzt haben.  Mit Lunchgate erhält der Gast ausserdem tagesaktuelle Informationen wie Mittagsmenüs von Restaurants in seiner unmittelbaren Umgebung. Lieblings-Lokale können als Favoriten definiert und deren Mittagsmenüs täglich um 10.30 Uhr per Email erhalten werden. Das Angebot ist auch unterwegs mit iPhone und iPad nutzbar. Mit dem eingebauten GPS wird zunächst der eigene Standort ermittelt, dann werden wahlweise die Restaurants in der Nähe aufgezeigt, oder der Gast kann über eine Suchfunktion in irgendeiner Stadt zum Beispiel alle Pizzerias oder gut bürgerlichen Lokale suchen. In Kürze werden die Restaurants auch über iPhone im Panorama-Modus sichtbar sein. Mehr Infos hier.

Edle Knolle

In Good Food am 14. Oktober 2010

«Pommes de terre Waycha» ist eine Kartoffelsorte mit einem sehr feinen Kastanienaroma. Ursprünglich stammt sie aus den Anden, wo sie schon seit Urzeiten zu den Grundnahrungsmitteln der Indios gehört. Inzwischen wird die edle Knolle in kleinen Mengen und mit viel Aufwand in der Schweiz angebaut. Erhältlich bei von Migros Sélection.

Jetzt wird gemostet

In Drinks am 13. Oktober 2010

Zurzeit laufen die Maschinen in den RAMSEIER-Mostereien auf Hochtouren. Die Schweizer Traditionsmarke feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Von Anfang an stand die Naturreinheit der Säfte im Zentrum. Auch heute noch werden sämtliche Produkte der Marke RAMSEIER ohne Zuckerzusätze und künstlichen Zusatzstoffe produziert. Nach wie vor wird die ganze Wertschöpfungskette in der Schweiz generiert. Die Äpfel und Birnen kommen ausschliesslich von Bauern aus der ganzen Schweiz. Die Mostverarbeitung wird in Hitzkirch (LU), Sursee (LU), Kiesen (BE) und Oberaach (TG) vorgenommen. Die Veredelung und Abfüllung wird in Sursee und Kiesen finalisiert. RAMSEIER ist somit durchwegs ein Schweizer-Produkt. Und wie ist die Qualität des diesjährigen Most-Obsts? «Dieses Jahr fiel die Obsternte der klimatischen Verhältnisse wegen nicht so üppig aus wie im letzten Jahr. Bezüglich der Qualität des Schweizer Mostobsts lässt sich jedoch generell eine sehr positive Entwicklung festhalten», so Jürg Emmenegger, Brand Manager RAMSEIER. Mehr Infos hier.

Green power!

In Drinks am 13. Oktober 2010

«matcha organic super power green» von teapigs ist hochkonzentriertes Pulver aus japanischem Grünem Tee, das 137 Mal mehr Antioxidantien besitzt, als herkömmlicher Grüner Tee. Statt es aufzubrühen, kann man es einfach in Saft auflösen oder sogar Kekse damit backen. Hollywood-Stars wie Gwyneth Paltrow und Eva Longoria sollen schon grosse Matcha-Fans sein. Wer mag es ihnen verdenken, schliesslich soll es zu mehr Energie verhelfen, die Laune heben und den Stoffwechsel anregen. Kaufinfos hier.

Mehr «koriander» in München

In Travel am 12. Oktober 2010

«Ehrliche vietnamesische Familienküche» verspricht das inzwischen fünf Jahre alte Münchner Restaurant «koriander» auf seiner Webseite. Es scheint etwas dran zu sein an dem Versprechen. Zumindest ist man gut beraten, vor einem geplanten Besuch zu reservieren, so gross ist zu manchen Zeiten der Andrang. Nun gibt es eine zweite Filiale in München, die den Namen «koriander too» trägt. Auch dort werden in einem herrlich unaufdringlichen Ambiente auf einer kleinen, aber feinen Speisekarte Gerichte wie grüner Mangosalat mit Ente, karamellisiertes Schwein mit Wachteleiern und Wasserspinat oder gegrillter Fisch mit Ingwerdip angeboten. «koriander too», Einsteinstrasse 113, 81675 München, Tel: +49 / 89 / 457 09 107

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Der kleine Schwarze

In Geschenke-Tipps, Kitchen-Beauties am 11. Oktober 2010

Dieser Hand-Mixer von bodum ist handlich klein und dank der schwarzen Farbe äusserst elegant. Kein Grund, ihn zu unterschätzen. Er eignet sich nicht nur zum Rahm schlagen – sondern nimmt es auch jedem Brot- oder Kuchenteig auf – Kartoffelpüree gehört ebenfalls zum Repertoire. Wer es doch lieber bunt mag: Bistro (so sein Name) gibt es noch in sechs anderen Farben. Kaufinfos hier.

Bumann, das Kochbuch

In Books, Geschenke-Tipps am 10. Oktober 2010

Die Chesa Pirani in La Punt im Engadin wurde im Jahr 1750 von Petrus Conradinus Pirani als Patrizierhaus erbaut. Ende der 1970er-Jahre wurde sie behutsam zum Gourmestaurant umgebaut. Auf rund 40 Sitzplätzen, verteilt in vier Original Engadiner Arvenholz-Stuben, bieten Daniel Bumann und sein kleines Team je nach Jahreszeit Produkte allerhöchster Qualität und Frische an: Fleisch von den Bauern aus der Nachbarschaft gehört ebenso zur Speisekarte wie im Sommer Fische aus dem jungen Inn, der am Hause vorbeifliesst, oder im Herbst Wild aus heimischer Jagd. Eine Besonderheit des Hauses ist das legendäre Safranmenü. Als Schweizer Unikat wächst dieses Gewürz allein in jener Walliser Berggemeinde oberhalb von Brig / Naters, aus welcher Ingrid Bumann stammt. Dank seiner feinen und delikaten Safrankombinationen wird Bumann von den Testessern des Landes auch gerne »König des Safrans« genannt. Bumann, das Kochbuch (Collection Rolf Heyne) – erhältlich ab 18. November 2010.

Die perfekte Wasserflasche

In Kitchen-Beauties am 9. Oktober 2010

Ideal für Bergwanderungen – aber auch für den Alltag: Die SoftBottle von platypus (hergestellt in Seattle, USA) ist der Inbegriff von Flexibilität. Sie passt in jeden Getränkehalter und in runde oder flache Taschen. Im leeren Zustand lässt sie sich einfach aufrollen und überall verstauen und sie wiegt 80 % weniger als feste Trinkflaschen. Der Hersteller gibt ausserdem eine Clean-Taste Guarantee für geschmacksneutrales Trinkvergnügen und das Material ist völlig BPA-frei. In verschiedenen Farben und Grössen im Fachhandel erhältlich.

Purer Genuss

In Drinks am 8. Oktober 2010

In den späten 1990er Jahren hat sich der Künstler und Avantgardist Dieter Meier («Yello») seinen langjährigen Traum erfüllt: Im argentinischen Mendoza erwarb er ein Weingut in der Grösse von 380 Hektaren, wovon bis heute rund 120 Hektaren bepflanzt sind. Meier setzt voll und ganz auf Weine aus kontrolliert biologischem Anbau. Er selber nennt seine Weine rein und ehrlich. Der Puro von Dieter Meier ist ein Blend aus Malbec, Cabernet Sauvignon und Merlot oder ein sortenreiner Malbec. Kaufinfos hier.

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Die schnelle Nummer*

In Shopping am 7. Oktober 2010

Diese Kürbis-Ingwersuppe wurde von André Heiniger, dem Patron des Gourmetrestaurants Ilge, Arnegg bei Gossau SG (17 «Gault Millau»-Punkte), kreiert. Genau das richtige für kühle Herbstabende. Gesehen bei Globus delicatessa.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Schöner Einkaufen

In Shopping am 6. Oktober 2010

Aus Flaschen werden Taschen. Coop lanciert die erste Einkaufstasche aus 100 % Recyclingmaterial. Durch die Verwendung von gebrauchten PET-Flaschen werden jährlich rund 530 Tonnen Treibhausgase und 238′ 500 Liter Erdöl eingespart. Die Umweltbelastung der neuen Taschen ist ein Drittel geringer als diejenige von konventionell hergestellten Modellen. Die Produktion erfolgt in Vietnam unter sozialverträglichen und kontrollierten Arbeitsbedingungen. Die Sujets wechseln rund viermal jährlich. Zur Lancierung sind die Tragtaschen mit den Slogans «Have a Green Day» oder «Save the Planet» versehen. Die neuen Modelle sind wie ihre Vorgänger in jedem Coop Supermarkt an der Kasse für 2 Franken erhältlich.

Appenzeller Chäsflade

In Rezepte am 5. Oktober 2010

Zutaten für ein rundes Backblech (Ø 26 – 28 cm):

Für den Brotteig: 1/3 Würfel Hefe, 1/2 TL Zucker, 300 g Bio Weiss- oder Halbweissmehl, 1 TL Salz, ca. 2 dl Wasser, (evtl. fertiger Pizzateig). Für den Guss: 3 EL Bio-Weiss- oder Halbweissmehl, 1 dl Bio-Vollmilch, 2,5 dl Bio-Vollrahm, 2 Bio-Eier, eine Prise Salz, etwas gemahlener Anis und Koriander. Für den Belag: 1 mittelgrosse Bio-Zwiebel, 200 g Bio-Appenzeller.

In einer Schüssel Mehl und Salz vermischen. Die mit Zucker aufgelöste Hefe und das Wasser hinzugeben. Alle Zutaten zu einem festen Teig verarbeiten und zugedeckt in der Wärme eine Stunde aufgehen lassen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Den Käse an der Röstiraffel reiben. Für den Guss das Mehl mit der Milch glatt rühren. Den Rahm und die Eier dazufügen, die Masse würzen und verrühren. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Das Backblech einfetten. Auf etwas Mehl den Teig rund auswallen und das Blech belegen, dabei einen zirka 2 cm breiten Rand hochziehen. Mit Gabel den Teigboden einstechen. Erst die Zwiebeln, dann den Käse auf dem Boden verteilen. Den Guss darüber giessen. Den Fladen 40 bis 50 Minuten im unteren Ofendrittel goldgelb backen. Den warmen Appenzeller Chäsflade mit grünem Salat servieren.

Rezept & Foto: bio-suisse.ch

Shrimps au chocolat

In Geschenke-Tipps, Sweets am 4. Oktober 2010

Sie sehen zwar echt aus – doch diese Shrimps haben noch nie das Meer gesehen. Sie zu kosten, lohnt sich trotzdem – denn sie bestehen aus samtiger Milch-Schokolade und Pralinenmasse. Hergestellt werden sie vom französischen Schokoladenspezialisten La Royannette und sie u.a. bei Selfridges erhältlich.

Very british

In Shopping am 3. Oktober 2010

Coop lanciert zusätzlich 17 Originalprodukte aus Grossbritannien und ergänzt damit das britische Sortiment. Ab sofort führen über 50 Coop Supermärkte beispielsweise spannende Chutneys-Varietäten, britischer Mustard und typische englische Marmeladen. Eine Übersicht mit allen Produkten hier.

Mut zur Farbe

In Kitchen-Beauties am 2. Oktober 2010

Dürfen ernsthafte Küchen-Messer auch mal bunt sein? Aber sicher! Die Serie Pure Komachi 2 der japanischen Traditionsmarke Kai ist in mehreren, zum Teil knalligen, Farben erhältlich. Die Messer sind aus hochwertigem Edelstahl gefertigt und wurden mit einer Antihaftbeschichtung kombiniert – damit die Lebensmittel weniger an der Klinge kleben bleiben. Kaufinfos hier.

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Kastanien-Schnaps

In Drinks am 1. Oktober 2010

Alpwhisk® Swiss Single Chestnut – eine Cuvée von Kastanienbränden verschiedener Herkunft und Jahrgänge, gereift in Kastanien- und Eichenholzfässern. Erinnert an eine Mischung aus feinem Cognac und Whisky. Kaufinfo hier.

In neuem Glanz

In Shopping am 30. September 2010

Das Verkaufsgeschäft der Confiserie Sprüngli am Zürcher Stadelhoferplatz ist nach einer dreimonatigen Umbauphase wieder geöffnet. Das zweitälteste Verkaufsgeschäft des Unternehmens auf dem Gebiet der Stadt Zürich wurde vom Architekturbüro Stefan Zwicky im gleichen Stil wie der Hauptsitz am Paradeplatz neu gestaltet und innen wie aussen dem neuen Erscheinungsbild angepasst. Für alle, die gerade in Zürich sind: In den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung kommt man  in den Genuss verschiedener Degustationen und kann an einem Wettbewerb teilnehmen.

Kau den Kakao

In Geschenke-Tipps am 29. September 2010

Beim Biss in diese knusprigen, zart mit Schokolade überzogenen Kakao-Bohnen entfaltet sich ein äusserst feines Aroma. Ausserdem kommt man in den Genuss der bekannten anregenden Eigenschaft des Kakaos. Dank der ansehnlichen Verpackung, ist es ein ideales Geschenk – nicht nur für Schokoladenliebhaber. Gesehen bei Manufactum.

Hauchdünnes Trinkvergnügen

In Table-Beauties am 28. September 2010

Die Becher aus dem Trinkservice No.267 «Alpha» von Lobmeyr liegen irrsinnig gut in der Hand. Es wurde 1952 von Hans Harald Rath entworfen. Als Inspiration diente ein mittelalterlicher Kupferbecher aus dem Museum für Angewandte Kunst in Wien, der seinerseits von der islamischen Formensprache beeinflusst ist. Das Material: Hauchzartes Musselinglas, mundgeblasen in Holzformen. Ein Schalensatz umfasst Cocktailbecher, Wasserbecher, Blumenbowl und Salatschüssel. Diese sind in sechs Farben (rosalin, hellblau, hellgrün, amethyst, citrin und hellgrau) erhältlich und ganz im Sinne der 50er Jahre stapelbar – daher der Zusatzname «nestig bowls».

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Fruchtig!

In Sweets am 27. September 2010

Diese Himbeer-Nuggets von «Nature Addicts» schmecken herrlich fruchtig. Kein Wunder, schliesslich hat man sich bei der Zusammensetzung auf das Wesentliche, also die Früchte konzentriert.  Ganz verzichtet hat man dagegen auf Gelatine, Zuckerzusatz, Süssungsmittel, Konservierungsmittel, künstliche Farbstoffe und Aromen – braucht auch kein Mensch das Zeug. Auch erhältlich Gesehen bei LeShop.ch

Neu in Form

In Kitchen-Beauties am 26. September 2010

Warum muss es immer Kastenform, Napf, – oder Kranzform sein? Wie wäre es stattdessen mal mit Sturickow (Abbildungen) Bessy oder Collatz? Die Designer Sebastian Summa und Hrafnkell Birgisson haben eine Reihe nicht alltäglicher Backformen aus Aluminium entworfen, die aber durchaus das Zeug zum Klassiker haben. Bestell-Infos hier.

Miyake knöpft sich Evian vor

In Shopping am 25. September 2010

Paul Smith, Christian Lacroix und Jean Paul Gaultier haben es schon getan – nun durfte sich auch Issey Miyake einer Evian-Flasche designtechnisch vorknöpfen. Das blumige Resultat gibt es als Limited Edition u.a. bei ISSEY MIYAKE, Storchengasse 7, In Gassen 8001 Zürich tel +41 44 211 5323 und Globus delicatessa. Mehr Infos hier.

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Süsses Geschenk

In Geschenke-Tipps am 24. September 2010

Cup-Cakes sind gerade in aller Munde – doch nun bekommen Sie Konkurrenz vom Mini-Guglhupf. Bei «DERGUGL» schickt einem bis zu neun verschiedene Sorten in einer hübschen Schachtel direkt nach Hause: Schokolade, Kaffee-Orange, Schokolade-Cranberry, Traube-Marone, Apfel-Mandel-Nougat, Haselnuss-Sauerkirsche, Marzipan-Feige, Avocado-Pekan und Pistazie-Mohn. Bestell-Infos hier.

Lammrücken zum Herbstanfang

In Rezepte am 23. September 2010

Bourbonnais-Lammrücken auf dreierlei Bohnen mit konfierten Tomaten

80 g Keniabohnen | 80 g Cocobohnen | 80 g Favebohnen | 12 Datteltomaten | 400 g Lammrücken | Olivenöl | Butter | Salz | Pfeffer | Thymian | etwas Lammjus |  1 Tl grobkörniger Senf 

Die Bohnen waschen und rüsten, blanchieren und anschliessend in Butter glasieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Datteltomaten kurz blanchieren, enthäuten, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker und Thymian marinieren. Im Ofen bei 70 Grad ohne Dampf konfieren.

Das Lamm am Stück bei 120 Grad im Ofen auf eine Kerntemperatur von 58 Grad bringen. Anschliessend in Butter anbraten. 10 Minuten ruhen lassen. Zum Anrichten tranchieren. Den Bratenjus mit grobkörnigem Senf abschmecken und nappieren.

Für 8 Personen (Happen | Privatparty) oder 4 Personen (normale Mahlzeit).

Rezept: Markus Arnold, Küchenchef im Restaurant Meridiano in Bern.

Das Rezept stammt aus der aktuellen Ausgabe von «ZuGast» – dem Bookazine für Kochen und Geniessen. Ausserdem im Heft: Rezepte mit Süsswasserfisch von Denis Nörenberg und Thomas Fesenmair, Martin Steiners vegetarisches Menü, Privat Party mit Markus Arnold (Meridiano Bern), Reportagen und Produkte, Partyvorbereitung und Dekoration und Weintipps. Mehr dazu auf zugast.tv

«ZuGast» ist an vielen Kiosken und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitschriften- und Buch-Handel erhältlich. Oder man bestellt «ZuGast» zum Vorzugspreis von CHF 10 (statt CHF 16) oder € 6 (statt € 10) inkl. Versand und MwSt.: info@zugast.tv

Frisch gepresster Espresso

In Geschenke-Tipps, Kitchen-Beauties am 22. September 2010

Um mit dieser formschönen Maschine feinen Espresso zu produzieren, braucht es lediglich gemahlenen Kaffee, heisses Wasser und etwas Muskelkraft – jedoch keinen Strom. Man presst einfach mittels der beiden Hebel das Wasser durch das Pulver. Gesehen bei rrrevolve.ch

Mmmmmmarille!

In Geschenke-Tipps, Good Food am 21. September 2010

Wir sind grosse Fans von österreichischen Marillen-Konfitüren. Unsere neueste Entdeckung: Dieser köstliche Aufstrich, der vom Familienbetrieb Wieser sorgsam hergestellt wird. Die Marillen gedeihen an der Donau in der Wachau. Diese werden dafür nicht gepflückt – sondern man schüttelt sachte die Bäume und kommt so an vollreife Früchte, die von selbst auf den Boden fallen. Diese werden dann am selben Tag zu Konfitüre verarbeitet, mit einem Fruchtanteil von 70 Prozent. Gesehen bei Manufaktum.

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Der Laptop-Grill

In Kitchen-Beauties am 20. September 2010

Perfekt, um mal schnell und ohne viel Aufwand auf dem Balkon, im Park oder unterwegs zu grillieren: Der Vidar BBQ vom schwedischen Hersteller Primus wird mit Gaskartuschen betrieben, wiegt gerade mal 4, 5 Kilo und hat eine Grillfläche von 28×35 cm. Der antihaftbeschichtete Rost kann sogar abgenommen werden, um dann auf der Topfauflage zu kochen. Im Fachhandel erhältlich für ca. 80.- EUR.

Kristallklar

In Drinks am 19. September 2010

Schon gewusst? In Deutschland gibt es seit 2009 Bio-Wasser. Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, mit ihrem Biomineralwasser-Qualitätssiegel höchste Wassergüte zu fördern, Sicherheit für den Verbraucher zu schaffen und nachhaltig die Umwelt zu schützen. Als erstes Wasser überhaupt wurde BioKristall von der Neumarkter Lammsbräu mit dem Siegel ausgezeichnet. Im Fachhandel erhältlich mit und ohne Kohlensäure als auch als Fruchtversion mit Holunderblüte oder Jahnnisbeere – und zwar nur in Glas-Mehrwegflaschen.

Hausgemachte Chutneys

In Geschenke-Tipps, Good Food am 17. September 2010

«Yvonne’s Chutneys» aus Zumikon bei Zürich wurde ins Leben gerufen, weil qualitativ hochwertige Chutneys nur in sehr beschränktem Masse angeboten werden. «Yvonne’s Chutneys» werden jeweils frisch und nur auf Bestellung mit besten Zutaten ohne Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt. Neben zehn Standartsorten (Ananas-Mango, Feigen-Senf, etc.), sind auch noch saisonal weitere Sorten (momentan Apfel-Lauch) im Angebot. Auf Anfrage können auch Degustations-Events im eigenen Wohnzimmer organisiert werden. Alle Infos hier.

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So schmeckt Sylt

In Books, Rezepte am 16. September 2010

Trüffelfrikadellen auf Rahmkohlrabi für 4 Portionen

Für die Frikadellen
100 g altbackene Brötchen
125 ml Milch
40 g Butter
100 g feine Zwiebelwürfel
¼ Bund glatte Petersilie, gehackt
1 kleine schwarze Trüffel (ca. 20 g)
250 g gehacktes Kalbfleisch
150 g gehacktes Schweinefleisch
100 g gehacktes Rindfleisch (vom US-Beef)
1 ½ EL mittelscharfer Senf
2 Eier
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
3 EL neutrales Pflanzenöl
30 g Butter

Die Brötchen in kleine Würfel schneiden und in der lauwarmen Milch einweichen. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebelwürfel darin goldbraun braten. Die Pfanne dann vom Herd nehmen und die Zwiebelwürfel etwas abkühlen lassen. Dann die gehackte Petersilie und die in feine Würfel geschnittene Trüffel unter die Zwiebelwürfel mengen. Die drei Hackfleischsorten in eine Schüssel geben und mit den eingeweichten Brötchen, der Zwiebel-Petersilien-Mischung, den Eiern und dem Senf gründlich vermengen. Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann nochmals durchkneten. Aus dem Hackfleisch mit nassen Händen Frikadellen formen. Das Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten gar braten.

Für den Rahmkohlrabi
4 Knollen Kohlrabi (mit zartem Grün)
300 ml Sahne
200 ml Fleischbrühe
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
frisch gemahlene Muskatnuss
½ Bund glatte Petersilie, fein gehackt

Das feine Grün der Kohlrabiknollen abzupfen, fein hacken und beiseitestellen. Die Kohlrabiknollen schälen und in feine Stifte schneiden. Die Kohlrabistifte in kochendem Salzwasser bissfest blanchieren. Die Sahne mit der Fleischbrühe in einen Topf geben, aufkochen und die Flüssigkeit um die Hälfte reduzieren. Die Mischung dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die blanchierten Kohlrabistifte in die Sahnesauce geben und die Sauce erneut aufkochen, dann die gehackte Petersilie hinzufügen.

Anrichten
Den Rahmkohlrabi auf 4 Teller verteilen und die Frikadellen daraufsetzen. Alles mit dem gehackten Kohlrabigrün bestreuen.

Dieses Rezept stammt aus: «Das grosse Sansibar Buch» von Inga Griese, Herbert Seckler und Marc Rehbeck (erschienen bei Collection Rolf Heyne). Dass er einmal ausgerechnet von einer Feinschmeckerbibel zum »Restaurateur des Jahres« gekürt werden könnte, hätte sich Sansibar-Wirt Herbert Seckler nicht träumen lassen, als er vor 30 Jahren aus einem alten Strandkiosk in den Rantumer Dünen eine Art »maritime Skihütte« machte.
»Bloss kein Gourmettempel« war seine Maxime. Und sie ist es bis heute, auch wenn der Fisch im »Sansibar«  frischer ist und besser schmeckt als in vielen Sternerestaurants, und der Weinkeller so manchen Sommelier vor Neid erblassen lässt. Einen Ort, an dem sich alle wohlfühlen, wollte Herbert Seckler schaffen. Das ist ihm zweifelsohne gelungen. Egal, ob Flip Flop oder High Heel: In seinem Sansibar sind alle gleich, und alle werden gleich freundlich und aufmerksam behandelt.
Das GROSSE SANSIBAR BUCH erzählt die ganze spannende Geschichte Herbert Secklers und des »SANSIBAR«. Prominente Freunde und Stammgäste wie Gunter Sachs, Günter Netzer, Udo Lindenberg, Wolfgang Joop und Angelika Jahr steuern dazu in Wort und Bild ihre ganz persönliche »Liebeserklärung« an die berühmteste Strandbar der Welt bei.

Die schnelle Nummer*

In Shopping am 15. September 2010

Eine Alternative zur gemeinen Tütensuppe mit Geschmacksverstärkern. Alle Zutaten der coop naturaplan Tomatensuppe mit Basilikum sind nach strengen Bio-Suisse-Richtlinien angebaut und verarbeitet. Ebenfalls im Sortiment – und nicht minder schmackhaft: eine Karottensuppe, die man am besten mit etwas Korianderblättchen verfeinert.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Oliven-Ölwechsel

In Good Food, Shopping am 14. September 2010

Die Deli Garage aus Hamburg sorgt ür Abwechslung in punkto Olivenöl. Für dieses 3er-Set presst ein kleiner Familienbetrieb in Katalonien bei der Produktion neben Arbequina-Oliven auch ganze Zitronen, knackige Peperoni und frischer Rosmarin direkt mit. So gehen die wertvollen ätherischen Frucht- und Kräuteröle nicht verloren und es müssen keine künstlichen Aromen zugesetzt werden. Das Resultat: ein aromatisiertes Olivenöl von höchster Qualität. Den Ölwechsel gibt es für 29.80 Euro im Onlineshop der Deli Garage.

Unterschätzte Köstlichkeit

In Shopping am 13. September 2010

«Sind das Muffins?», fragte kürzlich eine Touristin ihren Sohn beim Anblick von Truffe-Brioches im Schaufenster von Sprüngli am Paradeplatz in Zürich. Man kann für die beiden nur hoffen, dass die Neugier  so gross war, dass sie sich anschliessend im Laden welche gekauft haben. Zugegeben, zunächst wirkt ein Truffe-Brioche etwas klobig – doch man sollte sich nicht mit Äusserlichkeiten aufhalten. Nach dem ersten Biss ist so gut wie jeder dieser Köstlichkeit verfallen. Denn im Inneren des lockerenTeiges, der fein nach Butter schmeckt, schlummert himmlische Truffe-Crème. Nein, das ist wahrlich kein Muffin – da liegen etliche (Genuss-)Welten dazwischen. Kaufinfos hier.

Der Sommer im Glas

In Good Food, Shopping am 12. September 2010

Erlesenes mediterranes Gemüse konserviert von Delishop, einem Food-Label, das seine Wurzeln in Barcelona und New York hat. Diese Auberginen mit Kapern, Oliven, Knoblauch und Basilikum verlängern den Sommer jedes Mal, wenn man sie geniesst. Ebenfalls ein Genuss, wenn auch eher für die Augen, ist das Strichcode-Design der Delishop-Etiketten. Gesehen bei colette Paris.

Make a splash

In Shopping am 11. September 2010

Und wieder ein Tipp für schöneres Einkaufen: Das Label Lala Berlin hat schon seit einiger Zeit Baumwoll-Bags mit feschen Prints im Programm. Nun gibt es ein neues Design mit dem Namen Splash – Jackson Pollock lässt schön grüssen. Erhältlich in der Farbe Neon Pink für 19.- Euro. Bestellung über den Lala Berlin Onlineshop.

Noch eine Tasche von Lala Berlin – hier.

Saisongerechter Jogurt

In Good Food, Shopping am 10. September 2010

Eine gute Idee: «coop naturaplan» hat jeweils der Jahreszeit entsprechende  Monats-Jogurts im Sortiment. Im September gibt es die köstliche und erfrischende Sorte «Sauerkische-Kirsche». Das Produkt enthält keine künstlichen Aromen und alle landwirtschaftlichen Zutaten stammen aus biologischem Anbau.  4x150g kosten CHF 3.95.

Zwei Duden für Gourmets

In Books, Geschenke-Tipps am 9. September 2010

Die Dudenredaktion hat die Sprache rund um Wein- und Kochkultur einmal näher beleuchtet. Dabei herausgekommen sind die beiden neuen Dudenbände Wörterbuch Wein – Von Abgang bis Zweitwein und Wörterbuch Kochkunst – Von Amuse-Bouche bis Zierschnee. Beide sind prima Geschenke – zum Beispiel für die nächste Essenseinladung. Jetzt im Buchhandel erhältlich.

«Espresso 2.0»

In Drinks am 9. September 2010

Nachhaltiger biodynamischer und handwerklicher Anbau der Kleinbauern und Kooperativen kennzeichnen den Regenwaldkaffee. Diese zertifizierten Spezialitätenkaffees wachsen in Höhen ab 1’ 500 m, was zu langsamem Pflanzenwachstum und so zu einer intensiven Aromenausbildung führt. Durch das Pflücken mit der Hand, dem so genannten Picking, wird selektiv gearbeitet. Die unreifen Kaffeekirschen bleiben am Strauch, die schlechten werden aussortiert, und nur die roten, reifen Früchte werden aufwändig weiter verarbeitet, um an die kostbaren Bohnen zu kommen. Nach Ernte und Aufbereitung entscheidet das Röstverfahren darüber, ob das einzigartige Geschmackspotential des Kaffees voll ausgeschöpft wird. Unser Favorit: «Espresso 2.0» – eine dunkler geröstete kräftigere Mischung. Dieser würzig-exotische und zart-nussige Espresso zeichnet sich durch einen vollen Körper aus, was ihn zu einer idealen Basis für Milchmixgetränke wie Cappuccino und Latte Macchiato macht. Erhältlich u.a. bei Braschler’s Comestibles (Im Viadukt Markthalle, Zürich) oder im deutschen Online-Shop.

Neue Schweizer Table-Beauties

In Table-Beauties am 8. September 2010

Schlicht und gleichzeitig besonders kommt diese Geschirr-Serie mit Giesser-Optik von «atelier Pfister» daher. Gestaltet wurde «La Joux»,  so der Name, vom Design-Duo Fulguro aus Lausanne. Preise und Verkaufsstellen hier.

Bushman’s Revenge Chilisauce

In Good Food am 7. September 2010

 

Eva weint. Eva ist aber nicht etwa traurig. Im Gegenteil. Eva ist sehr glücklich. Sie wird nämlich gerade von mir bekocht. Und das ist prinzipiell schon mal ein Riesenglück für jede Eva. Nein, sie weint ob der Schärfe der Chilisauce, die ich ihr gerade serviere. «Bushmen’ s Revenge» steht vielsagend auf dem harmlos daherkommenden Fläschchen. Ich bin weder ein Mann aus dem Busch, noch schmiede ich Rachepläne gegen Eva. Rasch stopfe ich ihr etwas Joghurt ins brennende Mündchen. Das lindert. Und ist das einzige, was gegen Chilischärfe wirklich hilft.

 Geschmackliche Schärfe, egal ob von Chilis, Pfeffer, Knoblauch oder Ingwer, brennt die Langeweile aus vielen Speisen, malträtiert unsere Empfindsamkeit bis zur Schmerzgrenze, verschlägt uns die Sprache. Sie erzeugt Schweissausbrüche und lässt uns nach Wasser schreien. Obwohl, wie wir alle schon erfahren haben, Wasser als Löschmittel nichts taugt. Trotz den Schmerzen, die allzu viel Chili erzeugen kann, greifen wir immer wieder danach. Insgeheim suchen wir den wiederholten Schärfekick, kulinarische Endorphinschübe sozusagen. So auch (die scharfe) Eva. «Scharf macht mich glücklich und lustvoll, mich nennen sie auch Million-Scoville-Woman!» Scoville? Gemeint ist die vom Apotheker Wilbur L. Scoville vor 100 Jahren entwickelte Methode zur Bestimmung der Schärfe von Paprikapflanzen. Der Wert ist abhängig vom Anteil des in Chilis enthaltenen Capsaicin. Dieses Alkaloid mogelt unserem Gehirn Hitze vor, das reagiert mit Verbrennungsreizen. Was sich medizinisch-trocken anhört, kann die reinste Folter bedeuten. Peperoni kommen über den Wert 10 nicht hinaus, reines Capsaicin auf über 17 000 000 Scoville. Da werden Milligramm davon zum Killerinstrument. Tabasco mit ca. 5000 Scoville heizt uns schon tüchtig ein, indische Tezpur-Chilis sowie einige Habanero-Sorten aus Zentralamerika erreichen bis 1 Million auf der Schärfe-Schmerz-Lust Skala und beschäftigen unseren Metabolismus noch Tage danach. Wenn er diese Attacken überhaupt überlebt.

 Zurück zur Buschmann-Rache: Vor einigen Jahren durchquere ich die unirdisch schöne Landschaft der Klein Karoo, eine Art Steppe nordöstlich von Kapstadt. Ich bin auf der Suche nach speziellen Honigsorten. Lokale Farmer, die eine besondere Chili-Sorte anpflanzen, verweisen mich an eine kleine Firma, die ihnen die extrem scharfen Dinger abnimmt und eine Sauce daraus braut. Wie ich bei meinem Besuch dort die kleinen Fässer sehe, worin die Chilis in einem wahrhaften Höllensud 2 Jahre vor sich hin reifen, ist schnell klar, warum die Mitarbeiter und Besucher dort nur mit Atemschutzmasken nahe an die Holzfässchen herangeführt werden. Das beissende Aroma brennt durch die Maske hindurch jegliche anderen Gerüche aus dem Weg.

 Die Red Savina Chilis für die Rache-Sauce erreichen auf der Scoville Skala immerhin 577 000 und auf meine vorsichtige Frage nach dem Schärfe-Level gibt es eine erstaunliche Antwort: 15 bei einer Skala von 1 bis 10! Gut für Eva, denke ich …

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Auch von diesem Autor: «Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue» und «Sonne im Glas»

Schubladen-Denken

In Kitchen-Beauties am 6. September 2010

Mag er noch so schön sein – wenn er nicht gebraucht wird, steht der Toaster in den meisten Küchen einfach im Weg. Nicht so das Modell ET 10 vom bayerischen Hersteller Ritter (gegründet 1905 und produziert immer noch in Deutschland). Dieses kann man nämlich einfach mal so in der Schublade verschwinden lassen. Mit einer Höhe von 75 mm kann der Einbautoaster  in jede Normschublade ab 30 cm Korpusbreite montiert werden. Er wird mit einem Handgriff aufgeklappt und steht funktionsbereit im geöffneten Schubfach. Ritter hat auch Schneidegeräte und Küchenwagen im Sortiment, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren. Mehr Infos hier.

Beef & Beer

In Shopping am 29. August 2010

Eine Flasche gutes Bier und ein schmackhaftes Stück Beef – was will man(n) mehr? Das haben sich auch die beiden Zürcher Gastro-Unternehmen Gaucho Delux und Amboss Zürich gesagt und beschlossen, ihre Produkte (argentinisches Qualitätsrindfleisch und bestes Bier) in Zukunft auch in Kombination anzubieten. Das Package «Beef & Beer» ist ab sofort im Gaucho Online-Shop erhältlich.

Ruebli on the rocks

In Sweets am 17. August 2010

Zumindest rein kalendarisch ist es immer noch Sommer – und die Sonne meldet sich garantiert auch wieder zurück. Spätestens dann, sollte man eine der Glace-Sorten von der Confiserie Vollenweider probieren. Unser Favorit: Ruebli-Vanille. Eiscreme mit Karottengeschmack klingt vielleicht erst einmal etwas schräg – aber hey, Ruebli-Kuchen ist schliesslich auch köstlich. Mehr Sorten und Kaufinfos hier.

Ran an die Zitronen

In Kitchen-Beauties am 8. August 2010

Dieser Lemon Squeezer aus Porzellan von Royal Copenhagen ist nicht nur handgemacht, er liegt auch gut in der Hand. Praktisch: Unter fliessendem Wasser ist das gute Stück im Nu wieder sauber, zudem ist der Squeezer spülmaschinenfest. Erhältlich im Royal Copenhagen Online-Shop.

Mehr zum Thema: Henkellos glücklich

Grosser Bär

In Shopping am 3. August 2010

Dürfen wir vorstellen: Das grösste Gummibärchen der Welt. Es ist 34 cm gross, wiegt zwei Kilo, bzw. entspricht 1’400 normalgrossen Gummibärchen. Exklusiv erhältlich bei Selfridges Food Hall, London – oder deren Onlineshop. Preis: £39.99.

Ice Ice Baby

In Kitchen-Beauties am 1. August 2010

Mit diesem Ice-Crusher der Schweizer Firma Bartscher ist man auch für die grösste Cocktail-Party gerüstet. Die Leistung: Sagenhafte 60 kg in der Stunde und das ohne Murren – sprich er macht es recht geräuscharm. Mehr Infos hier.

Migros lanciert Premium

In Shopping am 30. Juli 2010

Migros Premium heisst die jüngste Migros-Marke. Sie steht für hochwertige Qualität zu gutem Preis und baut auf bestehende Produkte  aus den Bereichen Food und Frische auf. Eigens dafür wurden neuen eleganten und dezenten Verpackung entworfen. Die ersten Produkte stehen bereits in den Regalen – bis Ende 2010 werden rund 90 Produkte erhältlich sein.

Damit trocknet man gerne ab!

In Table-Beauties am 28. Juli 2010

Kauniste ist ein Kollektiv von jungen Leuten aus Helsinki Vallila, das 2008 gegründet wurde. Zusammen mit jungen skandinavischen Designern werden langlebige Textilien für den Haushalt produziert. Die Designs orientieren sich vor allem an Mustern aus den 1960ern und 70ern. Momentan sind die farbenfrohen Küchentücher, Stoff-Servietten, etc. fast ausschliesslich in Finnland erhältlich – was sich aber hoffentlich bald ändern wird. Kaufinfos hier.


Mehr Finnland bei Speiselift.com: Rezept für Pulla (von SISU – dem ersten finnisch-schweizerischen Café in Zürich)

Edles Wasser, edles Gewand

In Drinks am 27. Juli 2010

111 Jahre gibt es den italienische Mineralwasserklassiker S.Pellegrino schon. Zum Geburtstag wurde unter dem Motto S.Pellegrino meets Italian talents eine grosse Kooperationsreihe mit renommierten Prestige-Unternehmen aus Italien gestartet. Der erste Kooperationspartner ist das traditionsreiche Fashionlabel MISSONI. Das Resultat: Für eine limitierte Zeit, gibt es eine Aktionsflasche im typischen Look der italienischen Modemarke . Mehr Infos hier.

Fotos: S.Pellegrino

Topfen-Beerenauflauf

In Rezepte am 26. Juli 2010

Dieses wunderbare Rezept stammt aus der Küche des Hotels Miramonte im Bad Gastein. Die Besitzer ist es gelungen, das Haus (gebaut in den 1960ern) in die Gegenwart zu überführen. Dem neuen Geist des Hauses entsprechend, werden köstliche moderne Gerichte serviert, die sich aber immer noch nach Österreich schmecken.

Zutaten:
250g Topfen (Quark) 10% | 3 Eier | 5 EL Milch | 1 Pg. Vanillepuddingpulver | 1 EL Staubzucker | 1/8 l Sauerrahm | 1 EL Kristallzucker | 250-400g frisch gemischte Waldbeeren (Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, usw.) | 2 EL Kristallzucker

Zubereitung:
Auflaufform mit Butter ausstreichen, mit Kristallzucker ausstreuen, die Beeren einfüllen und mit den 2 EL Staubzucker bestreuen. Eier trennen, Eigelb mit Topfen, Milch und Puddingpulver sowie Staubzucker und Sauerrahm verquirlen. Eiklar mit 1 EL Kristallzucker cremig schlagen, mit der Dottermasse vermischen und gleichmässig über die Beeren geben. Im vorgeheizten Backrohr (180°C) ca. 20-30 Minuten backen.

Wenn der Rand goldgelb ist und die Mitte noch etwas heller erscheint ist der Auflauf genau richtig. (Der Auflauf geht sehr auf, fällt jedoch auch wieder etwas zusammen) Noch etwas Staubzucker darüber, fertig! Schmeckt warm und bei heissen Temperaturen auch kalt.

Mehr Infos:  HOTEL MIRAMONTE, Reitlpromenade 3, A-5640 Bad Gastein, Tel: +43/6434/2577, hotelmiramonte.com

Aus glücklichen Früchten

In Drinks am 25. Juli 2010

Die Smoothies und Säfte der Schweizer Firma traktor sind aus 100 Prozent Bio-Früchten gemacht. Dagegen wird auf Konzentrate und Kristallzucker verzichtet. Ebenfalls lobenswert: Der CO2-Austoss, verursacht durch die Herstellung und den Transport, wird in Zusammenarbeit mit myclimate kompensiert. traktor bietet leckere Sorten wie: Mango & Passionsfrucht, Erdbeere & Banana und Birne, Rande und Ingwer. Unser Favorit ist der aktuelle Sommesmoothie Sauerkirsche & Brombeere. Verkafufstellen hier.

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Pfeffersablés mit Avocadocrème

In Rezepte am 23. Juli 2010

Zutaten:

Sablés: 200 g Mehl 1/4 TL Salz 1/4 TL weisser Pfeffer Max Havelaar, fein gemahlen 1 kl. Ei 100 g Butter 2 TL schwarzer Pfeffer Max Havelaar (gekauft bei Coop), grob zerstossen

Avocadocrème: 1 Avocado Max Havelaar 1 TL Zitronensaft 1 dl Halbrahm, geschlagen Salz, Muskatnuss nach Belieben

Zubereitung:

Aus Mehl, Salz, weissem Pfeffer, Ei und Butter einen Mürbeteig kneten, zu einer Rolle von 3-4 cm Durchmesser formen. Rolle im schwarzen Pfeffer wenden, Pfeffer gut andrücken. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Teigrolle mit scharfem Messer in Taler von ca. 4 mm Dicke schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit Avocado auslöffeln, Fruchtfleisch mit Zitronensaft zerdrücken, Schlagrahm unterziehen, leicht salzen. Masse in Spritzsack geben und auf den Sablés verteilen. Nach Belieben etwas frische Muskatnuss darüber reiben.

Das Auge isst mit

In Table-Beauties am 22. Juli 2010

Esteller ist eine einzigartige Porzellan-Kollektion von Estelle Gassmann aus Zürich. Per Keramiklaserdruckverfahren überarbeitet sie alte und neue Teller mit Motiven wie z.B. gequetschten Blüten und plattgedrückten Abfallpapieren von der Strasse («den Blüten des Asphalts»). Es werden aber auch bestehende Motive von Tellern aufgenommen und neu verbunden. Fast zu schön, um davon zu essen – aber auch nur fast! Erhältlich via esteller.ch-Webshop

Spinat-Risotto mit Kräuterseitlingen

In Rezepte am 20. Juli 2010

2 Schalotten | Olivenöl | 200 g Aquarello-Risottoreis oder Arborio | 100 ml Riesling | 500 ml Gemüsefond Salz | Pfeffer | Muskat | etwas Butter Thymian | Knoblauch | 50 g geriebener Pecorino | 3 EL geschlagene Sahne | 2 Picandou (Ziegenkäse) | 4 EL passierter Spinat (aus der Tiefkühltruhe) | 4 EL reduzierter Portwein | 4 Kräuterseitlinge | etwas Butter | 1 Schalotte | Thymian | 1 Knoblauchzehe | Salz | Pfeffer

Schalotten sehr fein schneiden und in Olivenöl farblos anziehen. Den Reis dazugeben, mit Riesling ablöschen und trocken reduzieren. Mit Gemüsefond angiessen und unter ständigem Rühren immer wieder leicht mit Fond angiessen, bis der Reis al dente ist. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen, mit Sahne und Pecorino verfeinern, den Ziegenkäse und die Spinatpaste unterrühren.

Die Kräuterseitlinge in Butter leicht anbraten, Schalotte, Thymian und Knoblauch beigeben, würzen und mit etwas Gemüsefond angiessen. Mit kalter Butter eine leichte Bindung erzeugen.

Rezept: Martin Steiner, Küchenchef auf Johann Lafers Stromburg | Bild:  Niklas Thiemann – Fotodesign

Das Rezept stammt aus der aktuellen Ausgabe von «ZuGast» – dem Bookazine für Kochen und Geniessen. Ausserdem im Heft: Rezepte mit Süsswasserfisch von Denis Nörenberg und Thomas Fesenmair, Martin Steiners vegetarisches Menü, Privat Party mit Markus Arnold (Meridiano Bern), Reportagen und Produkte, Partyvorbereitung und Dekoration und Weintipps.

«ZuGast» ist an vielen Kiosken und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitschriften- und Buch-Handel erhältlich. Oder man bestellt «ZuGast» zum Vorzugspreis von CHF 10 (statt CHF 16) oder € 6 (statt € 10) inkl. Versand und MwSt.: info@zugast.tv

Das Gold vom Niederrhein

In Drinks am 19. Juli 2010

«Rheinischer Apfelsaft» ist wirklich etwas ganz Besonderes – mit einem unglaublich fruchtigen und fein-milden Geschmack. Gekeltern wird er aus Bio-Äpfeln, die auf niederrheinischen Streuobstwiesen wachsen. Es werden ausschliesslich frische Früchte aus Sorten der Region verpresst und in original Bordeaux-Weinflaschen abgefüllt. Exklusiv erhältlich bei Temma, Schönhauser Strasse 64, 50968 Köln.

Schicke Abkühlung

In Shopping am 15. Juli 2010

Glace ist nicht gleich Glace – das weiss man spätestens, wenn man eines der Töpfli der Confiserie Sprüngli geniesst. Schon die Verpackung ist eine Wohltat. Diese hält sich nämlich im Vergleich zu so manchen Industrieprodukten vornehm zurück  - zu Gunsten des köstlichen Inhalts (wir lieben das reduzierte klassische blauweisse Sprüngli-Design auf den Bechern!). Die Sorten reichen von Klassikern wie Chocolade & Vanille bis hin zu extravaganteren Variationen wie Grand Cru Sorbet au Chocolat und Caipirinha (jeweils 3.80 CHF pro Becher). Erhältlich in Sprüngli-Filialen  - per Kurier sogar nach Hause oder ins Büro lieferbar. Mehr Information hier.

Crevetten mit Knoblauch, Zitrone und Olivenöl

In Rezepte am 8. Juli 2010

Bei diesem Rezept können die Mengenangaben nach Gusto abgeändert werden. D.h. die Anzahl der Crevetten und vor allem des Knoblauchs sind dem Geschmack anzupassen. Es ist ein leichtes Sommergericht, welches sehr gut auf dem Grill, aber auch am Herd zubereitet werden kann.

Menge für 2 Personen als Hauptspeise:

14 rohe Crevetten (Bio-Qualität von Coop) | 4  Knoblauchzehen in feinen Scheiben | 1 Bio-Zitrone | 1 dl Olivenöl | Salz, Pfeffer | ev. 1 Chili

Zubereitung: Die Crevetten schälen und unbedingt den Darm entfernen indem man die Crevetten am Rücken entlang nicht tief einschneidet, jetzt den meist schwarzen «Faden» ganz sorgfältig herausziehen (manchmal ist der Darm auch klar und durchsichtig) damit er in einem Stück entfernt werden kann.

Das Olivenöl mit der abgeriebenen Schale der ganzen Zitrone sowie Saft der halben Zitrone, dem klein gehackten Chili und den Knoblauchscheiben sowie Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer mischen. Mit einem Pinsel etwas vom gewürzten Olivenöl auf die Crevetten geben und ca. 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.

Anschliessend können die Crevetten aufgespiesst werden, was sehr praktisch ist wenn sie gegrillt werden. Wenn die Crevetten in der Pfanne gebraten werden, ist dies nicht nötig, trotzdem ist es eine Hilfe um sie alle gleichzeitig zu wenden.

Die Crevetten entweder ganz kurz (Grill nicht direkt über der Glut: 30 Sekunden,  in der Pfanne 1 Minute pro Seite) braten.

Auf einen Teller geben und mit der Marinade übergiessen.

Mit einem frisches Baguette ist dies eine wunderbare, leichte und schnell zubereitete Mahlzeit.

Ich hatte noch etwas schwarzen Reis zum «verbrauchen» und fand dies optisch wunderbar passend.

Zubereitung schwarzer Reis (gibt es beim Grossverteiler.  Er stammt ursprünglich aus Asien, wird jedoch auch in Italien angebaut)

Entgegen sämtlichen Anleitungen für die Zubereitung von schwarzem Reis (Wasser aufkochen, Reis dazu usw.) bereite ich ihn, wie jeden Reis,  im Dampfkochtopf zu (ja das geht und wie!!) Ich nehme  z.B. 100 gr Reis 1 dl. Wasser (u.s.w.), gebe dies in den Dampfkochtopf, schliesse ihn vorschriftsgemäss und stelle ihn auf den Herd. Sobald das Ventil sich hebt, stelle ich die Uhr auf 15 Minuten und achte jetzt darauf das das Ventil den 2. Ring nicht übersteigt (Hitze regulieren).* Wenn die Zeit abgelaufen ist, den Kochkopf von der Herdplatte ziehen und warten bis das Ventil sich wieder ganz gesenkt hat.  Deckel öffnen und den Reis mit Salz und Butter/Olivenöl gut durchmischen. Mit dieser Methode bleibt der Reis perfekt körnig und ist schnell zubereitet. Ich habe noch Gurkenwürfel mit etwas Dill darunter gemischt.

* Bei weissem Reis 6 Minuten

Rezept & Foto: Mia Müller

Spareribs in scharfer Schwarzbiermarinade

In Rezepte am 6. Juli 2010

Für 4 Personen
Marinierzeit 1 Tag
Zubereitungszeit ca. 50 Minuten
2-2,5 kg Spareribs vom Schwein

Für die Marinade
6 geschälte Knoblauchzehen
1 geschälte Zwiebel
250 ml Schwarzbier (dunkles Vollbier)
1 EL Apfelessig
3 EL Sonnenblumen- oder Maiskeimöl
2 EL flüssiger Honig
125 ml Worcestersauce
2 EL scharfe Chilipaste (Harissa)
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für die Marinade den Knoblauch und die Zwiebel fein hacken. Mit dem Bier dem Essig, dem Öl, dem Honig, der Worcestersauce und der Chilipaste in einen Topf geben, aufkochen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Marinade mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Spareribs in eine flache Schüssel geben, mit der Marinade übergießen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten ruhen lassen. Die Spareribs aus der Marinade nehmen, auf den heißen Grill legen und von jeder Seite etwa 2-3 Minuten grillen, evtl. nachsalzen.

Dieses Rezept stammt aus dem Buch Fleischeslust von Gabriele Halper und Elisabeth Ruckser. Erschienen bei Collection Rolf Heyne und jetzt im Handel erhältlich. Zum Inhalt: Gutes Fleisch kommt von artgerecht gehaltenen Tieren, wurde frisch und von ausgebildeten Schlachtern verarbeitet – und kommt nicht vom Discounter, sondern vom alteingesessenen Metzger um die Ecke. Vom klassischen Wiener Schnitzel über gratinierte Fledermaus bis zu Variationen von Kalbsleber – hier wird in der Fleischeslust geschwelgt. Dieses Buch zeigt anhand detaillierter Übersichtsfotos, welche Teilstücke von welchem Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Geflügel, Lamm und Wild) für welche Zubereitungsart geeignet ist – sei es braten, kurzbraten, niedergaren, kochen, backen. Darauf folgen die besten Rezepte – mal klassisch, mal raffiniert, mal neu interpretiert. Eine umfassende Warenkunde erläutert Qualitätsmerkmale und gibt wertvolle Tipps zu Einkauf, Lagerung, Verarbeitung, Würzen und Anrichten.

Schöner Einkaufen

In Shopping am 30. Juni 2010

Unter dem Label «B.Y.O. Bag» (Bring Your Own Bag) hat das traditionsreiche Mailänder Modeunternehmen Prada eine farbenfrohe Shopping-Taschen-Kollektion aus Nylon auf den Markt gebracht. Die Bags sind zum Teil mit Motiven aus den Archiven des Hauses bedruckt. Jetzt im u.a. im Onlinestore von Prada erhältlich. Preis: Fr. 330.-

Sonne im Glas

In Good Food am 29. Juni 2010

Geht es ums Eingemachte, sind die Italiener Weltmeister. Wo sind sie es nicht? Im Calcio genauso wie beim Lamento über Berlusconi – den sie dann aber doch regelmässig zu ihrem Capo wählen. Die schönsten Autos bauen, Steuern hinterziehen, Espresso brauen, schwarz arbeiten, Schönheitsköniginnen wählen, Abfallberge auftürmen, niemand kriegt das besser hin als unsere Amici im Süden. Doch zurück zu ihrer Kernkompetenz: dem Essen. Und zur Basis dahinter, den guten Produkten. Trotz des mediterranen Klimas sind auch in Italien die Winter hart, dann schrumpft die Gemüsevielfalt. Das wichtigste Gemüse, die Tomate, gedeiht nur in der Hitze, die Erntezeit ist kurz, die Riesenmengen müssen rasch verarbeitet werden. Obwohl die Industrie längst die Einmachkünste der Nonnas perfektioniert und auf höchste Effizienz getrimmt hat, ist es bei einigen, nach alten Traditionen hergestellten Spezialitäten nach wie vor nicht möglich, Handarbeit durch Maschinen zu ersetzen. So wie beim sizilianischen «Estratto».

Ich fahre durch die Hügellandschaft der Madonie-Hochebene im Herzen Siziliens. Signora Cappuzo, die unbestrittene Chefin über Familie, Firma und Bankkonto, hat mich angerufen und erklärt mir den Weg. Nein, sie schreit ihn mir ins Ohr. Petralia Sottana, eine Trutzburg von Dorf und mächtig auf einem Hügel thronend, ist schwer zu finden. Zudem liegt der Hof der Capuzzos, der auch ein Agriturismo ist (tudiaziendagricola.it), etwas versteckt hinter einem weiteren Hügelzug. Hier kocht die Familie Capuzzo Gemüse und Früchte zu Sugi und Marmellate ein, in allerfeinster Qualität. Alle Rohstoffe kommen aus den umliegenden Feldern. Und aus Tomaten zaubert sie den «Strattu», für Nicht-Sizilianer «Estratto». Wobei zaubern einen falschen Eindruck vermittelt. Es ist Knochenarbeit. Ganz reife Tomaten werden an der Sonne angetrocknet und mit Meersalz zu einem Brei gemahlen. In dieser Konsistenz streicht man die Tomaten dreifingerdick auf türgrosse Holzplatten und setzt diese der sengenden Hitze aus. Nachts kommen die Bretter hinein, jegliche Feuchtigkeit ist zu vermeiden. Ziel ist ja, sämtliches Wasser aus den Tomaten verdampfen zu lassen, diese Arbeit überlässt man der Sonne. Täglich wird die Paste umgerührt und wieder neu ausgestrichen, bis der Estratto eine ochsenblutrote Farbe annimmt. Nach etwa 12 Tagen ist der Prozess abgeschlossen, aus 20 Kilo Tomaten ist 1 Kilo aromatisch-würziger Tomatenextrakt geworden. Mit bestem Olivenöl streichfähig gemacht und in Gläser abgefüllt, hält es sich im Kühlschrank fast ewig.

Dem Gebrauch sind fast keine Grenzen gesetzt: Ein Löffel «Estratto» ist der perfekte Geschmacksverstärker. Er verfeinert Saucen und Suppen, gibt Brühen und Sugi Rückgrat, macht kräftige Braten aromatischer und verleiht Schmorgerichten und Cassoulets einen derart subtilen Hauch Würzigkeit, wie man ihn mit gewöhnlichen Tomaten nie hinkriegt.

Ich habe die Capuzzos ungern wieder verlassen. Diese einmalige Mischung aus uraltem Handwerk und Gastfreundschaft. Dort in der Küche zu sitzen, da stellt sich Seelenfrieden ein. Dem leisen Blubbern aus den Töpfen zu lauschen und sich vorzustellen, wie viele Sugis wohl in diesem Moment auf Italiens Kochherde ihrer Vollendung entgegenköcheln. Ein schöner Gedanke.

In der Globus ***delicatessa erhältlich: Estratto Tudia 210 Gramm, Fr. 11.90

Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Auch von diesem Autor: Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue

Schokodessert mit Kühleffekt

In Rezepte am 28. Juni 2010

Bei diesem Dessert kann man es sich einfach machen und das Eis sowie die Mürbeteigküchlein bereits fix fertig kaufen oder aber, natürlich mit entsprechendem Aufwand, Vorbereitung und Spass, selber herstellen. So oder so, die Überraschung für die Gäste gelingt auf jeden Fall. Bestimmt bereiten die selber hergestellten Küchlein mehr Freude (und Genuss!) brauchen aber auch entsprechend mehr Zeit. Am Besten werden die Törtchen schon am Vortag zubereitet:

Zutaten für 12 Törtchen in Muffinblechgrösse:

Mürbeteig

200 gr Mehl | 20 gr Puderzucker | 1 Prise Salz | 120 gr kalte Butterwürfel | 2-3 EL sehr kaltes Wasser

Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalten Butterwürfel beigeben und entweder kurz von Hand, mit der Küchenmaschine (nur ganz kurz!)  zu einer krümmeligen Masse verreiben. Soviel kaltes Wasser beigeben bis der Teig sich ohne zu kneten zu einer kompakten Masse formen lässt. Ich mache jeweils keine Kugel, sondern drücke den Teig bereits jetzt schon etwas flach, hülle ihn in Klarsichtfolie und gebe ihn mindestens für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Das Muffinblech (oder entsprechende Förmchen) streiche ich grosszügig mit Butter aus und stelle es ebenfalls kühl.

Für das Eis / Glace kann man je nach Saison und Belieben variiren.

Für dunkles Schokoladeneis:

250 gr dunkle Schokolade (je höher der Schokoladenanteil, je intensiver je schokoladiger) | 1/2 liter Milch (oder halb Milch halb Rahm/Sahne) | 8 Eigelb | 80 gr Zucker (wer es süsser mag, kann 100 gr nehmen) | 1 EL Maizena  | 3 dl Rahm/Sahne

Die Milch (ev. mit Rahm/Sahne) mit der kleingehackten Schokolade langsam bei kleiner Hitze schmelzen lassen.

Die Eigelbe mit dem Zucker zu einer dicken, hellen Crème aufschlagen und das Maizena darüber sieben (so wird es feiner verteilt) und umrühren. Die jetzt heisse Schokoladenmilch unter Rühren dazu giessen (alles zurück in die Pfanne) und bei mittlerer Temperatur nur noch so lange erhitzen bis die Schokoladen-Eicrème zu binden beginnt. Dann sofort durch ein Sieb in eine Schüssel umgiessen und die Oberfläche direkt mit Klarsichtfolie abdecken (so entsteht keine Haut). Ganz auskühlen lassen.

Den Rahm/die Sahne steif schlagen und unter die ausgekühlte Schokoladencrème mischen. In einen Behälter geben und im Eisfach oder falls vorhanden in der Eismaschiene gefrieren lassen. Ich persönlich gefriere das Eis in der Maschine und gebe das noch “formbare” Eis danach in Ringformen (Grösse entsprechend der zu füllenden Törtchen) und stelle diese “Eis-Rondellen” so in den Gefrierer.

Den gekühlten Mürbeteig auf Backpapier oder zwischen Klarsichtfolie 2-3 mm dick auswallen. Ich mache dies in 4 Tranchen und gebe den so ausgewallten Teig jeweils kurz in den Kühlschrank oder sehr kurz in den Tiefkühler, so lässt sich der Teig viel besser weiterverarbeiten.

Aus diesen Teigblättern jetzt 12  Rondellen  und in die vorbereiteten Förmchen geben. Gut anpassen und mit den Fingern andrücken. Man kann auch nur die Böden ausstechen und für den Rand Teigstreifen schneiden und mit diesen einen Rand Formen. Hier gut aufpassen damit sich Boden und Rand gut “verkleben”. Den Teig gut einstechen und nochmals kühl stellen. Backofen auf 220° vorheizen.

Aus Backpapier etwas grössere Rondellen ausschneiden. Diese Papierrondellen über einem kleinen Glas (oder ähnlich) vorformen und so in die Teigtörtchen legen. Mit Backperlen oder getrockneten Hülsenfrüchten füllen und die Törtchern ca. 10 Minuten blind backen.

Herausnehmen und die zum Beschweren benutzten Materialen entfernen (inkl. Papier) und die Törtchen nochmals für 2 – 4 Minuten fertig backen (hier muss aufgepasst werden damit die Törtchen nicht zu braun werden!) herausnehmen, kurz ruhen lassen und danach aus den Förmchen lösen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen.

Jetzt gebe ich die gefrorenen Eisrondellen in die Mürbeteigtörtchen und stelle alles in den Tiefkühler. Wenn das Eis in einem Behälter gefroren wurde, muss das Eis etwas angetaut werden, um in die Törtchen gefüllt werden zu können. Dies muss nicht schön aussehen, die Törtchen sollten einfach bis fast zum Rand mit Eis gefüllt sein.

Bis hierher kann/ sollte alles am Vortag vorbereitet werden.

Meringemasse

3 Eiweiss | 1 Prise Salz | 75 gr Zucker

Ofen auf 220° Oberhitze vorheizen

Eiweiss mit Salz steif schlagen und danach den Zucker Löffelweise beigeben und weiterschlagen bis die Masse fest und glänzend ist. Diese Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle füllen. Die Törtchen aus dem Gefrierschrank nehmen und das Eiweiss dekorativ aufspritzen und die Törtchen danach sofort im oberen Teil des Ofens 2-4 Minuten backen, resp. das Eiweiss anbräunen.

Die Törtchen mit wenig Puderzucker bestäuben und danach sofort servieren.

Rezept & Foto: Mia Müller

Das englische Original

In Shopping am 27. Juni 2010

Die Heinz Baked Beans Fans im deutschsprachigen Raum dürfen sich jetzt auf noch mehr England im Produkt freuen. Im Juni wurde den Baked Beans in Deutschland eine neue Rezeptur verpasst: noch mehr Bohnen und noch mehr Tomaten, weniger Zusatzstoffe. Somit wird eine 100%ige Adaption der original britischen Rezeptur gewährleistet. Bald sollen Heinz Baked Beans auch hierzulande so begehrt und berühmt sein wie in England, wo sie ihren Siegeszug 1886 antraten.

Es war der elitäre Departmentstore Fortnum & Mason in der Piccadilly Street von London, der die seit 1869 in den USA hergestellten Dosen aus Amerika einführte und an die feine Gesellschaft in London verkaufte. Das Kaufhaus war bereits 1707 von William Fortnum gegründet worden, der zuvor Diener am Hofe von Queen Anne war und später für das Setzen kulinarischer Trends berühmt wurde. Nachdem das Unternehmen 1851 die Snack-Spezialität Scotch Eggs vorstellte, trumpfte der königliche Hoflieferant 1886 mit den Baked Beans ganz gross auf. In England ist seitdem ein echter Kult um die Baked Beans entstanden.

Grünes Grillieren

In Service am 25. Juni 2010

Welche Gemüse sich fürs Grillieren eignen, welche sich als Spiessli ideal kombinieren lassen und welche Grundregeln man beim «grünen Grillieren» beachten sollte, verrät Klaus Reiter, Küchenchef des vegetarischen Restaurants tibits im Zürcher Seefeld.

Das Schönste gleich zu Beginn: Beim Grillieren von Gemüse sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. «Experimentieren ist erwünscht», sagt Reiter. Je nach Gusto kann das Gemüse nature oder mariniert auf den Grill gelegt werden. Als Grundregel bei Gemüsemarinaden gilt, nicht mit Öl zu sparen, da das Gemüse selbst keine Fette enthält. Dafür sollte man mit dem Salz zurückhaltend sein, weil das Gemüse beim Garen (ausser in Alufolie) sehr viel Wasser verliert. Bei allen anderen Zutaten hat man aber freie Hand und soll verschiedene Kombinationen ausprobieren. Ob Knoblauch, Sojasauce, Limettensaft, Küchenkräuter wie Rosmarin, Thymian oder Basilikum, scharfes Curry, Paprika oder Sambal Oelek – jede Zutat verleiht dem Gemüse eine besondere Note.

Je nach Saison eignet sich fast jedes Gemüse zum Grillieren. Die Grill-Klassiker sind allerdings Gemüse, die fast ohne Vorbereitung auf den Grill gelegt werden können. Dazu gehören Auberginen, Zucchini, Peperoni, Champignons (ob gefüllt oder nature), Maiskolben, Tomaten und in grobe Scheiben geschnittener Fenchel. Etwas mehr Aufwand verursachen Randen, Spargeln oder Gemüsezwiebeln, die man am besten gut mariniert in Alufolie wickelt und so langsam gart. Bei hartem Gemüse wie beispielsweise grossen Karotten oder Kartoffeln kann man durch Vorkochen den klassischen Grill-Fehlschlag vermeiden, bei dem das Gemüse aussen verbrannt und innen noch hart und kalt ist. Zum Grillieren weniger geeignet sind Bohnen, Erbsen, Hülsenfrüchte und Kohlarten, die blättrig sind. Wer sein Gemüse gerne als buntes Spiessli grillt, dem empfiehlt der tibits Küchenchef Äpfel und Auberginen oder Cherrytomaten, Champignons und schwarze Oliven zu kombinieren. Sehr raffiniert sei auch ein mediterraner Spiess mit Auberginen, Zucchini, Cherrytomaten und Pilzen. Und auch Maiskolbenstücke, Pilze und grosse Zucchinischeiben passen hervorragend zusammen auf einen Spiess. Grundsätzlich muss darauf geachtet werden, dass das Gemüse auf einem Spiess gleich gross geschnitten ist. Unterschiedliche Garzeiten können durch Vorkochen ausgeglichen werden.

Übrigens: Wer lieber Fleisch als Gemüse grillt, gleichzeitig aber nicht auf feine Beilagen verzichten möchte, kann für jede Grillade ab 10 Personen Salate, Antipasti, Dipp-Saucen und Früchtedesserts vom tibits Catering liefern lassen. Auf dem online Catering-Planer kann sich jeder Gastgeber ganz einfach über Angebot und Preise informieren, seine Bestellung online zusammenstellen, aber sich bei Fragen auch telefonisch beraten lassen.

Teigwaren-Geometrie

In Books am 24. Juni 2010

Welche Pasta-Formen passen perfekt zu welchen Saucen? In ihrem Kochbuch The Geometry Of Pasta liefern Jacob Kenedy und Bocca die Lupo 100 Antworten auf die Frage – bzw. Rezepte. Fotografien sucht man darin vergeblich. Dafür gibt es jede Menge Pasta vom Zeichenbrett, die vom preisgekrönten Grafikdesigner Caz Hildebrand beigesteuert wurde. Mehr Infos und Rezeptbeispiele hier.

Tutti Frutti

In Geschenke-Tipps am 23. Juni 2010

Diese Früchte sind nicht etwa aus Marzipan, sondern aus Glacé. Die kleinen Kunstwerke stammen von der Confiserie Sprüngli und sind eigentlich viel zu schön, um sie zu verspeisen – machen Sie es trotzdem, es lohnt sich. Auch ein ideales Mitbringsel, wenn man eingeladen ist und sich mit einem besonderen Dessert bedanken möchte. Entsprechend dem exzellenten Service, den man von Sprüngli gewohnt ist, werden die Glace-Früchte hübsch verpackt – ausserdem auch so, dass sie den Transport unbeschadet überstehen. Erhältlich im Sprüngli-Stammhaus, Bahnhofstrasse 21, CH-8022 Zürich und weiteren Verkaufsgeschäften.

Jura + Choco

In Sweets am 23. Juni 2010

Die Jura-Waffeln von Wernli gibt es bereits seit 1927. Nun wurde das Sortiment u.a. um die Sorte «Jura Choco au lait» erweitert. Dafür werden die gleichen zarten Waffelblätter wie beim Original verwendet – diese sind umhüllt von feiner Schweizer Milchschokolade. Ja, das schmeckt so gut, wie es sich liest. Jetzt im Handel erhältlich.

Feines zum Tee

In Sweets am 21. Juni 2010

Süsses Gebäck zum Tee ist ein kleiner Luxus, den man sich im Alltag ruhig öfters genehmigen sollte. Und wenn man sich schon etwas gönnt, dann bitte richtig – also keine Kekse vom Discounter. Wir lieben das Teegebäck Hoflieferant Dallmayr. Den Namen hat es verdient: Jedes einzelne Stück ist handgefertigt aus exzellenten Zutaten wie frische Butter, Mandeln und Honig. Ein Gedicht! Erhältlich im Dallmayr-Onlineshop.

Schweizer Whiskey

In Drinks am 20. Juni 2010

Würzige Gerste, reines Quellwasser aus dem Appenzeller Hochland und die sorgfältige Lagerung in Eichen-Bierfässern geben dem «Säntis Malt – Edition Dreifaltigkeit» die funkelnde Farbe und ein einzigartige Aroma – leicht rauchig, malzig mit einem Hauch Caramel im Abgang. Die Appenzeller verstehen offenbar etwas von ihrem Handwerk. Letztes Jahr wurde der Schweizer Whiskey vom weltweit anerkannten Experten Jim Murray zum besten in Europa ernannt.

Alter Schwede

In Good Food am 18. Juni 2010

Seit über 180 Jahren produziert das Unternehmen Falksalt Premium-Salz nach traditionellen Methoden – und sonst nichts. Allerdings wird der einen oder anderen Sorte etwas Geschmack beigemengt: Zitrone, Rosmarin, Chili oder Rauch. Neckisch wirbt die Firma mit dem Spruch: Swede’s changed the way you drive, dress and furnish. Now it’s time to for the way you cook. Unbedingt aus den nächsten Schweden-Ferien mit nach Hause bringen.

Kopfsalat-Herzen mit Pilzen

In Rezepte am 17. Juni 2010

Zutaten für 4 Personen: 1 Bio-Kopfsalat (ca. 350g) | 1 Bund Bio-Schnittlauch | 200g Bio-Champignons | 2-3 EL Bio-Olivenöl oder Kräuter-/Austernseitlinge | 1/3 TL Bio-Frischkäsemeerrettich | 50g Bio-Speck | 200ml Bio-Gemüsebouillon | 1 Bio-Zwiebel |Bio-Aceto Balsamico nach Belieben

Kopfsalat waschen, abtropfen lassen und die äussersten Blätter entfernen. Kopf vierteln und auf Tellern anrichten. Pilze mit Messer oder Pinsel putzen. Kleine ganz verwenden, grosse Pilze in längliche Scheiben schneiden. Zwiebel in feine Ringe und den Schnitt- lauch in zentimetergrosse Stückchen schneiden. Bouillon in einem Becher vorbereiten, mit etwas Frischkäsemeerrettich verfeinern. In feine Lamellen geschnittenen Speck in der Bratpfanne glasig braten, Pilze sowie Öl dazugeben und 8 bis 10 Minuten dünsten. Zwiebelringe hinzufügen und nach 2 bis 3 Minuten den Schnittlauch. Bouillon dazugiessen und das Ganze 5 bis 7 Minuten unter vorsichtigem Umrühren ziehen lassen. Saucensud mit Pilzen und Speck über vorbereitete Kopfsalat-Herzen verteilen, mit italienischer Salatsauce sowie mit Aceto Balsamico beträufeln und warm servieren.

Foto & Rezept: Bio Suisse

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Perfektes Müesli

In Good Food am 16. Juni 2010

Wo liegen die Southern Alps, die Pate standen für diese Müesli-Marke? Nein, nicht in Europa, sondern in Neuseeland. Von dort stammt auch der Firmengründer Andrew Garner, dessen dänische Ehefrau Lotte vor Jahren anfing, auf dem Borough-Market in London ihre köstlichen Müesli-Mischungen zu verkaufen. Diese waren so erfolgreich,  dass die Produktion in ihrer heimischen Küche nicht mehr ausreichte. Ein kleiner Betrieb mit mehreren Angestellten in die englischen Grafschaft Kent musste her. Das Besondere an Southern Alps Müeslis: Allerbeste Zutaten, wie z.B. langsam getrocknete Früchte – dafür werden Zusätze, Konservierungsstoffe und Industriezucker weggelassen. Gesehen bei Globus delicatessa.

Soccer Cookies

In Sweets am 15. Juni 2010

Nicht nur für fussball-liebende Krümelmonster: Die Soccer Cookies von Allos sind besonders leckere Mürbeteig-Vollkornkekse mit Amaranth und Vollmichschokolade – verfeinert mit echter Bourbon-Vanille. Alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau. Nur für kurze Zeit im Handel – also zugreifen!

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Zitronen-Tarte mit frischen Blaubeeren

In Rezepte am 14. Juni 2010

Mürbeteig (28cm Durchmesser, Bild: Monoportion): 150 g Butter | 30 g Zucker | 60 g Puderzucker | 30 g geriebene Mandeln | 1 Prise Salz | 1 Ei Klasse M | 250 g Mehl | zum Blindbacken Hülsenfrüchte oder ähnliches | Backpapier

Alle Zutaten, ausser dem Mehl, kurz verkneten, dann das Mehl zu einem bröseligen Teig unterkneten. Den Teig in Folie gepackt zirka eine Stunde im Kühlschrank stabilisieren lassen. Auf etwas Mehl etwa 2 Millimeter stark ausrollen und die Backform damit auslegen, ohne dass sich Risse bilden. Übrigen Teig abschneiden und entweder zu einer weiteren Tarte verarbeiten oder einfrieren. Er ergibt auch leckere Kekse. Den Teig in der Form mit einem zugeschnittenen Backpapier auslegen und dieses mit den Hülsenfrüchten beschweren. Bei 150 Grad zirka 25 Minuten vorbacken. Die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen. Auskühlen lassen.

Zitronencreme: 3 Blatt Gelatine | 125 ml frischer Zitronensaft | Abrieb von 3 Zitronen | 150 g Zucker 3 Eier Grösse M | 190 g Butter | Dekoration Frische Zitronenscheiben, frische Blaubeeren und gegebenenfalls Schokoladendekore und Minzblättchen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft, Zitronenabrieb, Zucker und Ei verrühren und bei 85 Grad im Wasserbad pasteurisieren. Ausgedrückte Gelatine unterrühren, durch ein feines Sieb passieren und gewürfelte gefrorene Butter untermixen, bis eine glatte Masse entstanden ist. In die vorgebackene Mürbeteigtarte einfüllen und im Kühlschrank stabilisieren lassen. Mit frischen Heidelbeeren, Zitronenscheiben und Schokoladendekor schmücken.

Rezept: Bernd Siefert, Weltmeistercafê in Michaelstadt
Bild: Lichtpunkt | Michael Ruder, Stuttgart

Das Rezept stammt aus der aktuellen Ausgabe von «ZuGast» – dem Bookazine für Kochen und Geniessen. Ausserdem im Heft: Rezepte mit Süsswasserfisch von Denis Nörenberg und Thomas Fesenmair, Martin Steiners vegetarisches Menü, Privat Party mit Markus Arnold (Meridiano Bern), Reportagen und Produkte, Partyvorbereitung und Dekoration und Weintipps.

«ZuGast» ist an vielen Kiosken und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitschriften- und Buch-Handel erhältlich. Oder man bestellt «ZuGast» zum Vorzugspreis von CHF 10 (statt CHF 16) oder € 6 (statt € 10) inkl. Versand und MwSt.: info@zugast.tv

Steinpilze im Glas

In Good Food am 13. Juni 2010

Diese Porcini aus dem Piemont wurden vom Traditionsbetrieb Oliveri nach einem seit Generationen überlieferten Rezept zubereitet. Die Steinpilze werden mit Essig und Weisswein leicht angebraten, eingelegt und mit charakteristischen italienischen Kräutern verfeinert. Erhältlich im Oliveri-Geschäft, Via Carducci, 14, 15011 Acqui Terme (AL), Italien oder man ordert per Katalog, der etliche andere Köstlichkeiten bereit hält.

Steigt nicht zu Kopf …

In Drinks am 12. Juni 2010

Alkoholfrei? Klingt erst einmal fad und langweilig. Auf Carbenet von Migros Sélection trifft das allerdings überhaupt nicht zu. Das edle Design der Flasche lässt schon ahnen, was einen nach dem Öffnen erwartet. Die Trauben für das Apéro-Getränk stammen von einem italienischen Familienbetrieb, der schon seit Generationen Carbenet-Reben anbaut. Das Aroma von schwarzen Johannisbeeren und einem Hauch von Zedernholz geben dem Tropfen seinen unverwechselbaren Charakter. Cheers!

Ikonen in Farbe

In Table-Beauties am 11. Juni 2010

Paul Smith treibt es bei seinen Designs bekanntlich gerne bunt. Daran hielt er sich auch, als er von Stelton den Auftrag erhielt, die ikonische Cylindia-Linie von Arne Jacobsen aufzufrischen. Smith verpasste den ursprünglich in Schwarz gehaltenen Griffen jede Menge Farbe(n). So erstrahlt  z.B. diese Teekanne plötzlich pretty in pink.  Eine durchaus gelungene Verjüngungskur! Händlerverzeichnis hier.

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Meistermenüs auf Knopfdruck

In Kitchen-Beauties am 10. Juni 2010

Mit dem Programm GourmetDämpfen des Combi-Steam XSL von ZUG holt man sich das Können der Maîtres de Cuisine nach Hause. In dem Steamer sind mehrere Dutzend Rezepte von Spitzenköchen fix programmiert. Man wählt eines aus, drücken den entsprechenden Knopf, und schon macht das Gerät genau dasselbe wie der Kochstar in seiner Küche. ZUG vergibt sogar eine Gelinggarantie. Passende meisterhafte Rezepte, u.a. von Andreas Caminada (19 Gault-Millau-Punkte) gibt es hier.

Mich laust der Affe

In Drinks am 9. Juni 2010

«Monkey picked tea» ist nicht einfach nur ein origineller Name – der Tee soll tatsächlich in China von Affen gepflückt werden. Und zwar an so hoch gelegenen und unzugänglichen Stellen, an die nur die eigens dafür abgerichteten Tiere gelangen. Angeblich wird diese Tradition nur noch in einem einzigen Dorf weitergeführt. Wiederum andere behaupten, die tee-pflückenden Affen seien nur eine Legende – der Name beziehe sich lediglich auf die sehr hohe Qualität der Teeblätter. So oder so: Der soll wirklich ausgezeichnet schmecken und ist voller Antioxidantien. Erhältlich bei Edible.com

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Spargel-Romben gebraten

In Rezepte am 8. Juni 2010

 Zutaten können frei nach Lust variiert werden:

-1 Bund weisser Spargel (Badischen oder aus der Region)
- Bratspeck ganz fein gewürfelt (geht gut, wenn die Specktranchen
  lagenweise auf Klarsichtfolie vorab tief gefroren werden)
- Schalotten oder Bundzwiebeln ebenfalls ganz fein gewürfelt
- Knoblauch ebenso
- Thymian oder italienischer Peterli (Petersilie) glatt
- Olivenöl
- 1 Prise Zucker
- Salz/Pfeffer

Zuerst den Spargel kurz mit kaltem Wasser abbrausen. Den untersten Teil (je nach Beschaffenheit) schräg abschneiden.
Anschliessend den Spargel in Rhomben schneiden, entsprechend dem ersten Schnitt.

In einer grossen Teflon-Bratpfanne genügend Olivenöl wärmen. Die Spargel-Rhomben mit dem Speck, den Bundzwiebeln oder Schalotten), dem Knoblauch sowie (falls gewünscht) Thymian und die Prise Zucker beigeben. Alles auf grossem Feuer 2 – 3 Minuten gut anbraten. Dabei öfters umrühren. Danach mit einem Deckel auflegen und ca. 5 Minuten durchbraten. Zwischendurch immer wieder umrühren und probieren. Wenn der gewünschte Biss (ich mag den Spargel sehr bissfest) erreicht ist, mit Salz und frischem schwarzen Pfeffer gut würzen. Eventuell noch ein Stück Butter beigeben sowie den fein geschnittenen Peterli/Petersilie. Sofort auf warme Teller geben und mit einem Stück Brot als Vorspeise servieren.

Für mich ist dies eine der besten Spargel-Zubereitungen die es gibt. Sie unterscheidet sich vor allem dadurch, dass der Spargel nicht durchgekocht wird, keine Sauce benötigt und sehr schnell zubereitet ist.  Und sie lässt sich variieren indem statt Speck, z.B. Rohschinkenwürfel verwendet werden. Vegetarierinnen können natürlich beides auslassen und dafür vielleicht entsprechend mehr Kräuter verwenden…. Wichtig ist einfach, dass einige der Spargel-Rhomben beim Anbraten genügend Farbe (Karamell) erhalten, trotzdem aber nicht durchgebraten (weich) sind.     

Rezept & Foto: Mia Müller

Die Flockenmacherin

In Kitchen-Beauties am 7. Juni 2010

Frisch geriebener Parmesan auf der Pasta ist eine feine Sache. Diese «Profi Plus»-Reibe (aus Cromargan, Edelstahl Rostfrei 18/10) von WMF macht die Sache noch runder – man kann mit ihr nämlich Parmesan-Flocken zaubern. Ausserdem ist sie sprichwörtlich vielseitig: Je nachdem, welche Seite man benutzt, produziert sie grössere oder kleinere Flocken. Himmlisch!

Bon Bouillon

In Good Food am 6. Juni 2010

Diese kräftige Basis für Rinds-Bouillons und Saucen ist im Kühlschrank lange haltbar und wurde schon vielfach als eines der «must have»-Luxusprodukte der Schweiz ausgezeichnet. Sie wird schon seit 1941 von Sirocco nach unverändertem Familienrezept hergestellt. Seit einigen Jahren ist auch eine vegetarische Variante der Bouillon erhältlich. Kauf-Infos hier.

Unglaublich erfrischend

In Drinks am 5. Juni 2010

Seit bald 50 Jahren wird in der Familien-Mosterei Möhl in Arbon am Bodensee Bio-Süssmost gepresst. Dieser besteht aus 60 Prozent Apfelsaft, 40 Prozent Birnensaft und etwas Kohlensäure. Eine simple Rezeptur, die köstlich schmeckt. Das Obst stammt von Hochstamm-Bäumen der Bio-Bauern aus der nächsten Umgebung, deren Höfe und Baumbestand nach den Richtlinien von demeter und Bio Suisse bewirtschaftet werden. Der frisch gepresste Saft wird dann unter Kohlensäuredruck eingelagert. Schmeckt am besten an heissen Tagen – und zwar schön gekühlt.

Die perfekte Partnerin

In Kitchen-Beauties am 4. Juni 2010

Der Wert einer hervorragenden, zuverlässigen Espressomühle ist nicht zu unterschätzen. Denn um zu einem perfekten Espresso zu gelangen, müssen alle Komponenten der Zubereitung harmonieren: Absolute Spitzenklasse bei der Auswahl der Bohnenmischung, bestes Wasser, eine Maschine, die präzise und zuverlässig Topergebnisse produziert sowie eine Mühle, die perfekt gemahlenes Espressopulver liefert. Die Moca ist die perfekte Partnerin für unsere Lieblings-Espressomaschinen von Olympia Express. Sie mahlt rasch und gleichmässig und vor allem ohne die Bohnen zu erhitzen. Das Gehäuse der Moca besteht in der Front aus hochglanzpoliertem Edelstahl, die Seitenteile sind aus besonders widerstandsfähigem pulverbeschichteten Stahl. Der Trichter aus echtem Pyrexglas fasst circa 250 Gramm Espressobohnen. Ach ja, und die Moca sieht einfach unverschämt gut aus. Bezugsquellen hier.

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Designerbag statt Plastic

In Shopping am 3. Juni 2010

Wieder mal ein Tipp fürs schönere Einkaufen: Die vier Schweizer Designer Michael Bader, Dieter Glauser, Julia Rogers und Natalia Gianinazzi haben ihre individuellen Statements zum Thema becoming green mit Hilfe der neuen Klebeprodukte ecoLogo von tesa gestaltet. Diese bestehen aus recycelten oder biobasierten Rohstoffen, sind lösungsmittelfrei und in erneuerbaren oder recycelten Materialien verpackt. Erhältlich sind die kostenlosen und limitierten Exemplare der Designerbags (aus Fairtrade-Produktion) auf becoming-green.ch. Einfach ein persönliches Statement abgeben und das Lieblingsteil auswählen.

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Leidenschaft und Perfektion

In Good Food am 2. Juni 2010

Als Vorbild für die Rezepte ihrer Pesto-Kreationen und ihrer Pasta dienen den zwei Machern von PPura (die zwei Ps stehen für Passione und Perfezione) die Kochkünste ihrer italienischen Mammas. Das bedeutet für die Rezepturen: Es werden nur Zutaten höchster Qualität und aus biologischem Anbau verarbeitet – und zwar nach traditioneller Handwerkskunst. So kommen z.B. in ein Glas Pesto ai Pomodori Salentini, neben anderen feinen Sachen, ein ganzes Kilo handgepflückte San Marzano Tomaten aus Apulien. Das schmeckt man! Bezugsquellen hier.

Ein Herz für Milch

In Shopping am 1. Juni 2010

Heute ist der Internationale Tag der Milch. Grund genug, unsere Lieblings-Milchverpackung von Daylesford Organic aus England vorzustellen. Die Tüte sieht nicht nur elegant aus und liegt gut in der Hand – sie ist auch noch biologisch abbaubar. Bezugsquellen in Grossbritannien und Deutschland hier.

Mehr zum Thema auf Speiselift.com: Zurück zur Flasche

Der Sommer kommt bestimmt …

In Drinks am 31. Mai 2010

… Und wenn er dann mal da ist, begegnet man ihm am besten mit eisgekühltem ChariTea in der Hand. Drei Sorten gibts von dem leckeren Teegetränk – jeweils ohne Zucker, nur mit Agavendicksaft und Fruchtsäften verfeinert: Black (Schwarzer Tee mit Zitrone), Green (Grüner Tee mit Zitrone, Ingwer, Honig und Agave) und  Red (Rooibos-Tee und Passionsfruchtsaft) Ausgedacht haben sich das die Macher von LemonAid aus Hamburg. Auch bei ChariTea setzen sie ausschliesslich auf Zutaten aus Bio-Anbau und fairem Handel. Erhältlich u.a. bei Globus delicatessa.

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Mexikanische Macaraons

In Sweets am 30. Mai 2010

Die mexikanische Pâtisserie Theurel & Thomas hat sich auf Macarons spezialisiert. Diese können es geschmacklich durchaus mit der europäischen Konkurrenz aufnehmen. Die Macarons werden in extrem reduzierten Verpackungen und Räumlichkeiten verkauft – dadurch kommen ausserordentlich gut zur Geltung. Definitiv einen Besuch wert, falls man mal vor Ort ist: Theurel & Thomas, Avenida Calzada del Valle / Plaza las Villas, San Pedro Garza García, Nuevo León, Mexico

Mehr zum Thema Macarons auf Speiselift.com

Schöner Einkaufen

In Shopping am 29. Mai 2010

Style, statt Plastic. Diese Shoppingtasche des Londoner Delikatessen-Geschäfts Melrose & Morgan Grocer passt hervorragend zur laufenden Rhabarber-Saison. Dank dem dickem Baumwollstoff ist sie sehr robust und liegt gut in der Hand. Am besten, man füllt sie direkt vor Ort mit den feinen Produkten von Melrose & Grocer wie z.B. einer Pilz- und Wensleydale-Käse-Tarte, saisonalem Gemüse oder einem Glas Cricklewood Blackberry Jam. Ebenfalls zu empfehlen: ein Takeaway-Coffee, den man dann bei einem Spaziergang im angrenzenden Viertel Primrose Hill geniesst. Dabei kann es leicht passieren, dass Star-Koch Jamie Oliver an einem vorbeifährt, der in der Nachbarschaft wohnt und sich (nicht sehr nachhaltig) in einem Range Rover Vogue durch die Gegend kutschieren lässt. Melrose and Morgan, 42 Gloucester Avenue, London NW1 8JD

Mehr zum Thema: Schöner einkaufen mit Lala-Berlin.

Speisekammer-Beauties 3

In Speisekammer-Beauties am 28. Mai 2010

In dieser Rubrik zeigen wir Produkte aus aller Welt, über die wir nicht viel wissen – ausser dass sie dank ihrer Verpackung eine absolute Zierde für jede Speisekammer sind. Eine sprichwörtlich oberflächliche Angelegenheit also.

Bavette mit grünem Spargel in Orangenbutter

In Rezepte am 26. Mai 2010

Für dieses sehr unkomplizierte Rezept braucht man keine genauen Mengenangaben. Je nach Geschmack und vor allem Appetit können die Zutaten angepasst werden. Als Richtlinie für 4 Personen als Vorspeise:

*300 gr. Bavette
*1 kg grüner Spargel
*1 Bio-Orange
* Salzbutter
*Olivenöl
*1ML Orangenpulver falls vorhanden (dieses habe ich noch vom Winter vorrätig: Schale von Bio-Orangen mit Sparschäler abgezogen. In Zuckerwasser -200 ml Wasser : Zucker 60 gr. – köcheln bis die Flüssigkeit etwas eingedickt ist. Orangenschalen herausnehmen und auf einem geölten Backpapier im Heissluftofen bei 60° so lange trockenen lassen bis alle Stücke dürr sind. Anschliessend im Kutter oder Mörser fein mahlen. In einem abschliessbaren Glas lange haltbar.)

Den Spargel waschen und die unteren Ende je nach Qualität abschneiden. Danach die Spargelstangen längs in möglichst dünne Streifen schneiden, d.h. nicht gerade Sparschäler dünn, aber so fein wie möglich.  Die Spargelstreifen ganz kurz (ca. 1 Minute) in stark gesalzenem Wasser blanchieren, abschütten und aufbewahren.

Genügend Wasser aufkochen, salzen und die Bavette 2 Minuten weniger als
Anleitung kochen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, die blanchierten Spargelstreifen zugeben und die verbleibenden 2 Minuten weiterkochen bis Spargelstreifen und Bavette al dente sind. Abschütten.

In der Zwischenzeit in einer grossen, weiten Teflon-Bratpfanne Salzbutter und Olivenöl
wärmen. Ein Moccalöffel Orangenpulver (falls nicht vorhanden, eine Messerspitze Puderzucker) sowie Abrieb von der Orange beifügen. Orange
auspressen und Saft bereitstellen.

Die abgetropften Bavette-Spargelstreifen in die Orangen-Butter geben, Hitze erhöhen. Orangensaft zufügen und alles gut mischen. Sobald der Orangensaft fast eingekocht ist, alles mit Pfeffer aus der Mühle sowie Salz würzen und in vorgewärmte Teller geben.

Rezept & Foto: Mia Müller

Wer hats erfunden?

In Sweets am 25. Mai 2010

Der Bonbon- und Kräutertee-Hersteller Ricola feiert 80-jähriges Bestehen. Was damals in einer kleinen Bäckerei in Laufen begann, zählt heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Bonbonsunternehmen der Welt. Wer eigentlich hat’s erfunden? Ein Schweizer namens Emil Richterich. 1930 gründete er die Firma Richterich & Co. Laufen, woraus sich auch die spätere Bezeichnung Ricola ableiten lässt. Auch heute wird das Unternehmen noch von einem Mitglied der Familie Richterich geführt.Die Kräuter für die Ricola-Produkte werden übrigens nach biologischen Richtlinien von über 100 eigenständigen Landwirtschaftsbetrieben im Schweizer Berggebiet angebaut. Mehr zum Unternehmen und der inzwischen recht grossen Produktpalette hier.

Sommer-Schokolade

In Geschenke-Tipps am 24. Mai 2010

Herrlich frisch schmeckt diesen Weisse Schokolade mit Limette, die es bei der süddeutschen Café-Kette Aran zu kaufen gibt. Hergestellt wird sie von der Traditions-Confisierie Gmeiner (gegründet 1898) im Schwarzwald. U.a. auch in der Variation Milch-Schokolade mit Kokosmilch erhältlich.

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Ach wie süss!

In Sweets am 19. Mai 2010

Die Packung lässt zwar jedes Kinderherz höher schlagen – der Inhalt ist wohl aber eher für Erwachsene: Vegane Schokoladen-Trüffel. Hinter Hipo Hyfryd steckt ein kleiner Betrieb in Süd-Wales, der nach belgischen Rezepturen – aber möglichst umweltfreundlich und nach ethischen Grundsätzen produziert. Die Trüffel sind u.a. in den Geschmacksvariationen Chili, Ahorn-Sirup und Lavendel erhältlich. Bestellinfos hier.

Europarekord beim Olivenöltest

In Good Food am 18. Mai 2010

Zum ersten Mal gewinnt ein Slowene den OLIO-Award für eines der besten Olivenöle des Jahres: Produzent Vanja Dujc aus Koper auf Istrien wird von der Zeitschrift Der Feinschmecker für sein hervorragendes Olivenöl Vanja couvée ausgezeichnet. Dujc konnte sich bei der größten Olivenöl-Verkostung in Europa gegen über 850 weitere Ölproduzenten aus aller Welt durchsetzen. Eine internationale Jury mit Experten aus Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien und Tunesien hat dafür 856 Olivenöle aus 20 Ländern fünf Tage lang probiert.

Ein Fazit des Tests: Ölproduzenten in Slowenien und dem benachbarten Kroatien steigern von Jahr zu Jahr ihre Qualität, während viele Erzeuger aus der Toskana unter schlechtem Wetter vor der Olivenernte im Winter 2009 litten und Einbussen bei der Qualität hinnehmen mussten. Während Olivenöl aus Griechenland enttäuschte, überzeugte wieder Öl aus Spanien, Süditalien, Australien und den USA mit hohem Niveau.

Die besten 50 Olivenöle der neuen Ernte 2009/2010 veröffentlicht die Zeitschrift in der Juni-Ausgabe (ab sofort im Handel). Weitere 250 empfehlenswerte Olivenöle verrät die Zeitschrift ab 1. Juni 2010 auf der Internet-Seite olivenoeltest.de

Wieder an der Flasche

In Shopping am 17. Mai 2010

Die Knuthenlund-Farm in Lolland/Dänemark betreibt seit 2007 Bio-Landwirtschaft, die in der Umwelt möglichst wenig Spuren hinterlassen soll. Dieses Prinzip gilt auch für die Produkt-Verpackungen: Der Schafs-Brie ist in Papier gewickelt, das aus Kartoffelstärke besteht und die dazugehörige Schachtel wurde aus nachhaltig angebautem Pappel-Holz hergestellt. Ausserdem werden die Schaf- und Ziegenmilch der Farm in Mehrweg-Glasflaschen verkauft. Und bei noch etwas legt man offensichtlich sehr grossen Wert – nämlich gutes Design. Mehr Infos zu Knuthenlund gibts hier.

Charmanter «Blow Job»

In Shopping am 15. Mai 2010

Schön doppeldeutig ist dieses Kartenmotiv des Zürcher Papeterie-Duos Le pigeon voyageur. Designerin Naomi Baldauf und Druckerin Rita Nicolussi entwickeln mit Leidenschaft und Liebe zum Detail ein zeitgenössisch interpretiertes Papeteriesortiment, das durch Fundstücke aus vergangener Zeit inspiriert ist. Uns gefallen vor allem die Kuchen-Motive – doch die zwei Ladies haben weitaus mehr zu bieten. Die gesamte Kollektion gibts im Online-Shop von Le pigeon voyageur.

Saucen-Magnet

In Good Food am 14. Mai 2010

Seit 1886 produziert De Cecco Teigwaren und legt dabei hohen Wert auf Qualität. So werden z.B. die Spaghetti in einem speziellen Verfahren durch einen Broze-Sieb gezogen. Dadurch wird die Oberfläche leicht porös und nimmt die Saucen besser an. Inzwischen bietet De Cecco auch einige Sorten in Bio-Qualität an: Fusilli, Penne rigate und Spaghetti. Im Fachhandel erhältlich, oder direkt hier bestellen.

Schnittig!

In Kitchen-Beauties am 13. Mai 2010

Das Poly-Flax-Schneidebrett aus den USA besteht aus recyceltem Kunststoff, vermischt mit Hülsen der Flachspflanze. Es ist messerfreundlich, lebensmittelecht und spülmaschinenfest. Erhältlich in Rot, Braun und Grün. Mehr Infos hier.

Edel & Fair

In Drinks am 12. Mai 2010

Mit neuen Kaffeesorten und einer qualitativ hochstehenden Röstung hat Caritas-Fairtrade sein Sortiment erneuert und verbessert: Die Kaffees werden nun mit dem Label von Max Havelaar und in Bioqualität angeboten. Neu ist auch die Zusammenarbeit von Caritas-Fairtrade mit der Luzerner Gourmet-Rösterei Rast, deren Markenzeichen die Frische sowie die sortenreine und langsame Röstung sind. Der Caritas-Kaffee kann in den Unica-Läden des Caritas-Fairtrade und bei Manor sowie im Online-Shop auf caritas.ch gekauft werden.

Unwiderstehlich!

In Good Food am 11. Mai 2010

Was für eine Kombination! In weisse Schokolade getauchte Zitronen-Cookies, die auf der Zunge zergehen. Produziert werden die Lemon Melts von der Island Bakery auf der schottischen Insel Mull – und zwar mit reinen Bio-Zutaten und in Handarbeit. Weitere köstliche Sorten und Bezugsquellen gibt es hier.

Aufgefrischtes Rivella Grün

In Drinks am 10. Mai 2010

Zehn Jahre nach seiner Einführung erfährt Rivella Grün gerade einen zweiten Frühling. Durch eine leichte Rezepturanpassung schmeckt der Softdrink noch frischer und prickelnder. Zudem wurde mit einem leichten Facelifting die Etikette modernisiert, auf der nun die Ingredienz Grüntee optisch mehr zur Geltung kommt.

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Die schnelle Nummer*

In Good Food am 7. Mai 2010

Neu Aus Österreich:  Der «Black Bear»-Bio-Energie-Riegel. Er besteht aus Mandeln, Süsskirschen, Datteln, Cranberries, Cashewnüsse, Himalaya Salz und fünf Prozent Maca («Die heilige Pflanze der Inkas»). Die Inhaltsstoffe sind nicht nur gesundheitsfördernd, sondern sie gewährleisten auch, dass der Riegel weder krümelt noch klebrig ist – also ideal für unterwegs. Zudem ist er garantiert gluten-, ei- sowie milchfrei. Ach ja – er schmeckt auch noch gut. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit hier.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Poulet auf Bierdose

In Rezepte am 6. Mai 2010

Ab sofort liegt die erste reguläre Ausgabe von «BEEF!» am Kiosk. Das Pilotheft des Food- und Lifestyle-Magazins für Männer, die gutes Essen lieben und gern ausschweifend kochen («Für Männer mit Geschmack»), verkaufte sich letzten Herbst so gut, dass «BEEF!»  ab jetzt einmal im Quartal erscheint. Die Macher setzten weiterhin auf eine klar männliche Haltung in Sachen Kochen. Zum Beispiel landen im 32-seitigen Grill-Special statt halben Sachen gleich ganze Tiere auf dem Rost. Speiselift.com präsentiert das Rezept zum «Covergirl»: Huhn auf Bierdose.

Ein Huhn zu grillen, ist gar nicht so einfach. Das Fett des Tiers liegt direkt unter der dünnen Haut, da kann es schnell schwarz werden. Auf eine Bierdose gestülpt, kommen Haut und Grillrost nicht in Kontakt. Um das Huhn zusätzlich an den Schenkelenden vor dem Verbrennen zu schützen, kann man sie mit Alufolie umwickeln. Das verdampfende Bier gibt dem Huhn zusätzlich Geschmack und schützt vor dem Austrocknen.

Zutaten für 3–4 Personen

Marinade
30 g frischer Ingwer, 2 Bio-Orangen, 2 Lorbeerblätter,
1 EL brauner Zucker, 100 ml Sojasauce

Grilltier
1 Poularde (ca. 1,5 kg)

Würzmischung
Je 1 TL Bockshornklee, schwarzer Senf, Schwarzkümmel,
Fenchelsamen und Kreuzkümmel, 1 TL Meersalz

Zubereitung
Am Vortag: Ingwer abspülen, dann raspeln. Die Orangen heiss abspülen, trocken reiben und von einer Frucht die Schale mithilfe eines Sparschälers dünn schälen. Orangen auspressen. Lorbeerblätter zerbröseln. Mit Orangensaft, Ingwer und Zucker in einem Topf aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen. Mischung durch ein Sieb
passieren und mit der Sojasauce verrühren. Die Poularde sorgfältig abspülen, dann trocken tupfen. Innen und aussen mit der Marinade bestreichen, zugedeckt über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Tag die Würzmischung bereiten: Die Gewürze in einer Pfanne unter Rühren rösten, dann mit dem Salz in einen Mörser geben
und zerstossen. Poularde mit der Gewürzmischung einreiben und auf eine grosse, nur noch zu zwei Drittel mit Bier gefüllten Bierdose setzen. Im geschlossenen Kugelgrill ca. 45 – 60 Minuten garen.

Mehr Infos zu «BEEF!» und weitere Rezepte gibt es hier.

Frittata mit grünem Spargel

In Books am 5. Mai 2010

200 g grüner Spargel
1 EL Olivenöl
Salz
Cayennepfeffer
Ein Hauch frisch geriebene Muskatnuss
3 grosse Eier, geschlagen
125 g Rahmfrischkäse
30 g Parmesan, fein gerieben
2 TL Schnittlauchröllchen
eine dünne Scheibe Butter

Den Spargel um das holzige Ende kürzen und schälen. Die geschälten Stangen diagonal in Stücke schneiden. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erwärmen, den Spargel hineingeben und mit Salz, Cayennepfeffer und Muskatnuss würzen. Den Spargel bei schwacher Hitze langsam garen, bis die Stücke zart und ganz leicht gebräunt sind. Den garen Spargel abschütten und beiseitestellen. Die Pfanne auswischen. Die Eier in einer Rührschüssel mit dem Frischkäse, dem Parmesan und den Schnittlauchröllchen zu einem glatten Frittatateig verrühren. Die Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen, dann die Butter darin aufschäumen. Den Frittatateig in die Pfanne geben, die Temperatur reduzieren und den Teig leicht stocken lassen. Den gekochten Spargel gleichmässig auf der Frittata veteilen. Die Ränder der Frittata hin und wieder mit einem Spatel anheben, damit das noch flüssige Ei darunterläuft und ebenfalls stockt (nach etwa 2 Minuten sollte die Frittata fertig sein). Die fertige Frittata auf einen Servierteller gleiten lassen und warm oder leicht abgekühlt essen.

Das Rezept stammt aus dem Buch Alles Gemüse von Simon Hopkinson. Er schrieb unter anderem Roast Chicken and other Stories, das 2005 zum nützlichsten Kochbuch aller Zeiten erkoren wurde und sich laut Amazon sogar besser als Harry Potter VI verkaufte. Jason Lowes Foodfotografie erscheint weltweit in Zeitungen und Magazinen. Erhältlich im Online-Shop von Collection Rolf Heyne.

Grafitti-Schokolade

In Geschenke-Tipps am 4. Mai 2010

«SUMMUM CIRCUS – fizzy’n spicy» von Le Carré des Chocolatiers und Mathieu Wermuth ist auf den ersten Blick ein von Hand gestaltetes Farbenspektakel. Jede Schokoladetablette ist ein einzigartiges Kunstwerk. Unter diesem Mantel offenbaren sich im Überzug Aromen einer Araguani-Schokolade aus Venezuela mit 72% Kakaogehalt, geprägt von Duftnoten aus Lakritze und Kastanien, in einer Mischung mit Manjari aus Madagaskar mit 64% Kakaogehalt, dessen Hauptgeschmacksnote aus roten Früchten besteht. Im Herzen der Schokoladetablette entdeckt der Gaumen ein ausgefallenes Gleichgewicht von hausgemachtem Curry (aus Koriander, Kreuzkümmel, Kümmel, Bockhornsklee, Kurkuma, schwarzem Senf, gemahlenem Ingwer, Fenchel und grünem Kardamon), das sich in einem wilden Spektakel mit Brausepulver austobt. Im Fachhandel oder im Online-Shop von Le Carré des Chocolatiers erhältlich.

Eiweissverwertung

In Apéro/Vorspeisen-Rezepte am 3. Mai 2010

Oft wird beim Kochen nur das Eigelb gebraucht und das Eiweiss (Eiklar) bleibt übrig. Dieses kann zwar gut eingefroren werden, bloss ist das Problem der Verwertung damit nur auf Eis gelegt. Damit immer wieder Amaretti zu machen, ist auf Dauer auch etwas langweilig. Übers Wochenende kochte ich Raviolo, gefüllt mit Spinat und Eigelb. Daher waren 8 Eiweisse übrig, die gebraucht werden wollten. Ich fand eine leckere und erst noch dekorative sowie leicht vorzubereitende Vorspeise:

Ziegenfrischkäse-Flans auf z.B. Randen-Carpaccio (je nach Gemüsesaison)

Zutaten für 4 Timbaleformen (Souffléformen) von ca. 1 dl Inhalt:

4 Eiweiss
200 gr Chevraux Ziegenfrischkäse
1,5 dl Vollrahm oder Doppelrahm oder halb-halb
Cayenne-Pfeffer
Butter für die Timbaleformen
Olivenöl
eventuell Kräuter nach Saison und Belieben
 
Zubereitung:
Eiweiss, Rahm  und Ziegenfrischkäse mit dem Mixer oder Schwingbesen gut
verrühren. Salz und Pfeffer nach Geschmack beigeben. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Timbaleformen gut ausbuttern und ebenfalls kühl stellen.

Backofen auf 200° vorheizen. Eine Form (z.B. Gratinform) mit soviel heissem Wasser füllen, dass die Förmchen zur Hälfte im Wasser stehen. In der Mitte des Backofens auf ein Blech stellen. Förmchen mit der Ziegenkäsemasse bis ca. 1 cm unter den Rand füllen und in die mit Wasser gefüllte Form geben und ca. 30 Minuten backen. Die Oberfläche darf/muss etwas «angebräuselt» aussehen.

Randen (Rote Beet) in ganz feine Scheiben schneiden (hobeln) und schön auf einem Teller anrichten. Die Ziegenkäseflans aus dem Ofen nehmen, 1 Minute stehen lassen und dann aus den Förmchen kippen. Dies geht am besten mit einem Backhandschuh für die Hand die das heisse Förmchen halten muss und dann das Soufflé in die andere Hand stürzt, so ist die gebräunte Seite in der Handfläche. Danach stürzt man das Flan sofort wieder richtig auf die Randenscheiben.

Olivenöl (mit den gehackten Kräutern vermischt) mit Salz und Pfeffer würzen und über die Randenscheiben giessen.

Diese leichte Vorspeise kann ebenso gut auf einem Salat oder grünem Spargel (demnächst Saison aus der Region!)  angerichtet werden.

Ein aromatischer Sauvignon blanc oder ein Verdejo Esperanza (Weisswein aus Spanien der an reife, exotische Zitrusfrüchte erinnert) passt vorzüglich dazu.

Rezept & Foto: Mia Müller

Superb!

In Drinks am 2. Mai 2010

Allein die farbenfrohen Verpackungen von Baumgartner Kaffee sind den Kauf wert. Doch auch der Inhalt stimmt. Kein Wunder – schon seit 1896 begann der Familienbetrieb aus St. Gallen mit der Kaffee-Rösterei. Unsere Wahl: Superbo – eine Mischung aus hochwertigen Arabicas von den Hochebenen Zentralamerikas mit einem ausgewogenen, aromatisch-fruchtigen Geschmack, jedoch kräftig und mit einer nussigen Note.

Neu: Bio AlpenlandTilsiter

In Good Food am 1. Mai 2010

Der würzig-delikate Bio-AlpenlandTilsiter entsteht aus Bio-Rohmilch. Die Veredlung mit einer fein abgestimmten Mischung aus Alpenkräuter- und Biomalz-Extrakt verleiht ihm die besondere Note. Hergestellt wird er in der Familienkäserei Maseltrangen in Rufi (SG). Hier wird Bio-Rohmilch aus silofreier Fütterung zweimal täglich frisch angeliefert. Sie stammt von Bio Suisse-zertifizierten Betrieben aus der Umgebung. Der Tilsiter-Neuling ist absolut natürlich und lactosefrei. Erhältlich ab Juli 2010 bei Coop.


Pulla (Hefeschnecken mit Zimt und Zucker)

In Rezepte am 30. April 2010

«Swiss Finnish»: Dieses Rezept stammt von  SISU* – dem ersten finnisch-schweizerischen Café in Zürich.

* 5 dl Milch erwärmen
* 50 g Hefe, 1 Ei, 3 dl Zucker, 1 TL Salz und Kardemom hinzufügen.
* 1 kg Mehl nach und nach hinzugeben, zum Schluss 200g flüssige Butter beifügen.
* Den Teig gut kneten und dann 30min ruhen lassen.
* Den Teig auswallen, mit Butter bestreichen, mit Zucker und Zimt bestreuen, aufrollen und in Stücke schneiden. Eindrücken.
* Stücke mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
* Pullas bei 225 Grad  8-10min backen.

Alternative: Aus dem Teig kleine Kugeln formen, diese mit Ei bestreichen und Hagelzucker bestreuen. Als Zopf: 200 Grad, 20-25 Min backen.

*Das Sisu wurde diese Woche von den Geschwistern Anni Katrin und Christoph Johannes Elmer eröffnet. «Unser Café ist genau wie wir» sagt Anni Katrin Elmer. Sie und ihr Bruder, beide Ende Zwanzig, haben finnische Wurzeln, aufgewachsen sind sie in der Nähe von Zürich. Ihr Ziel war es, die skandinavische und die schweizerische Seite miteinander zu verbinden – heraus gekommen ist das Sisu, tagsüber ein Café, abends eine Bar. Als Gast kann man zwischen lokalen und finnischen Getränken und Speisen wählen. Sisu ist Finnisch und beschreibt eine Eigenschaft, auf die Finnen besonders stolz sind: Hartnäckigkeit und ein bisschen Eigensinn. Sisu, Meinrad-Lienerstrasse 1, CH-8003 Zürich. Öffnungszeiten, die aktuelle Speisekarte, Veranstaltungen und Neuigkeiten gibts unter kuppilasisu.ch

Ein bisschen Frieden

In Good Food am 29. April 2010

Miteinander, statt gegeneinander: Das «Peace Oil»-Olivenöl wird in Israel zusammen von Juden, Arabern, Drusen und Beduinen produziert. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf unterstützen die Macher den Friendesprozess im Nahen Osten. Mehr Infos dazu hier.

Feigen-Salz

In Geschenke-Tipps am 27. April 2010

Dieses Ei muss man nicht mehr salzen. Der ansehnliche Streuer ist nämlich randvoll mit Fleur de Sel aus der Region Murcia, die im Südosten von Spanien liegt. Das SOSO-Salz ist weder gebleicht noch raffiniert – und in verschiedensten Geschmackssorten erhältlich wie z.B. Feige (Foto), Safran, Hibiscus oder Pfeffer. Jede Sorte befindet sich in einem andersfarbigen Ei, damit es zu keinen Verwechslungen kommt. Kaufen kann man sie in Online-Shops und bei Globus.

Mehr zum Thema: Salz blauweiss

(Zürisee-)Fish & Chips

In Good Food am 26. April 2010

Gleich neben dem stadtbekannten Zürcher «Restaurant Rosso» gibt es seit einiger Zeit das «Rössli Cafe». Genau so charmant wie der Name, ist auch das Ambiente. In einem Catering-Wagen werden leckere (Zürisee-)Fish & Chips, täglich zwei Pastasorten, diverse Panini, ordentliche Espresso-Getränke, etc. feil geboten, die man dann herrlich entspannt unter freiem Himmel auf den Vintage-Gartenmöbeln des angrenzenden Einrichtungsladens Bogen 33 geniessen kann. Rössli Cafe, Geroldstrasse 31, CH-8005 Zürich.

«Tag des Bieres»

In Drinks am 23. April 2010

Heute ist der «Tag des Bieres» – zumindest in Deutschland, wo die Bierbrauer jährlich den Erlass des bayerischen Reinheitsgebots von 1516 feiern. Dieses besagt ja, dass Bier nur Hopfen, Malz und Wasser enthalten sollte – und sonst nichts. Doch es gibt noch mehr gute Eigenschaften, die der Ernährungsexperten Sven-David Müller im Auftrag der Bier-Spezialitätenmarke Mönchshof zusammengefasst hat: «Bier ist durch seinen Hefe- und Malzgehalt ein effektiver Vitamin- und Mineralstofflieferant: es enthält grosse Konzentrationen der wichtigsten B-Vitamine sowie praktisch alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente.» Ein Liter unfiltriertes Bier wie beispielsweise das Mönchshof Kellerbier deckt ca. 20 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Kalium und 45 Prozent an Magnesium sowie Kohlehydrate. Ausserdem gab Sven-David Müller zu Protokoll: «Menschen, die auf ihre Schönheit achten, sollten Bierhefe einnehmen oder ungefiltertes Bier bevorzugt trinken, da es viel Bierhefe enthält. Ich möchte betonen, dass Bier moderat getrunken werden sollte, d.h. ein bis zwei Gläser aber möglichst nicht jeden Tag, am besten abends! Zu einem gesunden Essen mit Vollkornbrot und einem frischen Salat.» Na dann, Prost!

Das milde Valser

In Drinks am 22. April 2010

Valser lanciert Valser Silence: ein natürliches Mineralwasser mit besonders mildem Geschmack. Es entspringt hoch über dem Valsertal in der neu erschlossenen St. Paulsquelle, die auf auf 1815 Metern über Meer liegt und damit eine der höchsten Quelle der Alpen ist. Die geringe Mineralisierung von 220 mg/l stammt von der verhältnismässig kurzen Verweilzeit des Wassers im Berg. Valser Silence ist ab sofort in ausgewählten Hotels, Restaurants, zu Hause via Valser Service und in ausgewählten Tankstellen erhältlich.

Alles im Griff

In Kitchen-Beauties am 20. April 2010

Wiegen, messen und dabei gut aussehen – dürfen wir vorstellen: Franca, die digitale Küchenwaage mit abnehmbarem Messbecher vom Traditions-Unternehmen ADE Germany. Weitere Eigenschaften: Einfache Bedienung mit zwei Tasten am Henkel, Der Messbecher ist per Klick-Verschluss mit der Waage verbunden und lässt sich einfach und bequem abnehmen, Wiegeeinheiten: g, lb, ml, fl.oz., Höchstlast: 5 kg, etc.. Im Fachhandel und diversen Onlineshops erhältlich.

Faires Frühstück

In Good Food am 19. April 2010

Fast alle tun es jeden Morgen – frühstücken. Aber wer denkt dabei an die Herkunft des leckeren Kaffees, Tees, Honigs oder der Schokoladencreme? Zwischen 19. April und 23. Mai rufen Fairtrade-Iniativen in mehreren Ländern dazu auf, beim Frühstücken ein Zeichen für den Fairen Handel zu setzen und die Vielfalt fair gehandelter Produkte zu entdecken. Mehr Infos dazu hier.

Der fünfte Geschmack

In Good Food am 18. April 2010

Der Mensch schmeckt mehr als nur süss, salzig, sauer und bitter – es gibt auch noch umami. Das Wort stammt aus Japan und steht frei übersetzt für Köstlichkeit. Es beschreibt den Geschmackseindruck, der beim Konsum von Glutamat entsteht. Dieses kommt natürlich in Nahrungsmitteln wie Parmesan, Tomaten und Steinpilzen vor. Genau aus solchen Zutaten hat die britische Köchin und Buchautorin Laura Santtini ihre No 5 Umami paste zusammengestellt. Schmeckt köstlich zu Suppen, Saucen, auf Fisch oder Fleisch – aber auch als Brotaufstrich. Gesehen bei Waitrose.

Asche-Käse

In Good Food am 17. April 2010

Früher wurde Asche (Pflazen- und nicht Vulkan-Asche) zur Sterilisation bei der Käseherstellung eingesetzt. Heutzutage sorgt man bekanntlich anders für Hygiene. Schade eigentlich, denn es gibt auch eine geschmackliche Komponente. Asche lässt nämlich die Kulturen einen eigenen Geschmack entfalten und gibt dem Käse neben seinem feinen, frischen Aroma auch eine herbe Note. Einige Käsereien stellen noch Asche-Käse her, wie zum Beispiel der Familenbetrieb Kober im norddeutschen Besdorf. Zu kaufen gibts ihn auf einigen Hamburgern Wochen- und Ökomärkten – oder im Online-Shop Der Käsefeinschmecker.

Zum Verkrümeln

In Kitchen-Beauties am 16. April 2010

Wo gekocht wird, fallen Krümel. Oft findet man sie dann an den unmöglichsten Orten wieder, wie z.B. der Besteck-Schublade. Abhilfe schafft da dieser Handstaubsauger von Dyson, der farblich von Issey Miyake mit gestaltet wurde. Dank seiner sehr starken Saugleistung ist alles schnell wieder sauber. Auch das Aufladen des Akkus ist mit 3 Stunden vergleichsweise wenig zeitraubend. Erhältlich im Fachhandel oder im Dyson-Onlineshop.

Die schnelle Nummer*

In Good Food am 15. April 2010

Was dem Schweden sein Knäckebrot, ist dem Südtiroler sein Schüttelbrot. Es ist genau so lang haltbar wie der Konkurrent aus dem hohen Norden, jedoch würziger im Geschmack. Je nach Region, wird es aus Roggenmehl, Hefe, Wasser und zusätzlich Kümmel, Fenchel, Anis oder auch Koriander gemacht. Man kann es prima brechen und häppchenweise mit Käse, Schinken oder pikanten Brotaufstrichen geniessen. Also ideal, um zum Beispiel den Heisshunger vor oder während dem Kochen zu stillen. Deshalb am besten immer ein oder zwei Packungen auf Vorrat im Küchenschrank hamstern. Erhältlich u.a. bei Dallmayr.

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

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Gute Erfrischung!

In Drinks am 14. April 2010

Coop wartet mit drei neuen erfrischenden Teegetränken auf. Der Bio Tea Classic, der Bio Alp Tea und der Bio Tea Paradise (Foto) werden aus biologisch angebauten Kräutern hergestellt, sind natürlich gesüsst und kommen ohne Konservierungsstoffe aus. Die drei Getränke enthalten eine Mischung aus verschiedenen Teesorten, verfeinert mit biologischen Fruchtsäften. Bei den Zutaten verzichtet man bewusst auf Konzentrate, wie sie in der konventionellen Eistee-Herstellung üblich sind. Ausserdem werden die biologischen Teekräuter aufgekocht. Diese Zubereitung ergibt einen besonders aromatischen Geschmack, der an hausgemachten Eistee erinnert. Der Bio Alp Tea enthält die beliebtesten Schweizer Kräutertees: Eisenkraut, Zitronenmelisse, Pfefferminze und Lindenblüten. Ein Schuss Zitronensaft rundet die Kräutermischung ab. Bio Tea Classic wird, wie im traditionellen Rezept, mit Schwarztee gebraut. Eine Kombination aus frischem Zitronen- und Orangensaft bietet die passende Ergänzung zum herben Geschmack der Teeblätter. Saft aus exotischen Früchten verfeinert den Bio Tea Paradise, der fünf Teesorten enthält: Nebst Apfel, Hibiskus, Zitronengras und Zitronenmelisse auch Hagebutten, die dem Tee eine angenehme Säure und seine kräftige rote Farbe verleiht.


Einfach gut bayrisch

In Books am 13. April 2010

Bei Feinkost Käfer in München versteht man etwas von regionalen bayerischen Spezialitäten: Fleischpflanzerl mit lauwarmem Krautsalat, Brotsuppe, Donauzander mit fränkischer Rotweinsauce, Kalbshaxe mit Brezenknödelgugelhupf oder das berühmte Käfer Brathendl auf der Wiesn. Doch kein noch so begnadeter Sternekoch kann aus schlechten Zutaten ein schmackhaftes Gericht zaubern, deshalb steht die Qualität der Lebensmittel an oberster Stelle. Nur kontrollierte, ökologisch wirtschaftende Produzenten liefern an Käfer. In dem Buch Käfer – Einfach gut bayrisch darf man nicht nur in das bayrische Rezeptbuch der Käferküche spitzeln, sondern es werden einige der Lieferanten und Produzenten vorgestellt, die die hohen Ansprüche der Hauses Käfer erfüllen. Eine gute Gelegenheit, etwas über die Produktion und Herkunft von Lebensmitteln zu erfahren. Erschienen bei Collection Rolf Heine, Preis: €(D) 29,90 / €(A) 30,80 / sFr 51,90.

Migros pusht Bio

In Shopping am 12. April 2010

Die Nummer 1 im Schweizer Detailhandel führt zur Zeit über 1000 Bio-Produkte. Dieses Sortiment will Migros bis Ende 2010 laufend mit vielen neuen Produkten ergänzen – mit einem Schwerpunkt auf Brotwaren, Molkereiartikel, Fleischwaren und Tiefkühlprodukte. Ausserdem wurden vor einer Weile die Verpackung und das Logo des Bio-Sortiments aufgefrischt. Was die Verbraucher am meisten freuen dürfte: Ab morgen werden etliche dieser Produkte im Durchschnitt 5% günstiger angeboten.

Blütenzauber

In Geschenke-Tipps am 11. April 2010

2 in 1: Schokolade gepaart mit Blumen. Die deutsche Bio-Confiserie Rosengarten kombiniert weisse Bruch-Schokolade mit einer Gewürz-Blütenmischung, die u.a. aus Rosenblüten, Sonnenblumenblüten, Ringelblumen, Kornblumen, Zimt-Cassia, Nelken und Ingwer besteht. Ein ideales Geschenk zum Muttertag. Für 2.99 EUR im Fachhandel erhältlich.

Intelligent genascht

In Good Food am 7. April 2010

Und ewig locken die Süssigkeiten an den Supermarktkassen dieser Welt… Bei Billa in Österreich gibt es eben dort Alternativen für ‘kluge Naschkatzen’, wie diese vakuumgetrockneten Erdbeeren. Die Vor- und Nachteile des Produkts liegen klar auf der Hand. Sie wurden nämlich vorne auf die Packung gedruckt. Positiv: Es handelt es sich um 100% Früchte, die schonend verarbeitet und nicht mit Konservierungsstoffen behandelt wurden. Einziges Manko laut dem Hersteller: ‘gibts nur in Rot’. Charmant, diese Österreicher.

Espresso auf Deutsch

In Kitchen-Beauties am 6. April 2010

Die deutsche Version der italienischen Espressokanne für den Heimgebrauch: reduziertes Design kombiniert mit Wertarbeit. Kult, so der Name, besteht aus Edelstahl (18/10) und ist für alle Herdarten inklusive Induktion geeignet. Die Kochzeit für den Espresso ist kürzer als bei den herkömmlichen Kannen. Ebenfalls sehr angenehm: Man kann das gute Stück in der Spülmaschine reinigen. Erhältlich bei WMF für 99.- EUR.

Neues aus dem Süd-Osten

In Good Food am 4. April 2010

Diese Olivenöl-Flasche ist einfach zu schön, um sie in einem Küchenschrank neben Essig & Co verschwinden zu lassen. Das Öl hört auf den Namen Lintar und stammt aus der Nähe der Adria-Stadt Split. Dort wird es aus den Früchten rekultivierter heimischer Olivenbaum-Sorten gewonnen. Bezugsquellen ausserhalb Kroatiens sind bislang nicht bekannt, doch das ändert sich hoffentlich bald.

Mehr zum Thema: Starck-es Olivenöl

Held des Abwaschs

In Kitchen-Beauties am 3. April 2010

Ums den Geschirr-Abwasch kommen die wenigsten herum. Löblich, wer dabei an die Umwelt denkt, und zum Beispiel ein Spülmittel vom Schweizer Hersteller Held verwendet. Neu im Sortiment: Die Sorte Grapefruit und Grüner Tee. Petrochemikalien wie Schaumverstärker und Farbstoffe sucht man darin vergeblich. Ausserdem wirkt der Grüntee-Extrakt geruchsbindend. Auch mit Zitrone und Aloe Vera erhältlich. Bezugsquellen hier.

Mandeln, Schokolade, Himbeeren

In Sweets am 31. März 2010

Mandeln in Schokolade gehüllt sind schon eine fast unschlagbare Kombination. Doch es ist noch zu toppen. Almond Raspberry von Summerbird aus Dänemark: Spanische Mandeln, in Schokolade gerollt und mit granulierten Himbeeren bestreut. Himmlisch! Erhältlich in den Summerbird-Boutiquen z.B. Kronprinsengade 11, 1114 Kopenhagen K. Weitere Bezugsquellen: +45 63 71 02 04


Die schnelle Nummer*

In Good Food am 30. März 2010

Bärlauch-Saison! Wer selbst pflücken will, sollte sich allerdings damit auskennen. Denn wer zum falschen Kraut greift, riskiert Vergiftungen. Wir verlassen uns da ganz auf das Familenunternehmen Kernser (Röthlin), das seit 1936 Teigwaren produziert. Ihre wunderbaren Bärlauch Tagliatelline werden mit Schweizer Eiern aus Boden- und Freilandhaltung als auch Bergquellwasser hergestellt und sind in sensationellen vier Minuten fertig gekocht. Pasta abgiessen, ein Stück Butter unterrühren und mit Pfeffer frisch geriebenem Parmesan geniessen. Einziges Manko: Der Hartweizengriess für die Tagliatelline stammt aus Kanada. Gibt es wirklich keine alternativen Lieferanten in Europa? Aber wenigstens ist man so ehrlich und verschweigt die Herkunft nicht auf der Verpackung.

Noch eine schnelle Nummer: «Organic beetroot & smoked bacon soup»

*Selber machen und kochen geht immer vor – aber manchmal fehlt einfach die Zeit dafür. Für diesen Fall stellen wir in dieser neuen Rubrik regelmässig Produkte vor: Wenn es mal schnell gehen muss – aber man in punkto Qualität trotzdem keine Kompromisse eingehen will.

Der Heissmacher

In Kitchen-Beauties am 29. März 2010

Er macht richtig heiss – bleibt aber so etwas von cool dabei, äusserlich zumindest. Dieser Wasserkocher (Fassungsvermögen: 0,8 Liter ) wurde vom japanischen Hersteller PlusMinusZero ±0  so gestaltet, dass er möglichst nicht nach Küchengerät aussieht. Besondere Features: Der An- und Aus-Schalter ist unauffällig im unteren Bereich des Griffs eingebaut. Ausserdem kann man das Kabel im Fuss des Kessels praktisch verschwinden lassen. Eine Händlerliste gibt es hier.

Mehr zum Thema: Tee oder Kaffee? Ein Gerät für zwei Getränke.

Bucatini an Zucchini und Thymian-Pesto

In Rezepte am 26. März 2010

Bei Pestolero kann sich jeder ein individuelles Pesto zusammenstellen und im Glas nach Hause schicken lassen. Im Angebot sind nicht nur die Klassiker Pesto Rosso und Pesto Verde, sondern ein breites Sortiment aus frischen Kräutern, verschiedenen Nüssen und vielen Extras wie Oliven, Ingwer, Rosinen oder diverse Chilisorten. Ausserdem gibt es auf der Pestolero-Homepage in regelmässigen Abständen köstliche Pesto-Rezeptideen zum Nachkochen, wie zum Beispiel Bucatini an Zucchini und Thymian-Pesto:

Bucatini zählen wie Makkaroni zu den Röhrennudeln. Sie sind so lang wie Spaghetti (ca. 25-30cm), aber etwas dicker im Durchmesser (ca. 3mm) und haben eine leicht raue Oberfläche, um die Sauce besser aufzunehmen. Sie werden aus Hartweizengriess und Wasser hergestellt. Vor allem in der Gegend um Rom findet man sie auf fast jeder Speisekarte, meist in Kombination mit geschmacksintensiven Saucen oder Gemüse.

Zutaten für 2 Personen:
- Thymian-Pesto von Pestolero (besteht aus Pesto Verde, Thymian, Parmesan, Pinienkernen und Knoblauch)
- 250g Bucatini
- 2 mittelgrosse Zucchini

Zubereitung:
• Pesto aus den angegebenen Zutaten entweder selbst zubereiten oder bei Pestolero bestellen.
• Zucchini waschen, putzen und mit einem Sparschäler längs in feine Streifen schneiden.
• Nudeln in kochendem Salzwasser als dente kochen. Etwa 3 Min. vor Ende der Garzeit die Zucchini zur Pasta ins Kochwasser geben und mitkochen.
• Wasser abgiessen, Nudeln und Zucchinistreifen abtropfen lassen und zusammen mit dem Pesto in eine Schüssel geben. Alles gut durchmischen und auf Tellern anrichten.

Der Tee (T)Raum

In Drinks am 25. März 2010

Für den nächsten London-Aufenthalt vormerken: Ein Besuch im Tea Room der Parfum-Kreateure Miller Harris in der Bruton Street im vornehmen Stadtteil Mayfair. Dort werden insgesamt sechs Hausmischungen serviert, wie zum Beispiel Thé Fumé – Schwarztee aus Sri Lanka, der über Zimtholz geräuchert wurde, mit einer Note von indischen Gewürzen und Bourbon-Vanille aus Madagascar. Dazu kann man entweder Rose Cupcakes oder Citrus Shortbread geniessen. Reservationen unter +44 (0)20 7629 7750. Die Miller-Harris-Tees kann man auch im Online-Shop ordern.

Mehr zum Thema:

Prêt-à-Portea - Tee für Fashionistas

Miller Harris: Olivenöl für die Sinne

Schwarzer Knoblauch – Genuss ohne Reue

In Good Food am 24. März 2010

Die ewige Abwägerei zwischen Lust und Verzicht beim Knoblauch-Gebrauch hat nun ein Ende. Die Lösung heisst Black Garlic. Schwarzer Knoblauch. Kein schlechter Atem mehr. In Hongkong bin ich ihm zum ersten Mal begegnet, dort in einer Apotheke für traditionelle chinesische Medizin. Gerade die Chinesen unterscheiden ja wenig zwischen dem, was schmeckt und dem, was ein langes, Zipperlein-freies Leben verspricht.

Die Knoblauchknollen werden bei hoher Luftfeuchtigkeit und bei ca. 60° Celsius über mehrere Monate sich selbst überlassen. Dieses Klima fördert eine natürliche Fermentation, welche die Knollen tiefschwarz werden lässt. Aber eben auch diejenigen Enzyme «beruhigt», die für die Entwicklung des unerwünschten Nachgeschmacks sorgen.

Doch nicht nur Vielküsser, Zahnärzte, Tram-Passagiere und Grossraumbürolisten dürfen sich freuen. Die Wellnessbranche jubelt, die fermentierten Knollen versprechen – im Vergleich zum ordinären Allium Sativa – bis zehnfach erhöhte Werte an Antioxydantien und Polyphenolen, beides förderlich für ein langes, krebsfreies Leben. Und auch die Profis am Herd sind begeistert. Nicht mehr würzig-scharfer Geschmack wie bei den knackig frischen Zehen dominiert, sondern sanfte Aromen nach getrockneten Pflaumen, altem Balsam-Essig, reifem Portwein und angerösteter Vanille, umschmeichelt von einem subtilen Knoblauchparfum.

Der Verwendung sind keine Grenzen gesetzt. In Scheibchen geschnitten über Pizza und Pasta. Aus der Schale aufs Butterbrot gedrückt, zusammen mit Sardellen. Mit etwas Soya Sauce, Mirin, Zucker und Sake einkochen und man hat eine fantastische Steak Sauce. Und überhaupt überall dort, wo die agressive Würzigkeit des Knoblauchs dosiert in den Hintergrund treten darf. Die schwarzen Zehen sollten nicht zu lange mitgekocht oder -gebraten werden, da sie sonst hart werden. Also erst gegen Ende der Kochzeit zum Braten oder Eintopf geben.

Bei Globus  ***delicatessa  ist schwarzer Knoblauch von einem Produzenten aus Japan erhältlich. Die Japaner – durch ihre Jahrtausende alten, tradizionellen Fermentations-Techniken für Sake und Soya-Saucen überaus geübt in diesem Handwerk – bieten Gewähr für beste Qualität. Preis per Knolle 9.80 CHF.

 Der Autor: Richard Kägi, Foodscout und Einkäufer der ***delicatessa im Globus,
reist seit 16 Jahren um die Welt, auf der Suche nach Spezialitäten,
Rezepten und den interessanten Menschen, die dahinter stehen.

Salz blauweiss

In Geschenke-Tipps am 23. März 2010

Dieses Salz würde von der Farbgebung gut zu Bayern passen. Dort kommt es aber nicht her, sondern aus dem Iran – daher auch der Name Persiensalz. Durch hohen Bergdruck und das Kaliummineral Sylvin entsteht ein sehr seltenes Salz von blauweiss leuchtender Farbe und einer mit angenehmer Würze. Erhältlich u.a. bei Migros.

Schwarzwald zum Trinken

In Drinks am 22. März 2010

Falls Sie demnächst mal im Schwarzwald sind, empfehlen wir Black Forest Still, um Ihren Durst zu stillen. Es ist das kochsalzärmste Wasser Deutschlands und hat generell eine niedrige Mineralisierung. Dadurch ist es besonders bekömmlich. Auch das Drumherum ist ausgezeichnet. Sprichwörtlich – letztes Jahr gewann es drei Red Dot Design Awards. Übrigens, heute ist Weltwassertag – deshalb die Erinnerung: Am besten immer das Wasser aus der eigenen Region trinken – oder der Region in der man sich gerade befindet.

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Ein deftiges Original

In Good Food am 22. März 2010

Diese Woche neu im Sortiment von «Slow Food Schweiz»: Churer Beinwurst . Die spezielle Zutat in der Wurstspezialität steht bereits im Namen; Bein, ein alter Name für Knochen und nach wie vor ein Bestandteil der saftigen Wurst.

Früher war die Beinwurst ein Essen für die Dienerschaft, eingewurstet wurden vor allem die Teile des Schweins, die bei der Metzgete übriggeblieben sind. Unterdessen hat sich die Wurst als Delikatesse etabliert. Die Produzenten im neuen Presidio «Churer Beinwurst» verwenden für die Herstellung das Fleisch von Edel-, Land- und Ducaschweinen. Die Tiere leben in Freilandhaltung oder auf Alpwiesen der Region. Ausgesuchte Stücke sowie Knorpel, Schwarten und Schwänzli der Tiere werden in kleine Stücke geschnitten, um anschliessend für mehrere Tage in Beize eingelegt zu werden. Die Mischung aus Veltlinerwein und Gewürzen wie Muskat, Koriander und Knoblauch trägt massgeblich zum kräftigen Aroma der Fleischstücke bei. Anschliessend werden die Fleischstücke in Rindsdärme gefüllt. Die perfekte Churer Beinwurst herzustellen ist eine Kunst. Nur durch Sorgfalt, Geduld und Erfahrung können die unterschiedlichen Wurststücke so verteilt werden, dass die Spezialität die perfekte Konsistenz und Saftigkeit erhält.

Dafür geschieht die Herstellung der Wurst von Hand, geräuchert wird sie seit Jahr und Tag im traditionellen Steinofen, der über Jahrhunderten das bäuerliche Landschaftsbild in den Bündner Alpen prägte.

Traditionsgemäss wird die geräucherte Wurst, welche roh verkauft wird, während drei bis vier Stunden in Bündner Gerstensuppe gekocht. Die Suppe passt zur Wurst, auch Sauerkraut und Salzkartoffeln sind gern gegessene Begleiter. Hast ist beim Verzehr ebenso unangebracht wie die besten Kleider, denn die Weinspritzer, die beim unvorsichtigen Einstechen unvermeidbar sind, können auch mit dem besten Fleckenentferner kaum entfernt werden. Vielleicht mit ein Grund, weshalb die Spezialität bisher vor allem bei Männern beliebt ist. Erhältlich in ausgewählten coop-Shops.

Der perfekte Toaster

In Kitchen-Beauties am 21. März 2010

Die Briten verstehen etwas von Tradition und vom Toasten – bestes Beispiel dieser Regent Toaster. Produziert wird er von Rowlett in der Nähe von London. Die Firma stellt seit 1946 Elektrogeräte für die Gastronomie her, die sich aber auch prima in privaten Küchen machen. Quasi ein Erbstück – denn dank der hohen Qualität ist der Toaster sehr robust und unanfällig. In verschiedenen, auch kleineren Grössen uns Ausführungen erhältlich.

Schleck!

In Good Food am 20. März 2010

Heute um 18:33 Uhr hat offiziell der kalendarische Frühling begonnen – und damit ist auch Zeit für Glace! Unsere Favoriten dieser Saison: Die Glaces von Gasparini aus Münchenstein bei Basel. Seit Jahrzehnten werden dort mit besten Rohstoffen und mit viel Handarbeit u.a. diese Stängelglaces mit ihrer eigenwilligen rechteckigen Form hergestellt. Sorten: Bananen/Chocolat, Chocokoko, Citron/Orange, Mango/Passion, etc.. Typisch für Gasparini-Cornets sind die Zipfel, die beim Abfüllen der Waffel durchs «Abreissen» der Glacemasse entstehen. Gasparini kann man nicht bei Grossverteilern, sondern nur ausgesuchten